Und noch mal “Hussa” – Deponia Doomsday (2016)

Genau vor einem Jahr hatten die Little Miss Fangirl aka Little Miss Gamer den 2013 erschienen dritten Teil der Deponia-Trilogie zu ende gespielt. Also wer möchte kann das hier noch einmal nachlesen. Ich werde jetzt auch nicht mehr groß auf die Story eingehen. Also.. eigentlich doch… aber dann nur mit Spoiler.

Also hier kommt er nun der vierte Teil einer Trilogie: DEPONIA DOOMSDAY! Am Anfang des Jahres hatte mich das Erscheinen eines vierten Teils doch ein wenig verwundert. Bzw. erst hatte ich gedacht, das dies einfach nur der Name der Sammlung aller drei Spiele in einer Box ist. Aber es ist wirklich ein neues Spiel! Wieder ist die Spielzeit mit 15 Stunden angegeben. Bei 15 Stunden waren wir auch ungefähr so gelandet. Auf einer Art war es ja schon sehr erfreulich, das wir auch dieses Jahr wieder ein Deponia-Spiel als Sommerurlaubsspiel zur Verfügung hatten. Denn 2014 und 2015 hatten wir die drei Teile gespielt.

Mit dem dritten Teil und besonders mit dem Ende waren wir ja nicht so zufrieden gewesen. Wohl viele andere Spieler auch nicht. Jedenfalls hat man nun also nachgelegt. Das Spiel ist aber nun nicht einfach nur ein alternatives Ende! Und eigentlich schließt es nun auch nicht wirklich am dritten Teil an. Und wieder doch, was im Intro des Spiels für uns eher verwirrend war, entpuppt sich später als “Fortsetzung” nach dem Finale von Teil 3. Dann springen wir aber im Spiel zurück in die Zeit. Wir steigen in die Welt von Rufus quasi dort ein, kurz bevor die Story von DEPONIA angefangen hat. Keine Angst! Es ist kein “Prequel”! Es ist eine Zeitreise-Story! Und somit eigentlich genau das richtige für uns. Denn wir lieben ja bekanntlich Zeitreisegeschichten! Quasi erlebt man die ganze Geschichte um Rufus und Goal nochmals. Und wieder auch nicht. Man hat sich hier eine wirklich gute Zeitreisestory ausgedacht, die zwar nicht immer stimmig ist, aber jeder Zeit Spaß macht. Viel um die Ecke gedacht muss auch wieder werden. Und ein paar knifflige Stellen, wo man nicht so recht weiß, was man eigentlich machen soll gibt es aber leider auch wieder. Gerade im dritten Part hätten wir fast die Flinte ins Korn geworfen. Das war schon sehr verworren.

Dafür gibt es wieder viele schöne Dia- und Monologe mit vielen Referenzen an Buch, Film und Fernsehen und natürlich an die drei Vorgänger. Trotzdem hat man aber eben nicht einfach nur die alten Figuren benutzt, sondern auch neue und interessante hinzugefügt. Ja, es gibt jetzt sogar ein Hotspotanzeige (die teilweise schon sehr hilfreich und nötig ist und die wir bei den ersten drei Teilen vermist hatten). In der Tradition der ersten drei Teile wurde auch die Hardware gehalten. Also Pappklappcover, Poster und Extra-Audio-CD mit Cover.
Erhalten geblieben sind leider die von mir gehassten Actioneinlagen, die sich wie eine nervige Version von DRAGON’S LAIR spielen. Das hat man leider nicht sein gelassen. Aber wahrscheinlich gibt es auch Adventure-Fans die das mögen. Wir gehören nicht dazu und waren auch wieder froh, das man diese nach ein paar ergebnislosen versuchen abbrechen/überspringen konnte.

Nun also wieder Spoiler-Alarm!!!

Das Ende, mit dem die meisten Spieler nach Teil 3 nicht zufrieden waren, ist hier nicht wirklich ein anderes! Ja, echt jetzt! Das wird einen eigentlich schon gleich am Anfang des Spiels gesagt. Das glaubt man natürlich nicht. Die lassen einen doch bestimmt nicht nochmal 15 Stunden spielen um einen wieder Rufus’ Tod und kein Happy End zu präsentieren?! Doch haben sie! Vielleicht ein wenig versönlicher, aber im Prinzip doch. Sie gönnen einen einfach kein Happy End. Und nein, es gibt keine alternativen Enden, die man erspielen kann, wenn man ein paar Dinge vorher anders löst. Das war nach dem Ende unser erster Gedanke gewesen. Aber, nein, nicht einmal das! Das war denn schon ein Downer, der mir die Freude über das gelungene Spiel dann wieder ein wenig vernagelt hat. Ich muss beileibe nicht immer ein Happy End haben. Deswegen wird in meinen Augen ein Spiel nicht besser. EDNA BRICHT AUS hat auch kein Happy End und ich finde es trotzdem genial. Bloß ein trauriges Ende hatten wir doch schon nach Teil 3! Warum denn nun jetzt noch einmal? Nee, das hat mir nun nicht gefallen. Die 15 Stunden vorher waren okay und haben Spaß gemacht, das Ende hat es mir versaut und deswegen bleibe ich dabei, das ich das die Deponia-Reihe wohl nicht noch einmal spielen werde.

Ach und Hussa bekommt man diesmal leider nur einmal am Anfang zu hören…auch schade!

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