Paradiesische Zustände

BURNOUT kennt man ja sonst bloß von div. Konsolen. Ich hatte die Serie bisher auf der PS2 gespielt gehabt. Hier standen die Spiele für schnelle Zugänglichkeit, rasantes Rennen mit einem unvergleichlichen Geschwindigkeitsgefühl und für ein hollywoodreifes Schadensmodel. Also ein Action-Racer ohne jeden Anspruch für Realismus. Bisher hatte es kein Teil auf den PC geschafft gehabt. Warum auch immer.
Dann lass ich von BURNOUT PARADISE und als das Game im Laden stand und die Kritiken dem entsprachen, was ich mir auch unter einen Action-Racer vorstelle, ließ ich mich bei einen Preis von knapp 30 Euronen nicht lange bitte.
Allerdings hatte ich persönlich mit dem Spiel im Sommer nicht sehr viel Spaß gehabt.Erstens hatte ich im Urlaub kein Internet zum aktivieren gehabt und dann zu hause nach dem aktivieren mußte ich feststellen, das mein Rechner zu schwach war, um das Spiel einigermaßen Ruckelfrei zu spielen.

Mit den neuen Rechner hatte sich das Problem erledigt und nun bin ich schon einige Wochen in Paradise City unterwegs. Da das Spiel ja so heißt, muss der verdammte Song von “Ganz in Ruhe” unbedingt immer im Startbildschirm dudeln. Und man kann ihn nicht abstellen! Das ist Folter und verstößt gegen die Genfer Konventionen!
Aber sonst wird man dann, wenn man die dementsprechende Hardware hat, wird man mit einer wunderschönen Grafik begrüßt, die man sonst so von Konsole nicht kennt. Die Steuerung ist actionlastig einfach wie man es von der Serie so kennt. Leider ist auch hier das mir von der PS2 bekannte Problem mit der Steuerung vorhanden: Lenkrad geht vom Prinzip her schon, aber es läßt sich einfach besser mit einem Gamepad spielen. Digitale Steuerung ist hier meiner Meinung einfach besser als analoge. Selbst die Analogsticks am Gamepad sollte man vielleicht besser links liegen lassen. Daher ist es aber z.B. auch keine Problem das Spiel über die Tastatur zu steuern.

Erst kann man schön a la NEED FOR SPEED (U2 bis MW) durch die Stadt zuckeln und sich damit prima an die Steuerung gewöhnen. ABer auch die Stadt gut kennen lernen. Und wie sich schnell herausstellt, ist dies auch dringend nötig! Denn Rennen findet man buchstäblich an jeder Straßenecke bzw. eigentlich Ampel. An einer Ampel stehen bleiben Gas und Bremse gleichzeitig drücken und schon startet ein Rennen! Allerdings sind hier die Strecken nicht abgeschrankt und die es gibt auch kaum Hinweise auf einen Streckenverlauf! Das hat den Vorteil das man sich die Strecke selbst suchen kann und eben auch Abkürzungen nutzen kann. Dafür muss man die Stadt aber auch gut kennen, denn sonst verfährt man sich ganz schnell. Und das passiert einen am Anfang andauernd. Ausserdem will man sich ja auch keine eigene Strecke suchen, sondern beim Pulk der Anderen bleiben. Ein Anreiz der BURNOUT-Serie ist ja, die Gegner zu Schrott zu fahren (“Takedown”) und dafür Goodies zu kassieren. Das funzt bei PARADISE auch ganz gut, wenn man am Pulk dran bleibt und eben die Stadt gut kennt. Zwar gibt ein das Programm Minihinweise im Form des Blinkers, das man vielleicht gleich mal abbiegen sollte, aber das übersieht man schnell mal im Eifer des Gefechts, wenn man mit 100 und mehr Sachen durch die Stadt brettert, auf seine Gegner und den Verkehr achten und neben bei auf eine Übersichtskarte schielen muss.

Trotzdem, eben wenn man die Stadt erst einmal kennt, dann machen die Rennen ein Menge Spaß! Denn hier gibt es jede Menge unkomplizierte Action und damit ist es sowohl als Rennspiel für zwischendurch als auch für Marathonspieler geeignet. Allerdings wird die zweite Gruppe schnell alle Rennen gesehen und durch haben.

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2 thoughts on “Paradiesische Zustände

  1. Hätte ich mit Grid letztens nicht daneben gelegen (wegen der völlig fehlerintoleranten Steuerung – mal sehen, ich werd ihm vielleicht demnächst nochmal ne Chance geben), hätte ichs vielleicht vor einigen Tagen gekauft, als es bei Steam für 4 Euro im Angebot war.

  2. Was gab es letztens eigentlich nicht für unter 5 Euro bei Steam im Angebot! ;-)Man darf einfach nicht in Urlaub fahren…

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