Frei, richtig frei.

In “Just Cause 2” befreien wir mit Hilfe von drei Gangs, eine die Insel Panau von ihrem Diktator. So weit so einfallslos. Man wundert sich auch über die altmodischen Zwischensequenzen.

Die Sonne geht unter

Seht ihr die Berge? Da kann man direkt hinfliegen

 Alles andere ist gut. Sehr gut. Man ist Duke Nukem, Belmondo, James Bond, Batman und Serious Sam in einer Person. Das Spiel rennt und lässt GTA IV alt und lahm aussehen. Alles flutscht.
Die Insel ist das bemerkenswerteste. Man kann jeden Punkt der Insel erreichen ohne Ladeszenen. Vom Gletser in 2000m Höhe mit dem Gleitschirm über Wüsten, Regenwälder, Städte und dann in die See tauchen, in einem Rutsch. Die Insel ist riesig. Wirklich riesig. Ich schätze 30mal größer als GTAIV? Oder noch mehr? Am Anfang denkt man, “bis zum nächsten Ort sprinte ich mal schnell”. Nach 10 Minuten läuft man immer noch und ist noch weit entfernt.Einmal diagonal über die Karte mit dem Flugzeug, ich schätze mal, dass es 15 Minuten!

Bootchen fahren, im Hintergrund eine Stadt

Hochmoderne Städte gibt es genug.

 Der große Spaß, besteht nicht nur in den Missionen, man muss Drogenkoffer und ähnlichen Kram der Banden finden. 400 gegenstände insgesamt!
Und “Chaos” verbreiten.Ein Riesenspaß. Tankstellen, Kräne, Wassertanks, Schiffschleusen, Raktenstarttürme alles in die Luft sprengen was einem in die Reichweite kommt.

Wir entern ein Auto

Komm, lasst uns ein Kraftwerk ‘machen’.

Hach, rechts der Mond, links der Flugpuff.

Die nächste Statue zum Einreissen

An jeder Ecke ist eine Mission, ein Dörfchen zu entdecken, eine ins Bergmassiv gehauene Satellitenschüssel. Man findet Skidörfer und muss mit dem Sessellift über drei Stationen auf den Gipfel gondeln. Sehr schön ist auch immer wieder das Umreissen der Diktatorstatuen wie man es nur aus den Nachrichten kennt.
Das Waffenarsenal ist leicht überschaubar, die Munition ist manchmal knapp. Aber der Kletterhaken und der Gleitschirm sind absolut der Burner.

Nachtflug

Abendstimmung

Hubschrauber entführen

umherfliegende Gasflaschen machen besonders Spaß.

 Aus einem Düsenjet springen, im freien Fall sich an das “fliegende Bordell” ranziehen, dort einen Learjet klauen. Auf den Tragflächen stehend Ausschau halten nach dem Kampfheli und den dann beherzt entern. Den Bordschützen rausschießen, den Piloten rausknüppeln und die Mühle übernehmen. Damit einen fahrenden Panzer entern. Es ist wirklich ein Wahnsinn und man kommt aus dem Lachen und Staunen nicht mehr heraus. Das Schöne ist, man kann es gut als Zwischendurchgame zocken. Die Story ist völlig belanglos, aber das sagte ich schon.
Tag und Nacht, Wettereffekte, Schneefall, Regen, Gewitter runden das ganze atmosphärisch ab. Sehr toll ist es auch wenn der Farbtemperaturwert des Bildes geändert wird und man weiß, “es gibt bald Regen”.
Ich habe mal eine große Serie Screenshots für euch gemacht. Ein Film wäre wahrscheinlich besser um all die Animationen zu sehen und die Physik zu bestaunen.

Links eine Bohrinsel, rechts das panauische Raumfahrtprogramm.
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7 thoughts on “Frei, richtig frei.

  1. Das hört sich gut an und sieht auch noch schön aus. Hab ich erst einmal auf meine Liste von Spielen gesetzt die ich 2012 mal anspielen will.

  2. Ach ja, es gibt jede Menge Rennen gegen die Zeit im Flugzeug im Auto und im Schiff. Zu Anfang dachte ich die KI bei den Kämpfen wäre doof, aber das steigert sich.Ich dachte gerade an schwächere Rechner die zb GTAIV nicht können. Laut Amazon Rezensionen läuft das prima auf älteren Maschinen. Gerade eben die Wassereffekte bestaunt, selbst besser als in FarCry, diese Korallenbänke sehen herrlich aus. Ich kann es nicht mit Crysis vergleichen, weil ich diese Engine ja noch nie sah. Aber das hier ist purer Fun. Ich sah eben das ich da schon 35 Stunden dran sitze und 18 Prozent gelöst habe 🙂 Sowas mag ich.

  3. Es lohnt sich auf jeden Fall. Allerdings hab ich – wie so oft bei Spielen, die einem "Freiheit" geben – auch hier das Problem gehabt, dass die Motivation exakt dann ziemlich in den Keller rauschte, als die Story nur noch nebenher vor sich hinplätscherte. Ich bin halt einfach doch nicht der Spieler, der sich nur die nette virtuelle Landschaft anschaut und einfach nur alles kaputt machen wird auch irgendwann langweilig. Dennoch: Die Engine ist wirklich prima, das Spiel steuert sich wunderbar und man kommt in einen sehr guten Flow, wenn man mal drin ist.

  4. Man muss es spielen wie wenn man einen Actionfilm schaut. Nicht nachdenken, es geht auf ein Happy End zu. zwischendurch geht was kaputt. Das ist schon alles. :-)Ich sagte ja, zwischendurch Geballer wie Serious Sam trifft es am meisten. Aber nach einem Arbeitstag hilft das oft.

  5. Ich kann Dir nur ganz dringend Borderlands ans Herz legen 🙂

  6. Habe ich auf der Liste. Danke Dir.

  7. Kann Deine Begeisterung voll und ganz teilen. Etwas nervig waren manchmal die Rücksetzpunkte nach dem Bildschirmtod. Hat man eine Mission begonnen und hat nach dem Ableben die Welt erforscht und sich nicht weiter um die Mission gekümmert, konnte es passieren, dass man nach einem erneuten Tod wieder an den Missionsort zurückgesetzt wurde, obwohl man schon längst ganz woanders unterwegs war.

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