Der mobile Abenteurer

Als Abenteurer in Angelegenheiten Graficadventure hatte man es ja Früher nicht leicht. Grafikadventure auf Handhelds a la Gameboy machten nicht unbedingt viel Sinn. Mir persönlich sind jedenfalls keine Spiele des Genres für den klassischen GB bekannt (man möge mich korrigieren wenn ich da falsch liege.) So war es doch Damals mehr ein Genre für zu Hause. Laptops waren für mich jedenfalls auch erst 1999 erschwinglich. Mit einem Siemens Mobil (!) Laptop kam ich dann auch 1999 das erste mal im Urlaub zum adventure’n. DAY OF THE TENTACLE, übrigens.
Aber so richtig für Unterwegs, so in der U-Bahn und so, ging es dann doch erst 2002 mit dem GBA für mich los:BROKEN SWORD. Leider konnte ich das nie am GBA zu ende spielen, da es an einer Stelle im vorletzten Kapitel einfach nicht weiter geht und dann abstürzt. Liegt vielleicht an meinem Modul. Ein zweiter Versuch ein paar Jahre später brachte mich auch nicht weiter.

Am GBA ging es recht mäßig mit dem Spielen von Grafikadventure, richtig Spaß hatte ich erst auf dem PALM auf dem ich via ScummVM INDY4 und ZAK McKRACKEN gespielt hatte. Das hatte wegen des Stylus wirklich sehr gut funktioniert.
Dies gilt nun auch für den DS. Schon ANKH hatte ich sehr gut spielen lassen und nun habe ich mit SYBERIA angefangen. Es ist für mich eines der stimmungsvollsten Adventure der Neuzeit und hatte mir schon am PC viel Spaß gemacht. Okay, die Rätzel sind nicht besonders herausfordernd, aber die Story ist einfach spannend und das Spiel hat ein wunderschönes Design. SYBERIA gab es ja schon für Windows Mobile, also war der Weg zum DS ja nicht besonders weit. Ich spiele nun erst seit ein paar Tagen, aber schon jetzt kann ich sagen, das dies eine gelungene Umsetzung ist.

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2 thoughts on “Der mobile Abenteurer

  1. Syberia ist tatsächlich richtig gut. Ich hab damals mit Textadventures angefangen: Das war u.a. Seastalker ung Hitchhikers Guide von Infocom auf dem Schneider CPC. Auf dem Atari ST gabs dann die ersten richtig guten Grafikadventures. Wegweisend war wohl "The Pawn". Danach kamen Sierra und Lucasarts und haben Figuren in die Bilder gesetzt und rumlaufen lassen. Irgendwie waren bis Ende der Neunziger ungefähr die Hälfte meiner Spiele Adventures, ich weiß gar nicht, warum sich das danach so verringert hat. Vielleicht, weil es plötzlich keine guten Geschichten mehr gab? Oder es gab sie noch, aber ich hab sie aus den Augen verloren? Mal schauen, vielleicht muss ich doch mal wieder ins Genre einsteigen…

  2. Ich habe die klassischen Grafikadventure auch erst so richtig in den letzten Jahren durch meine Tochter wieder entdeckt und das es dort eine ganze Menge Neue und Gute gibt. GEHEIMAKTE TUNGUSKA, ANKH 1 bis 3, JACK KEANE um nur einige zu nennen.

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