Limbo

Limbo? Das ist doch dieser Tanz, oder? Ja, das mit dem unter der Stange durchtanzen ohne diese zu berühren. Laut Wikipedia ist dieser ursprünglich ein Tanz von der westindischen Insel Trinidad der eine Woche nach einem Begräbnis durchgeführt wurde. Und das bringt uns zu dem Spiel  Limbo aus dem Jahr 2010. Merkwürdig das ich nicht schon eher über dieses geniale Indie-Spiel gestolpert bin. Ich bin jetzt durch einen Artikel in der Jubiläumsausgabe der Power Play drauf gestoßen. Schon die Screenshots haben mich sofort angepiekt. Das sah ja schon einmal fantastisch aus. Und nachdem ich mir die Demo (in meinen Fall bei Steam) runtergeladen hatte, war ich schon nach nur 5 Sekunden gefangen. Die Demo flog gleich wieder von der Festplatte und wurde durch die Vollversion ersetzt.
Um was geht es bei Limbo? Tja, ein kleiner Junge wacht in einem Wald auf. Das ist erst einmal alles was man weiß. Das Spiel hat kein Interface. Man braucht nur Steuerkreuz bzw. Richtungstasten und zwei Aktionstasten für Springen und Aktionen auszuführen. Es gibt keinen eigentlichen Soundtrack. Man hört nur den Wald und wie sich der Junge bewegt. Alles ist in Schwarz/Weiß und nebulös. Wie in einem Traum. Sind wir/der Junge in einem Traum? Oder weil das Spiel Limbo heißt, sind wir vielleicht schon Tod und müssen den Weg in die nächste Welt finden? Oder suchen wir nur jemanden in dieser Zwischenwelt? Ja, das weiß man nicht und das macht den Reiz des Spiels aus.

Ja, es ist ein richtiges Spiel. Ein Adventure. Aber ohne Dialoge und im 2D-Jump’n’Run-Look. Es gibt kein Zeitlimit und keine goldenen Münzen zu sammeln. Mit läuft mit der Figur los und trifft schnell auf Hindernisse. Sterben kann man in diesen Spiel schnell und auf vielfältige Weise. Bei der düsteren Stimmung sind die Tode die man sterben kann schon auf eine dunkle Art lustig. Meistens tapt man in die Fallen und muss sich dann einen Weg suchen diese zu umgehen. Das wird einen alles so wahnsinnig stimmungsvoll in seiner Schlichtheit präsentiert (man sehe sich nur alleine die Screenshots schon an), das man das Spiel nur lieben kann. Am ehesten erinnert mich das Spiel an den ersten Teil von Tomb Raider, bloß eben in der Seitenansicht und ohne Geballer. Aber die Rätzel schaffen eben den Vergleich. Ich kann jeden Spieler dieses Game nur an Herz legen! Einfach mal die Demo runterladen und anschauen. Für mich persönlich ist es schon mal das Spiel des Jahres!

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