Lotus III: The Ultimate Challenge

Heute mal wieder LOTUS III gespielt. Das Spiel wird nächstes Jahr 20 und das sieht man ihn zwar an, aber es fesselt zumindestens mich noch genau so vor dem Monitor wie vor 19 Jahren. Das Spiel gab es für AMIGA, ATARI ST, DOS und MEGADRIVE. Ich hatte und habe die Amiga-Version. Die ersten beiden Teile waren Damals irgendwie an mir vorbei gegangen. Und das trotzdem ich eben schon Damals ein Rennspiel-Fan gewesen bin und solche Spiele wie TEST DRIVE II ud GRAND PRIX CURCUIT im Regal stehen hatte. Über L3 war ich seiner Zeit im AMIGA JOKER gestolpert und wurde dann flux im Computerspiele-Laden meines Vertrauens gekauft. Heute habe ich das Spiel mal wieder rausgeholt.

Das Game spielt sich heute noch gut. Man muss nicht mit einer harkligen Steuerung kämpfen, es sieht immer noch schick aus und herausfordernd ist es immer noch. Heute habe ich rund 3 Stunden dran gesessen (trotzdem ich ja nur mal kurz gucken wollte). Man konnte zwar nur drei Varianten des Lotus fahren, die sich hauptsächlich in der Endgeschwindigkeit unterschieden, habe es gab eine Menge Szenarien wie Landstraße, Autobahn, Stadtring, Wüste, Nebel- und Regenstrecken und auch Schnee. Schwierigkeitsgrade gingen von Rookie (wo die Frustgrenze sehr tief gesetzt wurde) bis Expert (das dann dementsprechend hammerhart ist und kaum Fehler verzeiht). Gefahren wurde gegen die Zeit (wie bei OUTRUN mussten Checkpoints im Zeitlimit erreicht werden) oder um Platzierungen (wobei es hier auch Checkpoints gab für dessen rechtzeitiges Erreichen Extrapunkte vergeben wurden). Im zweiten Modus musste man auch auf sein Benzin achten, das ein durchaus ausgehen konnte. Dafür gab es Tankstellen, die wie bei TEST DRIVE gleich hinter einem Checkpoint gelegen waren, und wenn man nicht rechtzeitig bremst und an jener vorbei rauscht, dann geht einen auch schon mal das Benzin aus. Wobei es hier entgegen TEST DRIVE nicht mit einem Lebensverlust oder gar automatisch das aus bedeutete wenn man die Tankstelle verpasst. Bei L3 gab es nach jedem Checkpoint eine Tankstelle und man konnte schon ein wenig taktieren ob man eben früher oder später tankt oder gar versucht ohne tanken durch zu kommen.

Wie bei vielen Amiga-Spielen gab es auch einen Splitscreen-Modus (etwas das heute bei Rennspielen leider gar nicht mehr angeboten wird. Selbst bei Konsolenspielen kaum noch.). Hier konnte man sich zu Zweitgut austoben. Zwei Joysticks zu haben waren in den späten 80zigern ohnehin keine Seltenheit. Ein Clou war auch ein als Streckeneditor beworbenes Feature, das zwar eher ein Streckengenerator war. Hier konnte man das Szenario einstellen, Schwierigkeitsgrad von 1 bis Faktor 10 und dann in Prozentschritten Kurven usw. einstellen. Man konnte das Ergebnis dann erst nicht grafisch sehen, sondern bekam einen Code, den man im Hauptmenü als Strecke eingeben konnte. Erst beim starten des Levels konnte man das Ergebnis sehen und testen. Strecken weitergeben wurde zwar damit recht leicht gemacht, denn man brauchte ja nur den Code weitergeben, aber da mit das Streckendesign nicht wirklich nach seinen Wünschen designen konnte, war da der Reiz schnell raus. Viel lustiger war es Namen oder andere Begriffe anstelle der Codes einzugeben, um dann zu sehen was da für eine Strecke heraus kam.

Also rund und roh macht das Spiel mir noch heute viel Spaß. Die PC Version bekommt man hier und da noch bei Ebay. Läuft gut unter der DOS-Box und dann kann man bei dem Spiel auch gut mit einer Tastatursteuerung leben.

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