Warum auch positive Computerspiel-Artikel nicht besser sind als ihr Ruf

Christian Huberts schreibt hier auf videogametourism.at als Gastautor genau das was ich mir so gedacht habe beim Lesen des besagten Spiegelartikels:

Es offenbart sich ein Kulturverständnis, wie es schräger und fragwürdiger nicht sein könnte. Man respektiert eine Kultur nun mal nicht, indem man ausschließlich darüber nachdenkt, was sie wirtschaftlich, pädagogisch, medizinisch etc. für uns leisten kann. Nicht die Computerspielkultur selbst steht im Fokus, sondern ihre Schnittpunkte mit der bildungsbürgerlichen Komfortzone. Game-Berichterstattung im Print-Journalismus, das ist ewige Annäherung an das Zumutbare, ohne je mit diesem obszönen Gegenstand in Berührung zu kommen, der angeblich unsere Zeit vernichtet und nicht mit offensichtlichem Nutzwert entschädigt.

Die Printausgabe des Spiegels hatte ja mal einen guten Ruf gehabt. Aber als ich den Artikel
eher zufällig in einer Ausgabe in einem Wartezimmer gelesen hatte, war ich aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr raus gekommen. Das ist Journalismus aus dem letzten Jahrtausend.

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2 thoughts on “Warum auch positive Computerspiel-Artikel nicht besser sind als ihr Ruf

  1. Irrtum: Der Autor ist Christian Huberts.

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