Ein NDSi XL im Haus ist immer noch lohnenswert

Wozu braucht man heute eigentlich noch einen NDSi XL als Spieler, wenn man einen 3DS XL hat? Als Sammler stellt sich die Frage natürlich ohnehin nicht. Damals bin ich ja von einem DSi XL der ersten Generation (gab es nur in Bordeaux und Braun) auf einen 3DS XL umgestiegen. Unterdessen hat sich in meiner Sammlung ein DSi XL in grün der zweiten Generation eingefunden. Aber ich bin auch der Meinung, das sich auch heute noch so ein DSi XL für Spieler lohnt.

Erstens sehen DS-Spiele einfach besser auf einen DS aus. Auf den 3DS sieht die Grafik immer ein wenig „blurig“, ja matschig aus. Das fällt einen als 3DS-User-Only wahrscheinlich gar nicht so auf, aber wenn man beide Geräte bzw. Doppel-Bildschirme neben einander sieht. Da die 3DS-Bildschirme eine höhere Auflösung haben (400 x 240 oben und 320 x 240 unten gegenüber dem DS/DSi  2 mal 256 x 192) kommt bei dieser Umscalierung dieser leicht matschige Effekt zustande. Die Grafik der DS-Spiele sehen wirklich auf der originalen Hardware viel schärfer  aus.

Wobei viele den kleinen DSi vorziehen, weil deren kleinere Bildschirme natürlich die gleiche Auflösung wie der XL hat und dadurch einen noch besseres Bild abgeben (ein Effekt der beim 3DS so genauso vorkommt). Und manche bevorzugen gleich den DS oder DS lite wegen des noch vorhandenen GBA-Schachts. Den haben die DSis bekanntlich nicht.
Der Vorteil der XL-Geräte beim DSi als auch 3DS ist einfach, das diese einmal bei Leuten mit großen Händen (wie meinen) einfach besser in der Hand liegen und man besser an das Steuerkreuz und die Feuerknöpfe wie auch Schultertasten kommt. Aber auch die großen Bildschirme haben Vorteile, trotz der gröber wirkenden Grafik gegen über der kleinen DSis. So hat man gerade bei Adventure, von denen es so einige mehr auf dem DS als auf dem 3DS gab (z.B. ANKH, GEHEIMAKTE 1 und 2, RUNAWAY 2, SYBERIA und natürlich der DC von BROKEN SWORD (dt. Baphomet’s Fluch) oder Wimmelbildspiele eine viel bessere Übersicht. Auf dem DSi habe ich eben oben genannte Spiele gerne und bequem gespielt. Die etwas grobere Grafik des XL ist definitiv besser zu „ertragen“ als der Matscheffekt auf dem 3DS XL.

Dann gibt es da noch das Thema Emulatoren. Ich weiß natürlich das dies Thema ein schwieriges ist. Natürlich soll man sich die Spiel kaufen und damit die Entwickler, Programmierer usw. für ihre Arbeit entlohnen. Aber meiner persönliche Meinung ist bekannt, dass wenn man die Spiele, die man besitzt, diese eben auch auf andere eigene Geräte spielen dürfen muss/kann. Ein PC-Spiel kann und darf ich auch auf mein SpielePC, Laptop und Surface sprich Tablet spielen. Da kräht ja auch kein Hahn nach! (Okay, ist gibt Ausnahmen bei denen z.B. durch Online-Aktivierung nur die Möglichkeit für eine Installation gegeben wird. Aber das ist nun wirklich die Ausnahme).

Z.B. kann man sich via Emulator für den DSi die Möglichkeit wiederholen GBA-Spiele zu spielen, die man vorher ja beim DS/DS lite auch hatte. Durch den fehlenden Schacht für GBA-Module geht hier natürlich auch kein GBA-Everdrive mehr. Beim DSi bieten sich übrigens zwei Möglichkeiten Emulatoren und Homebrew-Software zu starten. Einmal natürlich über Flashkarten, die wie üblich mit SD-Karten als Speichermedium aufwarten und zudem noch Hardware zur Verfügung stellen. Aber da die DSis eben auch selbst SD-Karten-Slots haben, gibt es da Draußen findige Programmierer, die Möglichkeiten geschaffen haben, auf den Geräten auch Emulatoren zu starten ohne Flashkarten. Das ist dann für den geneigten User alles ein wenig aufwendiger auf dem Gerät einzurichten. Geht aber. Übrigens auch auf dem 3DS. So kann man hier so einige Retro-Consolen-Emus starten und viele Spiele laufen hier erstaunlich stabil und sehen auch gut aus. Aber natürlich nicht alle. Dafür gibt es viele Homebrew-Tools und eben auch –Spiele im Netz. Da gibt es wirklich viel zu entdecken. Erstaunlich finde ich z.B. First-Person-Shooter, die auf der Doom-, Quake- oder Duke3D-Engine laufen.

Ich glaube also wirklich das ein NDSi XL immer noch eine lohnenswert ist. Wenn so ein gutes Stück nicht mehr im geneigten Spieler-Haushalt vorhanden ist oder nie vorhanden war, so bekommt man wirklich recht gut erhaltene Exemplare günstig über die elektrische Bucht.

Game Boy Micro

Hatte ich nicht letztens hier geschrieben, das der Game Boy Micro an den meisten Leuten völlig vorbei gegangen ist? So auch an mir? Wobei das nicht wirklich richtig ist. Ich hatte schon mitbekommen wie das Teil Ende 2005 erschienen ist. Aber so richtig ernst genommen hatte ich es nicht. Als ich den GBM mal in einem Laden in der Hand hatte, kam mir das eher wir ein Scherz vor. Allerdings habe ich bis heute keinen GBM mal eingeschaltet in der Hand gehabt.
Nun ist also einer in meinen Besitz und somit in meine Sammlung von Handhelds übergegangen.
Die Zeit war reif.

Zunächst einmal, wer noch keinen in der Hand gehalten hat, er ist wirklich klein und hat ein winziges Display (2-Zoll-Diagonale). Wenn man das Gerät einschaltet, dann wird es aber erst einmal interessant. Zunächst war ich erstaunt, das der Select- und der Start-Button beleuchtet ist. Dann das Display ist sehr hell. Ähnlich dem letzten Modellen des GBA SP, das auch eine Hintergrundbeleuchtung hatte. Die Helligkeit kann man sogar über drei Stufen und mit Hilfe der Lautstärkenwippe regulieren. Das ist wirklich nett. Dafür klingt der kleine Minilautsprecher wirklich schrecklich. Aber vielleicht liegt es ja an meinem gebrauchten Gerät. Natürlich gibt es hier wieder einen kleinen Klinkensteckeranschluß für einen Kopfhörer. Die GBA-Module passen übrigens komplett in das Gerät, also genauso wie bei den anderen beiden GBAs. Und das trotzdem das Gerät so klein ist. Dafür wurde an anderer Stelle gespart. So kann der GBM vom Hause aus nur GBA-Spiele abspielen. GB- und GBC-Spiele wie bei den anderen beiden GBAs gehen hier nicht. So wie beim DS. Allerdings wenn man den GBA-Everdrive einsteckt, dann funktioniert jenes genauso wie bei den “großen” GBAs und somit auch die Emulatoren.

Genau genommen liegt das Steuerkreuz und die A & B-Buttons hier weiter auseinander als beim GBA SP. Aber da ich schon am GBA SP Probleme habe mit meinen großen Händen und langen Fingern, geht es mir beim GBM nicht anders. Längeres Spielen ist hier also für mich nicht möglich. Richtig nett kommt man hier allerdings an die Schultertasten, so dass das Gerät bei Pinball-Spielen gut in der Hand liegt. Mein Gerät ist silber. Der GBM ist auch blau, rosa und grün erschienen. Natürlich gab es auch Sondermodelle. Seinen z.B. gab es einen in den Famicom-Farben mit einer goldfarbenen Frontblende. Es gab auch auch weitere Frontblenden zu kaufen. Diese sind heute schwer bis gar nicht zu bekommen. Online habe ich ein paar Replikats aus China gefunden, aber das war es schon. Meiner hier hat eine Game Boy Classic Frontblende, was man auf den Photos vielleicht erkennen kann. Das finde ich schon ganz nett. Ich habe online nichts dazu gefunden, ob der silberne GBM vielleicht auch mit der Frontblende verkauft wurde. Auf jeden Fall fehlen mir die roten Knöpfe dazu.

Muss man einen GBM haben? Nein. Eigentlich nur wenn man Sammler ist. Vielleicht hat es 2005 noch ein wenig Sinn gehabt für unterwegs und für due Hosentasche so ein kleines Gerät zu haben. Wobei natürlich so ein GBA SP auch nicht gerade groß war und genau so gut in eine Hosentasche gepasst hat. Spätestens mit dem Aufkommen des Smartphones hat sich die Sache auf jeden Fall erledigt. Und für das gemütliche Spielen von GBA-Games auf dem heimischen Sofa, ist ein GBA (am besten mit Display-Mod) immer noch am besten geeignet. (Oder eben ein DS oder DS lite).

2DS – Der 3DS ohne 3D?!?

Nintendo hat schon immer Reinkarnationen von erfolgreichen Geräten herausgebracht, die dann gefühlt Niemanden interessiert haben. Der normaler Gelegenheitsspieler kennt dann sogar oft nicht jene Wiedergeburten. Also wer kennt da schon den Game Boy Pocket? Für die Meisten gab es den klassischen Game Boy und dann kam der Game Boy Color. Das der GBP aber ein viel besseres Display hatte (LED statt DOT, was das Problem mit den “Schlieren” bei schnellen Bewegungen behob), das er handlicher war und nur zwei kleine AAA-Batterien benötigte, interessierte scheinbar nur wenige. Beim GBA und den folgenden GBA SP war es dann doch Anders. Hier war das Gerät nicht nur kleiner (was in meinen Augen nicht unbedingt zum Vorteil war, aber ich bin da bestimmt nicht der Maßstab), man konnte ihn auch noch zuklappen (was das Display schützte) und man hatte eine Vordergrundbeleuchtung (die später sogar noch durch eine Hintergrundbeleuchtung ersetzt wurde!). Das hat den GBA SP beliebter gemacht, als das Original. Aber wer kennt den GBA Micro? Genau! Eben nur wieder Sammler und Nerds. Der war dann wieder an den Normaluser vorbei gegangen. Konnte man ja auch leicht übersehen.

Die DS-Serie war bisher davon “verschont” geblieben. Alle Inkarnationen des DS (DS, DS lite, DSi, DSi XL, 3DS, 3DS XL) hatten bisher auch eine Nische bei den Gelegeheitsspielern gefunden. Ja, selbst sogar der NEW 3DS. Ich bin immer wieder erstaunt, wenn ich da von Nicht-Nerds höre, das ein neuer 3DS angeschafft wurde, weil da doch das mit dem 3D viel besser funktioniert. Da haben Bekannte sich zu ihren 3DS noch einen NEW 3DS zugelegt, als ich noch darüber nachgedacht hatte, ob sich das denn nun wirklich lohnt!
Der 2DS ist da irgendwie noch ein ganz anderer Fall.

Richtig bekannt ist er schon. Die Leute wissen davon. Vielleicht liegt es ja daran, das im Internet-Information-Zeitalter sich solche Nachrichten anders verbreiten. Aber ich glaube es liegt eher daran, das die Meisten den 2DS zunächst für einen Witz, für einen April-Scherz gehalten haben. 2013 klang das auch wirklich wie ein Witz. Eine 3DS ohne 3D? Soll nur in Nordamerika, Europa und Ozeanien erscheinen? Nicht in Japan. Aber es war kein Witz. Man meinte das Ernst und brachte ihn raus (was zu einer weiteren Frötzelei führte das man das Gerät photoshopte und das untere Display entfernte um dann den 1DS anzukündigen…).
Nintendo erhoffte sich dadurch ein anderes Publikum zu erreichen. Die 3D-Technilogie war teuer und somit der 3DS auch. Hier wollte man ein Gerät anbieten, das eher wieder in die Preisgefilde des GBA kam und vielleicht auch für jüngere Kinder geeignet war (Nintendo selbst empfahl den 3DS nicht für Kleinkinder, wegen des 3D-Effekts. Externe Experten sahen das nicht so drastisch und schließlich konnte man den 3D-Effekt ja auch runterregeln bis ausschalten).
Und der 3DS ist in Japan wirklich erst 2016 erschienen!
Ich kenne keine Verkaufszahlen, aber ich glaube schon, das das Gerät, wenn auch sehr preisgünstig, sich nicht gut verkaufte. Heute bekommt man den 2DS für weit unter 100 EURO und da habe ich nun auch zugeschlagen. Wegen des Sammlertiebs und der Neugierde. Wie macht sich das Ding den in der Praxis?

Erstaunlich gut! Das Gehäuseplastik wirkt schon recht billig. Besonders wenn man kurz davor einen NEW 3DS XL in der Hand hatte. Aber die Konsole liegt sehr gut in der Hand bzw. den Händen. Alle Regler und Button sind sehr gut zu erreichen. Auch für meine großen Hände. Das Display (ja, tatsächlich ist es hier nur ein durchgehendes Display, das von einem Balken unterbrochen wird, damit die 3DS-Software darauf auch mit dem gleichen “Abständen” gezeigt werden kann) ist sehr gut und deutlich. Die Bildschirme haben die gleiche Größe wie beim 3DS. Wenn man hauptsächlich die 3DS XLs gewöhnt ist, so wie ich, dann kommen einen die Displays klein vor. Die Software und Oberfläche ist identisch mit dem des 3DS. Will heißen, das hier spezielle NEW-3DS-SOftware nicht läuft. Davon gibt es aber nicht so viele. Spontan fallen mir nur die SNES-Spiele ein, die ich auf dem NEW 3DS habe, die auf der virtuellen Console vom 2DS genauso wenig läuft, wie auch dem “alten” 3DS/3DS XL. Was ich persönlich ja für ein Witz bzw Marketinggag halte. Warum sollten alte SNES-Spiele nicht auf dem 3DS/2DS laufen? Ist genauso die gleiche Verkaufsstrategie wie mit den GBA-Spielen. Bekommt man nicht für den 3DS nur für die Wii U. Merkwürdigerweise waren bei dem Spiele-Paket das Nintendo für die Frühkäufer ausgegeben hatte, als Nintendo den Preis für den 3DS gesenkt hatte, GBA-SPiele dabei gewesen!
Anyway.

Der 2DS liegt durch sein starres Gehäuse so ein wenig wie ein erhöhter GBA in der Hand oder wie ein Tablet. Was ich persönlich sehr angenehm finde. Die Schultertasten liegen dadurch recht hoch. Was mir mit den langen Fingern keine Probleme bereitet. So spielen sich Pinball-Spiele sehr gut. Kinderhände könnten da ein wenig Probleme haben.
Aber muss man die Konsole haben? Ich denke nicht. Das ist was für Sammler. Sparsame Eltern, die für ihre Kinder einen DS kaufen wollen, greifen wahrscheinlich auch eher für ihre Kinder auf gebrauchte 3DS zurück. Die bekommt man auch für 100 EURO. Das nun bei den 2DS je eine Spiel vorinstalliert ist (bei mir ist es Mario Kart), lockt da glaube ich auch nicht besonders. Und wer 3DS nicht abkann, schaltet das eben auf dem 3DS ab.
Somit finde ich den 2DS auch nicht geeignet als einziges 2/3DS-Gerät im Haus. So ein 3DS bietet trotzdem mehr Komfort. Man kann ihn zuklappen (ein Feature was die Switch als mobile Konsole nun auch nicht mehr hat) und passt dann super in die Hosen- oder Jackentasche. Das kann man von den 2DS nicht behaupten. Da braucht man schon große Taschen.
Als Sammler und Fan sollte man das Gerät nicht links liegen lassen, sonst kann es mal genauso teuer werden wie der GBA Micro!

20 Minuten am Tag müssen reichen

So ein bisschen Puls hatte ich nach dem lesen dieses Artikel beim Nuf. Ich hätte ja mal nicht gedacht, das es von solchen Eltern noch viele gibt. Die müssen doch unterdessen ausgestorben sein?! schon erwachsende Kinder haben, bei denen sie nicht mehr alles verbieten können, was es in den 60ziger Jahren des letzten Jahrhunderts noch nicht gegeben hat!? Also irgendwie müssen doch die meisten Eltern von 10-Jährigen unter 50 Jahre alt sein und selbst mit Video- und Computerspielen aufgewachsen sein. Zu mindestens einen Game Boy besessen haben. Oder wurde ihnen das alles als Kind auch verboten, und nun wo sie selbst Eltern sind, muss das Kind genauso darunter leiden, wie sie selbst als sie Kind waren? Immer dieses verteufeln. Was der Bauer nicht kennt… Aber bei Computerspielen muss doch nun langsam mal Schluss sein. Ich weiß ja, früher wurde Fernsehen, davor Comics und wiederum davor Bücher verteufelt. Und irgendwann waren eben die bösen Computerspiele dran. Aber die Zeiten sollten doch nun langsam vorbei sein.

Am meisten musste ich lachen, das schon die Definition, was denn nun ein Computerspiel sein, bei solchen Leuten nicht klar! Ach, wenn ich auf dem Smartphone Candyfarmville spiele, dann ist das auch ein Computerspiel? OMFG!?! Wo sind diese Menschen bloß aufgewachsen? Hinter dem Ofen bei Oma, die noch den ersten Weltkrieg miterlebt hat? Das will mir nicht in den Kopf!!
Ich meine sie rennen alle mit ihren Smartphones rum. Man braucht ja bloß U-Bahn fahren und sich all die sogenannten Erwachsenen anschauen. Oder machen sie das nur heimlich? Ist das am Ende auch was Uii-Pfui? So wie YouPorn gucken?
Super fand ich dann mal wieder Patricias Argumentation! Ich wäre denen ja einfach mal an die Gurgel gegangen oder hätte sie zu mindestens mal kräftig geschüttelt, damit mal wieder alle Schrauben die da locker sind, an die richtige Stelle zurückfallen. Also ehrlich! 30 Minuten am Tag spielen? Aber eigentlich lieber nur 20? Die würde ich gerne mal als Kind gesehen haben! Also sagen wir mal, das sie keinen Game Boy und auch kein Interesse daran hatten. Und sie hätten nun gerade Hanni und Nanni geschmökert. Und Mami wäre gekommen und hätte ihnen nach 20 Minuten das Buch aus der Hand genommen und gesagt: „So jetzt aber genug für heute gelesen!“
Oder sie hätten gerade mit LEGO gespielt. Nach 20 Minuten hat man da ja gerade mal die Steine sortiert. „So genug LEGO für heute! Morgen wieder! Alles schön wegräumen!“

Selbstverständlich sollte ein Kind nicht den halben Tag lang spielen. Hat meine Tochter auch nie… oder selten… Und man kann auch mal ein Tag Computerspiele sein lassen und mit seinem Kind was unternehmen. Aber keine Ahnung haben, die Fresse aufreißen und seine Kinder quälen geht ja nun gar nicht. Nicht jeder muss nun deswegen zum Spieler werden. Aber man muss sich doch ein wenig informieren! Und gerade das Internet bietet dafür nun wirklich alle Möglichkeiten!
Meine Eltern hatten die Möglichkeiten die wir heute als Eltern haben nicht gehabt. Die haben sich eben so ein Telespiel mal angeguckt bzw. so eins einfach mal ausgeliehen und selbst ausprobiert. Erstaunlicherweise hat das Beiden Spaß gemacht. Trotzdem sind beide nicht zu Spielern geworden und haben bis heute keine Computer und Smartphones. Als es dann um die Anschaffung eines Atari (VCS bzw. 2600) ging, hat sich das mein Dad auch mal bei einen jüngeren Kollegen zeigen lassen. Dann ist er mit mir auch mal da hingefahren und wir haben zusammen gespielt. Und da das schon was ist, was Spaß macht, wurde eben auch mal so ein Gerät gekauft! Und mein Dad hat auch zusammen mit mir an den komischen Kasten gespielt. Ein Riesenspaß gemacht hat es ihm denke ich nicht. Das war einfach nicht seine Welt. Wenn spielen, dann lieber Karten oder Kegeln. Aber er hat es mit mir zusammen gespielt und konnte zu mindestens nachvollziehen, was denn da so dran ist. Und wie alles, wie eben auch z.B. Fernsehen, wurde das auch ein wenig zeitlich begrenzt. Aber nicht mit einem Zeitlimit am Tag. Ich habe auch mal nen halben Samstag am Atari gehangen. Und am Sonntag blieb das Ding mal aus. Dann waren wir in den Garten gefahren und haben am frühen Abend ne Runde Rommé vor „Raumschiff Enterprise“ gespielt. Ging alles und ich bin trotzdem nicht auf die schiefe Bahn geraten oder ein völliger Trottel geworden, bloß weil ich mal öfter den halben Tag als Kind gespielt habe.

Tennis For Two

TENNIS FOR TWO, oder auch von uns Nerds liebevoll T42 genannt, ist bekanntlich das älteste Computerspiel der Welt. 1958 von William Higinbotham entwickelt und auf einen analogen Computer programmiert. Somit ist Tennis das älteste Spielgenre der Welt. Also fast 60 Jahre alt. Also eigentlich ja Subgenre, denn wenn man so will gehört ja Tennis zu den Sportspielen. Also die meisten von uns Babyboomern haben als erstes Computer-/Videospiel ein Pong-Spiel gespielt. Wobei in Deutschland Damals Niemand Pong zu Pong gesagt hat. Höchstens mal Ping-Pong, aber meistens hieß es einafch Telespiel. Die Telespiel-Konsolen und -Automaten die in den 70zigern bei uns aufkamen waren somit die Töchter- und Söhne von TENNIS FOR TWO. 

Ich kann mich noch genau daran erinnern welche Faszination diese Telespiele auf mich als Kind ausgelöst hatten. Wenn mein Vater z.B. zu der Elektronikbude Atzert ging, dann standen da die kleinen Schwarz/Weiß-Röhrenfernseher auf denen Telespiele im Demo-Modus liefen. Daran spielen dürfte man nicht. Schon gar nicht als Kind. Man hätte ja was kaputt machen können. So war das eben. Gucken, aber nicht anfassen. Mein Vater hatte dann ein gebrauchtes Telespiel von der Firma Blaupunkt irgend wann mitgebracht. Wie ich erst vor kurzem von ihm erfahren habe, war das gar nicht unseres gewesen. Sprich er hatte es sich nur mal für einige Zeit von einem Kollegen geliehen gehabt. Wir hatten ja kein Geld. Ich hatte mich schon immer gewundert, wo das Teil abgeblieben ist. Ich hätte es gerne heute noch. Aber irgendwann hatte mein Vater das Teil eben auch wieder zurückgeben müssen. Aber ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich so lange wie ich nur dürfte vor unseren Damals nagelneuen Grundig Farbfernseher gesessen hatte und Pong gespielt habe. Meistens allein. Und in S/W war das Telespiel auch trotzdem gewesen. Die Familie eines Freundes hatte ein Telespiel von Telefunken (glaube ich). Das war in Farbe! Der Hintergrund war also grün gewesen!! Wow! Und eine Art Lightgun hatte das Teil auch gehabt. Aber die dürften wir Kinder nicht benutzen. Die Mutter meines Freundes hatte was gegen Kriegsspielzeug. Und da ging es ja schließlich nur um Tontaubenschießen. Also ein viereckiger, weißer Punkt auf blauen Hintergrund. Egal! Schießen ist schießen und das war nix für Kinder!

Das Sportspiel-Genre ist ja nicht mehr so angesagt. Auf dem Computer ist es kaum noch existent. Also ich kenne zu mindestens keine Tennis-Spiele aktuell für den PC. Durch die Wii war das kurzfristig ja mal wieder angesagt, vor dem Bildschirm Tennis zu spielen. Und, ja, ich habe auch ein Mario-Tennis-Spiel für den 3DS, das ich recht selten mal einlege. Ja, irgendwie gibt es das noch, aber es fesselt mich nicht mehr so vor dem Bildschirm. Anders als andere alte Spielgenres wie Shoot’n’Ups (Space War!) Und Rennspiele (Night Driver), die ich heute noch gerne und eben auch stundenlang spiele.

PINBALL FANTASIES auf der PSP

2014 hatte ich hier schon einmal in meiner damaligen kleinen Video-Reihe eines meiner Lieblings-Video-Pinball-Spiele PINBALL FANTASIES vorgestellt. Das Spiel war Damals auf dem Amiga wirklich meine Initialzündung für meine Interesse an Video-Pinball-Spielen. Die Demo zu dem Spiel (man konnte ein paar Minuten PARTYLAND spielen) hatte seiner Zeit einem Computer-Mag beigelegen und hatte mich sofort überzeugt. Das war das erste Pinball- bzw. auch Simualtionsspiel, das ich mir je gekauft habe. (Vorher hatte ich nur Adventure und ein paar Ballerspiele gekauft)
Seitdem versuche ich das Spiel auch immer wieder für anderen Systemen zu bekommen, die ich mein Eigen nenne. So habe ich neben Amiga- und DOS-Versionen eben auch jene für den Gameboy und den Gameboy Advance. Ich habe auch ein SNES-Modul von dem Spiel, aber gar kein SNES…
Auf jeden Fall ist das Spiel für viele Systeme erschienen. Genauso wie sein eben so erfolgreicher und gelungener Vorgänger PINBALL DREAMS.

2009 ist PF auch für iOS so mit also für’s iPhone erschienen. Leider nicht für Android. Da muss man sich eben mit Amiga-Emulatoren begnügen. Aber im selben Jahr ist PF auch für die PSP erscheinen. Genauso wie PINBALL DREAMS. Aber wohl nur als Download. PINBALL FANTASIES erschien dann wenigstens 2011 auch physisch in der Spielesammlung MEGA MINIS Volume 1. Von DREAMS ist mir da leider nichts bekannt. MEGA MINIS waren wohl vier Sammlungen, die auf CD vier Spiele boten, die man dann auch vom PS-Shop nochmals auf’s Gerät runterladen konnte und ein fünftes Spiel, das nur als Download verfügbar war.
Bei Vol.1 hier ist das neben PINBALL FANTASIES eben SPOT THE DIFFERENCES (wow, total aufregend!), ZOMBIE TYCOON (WTF?!?) und YETI SPORTS (!!!!!AHHHHH!!!!!). Als Download gab es ein Spiel das VIBES hieß (“Kannst du in 13 interaktiven Musiktiteln den Rhythmus halten?” – Werbe-Punchline auf dem Cover).

Ja, alles für den Popo. Aber PINBALL FANTASIES ist wirklich klasse umgesetzt. Nun weiß ich nicht welche Version wohl ehr da war. iOS oder PSP? Also welche Version von welcher portiert wurde. Aber ist auch egal. Ich denke die Versionen werden wahrscheinlich recht identisch sein. Es ist auf jeden Fall kein Port vom Amiga oder DOS. Das sieht hier alles viel, viel runder und bunter aus. Der PF Version für den GBA, die in der Sammlung PINBALL CHALLENGE DELUXE mit PIBALL DREAMS enthalten ist, war aus dem Jahr 2002. Die Version sieht zwar besser aus als die Amiga-Ur-Version, aber nicht ganz so gut, wie die der PSP-Version.
Wie auch immer was mir schon mal ganz toll gefällt, ist das Menü in Form von Disketten:

Sonst läuft das Spiel auch butterweich und hatte alle Elemente der Ur-Version. Gesteuert können die Flipper mit den Schultertasten, aber auch wenn man gerne möchte über die Pfeil- und Feuertasten. Genauso kann man hier wie bei den beiden PSP-Versionen von Farsights PINBALL CLASSICS das Spielfeld in die Senkrechte kippen und mit einem größeren Spielfeld senkrecht spielen. Hier scrollt der Bildschirm allerdings immer noch leicht von links nach rechts. Außerdem hält man in dieser Position die PSP doch recht wacklig. In der normalen Landscape-Ansicht geht es dann doch besser von der Hand. Wenn man dann auch ein 4:3-Bild hat, also schwarze Balken links und rechts.

Das Spiel macht also auch hier auf der PSP ein riesen Spaß!

Pinball Hall Of Fame: The Williams Collection

Das Entwicklerstudio FarSight ist heute eher bekannt für seine Pinball-Serie bzw. -Plattform PINBALL ARCADE. Eine Spiel das es nur als Download gibt und das seit 2012 immer wieder mit neuen Tischen versorgt wird. Das Spiel gibt es für so ziemlich jede Plattform (Android, iOS, Mac, Ouya, Playstation 3/4/Vita, WiiU, Xbox 360/One und natürlich Windows). Hier werden originale Pinball-Tische von bekannten Herstellern emulliert. 2012 war man mit den Tischen “Tales of the Arabian Nights” (Williams, 1996), “Ripley’s Believe it or Not!” (Stern Pinball, 2004), “Black Hole” (Gottlieb, 1981) und “Theatre of Magic” (Bally, 1995) gestartet. Ich hatte das Spiel zunächst nur auf Android, dann aber auch via Steam auf dem PC. Jedes Jahr werden eine bestimmte Anzahl von Tischen zu sogenannten Seasons zuammengefasst und können so nicht nur einzeln oder als Doppelpack gekauft werden, sondern auch als Season Pack. Mittlerweile ist man also bei Season 6 und bei 79 Tischen (Stand Januar 2017). Von der Technik her benutzt man zwar immer noch die gleiche Engine wie 2012, abr z.B. hat man diese auf dem PC mittlerweile für DX11 aufgebohrt. Sie ist also grafisch immer noch recht aktuell, läuft flüssig und ist schön anzusehen. Steht also seinem Konkurrenten von Microsoft PINBALL FX2 aka ZEN PINBALL in nichts nach. Außer im Preis! Denn zu mindestens unter Android und Windows sind die Tische sehr viel teurer! Für einen Tisch muss man hier schon 4 bis 5 Euro berappen. Die Konkurrenz kostet da meist nur die Hälfte. Die Season Packs kosten zwischen 27 und 36 Euro. Wobei nicht alle Packs die gleiche Anzahl von Tischen enthält. Die älteren Packs haben deutlich mehr Tische. Gerade bei Steam sollte man daher auf irgendwelche Sales warten, wo man die älteren Seasons für teilweise 19 Euro bekommt. Das ist dann schon ein angemessener Preis.
Einmal hat sich FarSight an eine eigene Kreation gewagt. Einen Ghostbusters-Tisch ohne reale Vorlage. Allerdings wenn man dann mal genau hinschaut, dann basiert das Layout doch auf einen originalen Tisch: Haunted House von 1982.

Aber darum sollte es heute gar nicht gehen. Denn FarSight hatte schon vorher Pinball-Spiele auf Datenträger rausgebracht, die auf bekannte Pinball-Tischen basierten. Das erste PINBALL HALL OF FAME erschien 2004 mit einer Kollektion von Tischen der Firma Gottlieb auf Gamecube, PS2/3, PSP, Wii und Xbox. Davon besitze ich die PS2- und die PSP-Version. Wobei hier die PSP-Version, die etwas später erschienen ist, mehr Tische als die PS2-Version hat.
2008 dann folgte PINBALL HALL OF FAME: THE WILLIAMS COLLECTION aka WILLIAMS PINBALL CLASSICS für 3DS, PSP, PS2/3, Wii und Xbox360. Und heute geht es mir um die 3DS-, PSP- und die Wii-Version, die ich besitze.

Die 3DS- und die Wii-Version haben nur 7 Tische. Die PSP-Version hat drei Tische mehr. Wiederum haben die Wii und auch die PSP als “Menü” eine schöne Spielhallenanimation, die auch schon bei der Gottlieb-Collection benutztz wurde, bei der man quasi von Tisch zu Tisch “gehen” kann. Das ganze ist grafisch wie eine amerikanische Arcade aufgebaut und zwischen den Tischen stehen auch immer wieder Coin-Up-Automaten, die man im Spiel (leider) nicht ansteuern kann. Schade eigentlich. So hat doch zu mindestens Williams seiner Zeit ein paar sehr gute Arcade-Spiele lizenziert gehabt (Defender, Moon Patrol z.B.). Aber natürlich hat hier FarSight nicht die Rechte. Der 3DS-Version fehlt das leider. Aber zu der Version habe ich ja schon einmal etwas ausführlich geschrieben.

Grafisch unterscheiden sich die Spiele nicht besonders. Augenscheinlich sehen die Tische genauso aus, wie bei PINBALL ARCADE, aber natürlich nicht ganz so schick. Trotzdem schaut das eben ganz gut aus. Leider ist das Bild für den 3DS sehr dunkel, selbst wenn man die Helligkeit des Geräts ganz hoch regelt. Das schont zwar die Augen, ist aber hier eher anstrengend. Die PSP- und die Wii-Versionen sind allerdings ganz normal hell. Bei der Wii kann man die Flipper nur über eine Kombi von Wiimote und Nunchuk steuern. Ehr nervig, das hier nicht der ProController oder das GC-Gamepad unterstützt wird. Dafür werden aber die Bewegungssensoren der Wiimote unterstützt und man kann damit den Tisch “anstoßen”. Nicht zu kräftig rütteln, denn sonst bekommt man schnell ein Tilt! Auf der Wii macht mir das Spiel eher wenig Spaß, da ich ohnehin nicht so gern am großen Bildschirm nicht so gerne Flipper-Spiele zocke und sich das mit Wiimote und Nunchuk irgendwie falsch anfühlt.

Die PSP-Version zocke ich allerdings ganz gern. In allen Versionen gibt es übrigens ein Wettbewerbsmodus. Hier muss man alle Tische durchspielen. Für jeden Tisch wird ein Ziel in Form einer Punktzahl vorgegeben. Wenn man die erreicht, kommt man zum nächsten Tisch, wenn nicht, hat man noch zwei Versuche, wenn man die nicht schafft, dann muss man wieder von vorn anfangen. Desto höhere Spielergebnisse bei den einzelnen Tischen hat, desto höher ist dann auch der gesamte High Score am Ende. Es reicht also nicht immer nur die Mindestspunktzahl zu erreichen um in der Endtabelle ganz oben zu landen.
Diesen Modus findet man heute auch bei PINBALL ARCADE wieder.
Und online kann man sich auch mit anderen Mitspielern vergleichen.

Wie bei der 3DS-Version, wo man den Handheld auf den Kopfstellen kann und dann das Spielfeld “unten” hat, gibt es auch bei der PSP-Version eine Besonderheit. Normalerweise wird hier einmal der Analogstick zum Abschuß der Kugel benutzt und die Schultertasten der PSP werden zur Betätigung der Flipper verwendet. Die Feuerknöpfe werden normalerweise zum einstellen der verschiedenen Kamerablickwinkel benutzt. Wenn man aber die Select-Taste drückt, wird der Bildschirm auf Hochformat umgeschaltet. Die Flipper werden dann über die Feuerknöpfe betätigt. Das sieht dann zwar ganz nett aus, aber spielt sich zu mindestens für große Hände doch recht unkomfortabel.
Ich spiele die PSP-Version am liebsten. Die Schultertasten reagieren sehr gut und man hat wirklich ein gutes Spielgefühl. Wenn man z.B. PINBALL ARCADE auf dem Tablet spielt hat man quasi den ganzen Tisch auf einmal “vor” sich. Das gibt dann zwar eine gute Optik, die an einen richtigen Pinball-Tisch erinnert, aber dafür fühlt sich dann wieder sie Steuerung via Touch nicht so richtig an. Ich mag dann da mehr die physischen Tasten.

Deswegen spiele ich am liebsten am Rechner. Hier kann die den Monitor hochkant drehen und benutze einen Arcadestick, mit einen persönlichen Layout, wo ich mir zwei Tasten links und rechts außen am Gehäuse habe verlegen lassen, so das ich fast ein richtiges Pinball-Tisch-Feeling habe. Ein richtiges Video-Pinball-Kabinett wäre natürlich noch besser, aber das liegt doch etwas über meinen finanziellen Möglichkeiten.
Aber als Handheld spiele ich dann eben zur Zeit am liebsten die PSP-Version der Tische von FarSight und kann das Spiel hier wirklich nur jeden PSP-Besitzer ans Herz legen. Leider gibt es für die PSP ja leider nur drei Pinball-Spiele: Die beiden HALL OF FAME von FarSight/System3 und in einer Compilation noch Pinball Dreams/Fantasies. Das war es leider schon.
Die Auswahl am 3DS ist größer. Hier würde ich eher das DSi-Spiel PINBALL PULSE empfehlen, wenn hier auch ohne 3D, ist es doch das beste Pinball-Spiel auf der DS-Plattform. Wenn schon 3D, dann vielleicht lieber ZEN PINBALL statt PINBALL HALL OF FAME. Auf der Wii macht mir persönlich Pinball ohnehin nicht so viel Spaß. Aber selbst da würde ich lieber die Neuauflage des Hudson Soft Klassikers ALIEN CRUSH (TurboGrafiX16) empfehlen: ALIEN CRUSH RETURNS. Oder gleich den Klassiker selbst via Virtual Console und gleich zusammen mit seinem Bruder DEVILS CRUSH. Ich hatte ja immer gehofft das die Spiele es auch in die Virtual Console des 3DS schaffen würden, was ja technisch kein Problem gewesen wäre. Das ist aber leider nie geschehen.