Cross Country Racing für Game Boy Color

Ich habe schon hier von so einigen Rally-Spielen für Nintendos Handhelden berichtet (und demnächst will ich das auch mal für die PSP machen). Da gibt es eine Menge Müll (Colin McRae Rally für den GBC z.B.), aber auch ein paar Highlight. Mein Favorit ist weiterhin V-RALLY 3 für den GBA. Wobei ich in meinen eigentlichen Bericht zu SEGA RALLY für den GBA noch rumgemeckert hatte, finde ich das Spiel unterdessen doch ganz unterhaltsam, was an der guten Steuerung des Spiels liegt.

Jetzt bin ich über ein weiteres Rally-Spiel gestolpert, das ich bisher wegen des Titels gar nicht als Rally-Spiel wahrgenommen hatte: CROSS COUNTRY RACING von Konami!
Das Spiel erschien 1999 für den Game Boy Color in Japan. 2000 folgte dann die europäische Fassung. In den USA erschien das Spiel unter dem Namen INTERNATIONAL RALLY und in seinem Heimatland Japan als (wohl direkt übersetzt) IT’S A WORLD RALLY. Hier steht wenigstens Rally im Titel! Vielleicht wollte man nicht mit dem PS1-Spiel INTERNATIONAL RALLY CHAMPIONSHIP verwechselt werden oder es war vielleicht auch eine rechtliche Geschichte, aber in Europa erschien das Spiel eben als CROSS COUNTRY RACING und man kann zwischen der Sprache Englisch, Französisch und Deutsch wählen.

Wie man oben sieht, ist es ein schwarzes Modul und keines in Klarsicht. Was eben bedeutet, das es auch abwärts kompatibel ist. So läuft das GBC-Spiel eben auch super auf den Game Boy Pocket und Game Boy Classic. Wobei das manchmal ja nicht viel zu sagen hat. Das MOON PATROL/SPY HUNTER-Modul ist auch auf dem Game Boy “spielbar” oder eher startbar, den spielbar ist es nicht wirklich. Gerade durch die dunklen Hintergründe ist da auf der DOT-Matrix nicht viel zu erkennen. Selbst wenn man einen gemoddeten GB mit Frontlicht hat. Bei CCR ist dies zum Glück nicht der Fall. Auf dem Game Boy Classic sind alle Grafiken super zu erkennen und das Spiel somit genauso gut spielbar wie eben die “Schwarz-Modul”-Version von V-RALLY für den GBC (Vorsicht! Hier gibt es auch eine “Klarsicht-Modul”-Version, die meiner Meinung nach inhaltlich mit der Anderen identisch ist, aber sich eben auf einem GB oder GBP nicht starten lässt!).

Aber wie ist das Spiel so? Kann es meinen Favoriten V-RALLY für den GBC schlagen?
Einmal muss man sagen, das CCR kein Arcade-Racer wie V-RALLY für GB und GBC ist. Zwar fährt man hier aus der gleichen Perspektive (Kamera/Blick hinter dem Wagen und leicht erhöht), aber einfach losfahren und so viel Gegner wie möglich überholen um zu gewinnen ist hier nicht!
Aber gehen wir erst einmal ins Menü. Der der Sprachen-Auswahl folgen die Spielmodi. Hier wird erst einmal alles geboten, was man so von einem Rally-Spiel der späten 90ziger erwarten kann: Einzel-Rally, Meisterschaft und Zeitfahren. Das Spiel hat 20 Strecken, die man leider nicht im Einzel-Rally-Modus nicht direkt auswählen kann. Hier wird immer in der gleichen Reihenfolge der Strecken gespielt und es gilt in drei Schwierigkeitsgraden am Ende alle Gegner geschlagen/überholt zu haben. Also schon so eine Art Arcade-Modus, bloß das man hier z.B. 20 Gegner zu überholen hat, das aber nicht ein einem Streckenabschnitt, sondern eben nach und nach bis zum letzten Streckenabschnitt. Jeder Streckenabschnitt ist eine “Land” und deren dementsprechend Begebenheiten mit Asphalt-, Sand-, Schnee- usw.Strecken.

Am Anfang kann man zwischen 4 Wagen auswählen. Insgesamt hat das Spiel wohl 14 Fahrzeuge, die Freigeschaltet werden können. So weit bin ich bisher nicht gekommen. Zwischen den Streckenabschnitten muss man, wie man es gewohnt ist von PC- oder Playstation-Rally-Spielen den Wagen warten und kann eben auch Teile austauschen, wie Reifen usw. Ersatzteile und Reparaturen sind limitiert und sollten mit bedacht eingesetzt werden. Genauso gibt es vor jeder Fahrt ein paar Tipps abzurufen über das Wetter und Begebenheiten. Das sollte man beachten! Sonst kommt man nämlich nicht sehr weit. Mit einem falschen Car-Setting kommt man unter Umständen selbst bei Vollgas nicht als Sieger ins Ziel!

Ich habe es bisher noch nicht geschafft im Novizen-Modus Platz 1 zu belegen!
Bei “Meisterschaft” fährt man eben diese mit einzelnen Events. Fängt eben auch klein an und kämpft sich nach oben. Das Modul hat keine Speicherfunktion. Hier wird klassisch mit Passwörtern gearbeitet. Bei der Anfängermeisterschaft bin ich bisher nicht ins Ziel gekommen! Man fährt nur drei Strecken, mit trockenen Belag, aber hat nur ein Satz Reifen. Jedenfalls falle ich im dritten Rennen immer wegen runtergefahrener Reifen aus. Irgendwas übersehe ich da noch.
Beim “Zeitrennen” fährt man gegen eben diese und kann sich die einzelnen Abschnitte direkt auswählen zur Bestzeitenjagdt.

Es gibt auch noch den Modus “Duell”, den ich mir bisher nicht anschauen konnte. Ich habe zwar zwei GBCs und das dementsprechende Kabel dazu, aber alleine gestaltet sich so ein Spiel doch schwierig, ist aber zu zweit bestimmt spaßig!
Das A und O von so einem Rennspiel ist natürlich die Steuerung. Wenn sich die Wagen wie Seifenkisten steuert, dann bringt das schönste Spiel eben nichts. Hier haben die Mädels und Jungs von Konami alles richtig gemacht. Die Wagen steuern sich wirklich gut. Man hat nie das Gefühl nicht die Kontrolle zu haben oder das der Wagen nicht das macht was er soll. Wenn man von der Strecke abkommt, dann hat man wirklich selbst schuld gehabt.
Die Steuerung funktioniert hier also genauso gut wie bei V-RALLY!

Auf einigen meiner Game Boys habe ich bemerkt, das die Hintergrundgrafik mal stärker und mal schwächer ruckelt. Das merkt man im Eifer des Gefechts kaum, weil die Wagen sich hier ganz ruhig und ohne Ruckeln bewegen. Auf meine GB Classics ruckelt es stark. Komischerweise auch auf meinen GBAs auch. Am besten läuft das Spiel auf meinen GBCs und dem GBP.
Auch etwas was ich ein wenig nervig finde ist die nicht abstellbare Hintergrundmusik. Die ist in den Menüs ganz nett und unterhaltsam, aber beim Rennen entwickelten die Programmierer ein nutzlose Hektik, als würden die Tracks auf doppelter oder dreifacher Geschwindigkeit laufen. Man möchte am liebsten eine Runde Baldrian ausgeben. Wenn man das wenigstens abstellen könnte! Geht aber leider nicht. Also vielleicht dann doch lieber beim Spielen den Volume-Regler auf 0 stellen.

Ist es also das beste Rally-Spiel für Nintendos Handhelden? Ja und nein. In Sachen Spieltiefe, ja, denn man kann hier an den Wagen rumschrauben und muss auch ein wenig strategisch rangehen, damit man gewinnen kann und dabei gibt es noch schöne Grafik und ein sehr gut funktionierende Steuerung. Trotzdem finde ich V-Rally für den GBC besser. Auch wenn es mehr so das Spiel für Zwischendurch ist.
Empfehlen kann ich das Spiel allemal! Es macht wirklich Spaß und ist wie erwähnt ein kleines Schmuckstück für den GBC. In OVP habe ich das Spiel bisher nicht bekommen. Das sieht man wohl eher selten und wenn dann eben recht teuer. Ich habe das lose Modul günstig aus England bekommen. Mit 6 – 7 Euro ist man aber bei der elektrischen Bucht schon mit dabei.

Was ist der beste Game Boy Advance

Eigentlich ein recht schwieriges Thema unter Nerds! Welches der originalen (ungemoddeten) GBAs ist der Beste. Darüber habe ich hier schon mehrmals lamentiert. Ich glaube aber immer noch das vom Handling der erste GBA immer noch der Beste ist. Er liegt einfach unglaublich gut in der Hand. Das Steuerkreuz, Feuerknöpfe und Schultertaschen sind nicht nur sehr gut zu erreichen, sondern haben auch für mein Gefühl die besten Druckpunkte von allen Modellen. Der große Nachteil des GBA: Er hat kein beleuchtetes Display! Wie schon der Game Boy Color! Das war für mich auch Damals der Grund gewesen, warum ich mir den ersten GBA nicht gekauft hatte und erst beim GBA SP zugelegt hatte. So richtig gute Freunde waren wir aber auch nie geworden. Ja, der GBA SP ist klein und handlich. Und mit dem zuklappbaren Display hatte man einen guten Schutz vor Kratzer auf dem Display (und hatte dem DS-Modellen schon ein wenig vorweggegriffen, die ja zu der Zeit schon in Planung waren). Das Ergebnis ist, das man heute viele GBA SPs gebraucht findet, deren Aussenhüllen teiweise schwer verkratzt sind, aber das Innere und das Display kaum Beschädigungen aufweisen.

Allerdings war mir der GBA SP zu klein. Steuerkreuz und Feuerknöpfe waren ja noch gut zu erreichen und hatten so fast die gleiche Zugänglichkeit und Abstände wie beim GBC und GBP, aber die Schultertasten waren und sind für mich schwer zu erreichen. Ich greife da mit meinen langen Fingern immer drüber. Das Display des Models AGS-001 hatte zwar eine Beleuchtung, die man auch ausschalten konnte (wer hat das eigentlich je getan), aber es ist doch ein eher dunkles Frontlight. Damals war das immerhin schon was, aber heute kriege ich da nur Kopfschmerzen von. Somit hatte der Game Boy Micro das beste Display, weil eben Backlight, wie der Damals schon erschienene NDS, mit drei Helligkeitsstufen. Aber das Gerät war zu klein und unhandlich. Konnte ja bekanntlich nur GBA-Module abspielen. Keine echte Alternative.

Der GBA SP AGS-101 war seiner Zeit völlig an mir vorbei gegangen. Ja, ich hatte da was gelesen, das man da ein verbessertes Model rausgebracht hatte, aber das ging für mich persönlich im DS-Rummel unter. Außerdem wurde in der Zeit auch meine Tochter geboren und ich hatte mich für ein Paar Jahre nicht so sehr mit den Modellen beschäftigt. Selbst als meine Tochter dann ihren eigenen GBA SP von uns bekommen hatte, war ich nicht einmal über die verbesserte Version gestolpert. Und dann war da schon der DS, der zwar keine GB-Module konnte, aber für jedermann wegen seines Displays der beste GBA war. Der DS lite dann sowie so und erst recht.

So habe ich mir nun wirklich jetzt erst einen AGS-101 zugelegt! Vor ein paar Jahren hatte ich ja mir einen gemoddeten GBA mit einem AGS-101 Display zugelegt. Für mich nun der beste GBA. Wobei man hier aber nu die erste und dunklere Helligkeitsstufe des Displays hat. Die zweite Stufe der Helligkeit die man mit der Taste, die beim 001-Model das Frontlight ausschaltet, einschaltet, gibt natürlich ein viel besseres Bild das an den GBM oder den ersten DS schon ganz, ganz nahe rankommt. Das ist schon eine Augenweide! Das hätte ich gerne in meinem GBA. Wobei ich online nun ein Mod gesehen habe, der im Batterie-Fach des GBAs eine Taste hat um das Display heller zu stellen. Ich finde das aber im Moment nicht wieder.

Wenn aber nicht modden will oder kann oder sich nicht eine teuere gemoddete Konsole leisten will, dann ist wohl der GBA SP AGS-101 die erste Wahl. Die bekommt man noch hier und da für unter 100 EUR, aber meist haben die eben besonders gut erhaltenen Modele schon die 100 EUR-Grenze überschritten. Mein GBA SP lag noch darunter. Es war ein Privatverkauf und der Verkäufer hatte nicht besonders auf das Model-Vorteil aufmerksam gemacht. Weswegen hier wohl nicht so viele Bieter abgelockt wurden. Wenn man man sich einen AGS-101 zulegen möchte, sollte man wirklich darauf achten, das man auf der Rückseite den Aufkleber erkennen kann. Manche Verkäufer fotografieren das Frontlight-Display eines AGS-001 so geschickt, das es aussieht als wäre es ein helles Backlight!

Game Boy Color

Nun in Farbe! Aber immer noch kein Licht!
1998 erschien der neue Game Boy Color und Nachfolger des Game Boy Pocket. Den Pocket hatte ich nach dem Classic ja noch besessen. Warum auch nicht? Der Classic war mit seiner Dot-Matrix bei schnelleren Spielen schon sehr grenzwertig gewesen. Der Pocket hatte Vieles besser gemacht. Er brauchte statt 4 AA-Batterien nur 2 AAAs. Er hatte ein größeres Display und dabei ein kleineres Gehäuse. Un das Display war nun ein echtes LCD! Sah wirklich klasse aus. Okay, immer noch kein Licht. Was ich Damals nicht wusste ist, das es Damals dann in Japan ein Game Boy Light gab. Also ein Pocket mit einem Frontlicht. Als dann der GBC erschien interessierte mich das gar nicht. Farbe, ja okay, ganz schick, aber schon wieder im Dunkeln! Segas Game Gear und Ataris Lynx waren schon in Farbe und mit Licht gewesen. Allerdings eben auch viel zu teuer und hatten für mich nicht so interessante Spiele gehabt.
Nun also 18 Jahre später habe ich mir doch mal einen GBC gekauft. Und ich bin begeistert!

Diese Woche hat Nintendo seinen ersten Teaser zu ihrer neusten Konsole veröffentlicht: Switch. Nintendo war eigentlich schon seit dem klassischen Game Boy mit ihren Geräten immer am erfolgreichsten gewesen, wenn es Handhelden waren und kein Heimkonsolen. Die Wii war vielleicht die erste Ausnahme der Regel seit 1989 gewesen. Aber sie war auch völlig innovativ gewesen. Die Wii war meine bisher einzige Heimkonsole von Nintendo gewesen! Ich hatte nie ein NES, SuperNES, N64 oder Game Cube besessen, aber immer Game Boys und DSes. Ich bin auch so kein großer Konsolen-Fan. Immer haben sich mal welche in den Haushalt geschlichen, aber stationär spiele ich eben lieber am PC. Aber Handhelds waren seit dem ersten Game Boy immer mein Ding gewesen.

Viele haben ihren ersten Game Boy als Kind bekommen (so auch die Little Miss Fan Girl aka Little Miss Gamer), aber ich war nun kein Kind mehr gewesen, als dieser 1989 rauskam. 1990 hatte ich diesen dann von der besten Ehefrau von Allen (die da noch gar nicht meine Ehefrau war) zum Geburtstag bekommen. Zusammen mit, natürlich, Tetris und Super Mario Land. Bis dahin war ich nie ein großer Jump’n’run-Fan gewesen, aber Super Mario Land habe ich geliebt und spiele gerne heute immer noch ein Speedrun durch den ersten Level zur Entspannung auf meinen alten Game Boy Classic (der immer noch funktioniert! Aber letztes Jahr durch einen mit Backlight Gemoddeten ergänzt wurde). Ich war also 23 Jahre alt gewesen als ich meinen ersten Game Boy in die Hand genommen hatte (und, ja, wir hatten ihn auch mit auf Hochzeitsreise gehabt!).
Damals als der Pocket rauskam, was 1996 geschar, fand ich den Classic sowas von klobig und unhandlich. Heute kommt mir der Pocket zu fitzlig vor und ich nehme lieber den Classic in die Hand, der mir auch einfach am Besten in der Hand liegt! Was erst vom Game Boy Advanced (ohne SP) getoppt wurde.

Da sind wir dann also auch wieder beim GBC angekommen. Der ist natürlich kleiner als der Classic und spielt so auch eher in der GBP-Liga. Das Display ist ein wenig kleiner als das des GBP. Und klar, ich kann mit dem guten Stück am besten unter einer Leselampe spielen oder eben im Sonnenlicht. Aber wenn man das richtige Licht zur Verfügung hat, dann ist das LCD-Display richtig super! Ich hatte ja schon GBC-Spiele, die ich auf dem GBA gespielt habe. Da sehen sie richtig gut aus, aber auf dem GBC nicht nur anders, sondern irgendwie besser. Diese alten LCD-Farbdisplays haben ihren ganz eigenen Charm, den ich gar nicht richtig beschreiben kann. Sonst liegt der GBC mir ganz gut in der Hand. Dadurch das er hinten unten ein “Buckel” hat, denn er wird mit 2 AA-Batterien befeuert, der das Gehäuse an der Stelle dicker macht, als es beim GBP der Fall war, habe ich das Gefühl das er griffiger ist.

Die Module sehen ja fast gleich aus wie die für den GB und GBP. Jene waren und sind bekanntlich grau, wie eben die Module des NES und des SuperNES. Für den GBC gab es einmal die schwarzen Module, die sonst genauso aussahen wie die Alten und die man auch auf den alten Game Boys spielen konnte. Manchmal hatten die Spiele allerdings komplexere Grafiken, bei denen man beim klassischen Game Boy Probleme hatte etwas auf dem Display erkennen zu können. Am GBP ging das eigentlich so.
Die eigentlichen GBC-Module sind durchsichtig und funktionieren nur im GBC (und später in den GBAs). Interessant finde ich, wie man oben im Photo erkennen kann, das man hier mal die Platinen und ihre Bauteile sehen konnte, ohne das man die Module (mit einem speziellen) Schraubendreher aufschrauben musste. So sieht man hier bei TG RALLY 2, das dies Spiel eine Speicherbatterie hatte um Spielfortschritte zu speichern. V-RALLY hatte jene nicht und arbeitete weiter mit Passwörtern. V-RALLY gab es auch als schwarzes Modul, das man auch in einem BG oder GBP wohl spielen konnte.

Die wirklich besonderes Module für den GBC waren jene mit der “Rumble”-Funktion. Dazu hatte ich hier schon einmal was berichtet. Davon gab es leider nicht so viele. Ich weiß jetzt leider nicht wie viele, aber ich habe nur diese drei davon. Wobei alle drei sehr unterschiedlich sind. POKEMON PINBALL (das einzige Pokemon-Spiel das ich seit kurzem besitze und das auch nur weil Pinball und Rumble… ist aber überraschend gut als Pinball-Spiel!) hat ein dunkelgraues, undurchsichtiges Modul. Das ist ja ein Hinweis darauf, das das Spiel auch auf alten Game Boy Modellen laufen sollte. Ich hatte immer dacht, das dies wegen des Rumblers nicht gehen würde, jetzt da ich es nun selbst besitze, stellte ich fest das es sowohl auf dem Pocket als auch auf dem klassischen Game Boy funktioniert! Da man hier für die zwei Tische einen weißen bzw. hellen Hintergrund gewählt hat, kann man jene auf dem GB auch wirklich sehr gut erkennen und somit spielen.

Bei den “klaren” Modulen kann man hier auch die Platinen sehr gut erkennen. So sieht man zwei weiter oben eben auch die Speicherbatterie von PINBALL THRILLRIDE, die TG RALLY leider fehlt. Auf den Bild der Rückseiten wiederum sieht man auch wieder schön die unterschiedlichen Platinen und hier eben besonders die kleinen Motoren für den Rumble-Effekt. Wo man bei den beiden reinen GBC-Spielen den Rumble-Effekt nur ein oder ausschalten kann, gibt es bei POKEMON PINBALL die Möglichkeit den Effekt schwächer oder stärker einzustellen. Finde ich sehr angenehm und hätte ich mir bei den anderen beiden Spielen auch gewünscht.

Lohnt es sich nun noch heute einen Game Boy Color zu kaufen? Sie sind unterdessen recht preisgünstig gebraucht zu bekommen, aber das fehlende Licht schränkt die “Bewegungsfreiheit” sehr ein oder man muss sich ein kleines Gaminglight kaufen, das es in verschiedenen Formen und Farben gibt. Eigentlich reicht ein GBA oder GBA SP um seine alten Module zu spielen. Die beiden Geräte schlucken alles was seit 1989 für die diversen Game Boys erscheinen ist. Der DS und DS lite ja leider nicht mehr. Hier passen die Module zwar in den GBA-Schacht, können aber nicht abgespielt werden.
Für einen Sammler darf der Game Boy Color natürlich nicht fehlen und so habe ich meine Sammlung nach 18 Jahren vervollständigt!

Flashback

Es hat sich so einiges in den letzten zwei Monaten beim Everdrive für den GBA getan. Wie immer bei diesen Flashkarten, die wirklich mehr sind als einfache “Flashkarten” wird auch hier weiter ein super Support geboten.
Anfangs gab es ein paar Probleme mit einigen SD-Karten, die nicht vom Everdrive erkannt wurden oder Fehlermeldungen ausgelöst haben. Unterdessen hat es mehrer Updates gegeben. Ganz schnell kam ein kleines Bootloader-Update, das bei mir zu mindestens das Problem mit meiner 32GB-Karte so weit behoben hatte, das ich vielleicht nur bei jeden 10ten Start eine Fehlermeldung hatte. Unterdessen ist das OS selbst ein paar Mal geupdatet worden. Mit dem letzen Update 1.11 habe ich gar keine Probleme mehr. Aber es hat sich noch mehr getan. Nativ hatte der GBA natürlich nur GBA-Spiele unterstützt, wie von mir das letzte Mal berichtet. Natürlich gibt es ja noch den Everdrive für den klassischen Game Boy und dem Game Boy Color. Aber nicht jeder kann und will sich beide leisten. Da der/das Everdrive ja eben nicht nur eine Flashkarte ist, sondern ein Hardware-Emulator, hat sich hier unterdessen auch was getan. Der GBAED kann zwar weiterhin keine direkte Unterstützung zum GB/GBC, aber er unterstützt nun diverse Software-Emulatoren, die es schon länger im Netz gibt. (Selbstverständlich gibt es dazu wie immer von mir keine Links… ist nun mal alles ein wenig Grauzone…auch wenn man wie ich seine Images direkt von den eigenen Modulen zieht, ist es doch nicht so richtig geklärt wie seit das legal ist. Ich habe es aber ja schon oft erwähnt, das ich es persönlich nicht verwerflich finde, wenn man die Spiele gekauft hat und diese dann für den Eigenbedarf kopiert. Weitergeben und verkaufen finde ich allerdings schon sehr grenzwertig und ist nicht so mein Ding.)

Man packt diese Emulatoren, die eigens für den GBA entwickelt wurden, in das Verzeichnis des OS auf der SD-Karte und das war es schon. Jetzt kann man auch GB und GBC – Spiele genauso einfach vom ED aus starten, wie GBA-Spiele. Schöne Sache. Die Originale kann man ja ohnehin auf jeden GBA oder GBA SP spielen (aber nicht auf den GBA Micro und ich habe auch keinen um zu testen, ob der GBAED auch mit den GB/GBC-Emulatoren dort funktioniert). Aber z.B. unterstützt der DS/DS lite keine GB/GBC-Module. Eigentlich nur GBA. Aber mit dem GBAED geht das nun auch. So kann man also auch auf den DS seine alten GB/GBC-Spiele spielen. Das finde ich schon sehr schön. So kann ich also mit meinen neuen (gebrauchten) DS lite, den ich mir gerade (wieder) zugelegt habe (siehe Photo oben) unterwegs nicht nur DS-Games zocken, sondern auch GBA, GB und GBC-Spiele. Wie schön ist das denn?!? Emulatoren auf dem Smartphone sind ja ganz nett, aber sein wir ehrlich: Touchscreen-Steuerungen sind für’s Retrogaming a pain in the arse! Dann doch lieber auch Mobile auf Originalhardware spielen!!

Und funktionieren denn alle GB/GBC-Spiele auf diese Art und Weise? Ob nun alle kann ich zwar nicht genau sagen, weil ich eben nicht alle habe! 😉 Aber die “wenigen” die ich habe, funktionieren nicht alle. So hab ich leider genau bei eines meiner Lieblingsspiele echte Probleme: V-Rally! Und das auch noch sowohl mit dem GB-Spiel als auch mit der GBC-Version. Beide basieren auf der selben Grafic-Engine und die führt zu Grafikfehlern auf bei diesen Spiel. Es liegt nicht an meiner Kopie, die ich mit dem Retrode gezogen habe. Denn die selben Kopien laufen sowohl am PC und auch mit GB-Everdrive! Also vertragen sich die Spiele mit den Software-Emulatoren via GBAED. Schade. Kann man nichts machen. Wird vielleicht auch noch andere Spiele betreffen. Bei den wenigen die ich habe, funktionieren sonst alle anderen.

Ich finde die Anschaffung eines GBAED für Retrogamer also jetzt noch lohnender mit diesen neuen Featuren als vorher schon. Ja, der GBAED ist verhältnismäßig teuer. Für die Hälfte bekommt man andere Flashkarten, die aber meist nicht so richtig funktionieren und nicht so viele Möglichkeiten bieten!
Denn neben der Unterstützung der GB und GBCs wird wohl auch NES, Master System und Game Gear unterstützt. Das kann ich nicht testen, da ich keines der drei Systeme besitze und dementsprechend keine Spiele habe. Ist aber vielleicht für Andere interessant.

3-D Ultra Pinball – Thrill Ride (Game Boy Color)

3-D Ultra Pinball war eine Pinball-Serie von Sierra/Dynamix. Von 1995 bis 2000 waren hierbei 5 Titel erschienen. Ich hatte die Serie bisher hier nicht gehabt, trotzdem ich die Teile besitze. Das liegt eben daran, das ich die Spiel nie so berauschend fand. Allerdings auch nicht so schlecht, das ich sie hier hätte zerreißen müssen. Der Titel 3-D kommt eigentlich nur von der leicht schrägen Isometrischen Sicht, so als würde man vor einem Pinball-Tisch stehen. Das hat so eigentlich nichts mit 3D zu tun. Die Spiele hatten immer ganz nette Ideen und recht verspielte Thema, bei denen es viel Animationen gab. Aber die Spiele hatten immer so leicht unscharfe und schwammige Grafiken, was mir nicht so richtig zugesagt hatte. Das einzige Spiel, der Serie, das ich immer mal wieder gerne Spiele war NASCAR Pinball von 1998. Danach kam 2000 nochmals ein Titel raus, den ich mir aber bisher nie zugelegt habe. THRILL RIDE erschien für Windows, Mac und, ja, Game Boy Color.

DSC01831

Bekanntlich bin ich ja immer auf der Suche nach Pinball-Spielen für Nintendos Handhelden. Das Spiel kannte ich tatsächlich noch nicht. THRILL RIDE wird auf MobyGames auch nur für Win und Mac gelistet.
Genauso wie TOP GEAR RALLY 2 und POKEMON PINBALL kommt das THRILL RIDE Modul mit Rumble Pack daher. Ist somit nicht auf dem Game Boy Classic spielbar, wie einige GBC-Games (die man bekanntlich an der schwarzen undurchsichtigen Cardrige erkennt). Der Rumble-Effekt ist ein ganz netter Zusatz. Ist aber auch nur so richtig nett im originalen GBC. Denn das Gehäuse des Handhelds wird schließlich auch als Klangkörper mitgenutzt. Steckt man das Modul in einen GBA, wird als Klangkörper eben nur das Modul benutzt. Das hat dann nicht den gleichen Effekt wie im GBC und ergibt eher nur ein nerviges Brummen. Den Effekt habe ich also schnell wieder ausgeschaltet bzw. die Batterie wieder rausgenommen.

2015-09-05-09-27-43

Natürlich ist bei der Version für den Game Boy Color so gar nichts mehr mit 3-D-View übrig. Man hat hier also nur die reine Draufsicht. Das Spielfeld erstreckt sich über drei Bildschirme und es gibt noch zwei Bonus-Tische, die man über gewonnene Herausforderungen erreichen kann bzw. freigeschaltet werden. Sonst gibt es eben noch 3 Schwierigkeitsgrade.
Die animierte Kugel huscht hier recht fix, aber nachvollziehbar über den Bildschirm. Die Ballphysik ist wirklich ganz gut gelungen. Sie ist natürlich nicht besonders realistisch, aber eben gut spielbar.

2015-09-05-09-29-18

Die Flipper werden hier wie üblich über Steuerkreuz links und A betätigt. Das Steuerkreuz wird auch zum anstoßen des Tisches genutzt und die A-Taste wird auch zum abschießen der Kugel benutzt.

Ja, das Spiel hat nur einen Tisch, aber der ist gut gelungen. Ein Modul das sich nicht nur für Pinball-Enthusiasten lohnt.

4 Jahre 3DS

4 Jahre ist es nun her, das der 3DS im Hause Stardustlyricer Einzug genommen hat. Den “kleinen” 3DS hatte sich die Little Miss Gamer zusammen gespart. Als gute Nerd-Eltern hatten wir dann aber was zu der Software beigesteuert.
Bis heute gefällt mir der kleine, eckige 3DS nicht besonders gut. Ich finde ihn nach wie vor eher unhandlich. Was eben nicht nur an der Größe liegt, sondern hauptsächlich weil er so kantig ist und die Bedienelemente für große Hände schlecht zu erreichen sind. Ich weiß von was ich spreche! Der klassische Game Boy Advance ist ja eher kleiner, aber trotzdem viel handlicher als der 3DS. Sogar handlicher als seine Revisionsausgabe GBA SP.
Der 3DS XL ist zwar fast zu groß und zu schwer, aber das Gerät ist wirklich ein Handschmeichler und ich nehme bis heute weiterhin gerne zu Hand.
Mit der Software-Auswahl bin ich über die Jahre eigentlich auch ganz zufrieden. Für mein Geschmack ist vielleicht nicht so viel Neues erschienen, denn z.B. RPGs interessieren mich nicht so sehr. Aber das eine oder andere Schätzchen ist schon für diesen Handheld erschienen.

Wenn man so die hauseigenen Helden Mario und Zelda betrachtet, ist da schon eine Menge erschienen. Zu Zelda kann ich gar nicht sagen, aber ein paar Mario-Produkte habe ich mir schon zu gelegt. Bei weitem nicht alle. Man kann den Meisten wahrscheinlich vorwerfen, das sie nur Überarbeitete Fassungen von älteren Titeln sind. Aber so schlimm finde ich so etwas persönlich gar nicht. Ich mag oftmals Neuauflagen weil sie ein Spiel bieten in dem man sich gut auskennt, also wo man sofort voll einsteigen kann. Zu dem bekommt man so den einen oder anderen Liebling ein einen neuen und schöneren Gewand. Das nicht alles Gold ist was glänzt musste ich gleich am Anfang meines Erwerbs des XL 2012 feststellen. NEW SUPER MARIO BROS. 2 war für mich gegenüber seinem Vorgänger für den DSi eine kleine Enttäuschung. Ja, die Grafik ist ein wenig schicker, aber es fehlen viele Modi, die der Vorgänger hatte und die Level gefallen mir auch nicht so gut. Das 3D-Jump’n’Run aus dem Hause Mario habe ich mir bisher gar nicht zugelegt. Nun bin ich auch nicht so der Fan von 3D-JnRs. So habe ich auch nicht das Gegenstück dazu auf der Wii. Ich spiele JnRs lieber klassisch in 2D. Deswegen war und bin ich ein großer Fan von NSMB.
Gerne mag ich auch die Mario-Kart-Reinkarnation auf dem 3DS. Ja, mir fehlen ja auch die Motorräder von Mario Kart Wii, aber sonst ist das Spiel hier sehr gut gelungen. Mit der Little Miss Gamer spielen wir das Spiel bis heute immer wieder gern.

Die Tennis und Golf Varianten für den 3DS gefallen mir persönlich auch ganz gut. Mehr Mario-Spiele habe ich allerdings schon auch nicht. Mich hätte eine Neuauflage von Mario Pinball gefreut. Bekanntlich ist das eines meiner Lieblingsspiele auf dem GBA. Aber da wird wohl nichts mehr kommen. Schade eigentlich, denn das hätte ich mir für den 3DS gut vorstellen können. Gerade mit den 3D-Einstellungen.
Ich bin ja nicht so ein großer Fan von 3D. Mir wird nach einiger Zeit beim Spielen immer ein wenig übel dabei. Motion Sickness oder neuerdings auch als Variante Gaming Sickness bekannt. Aber die 3DS Version von PILOTWINGS ist dafür natürlich bestens geeignet. Das Spiel hatte ich mal im Angebot bekommen und hatte es wirklich nur mitgenommen, weil es eben da so preisgünstig war, aber es hat mich dann doch sehr angenehm überrascht. Das macht auf dem 3DS wirklich Spaß. Im Gegensatz zu STARFOX 64 3D, das ich bei der selben Aktion preisgünstig bekommen hatte. Nun, ich kenne das Original nicht, aber mit dem Remake hier bin ich bisher gar nicht zurecht gekommen. Spaß macht mir das nun wirklich nicht. Aber vielleicht liegt es ja an mir.

Was habe ich da noch an 3DS-Spielen? TETRIS ist nett und hat ein paar nette neue Modi. Nun hatte ich seit Game Boy Zeiten kein Tetris mehr in der Hand gehabt und kann deswegen vielleicht nicht beurteilen, ob das nun ein besonders gute oder innovative Version ist. Mir macht sie Spaß. Ja, auch DOA habe ich mir (in einem Angebot von unter 15 EURO) zugelegt. Meine Welt ist das ja nicht so. Schon mit STREETFIGHTER 2 hatte ich mit dem Genre abgeschlossen. Aber ich glaube das diese Umsetzung wohl ganz gut gelungen ist. Zu mindestens funktioniert sie so gut, das ich als Laie ein paar Kämpfe gewinnen konnte und nicht gleich total frustriert wurde. Seit dem habe ich das Modul auch nie wieder angefasst. Nicht meine Welt.

Rennspiele gibt es ja Traditionell auf den Nintendo-Konsolen und besonders – Handhelds ohnehin nicht viele. ASPHALT 3D hatte ich mir gleich zu Anfang zugelegt. Das ist für Zwischendurch wirklich nett und macht mir noch immer Spaß. Die Grafik ist schick und für 3DS-Verhältnisse nicht gar so kantig. RIDGE RACER 3D war zwar ein Launchtitel, aber ich habe ihn trotzdem erst später gebraucht gekauft. Ja, ist ganz nett, aber ich bin nicht so der Drift-Fan. NEED FOR SPEED – THE RUN war am PC ein ziemlicher Schrott, aber auf den 3DS ist das Spiel noch annehmbar. Die Konkurrenz ist hier ja auch nicht so groß. Zu mindestens funzt die Steuerung hier recht gut und es mach ein wenig Spaß. Das dieses Jahr erst erschienene WRC Rally-Spiel ist leider eine Enttäuschung. Zu nächst hatte ich mich gefreut, das da nun ein Rally-Spiel kam, denn mit DiRT 2 auf dem DS/DSi war für mich bewiesen worden, das man das auf Nintendos Handhelden schon gut machen kann. Aber WRC FIA WORLD RALLY CHAMPIONSHIP – THE OFFICIAL GAME (wie es komplett heißt) war nicht der Freude wert. Wenig Modi, hässliche Grafik und schwammige Steuerung bringen es einfach nicht.

Wenn wir mit Lieblingsgenres mal weitermachen, dann fällt mir so eben ein, das es verhältnismäßig viele Grafikadventures für den DS/DSi gab (BROKEN SWORD 1, SYBERIA, ANK 1, RUNAWAY 2 und GEHEIMAKTE 1 und 2 um nur einige zu nennen). Die laufen natürlich auch auf dem 3DS, aber exklusive Titel sind hier bisher nicht rausgekommen. Ein anderes Lieblingsgenre von mir ist ja Video Pinball. Hier gibt es schon ein wenig mehr. Allerdings ist es dann doch mehr ein DSi-Spiel, das mich hier immer noch fesselt: PINBALL PULSE! Aus dem Hause Nintendo selbst und nur als Download erhältlich, ist das Beste Pinball auf der ganzen DS-Serie. Einfach perfekt. Ich hatte gehofft, das es vielleicht noch weitere Teile geben würde, aber leider kam da nichts mehr. Anfangs lief PP nicht einmal auf dem 3DS! Erst einige Zeit später wurde eine 3DS-fähige Version bzw. ein Update nachgeschoben. Zum Glück für mich.
Für den 3DS exklusiv gibt es drei Zen-Pinball-Packs, die auch das 3D ausnutzen. Leider gibt es mit den vier Zen-Tischen, vier Marvel-Tischen und sogar nur 3 Star Wars Tischen natürlich nur ein recht kleine Auswahl von Zen- bzw. Pinball FX (wie die Reihe auf einigen Systemen heißt)-Tischen. Auf dem PC oder unter Android habe ich natürlich einen wesentliche größere Auswahl, aber eben kein 3D!

Action-/Arcade-Spiele sind ja nicht so mein Ding, aber es gibt so ein paar, die man auch als Rennspiele bezeichnen kann. SPEED X 3D ist z.B. so eines, das ich wirklich gerne so Zwischendurch mal spiele. Und die AiRACE-Spiele, von denen ich 3 Versionen habe (eine ist allerdings noch aus DSi-Zeiten).
Dann sind da noch die ganzen GB, GBC, NES und GG Klassiker die unter der Virtuellen Konsole erscheinen sind. Ich finde zwar, das hier noch sehr viel mehr hätte bis jetzt erscheinen können, aber da will man bei Nintendo scheinbar lieber doch kein Geld verdienen. Außerdem finde ich es immer noch merkwürdig, das bisher keine GBA-Titel im Shop erhältlich sind und nachdem sie nun auf der Wii U zu bekommen sind, wahrscheinlich auch nicht mehr erscheinen werden. Denn ein paar Titel wie Wario Warez und Warioland 4 gab es ja für die Frühkäufer des kleinen 3DS. Die Little Miss Gamer hat sie ja aiuf ihren 3DS.
Ein wenig beruhigt haben mich das die wundervoll überarbeiteten Klassiker von Sega. Also nicht die für die Virtual Console, sondern die, nennen wir sie mal, 3D-Serie. Den einen oder anderen wird vielleicht weiter oben bei den Rennspielen OUT RUN und SUPER HAND-ON vermisst haben, aber hier sind sie nun. Ja, wie ich finde, neben den anderen 3D-Sega-Klassikern, die für mich beiden besten Spiele. Gerade auf OUT RUN hatte ich ja lange gewartet. Gab es die Version für den 3DS doch schon über ein Jahr früher in Japan! ABer das warten hat sich gelohnt. Es ist nun das am meisten gespielte Spiel auf meinen 3DS!

Erwähnen möchte ich, auch wenn es kein Spiel ist, von KORG die M1-Simulation M01 D. Da ich selbst noch die M1 Workstation besitze, kann ich schon sagen, das dies eine wirklich gute Simulation ist und ich habe schon wirklich viel Spaß mit diesem Programm gehabt.
Mein Fazit ist, das der 3DS alles andere als ein Flop ist. Ich war nach dem GBA ja nicht so der DS-Fan geworden und hatte auch sehr spät erst einen DSi XL gekauft, aber der 3DS überzeugt mich bis heute und hat seinen angestammten Platz gleich neben meinen GBA als griffbereites Spielgerät neben dem Sofa.

Virtuelle Rally auf Nintendos Handhelden (II)

image

V-RALLY: CHAMPIONCHIP EDITION war das letzte Spiel gewesen, das ich mir für den originalen Game Boy gekauft hatte. 1998 hatte ich (eigentlich mehr aus Gag) von der besten Ehefrau vo Allen einen Game Boy Poket bekommen. Und da hatte ich mir Damals dann gedacht, jetzt müsse ich mir noch einmal ein Spiel kaufen. Zu der Zeit war natürlich schon eine Weile der Game Boy Color aktuell und somit gab es auch ein spezielle Version für den GBC. Ich hatte ja immer gedacht, ds diese später rausgekommen wäre. Dem war aber nicht so. Es gab ja drei Arten von GBC-Modulen: Die schwarzen Module funktionierten auch im klassischen GB, die Module mit Rumble-Pack, die zwar in den Modulschacht passten, aber nach dem Start nur die Mldung zeigten “Dieses Spiel ist für den Game Boy Color designed”, und dann gab es da noch die durchsichtigen Module, die auch in den Modulschacht des klassischen GB passten, aber der Einschaltschieben ließ sich dann nicht zum einschalen nach rechts schieben. Der GBP hatte diese Verrieglungsnase ja nicht. Somit kann man da so ein transperentes GBC-Modul einstecken und starten, aber dann kommt auch wieder die Meldung, das das Spiel nur für den GBC funktioniert.

image

Wie auch immer, war ich nun doch neugierig auf diese “spezielle” Version geworden und habe mir diese mal für 4 Euro zugelegt. Nun muss man wirklich sagen, das die Grafik der GB – Version schon sehr gut gewesen ist. Da konnte nicht mehr sp viel verbessert werden, ausser das man das nun alles ein wenig bunt gestahltet hatte. Das Spiel selbst ist wirklich identisch. Bis auf dem Startscreen sieht wirklich fast alles gleich aus. Die Strecken sind identisch und auch die Fahrzeuge. Allerdings spielt sich das Spiel auch genauso ut wie die GB -Version. Aber man muss wirklich nicht beide Versionen haben.
Also auch wenn die GBA – Ausgabe V-RALLY 3 heisst, so ist die GBC – Ausgabe bei langem nicht ein V-RALLY 2.

image