Steuererklärung

Gamecontroller kauft man sich nicht mehr so oft wie früher. So geht es zu mindestens mir. Was habe ich früher Joysticks verbraucht! So zwischen 1983 (Atari 2600) bis 1993 (C64, Amiga) sind unzählige Joysticks zu Bruch gegangen. Besonders der Marke Competition Pro. Nicht weil sie schlecht verarbeitet waren, sondern weil ich schon mal gerne aus Frust so ein Teil durch die Gegend geschmissen habe. Das haben diese dann manchmal nicht überlebt. Gamepads waren da noch gar nicht bei mir angesagt. Zwar hatte ich gegen Ende meiner Amiga-Ära ein MegaDrive-Gamepad, das eben auch hervorragend am Amiga gefunzt hatte, aber dann am PC ging es doch eher erst einmal mit Thrustmaster Joysticks weiter. Hauptsächlich für Rennspiele bis dann die ersten erschwinglichen und brauchbaren Lenkräder kamen. Was bei mir so 1996 glaube ich eintrat. Aber ich hatte für den PC dann auch schon mal ein Gamepad gehabt. Erst einmal so ein billiges von Logitech. Das war aber fürn Arsch nicht so toll. Dann hatte ich mir ein Sidewinder von Winzigweich gekauft. Es gab eben auch Rennspiele, die nicht so gut mit einem Lenkrad funktionierten. So z.B. das erste Colin McRae Rally und Motorhead. Mit dem Gamepad war ich lange zufrieden gewesen.

2002 hatte ich mir dann sogar noch eine USB-Version des klassischen Sidewinder-Gamepads geholt. Das hat noch bis 2006 bei mir gute Arbeit verrichtet. Es ist nicht kaputt gegangen! Es ist nur in Rente geschickt worden, denn es hatte keine analogen Sticks gehabt und die wurden immer wichtiger. So hatte ich auch erst am PC ein PS2-Gamepad benutzt, aber von den Sony-Gamepads war ich persönlich nie so überzeugt gewesen. 2006 kam dann das Gamepad schlecht hin. Das beste Gamepad ever: Das Winzigweich Xbox-360-Gamepad. Es liegt absolute ideal in der Hand, ist präzise und hat schon viele Würfe “durch die Gegend” überlebt. Meines ist nun 10 Jahre alt, ist völlig abgegriffen (die Gummis der Analogsticks sind völlig glatt!), aber es funktioniert immer noch! Nach 10 Jahren aber dachte ich, könnte mal wieder was neues her. Ich schwankte zwischen den Steam-Gamepad und dem Xbox-One-Controller. Der Preis gab dann erst einmal den Ausschalg, aber auch die überaus positiven Kritiken zu dem Xbox-One-Controller. Da es den nun auch “schnurrlos” für den PC gibt, habe ich eben mal zugeschlagen.

Das Gamepad kommt tatsächlich in einer hochwertigen Verpackung! Keine Blisterverpackungen mehr wie beim Xbox-360er. Das finde ich persönlich sehr gut. Ich persönlich packe Controller immer ganz gerne mal staubgeschützt “beiseite”. Hier kann man dafür tatsächlich die Verpackung nutzen. Sehr schön! Der Dongle ist diesmal nicht mit einem langen Kabel versehen wie beim 360er. Ich weiß echt nicht für was das lange Kabel war. Ich habe es nie gebraucht. Der USB-Dongle ist immer noch recht groß, aber stört nicht weiter, wenn man ihn hinten am PC anschließt, so wie ich. Am Surface nervt er an der Seite schon ein wenig. Aber am Surface spiele ich ohnehin eher selten bis gar nicht. Das Gamepad kommt leider nicht vom Haus aus mit einem Akku. Das Akku-Pack musst dann doch extra gekauft werden. Verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Ich habe jetzt seit 4 Wochen Batterien drin. Die halten sich trotz intensiver Nutzung recht gut. Da hier bis auf das Xbox-Zeichen nichts beleuchtet ist, wird hier wohl eben nicht viel verbraucht. Einen Ausschalter hat das Gamepad wie sein Vorgänger allerdings nicht. Schade. Er geht aber nach kurzer Zeit der Nichtnutzung von alleine aus. War beim Vorgänger auch so. Anfangs hatte ich das Gefühl das das Gamepad nicht so gut in der Hand liegt wie sein Vorgänger. Das hat sich aber in den ersten Tagen gelegt. Mittlerweile finde ich zwar nicht, das es besser als sein Vorgänger in der Hand liegt, eben anders, aber auch sehr gut. Highlights sind die analogen Schultertasten! Jetzt leicht “beschwert” und dadurch butterweich bedienbar. Ob nun als Trigger für Shooter oder Gas/Bremsen für Rennspiele, es sie fühlen sich wirklich klasse an. Das digitale Steuerkreuz, die Achillesferse beim Vorgänger, ist nun auch präzise und erinnert kein Stück mehr an das schwammige Etwas des 360zigers! Also auch Retrogaming macht hiermit wirklich Spaß. Die Analogsticks sind gleich gut geblieben. Jeglich die vier “Feuer”-Tasten gefallen mir nicht so gut. Sie klappern! Sind sie bei meinem 360er butterweich, so klappern sie hier ein wenig. Ich weiß natürlich nicht ob ich ein Montagsgerät erwischt habe oder ob das generell so ist, aber es stört mich ein wenig.

Aber die Anschaffung lohnt sich meiner Meinung nach. Ich habe meinen alten Controller erst einmal eingemottet. Mag die Xbox One auch kaum jemand interessieren (also im Vergleich zur PS4, meine ich), so ist das Gamepad eine Wucht. Der König ist tot! Lang lebe der König!

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