Lost Horizon

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LOST HORIZON ist ein klassisches Point’n’Click-Adventure mit all den modernen Features das heutzutage ein gutes Grafikadventure ausmacht. Das Spiel ist von den Machern von GEHEIMAKTE 1 und 2 und hier wird auch die selbe Grafikengine und das bekannte Interface benutzt. Wenn man also zu mindestens eines der GEHEIMAKTE Teile gespielt hat, fühlt man sich gleich zu hause. Hier wie da gibt es wunderschöne Schauplätze die mit einer aus 3D- und 2D kombinierten Grafik edel umgesetzt wurde. Die Story ist ein wenig Indiana Jones -mäßig, was natürlich an den Schauplätzen, das es in den 30zigern spielt und an den vermeintlich bösen deutschen Gegenspielern liegt. Das macht den Spaß aber kein Abbruch. Die Rätsel sind moderat, aber auch nicht zu simpel. Die Rennerei zwischen verschiedenen Szenarien hält sich in Grenzen und stupide Bildschirmablickerei gibt es nur selten. Ein Hilfssystem gibt es natürlich auch, eben jenes das man aus den Geheimakte-Spielen kennt. Das Spiel ist nicht all zu lang, aber man ist schon ein paar Stunden gut beschäftigt. Die Länge eines Spiels sagt ja nichts über die Qualität aus. Bei dem Spiel entstehen keine Längen bei dem man frustriert mit seinen Protagonisten durch die Gegend rennen muss. Das sollte auch heutzutage nicht mehr so sein, das Spiele auf diese Art künstlich verlängert werden. Da haben die Programmierer alles richtig gemacht.

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Allerdings ist das Spiel recht dialoglastig. Lange Gespräche und Zwischensequenzen sind hier an der Tagesordnung. Wobei jene Sequenzen eben die Story vorantreiben und nie völlig unnötig sind. Ich sehe das nicht als negativ. Es ist eben ein Adventure von der Art “Interaktiver Film mit Rätseln”. Wer nur Rätseln und Kombinieren mag, der könnte bei den langen Zwischenpassagen vielleicht einnicken.
Merkwürdig marionettenhaft wirken die Figuren in den Zwischensequenzen. Die Bewegungen sind dort etwas hölzern und die Augen wirken starr und leblos. Das hatte mich am Anfang sehr irritiert. Hier merkt man eben das die Grafikengine doch in die Jahre gekommen ist.
Als Bonus gibt es eine Vorschau auf GEHEIMAKTE 3, ein Making Of und was ich besonders interessant fand, eine Alpha-Version des Spiels aus dem Jahr 2008. Jene fängt mit einem ganz anderen Opener an und auch die ersten Szenen sind komplett anders. Scheinbar hatte hier erst Kim die Hauptrolle gehabt. In der jetzigen Fassung an jene eine viel kleinere Rolle dann bekommen. Vielleicht wollte man auch einfach nur nicht schon wieder eine weibliche Hauptrolle wie in GEHEIMAKTE dann haben. Die Alpha-Version umfasst allerdings nur die Rohfassung des Opners und ca. 10 Minuten Spielszenen, aber interessant ist das allemal. Zu sehen bekommt man diese Boni aber erst wenn man das Spiel durchgespielt hat.

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Also auf jeden Fall eins der besseren Grafikadventure und eben auch eines wo man mal wieder komplett mit der Maus steuern darf. Mittlerweile gibt es jenes auch recht preisgünstig in der “Abenteuer des Jahres“-Edition, die dann auch mal einen ganz netten Eindruck im Spieleregal macht

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