Die beste Retrogaming-Maschine (I)

Wer mich kennt weiß, das ich eher der Computerspieler als Konsolenkind bin. Auch wenn ich mit Pong-Konsolen (Telespiele) und dem Atari 2600er aufgewachsen bin, so war ich nach dem Atari zu den Heimcomputern übergelaufen. C16, C64, C128 und dann Amiga 2000. Ein Commodore-Freak eben. Nachdem Tod der Amigas dann der umstieg auf PCs. Und da bin ich eigentlich noch immer. Retrogaming ist in der Hinsicht recht einfach. Dank C64- und Amiga-Emulatoren und natürlich der DOS-Box ist das eigentlich recht simple und einfach. Konsolen kann man natürlich genauso einfach auf PC emulieren.

Wobei natürlich original Hardware- wie Software immer noch das Beste für den Retrogamer ist. Mein C128 (mit C64-Modus) und mein Amiga 2000 sind noch vorhanden und funktionstüchtig. Einen 386er oder 486er PC habe ich allerdings nicht. Hier habe ich noch ein 90ziger Jahre – Laptop, das auf Win98SE läuft und sich aber auch noch bestens mit DOS-Spielen ohne Hardwarebeschleunigung a la Voodoo bzw. 3Dfx versteht. Ein WinXP Rechner ist auch noch vorhanden. Geht also alles noch.
Auch wenn ich kein Konsolenkind geblieben bin, so habe ich doch noch immer meinen originalen Atari 2600. Da diese sich ungemoddet nicht an einen modernen Flachbildschirm betreiben lässt, hatte ich mir vor einiger Zeit einen 2600er Jr. mit dem entsprechenden Mod zugelegt.

In den 2000ern hatten sich im Hause Stardustlyricer zwar eine PS2 und eine Wii eingefunden. Die hatten aber keine Nachfolger bei uns gefunden. Wenn man Kinder hat, dann kommt man um solche Konsolen scheinbar nicht rum. Wobei sich die Wii mit ihrer Virtual Console auch als eine gute Retrogamer-Maschine entpuppt hatte. Trotzdem hatte mich der Nachfolger nicht mehr interessiert. Die Switch hat da bei mir vielleicht aber doch Potenzial. Denn im Grunde ist sie ja auch ein Handheld. Und so kommen wir zu meiner zweiten Gaming-Leidenschaft: Den Handhelds!

Ich mag den Begriff Handheld! Im englischen heißt das eben nichts anderes als das man ein Gerät hat das man in der Hand halten kann (Händhält). Aber im deutschen hat man gleich noch eine zweite Bedeutung. Im Spiel ist man als Spieler der Held und bei den mobilen Konsolen eben der Handheld!
Amiga- oder PC-Handhelds gab es natürlich im Grunde nicht. Selbst die ab ca. Mitte bis Ende der 90ziger Jahre erschwinglichen Laptops waren ja nun nicht wirklich Geräte, die man beim Spielen in der Hand halten konnte.
Ende der 80ziger Jahre war auch noch nichts mit Laptops. Wenn man als Spieler auf Reisen ging oder vielleicht einfach nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs war, dann blieb die Spielmaschine zu Hause auf dem Schreibtisch stehen. Ja, es gab LCD-Spiele. Aber die waren mir zu simpel und meist zu langweilig. Davon hatte ich nie eines besessen.
Aber als der Game Boy kam, änderte sich alles!

Plötzlich konnte man unterwegs richtig spielen! Man konnte via Steckmodule mehrere Spiele mit auf Reisen nehmen! Okay, der blasgrüne, unbeleuchtete DOT-Matrix-Bildschirm war nicht gerade besonders ideal. Am PC war ich natürlich Damals schon Anderes gewöhnt. Aber die Bedienelemente wie Steuerkreuz und Feuerbuttons waren excellente und präzise Steuermöglichkeiten. Die Spiele waren “echte” Spiele und nicht nur simple Reaktionsspiele. Mit dem Game Boy begann 1990 meine Liebe zu den mobilen Spielmaschinen.
Und was ist nun heute 2017 in meinen Augen die beste Retrogaming-Maschine?
Dazu mehr im Teil 2

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Die Freundin macht das

Commodore Amiga – Steuert seit 30 Jahren die Klimaanlagen von 19 Schulen

In Grand Rapids, USA, steuert seit Anfang der 1980er-Jahre ein Commodore Amiga die Klima- und Heizungsanlagen von 19 Schulen und ein Ersatz wird teuer.

In den 1980er Jahren hatte der Schulbezirk von Grand Rapids, USA, einen uralten Computer mit der Größe eines Kühlschranks durch einen damals sehr modernen und leistungsfähigen Commodore Amiga ersetzt. Ein Student der Kentwood High School schrieb damals das Programm, das dann die Klima- und Heizungsanlagen von insgesamt 19 Schulen im Bezirk steuerte und diese Aufgabe bis heute übernimmt. Probleme mit dem Programm löst auch heute noch der ehemalige Student, der immer noch in der Region lebt. …weiter bei Gamestar

Battle Squadron

BATTLE SQUADRON hatte ich Damals auf den Amiga sehr gerne gespielt. Ich kann mich sogar sehr genau erinnern wo uwd wie ich es seiner zeit gekauft hatte.Da gab es Damals so einen schönen Laden in Kreuzberg, also in meiner Nachbarschaft, der Traumfabrik hieß. Was für ein schöner und passener Name für ein Videospieleshop! Da habe ich Ende der 80ziger / Anfang der 90ziger viel Geld gelassen.

Am Spiel hatte mir schon damals am besten gefallen das man zu zweit los ziehen konnte. Verticalshooter hab es zu der Zeit viele und zu zweit zu spielen bedeute da meistens nach einander dran zu sein. Man hatte ihr aber wie beim RAIDEN-Automaten in der Spielhalle die Möglichkeit im Coop anzutretten. Schöne Sache.

Das funktioniert bei dieser Version Für Android und iOS auch. Zu mindestens auf dem Tablett/pad. Aber auch so ist die Umsetzung sehr gut gekommen. Die Grafik wurde 1 zu 1 umgesetzt. Alles läuft flüssig. Und auch die Steuerung geht in Ordnung. Wo bei man nicht Die Kippsteuerung wählen sollte, den da macht man es sich nur unnötig schwer. Mit der Fingersteuerung klappt es jeden falls sehr gut.

Ich spiele es nun seit einem halben Jahr und ich habe viel Spaß damit.
Das gleiche Team wollte noch 2013 ein Redone von HYBRIS auf den Markt bringen, aber bisher ist es noch nicht erschienen. Aber das Jahr ist ja auch noch nicht zum! 

Ferienprogramm

Aus gegebenen Anlass das ZDF-Ferienprogramm! Und das auch noch mit Spieletester-Urgestein Heinrich Lenhardt! OMG! Happy Computer! Allerdings war ich zu Amiga-Zeiten schon aus dem Alter von Ferien-Programm-gucken schon raus gewesen. Marble Madness für den Amiga hatte ich mir, wie mein Amiga selbst, in meinem ersten Jahr nach der Ausbildung geleistet.

30 Jahre Video Pinball (IV) Just a fantasy

Nachdem der Autor das letzte Mal intensiv PINBALL DREAMS gespielt hatte, wendet er sich diesmal dessen Nachfolger PINBALL FANTASIES zu. Das Spiel hatte er in den frühen 90zigern rauf und runter gespielt, bildete sich ein darin richtig gut zu sein, fand dann aber schnell heraus, das man nach 15 Jahren nicht alles verlernt, aber das man vielleicht doch erst einmal wieder üben muss, bevor man damit angibt.

Nachdem PINBALL DREAMS ein relativer Erfolg war, ließ 21 CENTURY ENTERTAINMENT und DIGITAL ILLUSIONS mit einer Fortsetzung nicht lange auf sich warten. Noch im selben Jahr 1992 kam PINBALL FANTASIES auf den Markt.
Als ich jetzt unlängst die Pappbox mal wieder aus dem Regal genommen und entstaubt hatte, viel mir innen drin auch die alte Rechnung von meinem damaligen Lieblingssoftwareshop in Kreuzberg in die Hände. Also ich habe das Spiel im Januar 1993 gekauft und habe dafür 79 DM berappt. (Wenn mir jetzt jemand mit den hohen Preisen bei Spielen kommt, rechne das jetzt mal bitte um und bedenke das der Softwaremarkt Anfang der 90ziger kein Massenmarkt wie heute gewesen ist. Daher waren 79 DM schon ein Angebot gewesen).

PINBALL FANTASIES (1992) Amiga Verpackung und Beipack

Wunderbar sieht man allerdings hier das einen früher für den Preis auch noch so einiges an Hardware geboten wurde, denn man hatte die drei Disketten nicht einfach nur in einer kleinen Plastiktüte in die Hand gedrückt bekommen, so wie es wahrscheinlich heute der Fall gewesen wäre, bzw. nur als Download bekommen, wie es aktuell bei der iPhone-Version so ist, sondern einmal kam das Spiel in einer gestylten Pappbox daher, mit einer ausführlichen Bedienungsanleitung und eben einem Poster (was bei der Erstauflage von PINBALL DREAMS auch der Fall gewesen war).
Das Spiel an sich war im Prinzip nicht mehr als einer Add-on zum Vorgänger mit vier neuen Tischen:

Partyland

Speed Devils

Billion Dollar Gameshow

Stones’n’Bones

Natürlich wurde hier die gleiche Engine benutzt wie in PINBALL DREAMS, allerdings überraschte FANTASIES damit, das es besser war! Als wäre DREAMS nur eine Fingerübung gewesen. Die Spielmechanik war hier natürlich identisch, so das in FANTASIES die gleiche gute Spielbarkeit da war und auch das Gefühl geblieben ist, das man jeder Zeit die Kontrolle über die Kugel hat.
Aber am Design war kräftig gearbeitet worden. Wirkten die Tische bei DREAMS noch ein wenig leer, war der Platz auf den FNATASIES Tischen komplett genutzt worden.

Mein All-time-favourite ist heute noch PARTYLAND von FANTASIES.

PINBALL FANTASIES (1992) Amiga Screenshot

Auch von FANTASIES gab es seiner Zeit ein GB-Modul, das mehr schlecht als recht umgesetzt worden war. Über Ebay hatte ich dann noch ein Modul mit beiden Spielen auf einem erworben und überraschenderweise waren hier alle Tische nochmals überarbeitet worden. Hier war das Spiel dann gut spielbar gewesen. Es gab zwar von beiden Spielen DOS Versionen, aber unter Windows habe ich beide nur via WINUAE. 2002 kam ein Modul für den Gameboy Advanced mit beiden Spielen auf einem als PINBALL CHALLENGE DELUXE raus. Eine gute Umsetzung. Die Grafik war sogar ein wenig aufgehübscht worden. Einziger Fehler des Moduls: Highscores wurden nicht gespeichert.

PINBALL CHALLENGE DELUXE (2002) GBA

DI und 21thCE waren dann mit DREAMS und FANTASIES so erfolgreich, das noch mehr Fortsetzungen folgen mussten. Aber wie so oft, müssen diese deshalb nicht besser sein. Daher schauen wir uns das nächste Mal die Fortsetzungen an.

30 Jahre Video Pinball (III): AMIGA (is not only an eastern german music label)

In der dritten Folge philosophiert der Autor ein wenig über die AMIGA-Zeit. Hatte sie doch immerhin bei ihm fast 7 Jahre angehalten. Ein wenig länger als die C64-Zeit. PCs hatten bisher nie länger als 3 Jahre gehalten, bevor sie schon zum (ur-)alten Eisen gehört hatten. Ich schweife ab…ach…

Auf dem Amiga hatten die schwedischen Entwickler von Digital Illusions (heute EA bzw. DICE bekannt für BATTLEFIELD 1942 mit Sitz in Kanada) mit PINBALL DREAMS 1992 einen Meilenstein und den Hit schlechthin in der „Top-Down-Video-Pinball“- Geschichte geschaffen.
Auch hier sah man wieder von oben auf den Tisch, aber hier ging der Tisch über drei Bildschirme mit butterweichem Scrolling. Man hatte vier Tische auf einmal bekommen und alle Tische glänzten mit außerordentlicher Spielbarkeit. So wie man es von richtigen Tischen her kannte gab es Challenges, Kugelbahnen, Rampen, Multiballs, Ziele treffen um Zwischensequenzen auszulösen und realistisch wirkender Ballphysik. Das ganze war zwar herausfordernd gestaltet worden, aber alle vier Tische waren an keiner Stelle unfair oder gar unübersichtlich gewesen.
In jeglicher Hinsicht bot PINBALL DREAMS auf dem Amiga ein fast echtes Spielgefühl. Man konnte wie an einem echten Spieltisch den Ball mit den Flippern stoppen und ein wenig dribbeln bevor man die Kugel wieder ins Spiel geschossen hatte. Gezielte Schüsse waren möglich.

Der Tisch IGNITION:

Der Tisch STEEL WHEELS:

Der Tisch BEAT BOX:

Und der Tisch NIGHTMARE:

Nach dem Amiga wurde das Spiel auch für Atari ST, PC DOS, Gameboy, Game Gear, GBA und SNES umgesetzt. In jüngster Zeit gab es sogar noch Umsetzungen für PSP und iPhone.
Von DREAMS habe ich noch eine Gameboy Version, die nur die Tische IGNITION, STEEL WHEELS und NIGHTMARE (hier GRAVEYARD genannt) enthält. Das Modul ist von 1994 und natürlich ist das Spiel den Begebenheiten der technischen Möglichkeiten des Gameboys unterworfen. Trotzdem spielen sich die beiden ersten Tische sehr gut und haben schon das Tischdesign des Originals. BEAT BOX ist komplett weggelassen worden. Und NIGHTMARE ist so stark verändert (vereinfacht) das man vielleicht deswegen auch den neuen Namen GRAVEYARD gewählt hat.


(Screenshot von Mobygames.com)

Nächstes Mal sieht sich der Autor in nostalgischen Anwallungen die PINBALL DREAMS Fortsetzung PINBALL FANTASIES an.