20 Minuten am Tag müssen reichen

So ein bisschen Puls hatte ich nach dem lesen dieses Artikel beim Nuf. Ich hätte ja mal nicht gedacht, das es von solchen Eltern noch viele gibt. Die müssen doch unterdessen ausgestorben sein?! schon erwachsende Kinder haben, bei denen sie nicht mehr alles verbieten können, was es in den 60ziger Jahren des letzten Jahrhunderts noch nicht gegeben hat!? Also irgendwie müssen doch die meisten Eltern von 10-Jährigen unter 50 Jahre alt sein und selbst mit Video- und Computerspielen aufgewachsen sein. Zu mindestens einen Game Boy besessen haben. Oder wurde ihnen das alles als Kind auch verboten, und nun wo sie selbst Eltern sind, muss das Kind genauso darunter leiden, wie sie selbst als sie Kind waren? Immer dieses verteufeln. Was der Bauer nicht kennt… Aber bei Computerspielen muss doch nun langsam mal Schluss sein. Ich weiß ja, früher wurde Fernsehen, davor Comics und wiederum davor Bücher verteufelt. Und irgendwann waren eben die bösen Computerspiele dran. Aber die Zeiten sollten doch nun langsam vorbei sein.

Am meisten musste ich lachen, das schon die Definition, was denn nun ein Computerspiel sein, bei solchen Leuten nicht klar! Ach, wenn ich auf dem Smartphone Candyfarmville spiele, dann ist das auch ein Computerspiel? OMFG!?! Wo sind diese Menschen bloß aufgewachsen? Hinter dem Ofen bei Oma, die noch den ersten Weltkrieg miterlebt hat? Das will mir nicht in den Kopf!!
Ich meine sie rennen alle mit ihren Smartphones rum. Man braucht ja bloß U-Bahn fahren und sich all die sogenannten Erwachsenen anschauen. Oder machen sie das nur heimlich? Ist das am Ende auch was Uii-Pfui? So wie YouPorn gucken?
Super fand ich dann mal wieder Patricias Argumentation! Ich wäre denen ja einfach mal an die Gurgel gegangen oder hätte sie zu mindestens mal kräftig geschüttelt, damit mal wieder alle Schrauben die da locker sind, an die richtige Stelle zurückfallen. Also ehrlich! 30 Minuten am Tag spielen? Aber eigentlich lieber nur 20? Die würde ich gerne mal als Kind gesehen haben! Also sagen wir mal, das sie keinen Game Boy und auch kein Interesse daran hatten. Und sie hätten nun gerade Hanni und Nanni geschmökert. Und Mami wäre gekommen und hätte ihnen nach 20 Minuten das Buch aus der Hand genommen und gesagt: „So jetzt aber genug für heute gelesen!“
Oder sie hätten gerade mit LEGO gespielt. Nach 20 Minuten hat man da ja gerade mal die Steine sortiert. „So genug LEGO für heute! Morgen wieder! Alles schön wegräumen!“

Selbstverständlich sollte ein Kind nicht den halben Tag lang spielen. Hat meine Tochter auch nie… oder selten… Und man kann auch mal ein Tag Computerspiele sein lassen und mit seinem Kind was unternehmen. Aber keine Ahnung haben, die Fresse aufreißen und seine Kinder quälen geht ja nun gar nicht. Nicht jeder muss nun deswegen zum Spieler werden. Aber man muss sich doch ein wenig informieren! Und gerade das Internet bietet dafür nun wirklich alle Möglichkeiten!
Meine Eltern hatten die Möglichkeiten die wir heute als Eltern haben nicht gehabt. Die haben sich eben so ein Telespiel mal angeguckt bzw. so eins einfach mal ausgeliehen und selbst ausprobiert. Erstaunlicherweise hat das Beiden Spaß gemacht. Trotzdem sind beide nicht zu Spielern geworden und haben bis heute keine Computer und Smartphones. Als es dann um die Anschaffung eines Atari (VCS bzw. 2600) ging, hat sich das mein Dad auch mal bei einen jüngeren Kollegen zeigen lassen. Dann ist er mit mir auch mal da hingefahren und wir haben zusammen gespielt. Und da das schon was ist, was Spaß macht, wurde eben auch mal so ein Gerät gekauft! Und mein Dad hat auch zusammen mit mir an den komischen Kasten gespielt. Ein Riesenspaß gemacht hat es ihm denke ich nicht. Das war einfach nicht seine Welt. Wenn spielen, dann lieber Karten oder Kegeln. Aber er hat es mit mir zusammen gespielt und konnte zu mindestens nachvollziehen, was denn da so dran ist. Und wie alles, wie eben auch z.B. Fernsehen, wurde das auch ein wenig zeitlich begrenzt. Aber nicht mit einem Zeitlimit am Tag. Ich habe auch mal nen halben Samstag am Atari gehangen. Und am Sonntag blieb das Ding mal aus. Dann waren wir in den Garten gefahren und haben am frühen Abend ne Runde Rommé vor „Raumschiff Enterprise“ gespielt. Ging alles und ich bin trotzdem nicht auf die schiefe Bahn geraten oder ein völliger Trottel geworden, bloß weil ich mal öfter den halben Tag als Kind gespielt habe.

Tennis For Two

TENNIS FOR TWO, oder auch von uns Nerds liebevoll T42 genannt, ist bekanntlich das älteste Computerspiel der Welt. 1958 von William Higinbotham entwickelt und auf einen analogen Computer programmiert. Somit ist Tennis das älteste Spielgenre der Welt. Also fast 60 Jahre alt. Also eigentlich ja Subgenre, denn wenn man so will gehört ja Tennis zu den Sportspielen. Also die meisten von uns Babyboomern haben als erstes Computer-/Videospiel ein Pong-Spiel gespielt. Wobei in Deutschland Damals Niemand Pong zu Pong gesagt hat. Höchstens mal Ping-Pong, aber meistens hieß es einafch Telespiel. Die Telespiel-Konsolen und -Automaten die in den 70zigern bei uns aufkamen waren somit die Töchter- und Söhne von TENNIS FOR TWO. 

Ich kann mich noch genau daran erinnern welche Faszination diese Telespiele auf mich als Kind ausgelöst hatten. Wenn mein Vater z.B. zu der Elektronikbude Atzert ging, dann standen da die kleinen Schwarz/Weiß-Röhrenfernseher auf denen Telespiele im Demo-Modus liefen. Daran spielen dürfte man nicht. Schon gar nicht als Kind. Man hätte ja was kaputt machen können. So war das eben. Gucken, aber nicht anfassen. Mein Vater hatte dann ein gebrauchtes Telespiel von der Firma Blaupunkt irgend wann mitgebracht. Wie ich erst vor kurzem von ihm erfahren habe, war das gar nicht unseres gewesen. Sprich er hatte es sich nur mal für einige Zeit von einem Kollegen geliehen gehabt. Wir hatten ja kein Geld. Ich hatte mich schon immer gewundert, wo das Teil abgeblieben ist. Ich hätte es gerne heute noch. Aber irgendwann hatte mein Vater das Teil eben auch wieder zurückgeben müssen. Aber ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich so lange wie ich nur dürfte vor unseren Damals nagelneuen Grundig Farbfernseher gesessen hatte und Pong gespielt habe. Meistens allein. Und in S/W war das Telespiel auch trotzdem gewesen. Die Familie eines Freundes hatte ein Telespiel von Telefunken (glaube ich). Das war in Farbe! Der Hintergrund war also grün gewesen!! Wow! Und eine Art Lightgun hatte das Teil auch gehabt. Aber die dürften wir Kinder nicht benutzen. Die Mutter meines Freundes hatte was gegen Kriegsspielzeug. Und da ging es ja schließlich nur um Tontaubenschießen. Also ein viereckiger, weißer Punkt auf blauen Hintergrund. Egal! Schießen ist schießen und das war nix für Kinder!

Das Sportspiel-Genre ist ja nicht mehr so angesagt. Auf dem Computer ist es kaum noch existent. Also ich kenne zu mindestens keine Tennis-Spiele aktuell für den PC. Durch die Wii war das kurzfristig ja mal wieder angesagt, vor dem Bildschirm Tennis zu spielen. Und, ja, ich habe auch ein Mario-Tennis-Spiel für den 3DS, das ich recht selten mal einlege. Ja, irgendwie gibt es das noch, aber es fesselt mich nicht mehr so vor dem Bildschirm. Anders als andere alte Spielgenres wie Shoot’n’Ups (Space War!) Und Rennspiele (Night Driver), die ich heute noch gerne und eben auch stundenlang spiele.

PINBALL FANTASIES auf der PSP

2014 hatte ich hier schon einmal in meiner damaligen kleinen Video-Reihe eines meiner Lieblings-Video-Pinball-Spiele PINBALL FANTASIES vorgestellt. Das Spiel war Damals auf dem Amiga wirklich meine Initialzündung für meine Interesse an Video-Pinball-Spielen. Die Demo zu dem Spiel (man konnte ein paar Minuten PARTYLAND spielen) hatte seiner Zeit einem Computer-Mag beigelegen und hatte mich sofort überzeugt. Das war das erste Pinball- bzw. auch Simualtionsspiel, das ich mir je gekauft habe. (Vorher hatte ich nur Adventure und ein paar Ballerspiele gekauft)
Seitdem versuche ich das Spiel auch immer wieder für anderen Systemen zu bekommen, die ich mein Eigen nenne. So habe ich neben Amiga- und DOS-Versionen eben auch jene für den Gameboy und den Gameboy Advance. Ich habe auch ein SNES-Modul von dem Spiel, aber gar kein SNES…
Auf jeden Fall ist das Spiel für viele Systeme erschienen. Genauso wie sein eben so erfolgreicher und gelungener Vorgänger PINBALL DREAMS.

2009 ist PF auch für iOS so mit also für’s iPhone erschienen. Leider nicht für Android. Da muss man sich eben mit Amiga-Emulatoren begnügen. Aber im selben Jahr ist PF auch für die PSP erscheinen. Genauso wie PINBALL DREAMS. Aber wohl nur als Download. PINBALL FANTASIES erschien dann wenigstens 2011 auch physisch in der Spielesammlung MEGA MINIS Volume 1. Von DREAMS ist mir da leider nichts bekannt. MEGA MINIS waren wohl vier Sammlungen, die auf CD vier Spiele boten, die man dann auch vom PS-Shop nochmals auf’s Gerät runterladen konnte und ein fünftes Spiel, das nur als Download verfügbar war.
Bei Vol.1 hier ist das neben PINBALL FANTASIES eben SPOT THE DIFFERENCES (wow, total aufregend!), ZOMBIE TYCOON (WTF?!?) und YETI SPORTS (!!!!!AHHHHH!!!!!). Als Download gab es ein Spiel das VIBES hieß (“Kannst du in 13 interaktiven Musiktiteln den Rhythmus halten?” – Werbe-Punchline auf dem Cover).

Ja, alles für den Popo. Aber PINBALL FANTASIES ist wirklich klasse umgesetzt. Nun weiß ich nicht welche Version wohl ehr da war. iOS oder PSP? Also welche Version von welcher portiert wurde. Aber ist auch egal. Ich denke die Versionen werden wahrscheinlich recht identisch sein. Es ist auf jeden Fall kein Port vom Amiga oder DOS. Das sieht hier alles viel, viel runder und bunter aus. Der PF Version für den GBA, die in der Sammlung PINBALL CHALLENGE DELUXE mit PIBALL DREAMS enthalten ist, war aus dem Jahr 2002. Die Version sieht zwar besser aus als die Amiga-Ur-Version, aber nicht ganz so gut, wie die der PSP-Version.
Wie auch immer was mir schon mal ganz toll gefällt, ist das Menü in Form von Disketten:

Sonst läuft das Spiel auch butterweich und hatte alle Elemente der Ur-Version. Gesteuert können die Flipper mit den Schultertasten, aber auch wenn man gerne möchte über die Pfeil- und Feuertasten. Genauso kann man hier wie bei den beiden PSP-Versionen von Farsights PINBALL CLASSICS das Spielfeld in die Senkrechte kippen und mit einem größeren Spielfeld senkrecht spielen. Hier scrollt der Bildschirm allerdings immer noch leicht von links nach rechts. Außerdem hält man in dieser Position die PSP doch recht wacklig. In der normalen Landscape-Ansicht geht es dann doch besser von der Hand. Wenn man dann auch ein 4:3-Bild hat, also schwarze Balken links und rechts.

Das Spiel macht also auch hier auf der PSP ein riesen Spaß!

Pinball Hall Of Fame: The Williams Collection

Das Entwicklerstudio FarSight ist heute eher bekannt für seine Pinball-Serie bzw. -Plattform PINBALL ARCADE. Eine Spiel das es nur als Download gibt und das seit 2012 immer wieder mit neuen Tischen versorgt wird. Das Spiel gibt es für so ziemlich jede Plattform (Android, iOS, Mac, Ouya, Playstation 3/4/Vita, WiiU, Xbox 360/One und natürlich Windows). Hier werden originale Pinball-Tische von bekannten Herstellern emulliert. 2012 war man mit den Tischen “Tales of the Arabian Nights” (Williams, 1996), “Ripley’s Believe it or Not!” (Stern Pinball, 2004), “Black Hole” (Gottlieb, 1981) und “Theatre of Magic” (Bally, 1995) gestartet. Ich hatte das Spiel zunächst nur auf Android, dann aber auch via Steam auf dem PC. Jedes Jahr werden eine bestimmte Anzahl von Tischen zu sogenannten Seasons zuammengefasst und können so nicht nur einzeln oder als Doppelpack gekauft werden, sondern auch als Season Pack. Mittlerweile ist man also bei Season 6 und bei 79 Tischen (Stand Januar 2017). Von der Technik her benutzt man zwar immer noch die gleiche Engine wie 2012, abr z.B. hat man diese auf dem PC mittlerweile für DX11 aufgebohrt. Sie ist also grafisch immer noch recht aktuell, läuft flüssig und ist schön anzusehen. Steht also seinem Konkurrenten von Microsoft PINBALL FX2 aka ZEN PINBALL in nichts nach. Außer im Preis! Denn zu mindestens unter Android und Windows sind die Tische sehr viel teurer! Für einen Tisch muss man hier schon 4 bis 5 Euro berappen. Die Konkurrenz kostet da meist nur die Hälfte. Die Season Packs kosten zwischen 27 und 36 Euro. Wobei nicht alle Packs die gleiche Anzahl von Tischen enthält. Die älteren Packs haben deutlich mehr Tische. Gerade bei Steam sollte man daher auf irgendwelche Sales warten, wo man die älteren Seasons für teilweise 19 Euro bekommt. Das ist dann schon ein angemessener Preis.
Einmal hat sich FarSight an eine eigene Kreation gewagt. Einen Ghostbusters-Tisch ohne reale Vorlage. Allerdings wenn man dann mal genau hinschaut, dann basiert das Layout doch auf einen originalen Tisch: Haunted House von 1982.

Aber darum sollte es heute gar nicht gehen. Denn FarSight hatte schon vorher Pinball-Spiele auf Datenträger rausgebracht, die auf bekannte Pinball-Tischen basierten. Das erste PINBALL HALL OF FAME erschien 2004 mit einer Kollektion von Tischen der Firma Gottlieb auf Gamecube, PS2/3, PSP, Wii und Xbox. Davon besitze ich die PS2- und die PSP-Version. Wobei hier die PSP-Version, die etwas später erschienen ist, mehr Tische als die PS2-Version hat.
2008 dann folgte PINBALL HALL OF FAME: THE WILLIAMS COLLECTION aka WILLIAMS PINBALL CLASSICS für 3DS, PSP, PS2/3, Wii und Xbox360. Und heute geht es mir um die 3DS-, PSP- und die Wii-Version, die ich besitze.

Die 3DS- und die Wii-Version haben nur 7 Tische. Die PSP-Version hat drei Tische mehr. Wiederum haben die Wii und auch die PSP als “Menü” eine schöne Spielhallenanimation, die auch schon bei der Gottlieb-Collection benutztz wurde, bei der man quasi von Tisch zu Tisch “gehen” kann. Das ganze ist grafisch wie eine amerikanische Arcade aufgebaut und zwischen den Tischen stehen auch immer wieder Coin-Up-Automaten, die man im Spiel (leider) nicht ansteuern kann. Schade eigentlich. So hat doch zu mindestens Williams seiner Zeit ein paar sehr gute Arcade-Spiele lizenziert gehabt (Defender, Moon Patrol z.B.). Aber natürlich hat hier FarSight nicht die Rechte. Der 3DS-Version fehlt das leider. Aber zu der Version habe ich ja schon einmal etwas ausführlich geschrieben.

Grafisch unterscheiden sich die Spiele nicht besonders. Augenscheinlich sehen die Tische genauso aus, wie bei PINBALL ARCADE, aber natürlich nicht ganz so schick. Trotzdem schaut das eben ganz gut aus. Leider ist das Bild für den 3DS sehr dunkel, selbst wenn man die Helligkeit des Geräts ganz hoch regelt. Das schont zwar die Augen, ist aber hier eher anstrengend. Die PSP- und die Wii-Versionen sind allerdings ganz normal hell. Bei der Wii kann man die Flipper nur über eine Kombi von Wiimote und Nunchuk steuern. Ehr nervig, das hier nicht der ProController oder das GC-Gamepad unterstützt wird. Dafür werden aber die Bewegungssensoren der Wiimote unterstützt und man kann damit den Tisch “anstoßen”. Nicht zu kräftig rütteln, denn sonst bekommt man schnell ein Tilt! Auf der Wii macht mir das Spiel eher wenig Spaß, da ich ohnehin nicht so gern am großen Bildschirm nicht so gerne Flipper-Spiele zocke und sich das mit Wiimote und Nunchuk irgendwie falsch anfühlt.

Die PSP-Version zocke ich allerdings ganz gern. In allen Versionen gibt es übrigens ein Wettbewerbsmodus. Hier muss man alle Tische durchspielen. Für jeden Tisch wird ein Ziel in Form einer Punktzahl vorgegeben. Wenn man die erreicht, kommt man zum nächsten Tisch, wenn nicht, hat man noch zwei Versuche, wenn man die nicht schafft, dann muss man wieder von vorn anfangen. Desto höhere Spielergebnisse bei den einzelnen Tischen hat, desto höher ist dann auch der gesamte High Score am Ende. Es reicht also nicht immer nur die Mindestspunktzahl zu erreichen um in der Endtabelle ganz oben zu landen.
Diesen Modus findet man heute auch bei PINBALL ARCADE wieder.
Und online kann man sich auch mit anderen Mitspielern vergleichen.

Wie bei der 3DS-Version, wo man den Handheld auf den Kopfstellen kann und dann das Spielfeld “unten” hat, gibt es auch bei der PSP-Version eine Besonderheit. Normalerweise wird hier einmal der Analogstick zum Abschuß der Kugel benutzt und die Schultertasten der PSP werden zur Betätigung der Flipper verwendet. Die Feuerknöpfe werden normalerweise zum einstellen der verschiedenen Kamerablickwinkel benutzt. Wenn man aber die Select-Taste drückt, wird der Bildschirm auf Hochformat umgeschaltet. Die Flipper werden dann über die Feuerknöpfe betätigt. Das sieht dann zwar ganz nett aus, aber spielt sich zu mindestens für große Hände doch recht unkomfortabel.
Ich spiele die PSP-Version am liebsten. Die Schultertasten reagieren sehr gut und man hat wirklich ein gutes Spielgefühl. Wenn man z.B. PINBALL ARCADE auf dem Tablet spielt hat man quasi den ganzen Tisch auf einmal “vor” sich. Das gibt dann zwar eine gute Optik, die an einen richtigen Pinball-Tisch erinnert, aber dafür fühlt sich dann wieder sie Steuerung via Touch nicht so richtig an. Ich mag dann da mehr die physischen Tasten.

Deswegen spiele ich am liebsten am Rechner. Hier kann die den Monitor hochkant drehen und benutze einen Arcadestick, mit einen persönlichen Layout, wo ich mir zwei Tasten links und rechts außen am Gehäuse habe verlegen lassen, so das ich fast ein richtiges Pinball-Tisch-Feeling habe. Ein richtiges Video-Pinball-Kabinett wäre natürlich noch besser, aber das liegt doch etwas über meinen finanziellen Möglichkeiten.
Aber als Handheld spiele ich dann eben zur Zeit am liebsten die PSP-Version der Tische von FarSight und kann das Spiel hier wirklich nur jeden PSP-Besitzer ans Herz legen. Leider gibt es für die PSP ja leider nur drei Pinball-Spiele: Die beiden HALL OF FAME von FarSight/System3 und in einer Compilation noch Pinball Dreams/Fantasies. Das war es leider schon.
Die Auswahl am 3DS ist größer. Hier würde ich eher das DSi-Spiel PINBALL PULSE empfehlen, wenn hier auch ohne 3D, ist es doch das beste Pinball-Spiel auf der DS-Plattform. Wenn schon 3D, dann vielleicht lieber ZEN PINBALL statt PINBALL HALL OF FAME. Auf der Wii macht mir persönlich Pinball ohnehin nicht so viel Spaß. Aber selbst da würde ich lieber die Neuauflage des Hudson Soft Klassikers ALIEN CRUSH (TurboGrafiX16) empfehlen: ALIEN CRUSH RETURNS. Oder gleich den Klassiker selbst via Virtual Console und gleich zusammen mit seinem Bruder DEVILS CRUSH. Ich hatte ja immer gehofft das die Spiele es auch in die Virtual Console des 3DS schaffen würden, was ja technisch kein Problem gewesen wäre. Das ist aber leider nie geschehen.

SWITCHed-on Bach

Nun ist es also raus, das die SWITCH am 3. März rauskommt. Nachdem ich mir heute Nacht die 1stündige Präsentation angesehen hatte, bin ich schon ein wenig überzeugter. Viele hatten in den letzten Wochen den Untergang der Hardware-Sektion von Nintendo a la Sega vorausgesagt. Nachdem Flop der WiiU und den eher angestaubten Konzept des New 3DS (den ich persönlich als XL-Version sehr mag), war scheinbar Niemand so wirklich von dem Teaser aus dem letzten Jahr überzeugt worden. Ich auch nicht so richtig.

Nun gab es also ein paar mehr Infos zur Hardware und Software. Und die Hardware gefällt mir persönlich wieder sehr gut. Denn bekanntlich bin ich ja ein Handheld-Fan, aber halte wiederum recht wenig vom spielen am Smarty oder Tab mit Touchscreen-Steuerung. Ich mag es einfach physische Controller zu haben. Hier finde ich das Konzept der SWITCH wirklich interessant! Denn ich kann es mir sehr gut vorstellen, das die SWITCH mit den Controllern an beiden Seiten als Handheld einen sehr gut in der Hand liegen wird. Der 3DS XL ist da bisher durch seine zwei Bildschirme ein wenig Kopflastig. Daran hat man sich gewöhnt, aber die SWITCH scheint mir da ein wenig komfortabler in den Händen liegen zu können. Wenn ich auf meinem 7″-Tab Spiele, dann finde ich den Landscape-Modus bei Spielen auch immer sehr angenehm. Vorteilhaft finde ich auch das man sich zu einem Widescreen-Format entschieden hat. Egal ob es nun 16 zu 9 oder 16 zu 10 ist, finde ich es erst einmal sehr gut das man den Trend bei Tablets auf 4 zu 3 oder 3 zu 2 zu setzen nicht gefolgt ist. Denn ich glaube einfach, das bei Spielen ein Widescreen-Format genauso gut und wichtig ist, wie bei Filmen.

Für mich, der lieber ein Spiel in den Händen hält statt auf einem Fernsehr zu folgen (was bei mir vielleicht auch der Grund ist, das ich bei Handhelds nicht extra eine Brille als Kurzsichtiger aufsetzen muss), ist der Heimkonsolen-Part vielleicht nicht so wichtig. Eine Wii habe ich immerhin auch, wenn eben auch keine andere Nintendo-Konsole davor. Die Wii war etwas völlig neues gewesen. Die Motion-Controller hatten in unserer Familie viel Spaß verursacht. Nach 10 Jahren staubt die Console bei uns eher ein und wird nur ein bis zwei Mal pro Jahr vorgeholt. Die WiiU fand ich wegen Controllers a la Handheld zwar ganz nett, aber das Ding war mir einfach zu klobig und man konnte es nicht wirklich zum Spielen Unterwegs benutzen.
Die SWITCH bringt das nun endlich zu einem Ende. Nicht mehr eine Heimconsole und eine technisch abgespeckte oder anders angelegte (siehe 3D-Screen), sondern nur noch eine Console auf denen die Spiele identisch aussehen und sich identisch Spielen. Ich selbst würde wahrscheinlich am Fernseher eher wenig spielen, aber die Möglichkeit wäre da.
Ein Fan von Dockingstations um mobile Geräte auf einen größeren Bildschirm zu bringen bin ich ja eigentlich. So liebe ich mein Surface Pro und die Möglichkeit der Dockingstation.

Super finde ich auch das die Controller nun auch wieder Bewegungssensoren haben. Die Funktionalität der Wii ist also wieder da. Das hatte man bei dem Teaser im letzten Jahr nicht zu sehen bekommen. Mit dem Casual-Game “1-2-Switch” braucht man also noch nicht einmal einen TV-Schirm. Mal sehen was die Entwickler mit den Möglichkeiten machen. Ich persönlich wünsche mir natürlich ein schönes Golf-Spiel a la PGA Tour.
Über die Benutzeroberfläche hat man ja noch nichts zu sehen bekommen. Auch nicht wie der Shop aussehen wird. Als Speichermedium wird es also Flashkarten geben und keine CDs mehr. Das schließt eine direkte Kompatibilität aus. Trotzdem wird es ja hoffentlich wieder eine Virtual Console geben. So bekommt man die Wii und WiiU Games auch auf die SWITCH. Hoffentlich werden auch wieder ältere Konsolen bedient. Der Pro-Controller lädt nun quasi richtig dazu ein klassische Videospiele zu spielen. Das fand ich bei der Wii auch einen großen Pluspunkt. Hier gab es bekanntlich eine große Auswahl von unterstützten alten Spielsystemen. Bei 3DS hat man das ja leider nicht so gut hinbekommen. Trotzdem Emulatoren ja zeigen, das der 3DS im Prinzip auch hardwareseitig fast alles kann! Ein verpasste Chance und eine Fehler, den man bei der SWITCH hoffentlich nicht wiederholt.

Und die Spiele die man vorgestellt hat? Nun ja… Zelda und 3D-Mario waren nie so meine Favoriten. Skyrim, Xenoblade und Co. sehen wirklich beeindruckend aus, aber ich bin einfach kein Fan von solchen Spielen. Arms und Slatoon 2 sehen beeindruckend aus, aber so richtig meins ist auch das nicht. Eigentlich wurde bis auf die Aussicht auf ein Mario Kart und 1-2-Switch für mich nichts gezeigt. Kein Adventure (die z.B. auf dem DS und Wii noch recht gut vertreten, aber beim 3DS und WiiU wieder verschwunden waren), kein Pinball (zugegeben keine wirklich weltweit beliebtes Subgenre der Simualtionen) und kein wirkliches Rennspiel (Mario Kart zählt nicht… leider auch schon immer eine Schwäche bei Nintendo…aber z.B. gerade auf dem GBA gab es einige sehr gute Rennspiele seiner Zeit). Also hier darf man wirklich gespannt sein was Third Party Entwickler so mit der Hardware machen werden und wie viele sich daran beteiligen werden.

Man hat etwas von dem Preis 300 Dollar für den US-Markt gehört. Viele haben gleich gesagt: Zu teuer! Tja, vielleicht. Mal sehen wie Nintendo auf die Kritik reagiert. Vielen zeigen sich auch jetzt noch enttäuscht von der Hardware, aber was bitte haben sie erwartet? VR? Ich glaube, das VR noch nicht so weit ist. Die Technik ist noch zu teuer und zu unausgereift. Nintendo sieht das scheinbar auch so. Und wartet da erst einmal ab.
Aber was ist sonst von enttäuschten Experten und Fans erwartet worden? Ich denke das die Spielerwelt keine weitere PSXboxOne4-Konsole braucht. Ich persönlich sehe zwischen den Konsolen von Microsoft und Sony kaum einen Unterschied, sehe aber in meinem Umfeld viele PS4-Besitzer, aber kaum XBox One – Besitzer. Nintendo entwickelt seine “Stärken” konsequent weiter. Die SWITCH ist definitiv anders als die anderen beiden Konsolen. Und sie ist ein typisches Nintendo Produkt, das alte Tugenden und weiterentwickelte Technik verwendet.
Ich glaube nicht das die SWITCH eine zweite WiiU oder gar Virtual Boy wird.
Sie wird nicht die Nummer ein auf dem Konsolenmarkt werden. Das wird die PS4 bleiben, aber sie wird ihre Nische finden. Und ich kann mir vorstellen, die Konsole zu kaufen!

Jens’ Gaming Review 2016

Schön, dass Henk vorgelegt hat. Da kann ich mich ja einfach anschließen.

Aber vorneweg ein Programmhinweis in ähnlicher Sache: Sven und ich haben unser Gaming-Jahr nämlich schon per Podcast besprochen. Allerdings nicht in unserem eigenen We Know Kung Fu – Podcast, sondern – da wir beim Podcast-Wichteln mitgemacht haben, als Gastbeitrag von Nerd & Krempel.

Da waren aber vor allem Spiele dabei, die wir gemeinsam gespielt haben und das sind beileibe nicht alle.

Und weil das am schnellsten geht, erzähl ich erst mal, was es an Hardware neues gab. Dieses Jahr hab ich vor allem Peripherie aufgerüstet. Im Einzelnen einen Ultrawide-Monitor und eine mechanische Tastatur (beides hier zu sehen). Das Netzteil war zwischendurch mal kaputt und musste ausgetauscht werden. Das wars, glaube ich. Der Monitor ist der Hammer, weil das breitere Sichtfeld gerade bei Spielen absolut grandios ist. Die Tastatur ist halt ne Tastatur, die kann zwar auch irgendwelche tolle Sperenzchen mit der Beleuchtung, das benutze ich aber nicht. Mir war nur wichtig, wieder die mechanischen Tasten zu haben, weil das zu weniger Rechtschreibfehlern und “abrutschern” führt.

Nun zu den Spielen – zumindest denen, die die Erwähnung wert sind. Anfang des Jahres hab ich noch immer Elite:Dangerous gespielt. Da man sich dort aber im Laufe des Jahres nur um die Erweiterung des “Währungs”- Grinding- und Crafting-Systems gekümmert hat und das dazu führte, dass man entweder stupide Wiederholungen der immer gleichen Aktion oder viel zu lange (und ebenso stupide und repetitive) Sammel und Bring-Missionen absolvieren muss, um da noch irgendwie weiterzukommen, hab ich das irgendwann liegengelassen. Ich spielte das Spiel ja wegen der Flugsimulation, nicht wegen Mikrotransaktionspopeleien. Tabellenschiebende EVE-Online Spieler sind – wenn man den Foren und Facebook-Gruppen vertrauen kann, aber überglücklich.

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Das Spiel, das Elite zunächst mal für längere Zeit abgelöst hat, war The Division. Die “Solo”-Kampagne hat mir sehr viel Spaß gemacht, die Atmosphäre ist genau mein Ding gewesen. So hatte ich jede Menge Spaß und auch nach Beendigung der Kampagne konnte ich durchaus noch eine ganze Weile was damit anfangen. Das lag vor allem an der gelungenen Coop-Integration und daran, dass Sven und mein Sohn das Spiel ebenfalls spielten und wir dieses Jahr wesentlich öfter gleichzeitig Zeit hatten. Leider ist den Entwicklern zwischenzeitlich aber exakt dasselbe passiert, wie denen von Elite: Sie glaubten, ein Spiel werde besser, wenn man das begrenzte Set an Spielmechaniken einfach in immer mehr miteinander inkompatiblen Währungen und Craftingstecken breittritt. Zum Glück haben die das aber irgendwann gemerkt und statt DLCs hat man mehrere Monate dazu verwendet, um grundlegende Systeme und Mechaniken zu fixen und im Herbst einen riesigen Patch herauszugeben, der das Spiel tatsächlich repariert hat. Ich bin also gespannt, ob die noch ausstehenden DLCs in diesem Jahr kommen und was sie neues bringen.

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Dann kam das neue DOOM, das ich als einer der Menschen, die damals die allererste Sharewareversion in- und auswendig durchpielen konnten, natürlich haben wollte. Und es lohnte sich, denn das Spiel ist nicht nur genau das, was man sich als grundlegend aktualisierte Version des klassischen straighten Shooters mit der neuesten id-Grafikengine so vorstellt, sondern reaktiviert sogar Eigenschaften des alten Spieles, die man inzwischen vergessen hat. Die Atmosphäre, der Wechsel zwischen Hektik und erwartungsvoller Spannung, der Humor, die Gewaltdarstellung, die Lust auf das Finden von geheimen Räumen und das völlig befriedigende Actionfilm-Waffengefühl, das uns damals bei DOOM eine ganz neue und andere Spielerfahrung bescherte, ist tatsächlich wieder da. Irgendwie hab ich es aber dennoch geschafft, es unter allem möglichen anderen Aktivitäten zu vergraben und spiele es erst seit ein paar Tagen wieder – mit großem Genuß.

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Ebenfalls ein prima Solo-Spiel ist Shadowrun Returns gewesen. Das ist zwar schon etwas älter und ich habe es auch schon ziemlich lange auf der Festplatte gehabt, ohne es je zu spielen, aber dieses Jahr hab ich mich endlich dran gesetzt und mich sehr darüber gefreut: Es ist ein schön altmodisches Rollenspiel. Stimmungsvoll, schöne Stories (es gibt zwei abgeschlossene Szenarien) und vor allem handlich, so dass ich es auf dem Laptop im Zug spielen konnte. Ich muss mich da bei Frauke bedanken, die mich überhaupt erst wieder darauf gebracht hat, dass ich es überhaupt habe nachdem sie es sich im Sommer besorgt hat.

Was ich mir aber auch besorgt habe, und auch das auf den Tipp eines Freundes, der nach einem Spiel suchte, das wir im Coop spielen können, war Shadowrun Chronicles. Das ist soweit ich weiß das aktuellste Spiel, zumindest sieht es auch so aus. Rundenbasiert und Coop ist ja echt selten, somit war da gar keine Frage, dass ich das haben wollte. Und es macht auch wirklich Spaß.

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Etwas seltsames ist mir auch passiert: so wie ich vor einiger Zeit schon mal mit einem Ausflug in Battlefield 4 ein bisschen Horizonterweiterung vorgenommen hatte, wollte ich das dieses Jahr mit Metal Gear Solid V tun. Da gab es ja so ne Art Teaser-Version vorneweg, die inzwischen nicht mehr viel kostete und mir daher natürlich einen optimalen ersten Eindruck geben konnte, ohne dass ich gleich das Risiko eines massiven Fehlkaufs einging. Nun hatte mir ebendieser Teaser sehr gut gefallen und ich wartete auf einen Steam-Deal, der im Sommer auch kam. Leider, leider hat das Hauptspiel dann aber so gar nicht zünden wollen. Ich weiß nicht mal warum, denn eigentlich ist es wirklich hübsch, hat eine tolle Grafik, schöne Atmosphäre, Humor, Pathos, richtig viele Spielmechaniken die auch Spaß machen… und doch erwischte ich mich dabei, dass ich am Ende immer was anderes lieber spielen wollte als das. Vielleicht wars die doch stark gewöhnungsbedürftige Steuerung, die an einigen Stellen – leider an solchen, die man oft nutzen musste – wirklich unnötig sperrig und undurchdacht wirkte. Vielleicht hatte mich aber auch das Szenario am Ende doch nicht so sehr gepackt wie ich erhofft hatte. Jedenfalls hab ichs letztens deinstalliert, weil es mit über 30GB die Festplatte auch noch arg belastet.

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Dann hab ich Watch Dogs zuende gespielt, bevor der Nachfolger raus kam. Das möchte ich nur noch mal erwähnen, weil ich das normalerweise nie schaffe.

Den Nachfolger Watch Dogs 2 spiele ich immer noch. Der positive Eindruck der ersten paar Stunden hat sich gefestigt. Es macht einfach viel Spaß, ist enorm abwechslungsreich und hat einen wirklich großartigen Flow. Die Story ist so belanglos geblieben wie befürchtet, was aber momentan noch nichts ausmacht. Es ist eben viel episodenhafter als das erste Spiel und vielleicht ist das am Ende sogar gar nicht mal die schlechteste Entscheidung gewesen.

Ansonsten:

Ich will gerne wieder Satellite Reign anfangen, das ich Anfach 2016 sehr gern gespielt hatte und für das es inzwischen ebenfalls eine Coop-Option gibt. Ich war daher so frech, Dominic – mit dem ich das erwähnte Shadowrum Chronicles gespielt hatte – eine Version zu schenken, nachdem es im aktuellen Weihnachts-Steam-Sale war.

Sehr viel Spaß hab ich mit meinem ersten Telltale-Adventure gehabt, das ich spielte. “Tales of the Borderlands” war witzig, spannend und ist somit eine echte Empfehlung.

Ich hatte zwischenzeitlich mal den Drang, den aktuellen Standard von MMORPGs auszutesten und hab eine Weile “Archage” gespielt. Das war dann aber auch nach ein paar Sessions nicht mehr weiter interessant. Ich fand bemerkenswert, dass sich dieses Spielegenre offenbar in den letzten Jahren so gut wie gar nicht weiterentwickelt hat.

Ein bisschen wie bei Metal Gear Solid V gings mir bei The Crew – das gabs mal kostenlos bei Ubisofts Jubiläumsaktion -, das zwar technisch sehr nett war, aber auch irgendwie nicht zündete und nach ein paar Stunden war ich wieder raus.

Ich spiele auf dem Handy mit großem Genuss die “Sky Force” Spiele: Einerseits klassisches “Flugzeug von unten schießt alles ab was von oben kommt”-Spiel, von denen es ja inzwischen echt kaum mehr welche gibt. Andererseits aber mit wirklich beeindruckender Grafik und vielen kleinen Ideen, die die Spiele meilenweit von der Konkurrenz abheben.

Ich hab noch ein paar Spiele gekauft, die ich noch nicht ein mal gespielt habe: Bei “Divinity: Original Sin” und “Warmachine Tactics” (das ich sogar vor drei Jahren per Kickstarter gebackt habe) tut mir das besonders Leid.