DiRT 5 – Wir müssen reden

Eigentlich wollte ich zu dem jüngsten Spross der DiRT-Familie gar nichts schreiben. Zu sagen, dass das Spiel schlecht ist, wäre nicht fair. Ich drücke es mal so aus: Als Fan der CMR / DiRT Serie gehöre ich wohl eindeutig nicht der Zielgruppe an. Den “Generationswechsel” von CMR05 zum ersten DiRT konnte ich noch ohne Schwierigkeiten mitmachen, aber bei DiRT 5 geht wohl diese Ära zu Ende. Also schlecht muss das Spiel deswegen nun nicht sein, aber was man sagen kann, ist, dass es nicht besonders Umfangreich ist. Das Problem hatten schon DiRT 3 und 4 in meinen Augen, aber DiRT 5 bietet zumindest für mich zu wenig. Diesmal hat man den Rally-Teil komplett aus der Hauptserie entfernt. Also keine klassischen Etappen und Meisterschaften mehr. Eine Möglichkeit um Zeiten zu fahren gibt es noch. Allerdings im Arcade-Teil des Spiels ein wenig versteckt. Auch kann man im Rally Cross auch noch ein paar Rally-Veteranen wie ein Subaru Impreza WRX STi (2005er oder 2007er, ich kann die beiden Modelle optisch nicht unterscheiden, weil eben sehr, sehr ähnlich). Natürlich gibt es hier dann keinen klasssichen Impreza WRX von 1995 mehr , auf dem seiner Zeit Colin McRae Weltmeister geworden ist. Aber das kann man natürlich noch in den beiden Spin-Off DiRT RALLY fahren. Wie man ohnehin als Rally-Fan nur noch bei DiRT RALLY glücklich werden kann.

Aber ich will ja nicht nur meckern. Immerhin habe ich bisher trotzdem 20 Stunden mit dem Spiel verbracht. Allerdings habe ich es schon seit Dezember 2020. Zum Vergleich habe ich DiRT 4 knapp 100 Stunden gespielt und DiRT RALLY (bisher, aber On-going) 136 Stunden. Erst einmal trotzdem das was mir wirklich gut an DiRT 5 gefällt. Die Grafik ist wirklich ein Hammer und die Wettereffekte sind wirklich gelungen. Zudem gibt es auch hier nun endlich auch während einem Rennen Wetterwechsel, was es bei DiRT 4 und auch DiRT RALLY 2 noch nicht gegeben hatte. Man startet also durchaus im Regen und kommt bei Sonnenschein ins Ziel. Auch die Tageszeit kann sich durchaus während einem Rennen ändern. Was zwar in der Karriere eher selten der Fall ist, dass man z.B. beim Sonnenuntergang startet und erst im Dunkeln ins Ziel kommt. Im Arcade-Modus kann man sich bei dem selbst zusammen gestellten Rennen das Wetter oder eben Wetterwechsel und Startzeit (Morgens, Mittags, Nachmittags, Sonnenuntergang, Nacht) einstellen. Und man kann sich dann Echtzeit einstellen, dann ändert sich die Tageszeit natürlich nicht in einem Rennen, aber wenn man die Zeit beschleunigt einstellt, bis zu 60 facher Geschwindigkeit, dann startet man z.B. im Sonnenschein des Nachmittags und kommt erst in der Dämmerung oder am Abend / in der Nacht im Ziel an. Ein vielleicht für’s Rennen unwichtiger Effekt, aber er trägt für mich ein bisschen zum Spielspaß bei und es ist eben neu in der Serie. Wenn man ohne Fahrhilfen fährt, kann es einen übrigens bei einem Regensturm schon mal böig von der Strecke abbringen.

Die Grafik ist zwar sehr schön und Detailreich, aber kunterbunt. Und zwar so Bonbon-mäßig bunt, dass es teilweise schon in den Augen weh tut! Dafür kann man seine Wagen wieder selbst dekorieren, wie schon bei DiRT 4 bzw. der GRID-Serie von Codemasters. Eine Möglichkeit, die einen bei DiRT RALLY 2 ja leider nicht gegeben wurde. Bei D5 kann man also nach Geschmack und Vorliebe seine Autos lackieren und Vinyls anlegen, wie Damals ab UNDERGROUND der NEED FOR SPEED – Serie. Aber sah das in D4 noch realistisch aus, haben die Wagen hier nun mit Vinyls oder ohne einen merkwürdigen plastikhaften Look, der sich nicht mit dem Streckendesign messen kann und teilweise deplatziert wirkt, wie Matchbox-Autos. Mit der Zeit schaltet man durch Gewinne im Karriere Modus weitere Designs frei. Überhaupt fühlt man sich als GRID-Spieler bei D5 schnell zurecht. Aber nicht nur beim Design, sondern auch in der Art der Karriere ist D5 mehr GRID als DiRT. Zumindest in den Bezeichnungen der Spielmodi hat der Begriff Rally überlebt, so gibt es neben Land Rush, Stampede und den von mir schon bei D3 gehassten Gymkhana eben auch Rally Cross (aber hier eigentlich UltraCross genannt) und Rally Raid. Aber zu sehr ähneln sich die Modi, wie schon seiner Zeit 2015 bei dem DiRT-Spin-Off SHOWDOWN, dass wiederum noch weniger geboten hat, als D5, aber eben auch kein klassisches Rally. Ein Bastelmodus (denn Editor konnte man das nicht nennen) wie bei D4 gibt es leider nicht mehr und ist wie bei DR2 nicht wieder aufgegriffen worden. Schade, fand ich das bei D4 doch sehr schön und sorgte für Abwechslung bei den Rennstrecken, die nicht so umfangreich waren, wie auch hier bei D5 wieder. In Sachen Abwechslung geht es aber schon seit DiRT 2 Die Grafik ist zwar sehr schön und Detailreich, aber kunterbunt. Und zwar so Bonbon-mäßig bunt, dass es teilweise schon in den Augen weh tut! Dafür kann man seine Wagen wieder selbst dekorieren, wie schon bei DiRT 4 bzw. der GRID-Serie von Codemasters. Eine Möglichkeit, die einen bei DiRT RALLY 2 ja leider nicht gegeben wurde. Bei D5 kann man also nach Geschmack und Vorliebe seine Autos lackieren und Vinyls anlegen, wie Damals ab UNDERGROUND der NEED FOR SPEED – Serie. Aber sah das in D4 noch realistisch aus, haben die Wagen hier nun mit Vinyls oder ohne einen merkwürdigen plastikhaften Look, der sich nicht mit dem Streckendesign messen kann und teilweise deplatziert wirkt, wie Matchbox-Autos. Mit der Zeit schaltet man durch Gewinne im Karriere Modus weitere Designs frei. Überhaupt fühlt man sich als GRID-Spieler bei D5 schnell zurecht. Aber nicht nur beim Design, sondern auch in der Art der Karriere ist D5 mehr GRID als DiRT. Zumindest in den Bezeichnungen der Spielmodi hat der Begriff Rally überlebt, so gibt es neben Land Rush, Stampede und den von mir schon bei D3 gehassten Gymkhana eben auch Rally Cross (aber hier eigentlich UltraCross genannt) und Rally Raid. Aber zu sehr ähneln sich die Modi, wie schon seiner Zeit 2015 bei dem DiRT-Spin-Off SHOWDOWN, dass wiederum noch weniger geboten hat, als D5, aber eben auch kein klassisches Rally. Ein Bastelmodus (denn Editor konnte man das nicht nennen) wie bei D4 gibt es leider nicht mehr und ist wie bei DR2 nicht wieder aufgegriffen worden. Schade, fand ich das bei D4 doch sehr schön und sorgte für Abwechslung bei den Rennstrecken, die nicht so umfangreich waren, wie auch hier bei D5 wieder. In Sachen Abwechslung geht es aber schon seit DiRT 2 soI, das noch sehr gut ausgestattet war, mit DiRT 3 immer weiter bergab. Aber, hey, Gymkhana ist wieder da! Also ich hatte es nicht vermisst durch die Gegend zu schleudern statt ein Rennen zu fahren. Aber wer sich gern wie Ken Block fühlen will, der ist hier richtig. Nichts für Leute mit Gaming-Sickness. Und für den “Renn”-Modus gibt es wiederum bei D5 eine Bastelecke, bei dem man sich sein Stadium und somit den Parcours selbst zusammenstellen kann. So ein bisschen wie Trackmania, bloß eben auf niedrigeren Niveau.

10 Schauplätze (also ein bisschen mehr als bei D4) gibt es zu bereisen. Jeder Schauplatz bieten andere Bedingungen wie natürlich Matsch, Sand oder Schnee. Asphalt eher weniger. Man kann also durch einen Dschungel in Brasilien, ein wenig politisch unkorrekt oder gar in New York fahren, hier aber nicht durch die Häuserschluchten, sondern über ein in der Klimakatastrophe wohl eher nicht mehr möglichen Eissee. Leider unterscheiden sich die einzelnen Abschnitte der Schauplätze nicht wirklich. Da gibt es zwischen zwei bis drei und jene kann man auch rückwärts (also die Strecke, nicht mit den Wagen!) durchfahren. Hier fährt man also immer im Pulk und nie im Duell oder gar Einzel (außer eben dem Zeitrennen, dass es aber nicht in der Karriere gibt). Je nach Schwierigkeitseinstellung ist das herausfordernd, weil die KIs schon schön aggressiv fahren, aber natürlich nie realistisch wie bei einer Sim, sondern rein Arcade. Man kann den Schwierigkeitsgrad ganz niedrig einstellen, sodass man so viele Fahrhilfen hat, dass man eigentlich Stützräder und Papa der von hinten schiebt erwartet. Und die Gegner sind zwar trotzdem aggressiv, aber fahren eher so, als würden sie das Gaspedal nicht immer finden. Für blutige Anfänger ist das aber gut. Der Frustfaktor ist da niedrig und nicht so wie beim Hill Climb – Modus bei DiRT RALLY, bei dem man nur als Profispieler das Ziel überhaupt erreichen kann, vom Siegen ganz zu schweigen. Die Leichtigkeit gibt es natürlich nur im Offline-Modus. Schon klar, oder? Online-Rennen sind natürlich wie immer gnadenlos. Aber im Karriere-Modus kann man natürlich auch alle Fahrhilfen abschalten, was für ein durchschnittlich erfahrenden Spieler aber trotzdem keine Herrausvorderung bietet oder die Gegner alle zu Hyper-Sebastian Loebs werden lassen. Sieht man in der leichten Einstellung die Gegner nur bei Start und danach nur noch im Rückspiegel, so ist es in der höchsten Stufe schon so, dass man echt Schwierigkeiten hat mitzuhalten und das Feld eher vor sich sieht. Was aber okay ist.

Die Auswahl der verschiedenen Autos ist durchschnittlich und ohne das man per DLC einige nachkauft ist der Umfang eher dürftig. Wenn man alle DLC-Wagen dazu nimmt, würde das FORZA HORIZON – Spielern trotzdem nur ein müdes Lächeln abgewinnen. Alle Wagen fahren sich meist zahm. Allerdings nur mit dem Gamepad. Mit Lenkrad hat mir das Spiel eher weniger Spaß gemacht. Also kein Vergleich zu der genialen Lenkrad-Unterstützung von DR2. Aber vielleicht geht es nur mir so?! Jedenfalls hat sich DiRT 1 bis 4 immer gut mit einem Lenkrad fahren lassen. Eine Meisterschaft gibt es nicht wirklich. Der Karriere-Modus erinnert wie erwähnt an GRID. Immerhin ist es auch hier nicht linear. Also auch hier hat man immer ein zwei Alternativen weiterzukommen, wenn einem der eine oder andere Modus nicht liegt. So bin ich bis jetzt immer um Gymkhana herumgekommen und trotzdem weitergekommen, etwas was bei D3 leider nicht möglich war. Was nervt, ist die deutsche Version der Kommentare und des Managers. In der originalen Version soll das nicht ganz so nervig sein. Und hier hat man auch richtige Sprecher mit Nolan North und Troy Baker genommen/ bekommen und keine nervigen pseudo-coolen Nervkekse. Wie also schon bei D3. Zum Glück kann man die fast ausstellen. Ohnehin, wenn es um eine gute Atmosphäre, also Sprecher und Soundtrack, geht, ist nach dem wirklich gelungenen D2 leider nie mehr so etwas zu Stande gekommen.

Ich werde DiRT 5 wohl nicht mehr groß weiterspielen und wenn dann nur mal zwischendurch eine schnelle Runde im Arcade-Modus. Oder ich starte lieber gleich FORZA HORIZON 4, wenn ich einen unterhaltsamen, modernen Arcade-Racer spielen will.

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