Auslauf

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OUT RUN von Sega kam ursprünglich 1986 in die Spielhallen und glänzte dort nicht nur mit der sogenannten “Super scaler”-Technik sondern auch mit einem Automaten zu mindestens mit Lenkrad oder auch mit Varrianten in denen man Sitzen konnte. Ich selbst habe mir den Spaß eher selten gegönnt. Trotzdem ist OUT RUN einer meiner Lieblingsrennspiel der 80ziger! Die Grafik war für die damalige Zeit wirklich ausgesprochen schick und durch den “Super scaler” – Effekt auch noch besonders ansehlich. Die Heimumsetzungen waren dann, wie meistens Damals, recht enttäuschen. Wo die Mega Drive Version noch recht ansehlich war, kann man die Amiga Version getrost vergessen. Denn die war nicht nur hässlich, sondern hatte auch noch eine unpräzise Steuerung, die einen das (Bildschirm-)Leben schwer machte.
In den letzten Jahre habe ich die PC-Engine Version zu schätzen gelernt. Mittlerweile ist es für die aktuellen Spielekonsolen oder PCs nicht mehr so schwer die “Super scaler”-Spiele darzustellen. So gab von den anderen drei Sega-Spielen die u.a. diese Technik eingesetzt hatten AFTER BURNER, SPACE HARRIER und SUPER HAND ON Umsetzungen auf den 3DS via eShop. Zu den ersten Beiden kann ich nichts sagen. Da konnte ich schon mit den Originalspielen wenig anfangen, aber SUPER HANG ON auf den 3DS rockt! Um so bedauerlicher ist es, das es bis heute keine OUT RUN Umsetzung auf diese Konsole gibt.

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Das brachte mich nun zu dem 2003 erschienenen GBA-Spiel SEGA ARCADE GALLERY das alle vier der bekanntesten “Super scaler” – Spiele enthält. SON und OR sind hier sehr gut gelungen und machen auf den GBA richtig Spaß. Die Grafik ist hier wirklich sehr nahe an den Automaten-Versionen. Steuern lassen ich beide Spiele sehr gut. Das Spiel bekommt man hier und da als Module. Mit OVP finde ich, sieht man es recht selten. So bin ich wirklich recht froh nun so eine Ausgabe mit OVP und Anleitung bekommen zu haben. Game On!

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Unnütze Hardware

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Pixelkitsch hat mich da heute auf eine Idee gebracht. In seiner Rubrik UNNÜTZE HARDWARE stellte er eine vielleicht eher unnütze Hardware für den klassischen Gameboy vor:
Den BOOSTER von Saitek. Er hat auch ein tolles Video dazu gemacht. Also ruhig mal den Link folgen!
Ich kannte das Teil bisher gar nicht. Ist mir Damals echt nicht über den Weg gelaufen. Ich kannte nur den hier oben abgebildeten Handy Boy. Wobei der Booster aus dem Gameboy ja lieber einen kleinen Arcade-Automaten machen wollte und der Handy Boy trotzdem noch dazu geeignet war in der Hand gehalten zu werden. Für unterwegs war das ganze dann allerdings nichts. Dafür war die Konstruktion doch zu klobig.

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Aber auch hier wurde einen ein Licht nebst Vergrößerungslupe geboten. Außerdem ein paar Stereo-Lautsprecher und ein Arcade-mäßiges Bedienfeld. Wobei der klobige Aufsatz eher hinderlich war, als das es das spielen erleichterte. Es hat ein hübsches Eigengewicht und die Lupe aus Plastik hatte zwar das Bild vergrößert, aber auch ein wenig verzerrt. Aber man konnte das Licht, das von der Seite im Handy-Boy-Gehäuse innen angebracht war, auch ohne die Lupe benutzen.
Auch das Bedienfeld war nicht schlecht. Dieses konnte man auch alleine aufklinken und war somit auch für unterwegs geeignet.

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Der Joystick funktionierte bei dieser Konstruktion sehr gut und präzise, meiner Meinung nach. Und die beiden Button war leicht schräg zu einander angeordnet, so das man gut zwischen den Beiden hin und her “gleiten” konnte. Also das hatte ich bei einigen Spielen wie R-TYPE ganz gerne benutzt.
Also vielleicht doch nicht eine völlig unnutze Hardware. Aber handlich war der Handy Boy ansich nun wirklich nicht!