Ein NDSi XL im Haus ist immer noch lohnenswert

Wozu braucht man heute eigentlich noch einen NDSi XL als Spieler, wenn man einen 3DS XL hat? Als Sammler stellt sich die Frage natürlich ohnehin nicht. Damals bin ich ja von einem DSi XL der ersten Generation (gab es nur in Bordeaux und Braun) auf einen 3DS XL umgestiegen. Unterdessen hat sich in meiner Sammlung ein DSi XL in grün der zweiten Generation eingefunden. Aber ich bin auch der Meinung, das sich auch heute noch so ein DSi XL für Spieler lohnt.

Erstens sehen DS-Spiele einfach besser auf einen DS aus. Auf den 3DS sieht die Grafik immer ein wenig „blurig“, ja matschig aus. Das fällt einen als 3DS-User-Only wahrscheinlich gar nicht so auf, aber wenn man beide Geräte bzw. Doppel-Bildschirme neben einander sieht. Da die 3DS-Bildschirme eine höhere Auflösung haben (400 x 240 oben und 320 x 240 unten gegenüber dem DS/DSi  2 mal 256 x 192) kommt bei dieser Umscalierung dieser leicht matschige Effekt zustande. Die Grafik der DS-Spiele sehen wirklich auf der originalen Hardware viel schärfer  aus.

Wobei viele den kleinen DSi vorziehen, weil deren kleinere Bildschirme natürlich die gleiche Auflösung wie der XL hat und dadurch einen noch besseres Bild abgeben (ein Effekt der beim 3DS so genauso vorkommt). Und manche bevorzugen gleich den DS oder DS lite wegen des noch vorhandenen GBA-Schachts. Den haben die DSis bekanntlich nicht.
Der Vorteil der XL-Geräte beim DSi als auch 3DS ist einfach, das diese einmal bei Leuten mit großen Händen (wie meinen) einfach besser in der Hand liegen und man besser an das Steuerkreuz und die Feuerknöpfe wie auch Schultertasten kommt. Aber auch die großen Bildschirme haben Vorteile, trotz der gröber wirkenden Grafik gegen über der kleinen DSis. So hat man gerade bei Adventure, von denen es so einige mehr auf dem DS als auf dem 3DS gab (z.B. ANKH, GEHEIMAKTE 1 und 2, RUNAWAY 2, SYBERIA und natürlich der DC von BROKEN SWORD (dt. Baphomet’s Fluch) oder Wimmelbildspiele eine viel bessere Übersicht. Auf dem DSi habe ich eben oben genannte Spiele gerne und bequem gespielt. Die etwas grobere Grafik des XL ist definitiv besser zu „ertragen“ als der Matscheffekt auf dem 3DS XL.

Dann gibt es da noch das Thema Emulatoren. Ich weiß natürlich das dies Thema ein schwieriges ist. Natürlich soll man sich die Spiel kaufen und damit die Entwickler, Programmierer usw. für ihre Arbeit entlohnen. Aber meiner persönliche Meinung ist bekannt, dass wenn man die Spiele, die man besitzt, diese eben auch auf andere eigene Geräte spielen dürfen muss/kann. Ein PC-Spiel kann und darf ich auch auf mein SpielePC, Laptop und Surface sprich Tablet spielen. Da kräht ja auch kein Hahn nach! (Okay, ist gibt Ausnahmen bei denen z.B. durch Online-Aktivierung nur die Möglichkeit für eine Installation gegeben wird. Aber das ist nun wirklich die Ausnahme).

Z.B. kann man sich via Emulator für den DSi die Möglichkeit wiederholen GBA-Spiele zu spielen, die man vorher ja beim DS/DS lite auch hatte. Durch den fehlenden Schacht für GBA-Module geht hier natürlich auch kein GBA-Everdrive mehr. Beim DSi bieten sich übrigens zwei Möglichkeiten Emulatoren und Homebrew-Software zu starten. Einmal natürlich über Flashkarten, die wie üblich mit SD-Karten als Speichermedium aufwarten und zudem noch Hardware zur Verfügung stellen. Aber da die DSis eben auch selbst SD-Karten-Slots haben, gibt es da Draußen findige Programmierer, die Möglichkeiten geschaffen haben, auf den Geräten auch Emulatoren zu starten ohne Flashkarten. Das ist dann für den geneigten User alles ein wenig aufwendiger auf dem Gerät einzurichten. Geht aber. Übrigens auch auf dem 3DS. So kann man hier so einige Retro-Consolen-Emus starten und viele Spiele laufen hier erstaunlich stabil und sehen auch gut aus. Aber natürlich nicht alle. Dafür gibt es viele Homebrew-Tools und eben auch –Spiele im Netz. Da gibt es wirklich viel zu entdecken. Erstaunlich finde ich z.B. First-Person-Shooter, die auf der Doom-, Quake- oder Duke3D-Engine laufen.

Ich glaube also wirklich das ein NDSi XL immer noch eine lohnenswert ist. Wenn so ein gutes Stück nicht mehr im geneigten Spieler-Haushalt vorhanden ist oder nie vorhanden war, so bekommt man wirklich recht gut erhaltene Exemplare günstig über die elektrische Bucht.

Game Boy Micro

Hatte ich nicht letztens hier geschrieben, das der Game Boy Micro an den meisten Leuten völlig vorbei gegangen ist? So auch an mir? Wobei das nicht wirklich richtig ist. Ich hatte schon mitbekommen wie das Teil Ende 2005 erschienen ist. Aber so richtig ernst genommen hatte ich es nicht. Als ich den GBM mal in einem Laden in der Hand hatte, kam mir das eher wir ein Scherz vor. Allerdings habe ich bis heute keinen GBM mal eingeschaltet in der Hand gehabt.
Nun ist also einer in meinen Besitz und somit in meine Sammlung von Handhelds übergegangen.
Die Zeit war reif.

Zunächst einmal, wer noch keinen in der Hand gehalten hat, er ist wirklich klein und hat ein winziges Display (2-Zoll-Diagonale). Wenn man das Gerät einschaltet, dann wird es aber erst einmal interessant. Zunächst war ich erstaunt, das der Select- und der Start-Button beleuchtet ist. Dann das Display ist sehr hell. Ähnlich dem letzten Modellen des GBA SP, das auch eine Hintergrundbeleuchtung hatte. Die Helligkeit kann man sogar über drei Stufen und mit Hilfe der Lautstärkenwippe regulieren. Das ist wirklich nett. Dafür klingt der kleine Minilautsprecher wirklich schrecklich. Aber vielleicht liegt es ja an meinem gebrauchten Gerät. Natürlich gibt es hier wieder einen kleinen Klinkensteckeranschluß für einen Kopfhörer. Die GBA-Module passen übrigens komplett in das Gerät, also genauso wie bei den anderen beiden GBAs. Und das trotzdem das Gerät so klein ist. Dafür wurde an anderer Stelle gespart. So kann der GBM vom Hause aus nur GBA-Spiele abspielen. GB- und GBC-Spiele wie bei den anderen beiden GBAs gehen hier nicht. So wie beim DS. Allerdings wenn man den GBA-Everdrive einsteckt, dann funktioniert jenes genauso wie bei den “großen” GBAs und somit auch die Emulatoren.

Genau genommen liegt das Steuerkreuz und die A & B-Buttons hier weiter auseinander als beim GBA SP. Aber da ich schon am GBA SP Probleme habe mit meinen großen Händen und langen Fingern, geht es mir beim GBM nicht anders. Längeres Spielen ist hier also für mich nicht möglich. Richtig nett kommt man hier allerdings an die Schultertasten, so dass das Gerät bei Pinball-Spielen gut in der Hand liegt. Mein Gerät ist silber. Der GBM ist auch blau, rosa und grün erschienen. Natürlich gab es auch Sondermodelle. Seinen z.B. gab es einen in den Famicom-Farben mit einer goldfarbenen Frontblende. Es gab auch auch weitere Frontblenden zu kaufen. Diese sind heute schwer bis gar nicht zu bekommen. Online habe ich ein paar Replikats aus China gefunden, aber das war es schon. Meiner hier hat eine Game Boy Classic Frontblende, was man auf den Photos vielleicht erkennen kann. Das finde ich schon ganz nett. Ich habe online nichts dazu gefunden, ob der silberne GBM vielleicht auch mit der Frontblende verkauft wurde. Auf jeden Fall fehlen mir die roten Knöpfe dazu.

Muss man einen GBM haben? Nein. Eigentlich nur wenn man Sammler ist. Vielleicht hat es 2005 noch ein wenig Sinn gehabt für unterwegs und für due Hosentasche so ein kleines Gerät zu haben. Wobei natürlich so ein GBA SP auch nicht gerade groß war und genau so gut in eine Hosentasche gepasst hat. Spätestens mit dem Aufkommen des Smartphones hat sich die Sache auf jeden Fall erledigt. Und für das gemütliche Spielen von GBA-Games auf dem heimischen Sofa, ist ein GBA (am besten mit Display-Mod) immer noch am besten geeignet. (Oder eben ein DS oder DS lite).

2DS – Der 3DS ohne 3D?!?

Nintendo hat schon immer Reinkarnationen von erfolgreichen Geräten herausgebracht, die dann gefühlt Niemanden interessiert haben. Der normaler Gelegenheitsspieler kennt dann sogar oft nicht jene Wiedergeburten. Also wer kennt da schon den Game Boy Pocket? Für die Meisten gab es den klassischen Game Boy und dann kam der Game Boy Color. Das der GBP aber ein viel besseres Display hatte (LED statt DOT, was das Problem mit den “Schlieren” bei schnellen Bewegungen behob), das er handlicher war und nur zwei kleine AAA-Batterien benötigte, interessierte scheinbar nur wenige. Beim GBA und den folgenden GBA SP war es dann doch Anders. Hier war das Gerät nicht nur kleiner (was in meinen Augen nicht unbedingt zum Vorteil war, aber ich bin da bestimmt nicht der Maßstab), man konnte ihn auch noch zuklappen (was das Display schützte) und man hatte eine Vordergrundbeleuchtung (die später sogar noch durch eine Hintergrundbeleuchtung ersetzt wurde!). Das hat den GBA SP beliebter gemacht, als das Original. Aber wer kennt den GBA Micro? Genau! Eben nur wieder Sammler und Nerds. Der war dann wieder an den Normaluser vorbei gegangen. Konnte man ja auch leicht übersehen.

Die DS-Serie war bisher davon “verschont” geblieben. Alle Inkarnationen des DS (DS, DS lite, DSi, DSi XL, 3DS, 3DS XL) hatten bisher auch eine Nische bei den Gelegeheitsspielern gefunden. Ja, selbst sogar der NEW 3DS. Ich bin immer wieder erstaunt, wenn ich da von Nicht-Nerds höre, das ein neuer 3DS angeschafft wurde, weil da doch das mit dem 3D viel besser funktioniert. Da haben Bekannte sich zu ihren 3DS noch einen NEW 3DS zugelegt, als ich noch darüber nachgedacht hatte, ob sich das denn nun wirklich lohnt!
Der 2DS ist da irgendwie noch ein ganz anderer Fall.

Richtig bekannt ist er schon. Die Leute wissen davon. Vielleicht liegt es ja daran, das im Internet-Information-Zeitalter sich solche Nachrichten anders verbreiten. Aber ich glaube es liegt eher daran, das die Meisten den 2DS zunächst für einen Witz, für einen April-Scherz gehalten haben. 2013 klang das auch wirklich wie ein Witz. Eine 3DS ohne 3D? Soll nur in Nordamerika, Europa und Ozeanien erscheinen? Nicht in Japan. Aber es war kein Witz. Man meinte das Ernst und brachte ihn raus (was zu einer weiteren Frötzelei führte das man das Gerät photoshopte und das untere Display entfernte um dann den 1DS anzukündigen…).
Nintendo erhoffte sich dadurch ein anderes Publikum zu erreichen. Die 3D-Technilogie war teuer und somit der 3DS auch. Hier wollte man ein Gerät anbieten, das eher wieder in die Preisgefilde des GBA kam und vielleicht auch für jüngere Kinder geeignet war (Nintendo selbst empfahl den 3DS nicht für Kleinkinder, wegen des 3D-Effekts. Externe Experten sahen das nicht so drastisch und schließlich konnte man den 3D-Effekt ja auch runterregeln bis ausschalten).
Und der 3DS ist in Japan wirklich erst 2016 erschienen!
Ich kenne keine Verkaufszahlen, aber ich glaube schon, das das Gerät, wenn auch sehr preisgünstig, sich nicht gut verkaufte. Heute bekommt man den 2DS für weit unter 100 EURO und da habe ich nun auch zugeschlagen. Wegen des Sammlertiebs und der Neugierde. Wie macht sich das Ding den in der Praxis?

Erstaunlich gut! Das Gehäuseplastik wirkt schon recht billig. Besonders wenn man kurz davor einen NEW 3DS XL in der Hand hatte. Aber die Konsole liegt sehr gut in der Hand bzw. den Händen. Alle Regler und Button sind sehr gut zu erreichen. Auch für meine großen Hände. Das Display (ja, tatsächlich ist es hier nur ein durchgehendes Display, das von einem Balken unterbrochen wird, damit die 3DS-Software darauf auch mit dem gleichen “Abständen” gezeigt werden kann) ist sehr gut und deutlich. Die Bildschirme haben die gleiche Größe wie beim 3DS. Wenn man hauptsächlich die 3DS XLs gewöhnt ist, so wie ich, dann kommen einen die Displays klein vor. Die Software und Oberfläche ist identisch mit dem des 3DS. Will heißen, das hier spezielle NEW-3DS-SOftware nicht läuft. Davon gibt es aber nicht so viele. Spontan fallen mir nur die SNES-Spiele ein, die ich auf dem NEW 3DS habe, die auf der virtuellen Console vom 2DS genauso wenig läuft, wie auch dem “alten” 3DS/3DS XL. Was ich persönlich ja für ein Witz bzw Marketinggag halte. Warum sollten alte SNES-Spiele nicht auf dem 3DS/2DS laufen? Ist genauso die gleiche Verkaufsstrategie wie mit den GBA-Spielen. Bekommt man nicht für den 3DS nur für die Wii U. Merkwürdigerweise waren bei dem Spiele-Paket das Nintendo für die Frühkäufer ausgegeben hatte, als Nintendo den Preis für den 3DS gesenkt hatte, GBA-SPiele dabei gewesen!
Anyway.

Der 2DS liegt durch sein starres Gehäuse so ein wenig wie ein erhöhter GBA in der Hand oder wie ein Tablet. Was ich persönlich sehr angenehm finde. Die Schultertasten liegen dadurch recht hoch. Was mir mit den langen Fingern keine Probleme bereitet. So spielen sich Pinball-Spiele sehr gut. Kinderhände könnten da ein wenig Probleme haben.
Aber muss man die Konsole haben? Ich denke nicht. Das ist was für Sammler. Sparsame Eltern, die für ihre Kinder einen DS kaufen wollen, greifen wahrscheinlich auch eher für ihre Kinder auf gebrauchte 3DS zurück. Die bekommt man auch für 100 EURO. Das nun bei den 2DS je eine Spiel vorinstalliert ist (bei mir ist es Mario Kart), lockt da glaube ich auch nicht besonders. Und wer 3DS nicht abkann, schaltet das eben auf dem 3DS ab.
Somit finde ich den 2DS auch nicht geeignet als einziges 2/3DS-Gerät im Haus. So ein 3DS bietet trotzdem mehr Komfort. Man kann ihn zuklappen (ein Feature was die Switch als mobile Konsole nun auch nicht mehr hat) und passt dann super in die Hosen- oder Jackentasche. Das kann man von den 2DS nicht behaupten. Da braucht man schon große Taschen.
Als Sammler und Fan sollte man das Gerät nicht links liegen lassen, sonst kann es mal genauso teuer werden wie der GBA Micro!

SWITCHed-on Bach

Nun ist es also raus, das die SWITCH am 3. März rauskommt. Nachdem ich mir heute Nacht die 1stündige Präsentation angesehen hatte, bin ich schon ein wenig überzeugter. Viele hatten in den letzten Wochen den Untergang der Hardware-Sektion von Nintendo a la Sega vorausgesagt. Nachdem Flop der WiiU und den eher angestaubten Konzept des New 3DS (den ich persönlich als XL-Version sehr mag), war scheinbar Niemand so wirklich von dem Teaser aus dem letzten Jahr überzeugt worden. Ich auch nicht so richtig.

Nun gab es also ein paar mehr Infos zur Hardware und Software. Und die Hardware gefällt mir persönlich wieder sehr gut. Denn bekanntlich bin ich ja ein Handheld-Fan, aber halte wiederum recht wenig vom spielen am Smarty oder Tab mit Touchscreen-Steuerung. Ich mag es einfach physische Controller zu haben. Hier finde ich das Konzept der SWITCH wirklich interessant! Denn ich kann es mir sehr gut vorstellen, das die SWITCH mit den Controllern an beiden Seiten als Handheld einen sehr gut in der Hand liegen wird. Der 3DS XL ist da bisher durch seine zwei Bildschirme ein wenig Kopflastig. Daran hat man sich gewöhnt, aber die SWITCH scheint mir da ein wenig komfortabler in den Händen liegen zu können. Wenn ich auf meinem 7″-Tab Spiele, dann finde ich den Landscape-Modus bei Spielen auch immer sehr angenehm. Vorteilhaft finde ich auch das man sich zu einem Widescreen-Format entschieden hat. Egal ob es nun 16 zu 9 oder 16 zu 10 ist, finde ich es erst einmal sehr gut das man den Trend bei Tablets auf 4 zu 3 oder 3 zu 2 zu setzen nicht gefolgt ist. Denn ich glaube einfach, das bei Spielen ein Widescreen-Format genauso gut und wichtig ist, wie bei Filmen.

Für mich, der lieber ein Spiel in den Händen hält statt auf einem Fernsehr zu folgen (was bei mir vielleicht auch der Grund ist, das ich bei Handhelds nicht extra eine Brille als Kurzsichtiger aufsetzen muss), ist der Heimkonsolen-Part vielleicht nicht so wichtig. Eine Wii habe ich immerhin auch, wenn eben auch keine andere Nintendo-Konsole davor. Die Wii war etwas völlig neues gewesen. Die Motion-Controller hatten in unserer Familie viel Spaß verursacht. Nach 10 Jahren staubt die Console bei uns eher ein und wird nur ein bis zwei Mal pro Jahr vorgeholt. Die WiiU fand ich wegen Controllers a la Handheld zwar ganz nett, aber das Ding war mir einfach zu klobig und man konnte es nicht wirklich zum Spielen Unterwegs benutzen.
Die SWITCH bringt das nun endlich zu einem Ende. Nicht mehr eine Heimconsole und eine technisch abgespeckte oder anders angelegte (siehe 3D-Screen), sondern nur noch eine Console auf denen die Spiele identisch aussehen und sich identisch Spielen. Ich selbst würde wahrscheinlich am Fernseher eher wenig spielen, aber die Möglichkeit wäre da.
Ein Fan von Dockingstations um mobile Geräte auf einen größeren Bildschirm zu bringen bin ich ja eigentlich. So liebe ich mein Surface Pro und die Möglichkeit der Dockingstation.

Super finde ich auch das die Controller nun auch wieder Bewegungssensoren haben. Die Funktionalität der Wii ist also wieder da. Das hatte man bei dem Teaser im letzten Jahr nicht zu sehen bekommen. Mit dem Casual-Game “1-2-Switch” braucht man also noch nicht einmal einen TV-Schirm. Mal sehen was die Entwickler mit den Möglichkeiten machen. Ich persönlich wünsche mir natürlich ein schönes Golf-Spiel a la PGA Tour.
Über die Benutzeroberfläche hat man ja noch nichts zu sehen bekommen. Auch nicht wie der Shop aussehen wird. Als Speichermedium wird es also Flashkarten geben und keine CDs mehr. Das schließt eine direkte Kompatibilität aus. Trotzdem wird es ja hoffentlich wieder eine Virtual Console geben. So bekommt man die Wii und WiiU Games auch auf die SWITCH. Hoffentlich werden auch wieder ältere Konsolen bedient. Der Pro-Controller lädt nun quasi richtig dazu ein klassische Videospiele zu spielen. Das fand ich bei der Wii auch einen großen Pluspunkt. Hier gab es bekanntlich eine große Auswahl von unterstützten alten Spielsystemen. Bei 3DS hat man das ja leider nicht so gut hinbekommen. Trotzdem Emulatoren ja zeigen, das der 3DS im Prinzip auch hardwareseitig fast alles kann! Ein verpasste Chance und eine Fehler, den man bei der SWITCH hoffentlich nicht wiederholt.

Und die Spiele die man vorgestellt hat? Nun ja… Zelda und 3D-Mario waren nie so meine Favoriten. Skyrim, Xenoblade und Co. sehen wirklich beeindruckend aus, aber ich bin einfach kein Fan von solchen Spielen. Arms und Slatoon 2 sehen beeindruckend aus, aber so richtig meins ist auch das nicht. Eigentlich wurde bis auf die Aussicht auf ein Mario Kart und 1-2-Switch für mich nichts gezeigt. Kein Adventure (die z.B. auf dem DS und Wii noch recht gut vertreten, aber beim 3DS und WiiU wieder verschwunden waren), kein Pinball (zugegeben keine wirklich weltweit beliebtes Subgenre der Simualtionen) und kein wirkliches Rennspiel (Mario Kart zählt nicht… leider auch schon immer eine Schwäche bei Nintendo…aber z.B. gerade auf dem GBA gab es einige sehr gute Rennspiele seiner Zeit). Also hier darf man wirklich gespannt sein was Third Party Entwickler so mit der Hardware machen werden und wie viele sich daran beteiligen werden.

Man hat etwas von dem Preis 300 Dollar für den US-Markt gehört. Viele haben gleich gesagt: Zu teuer! Tja, vielleicht. Mal sehen wie Nintendo auf die Kritik reagiert. Vielen zeigen sich auch jetzt noch enttäuscht von der Hardware, aber was bitte haben sie erwartet? VR? Ich glaube, das VR noch nicht so weit ist. Die Technik ist noch zu teuer und zu unausgereift. Nintendo sieht das scheinbar auch so. Und wartet da erst einmal ab.
Aber was ist sonst von enttäuschten Experten und Fans erwartet worden? Ich denke das die Spielerwelt keine weitere PSXboxOne4-Konsole braucht. Ich persönlich sehe zwischen den Konsolen von Microsoft und Sony kaum einen Unterschied, sehe aber in meinem Umfeld viele PS4-Besitzer, aber kaum XBox One – Besitzer. Nintendo entwickelt seine “Stärken” konsequent weiter. Die SWITCH ist definitiv anders als die anderen beiden Konsolen. Und sie ist ein typisches Nintendo Produkt, das alte Tugenden und weiterentwickelte Technik verwendet.
Ich glaube nicht das die SWITCH eine zweite WiiU oder gar Virtual Boy wird.
Sie wird nicht die Nummer ein auf dem Konsolenmarkt werden. Das wird die PS4 bleiben, aber sie wird ihre Nische finden. Und ich kann mir vorstellen, die Konsole zu kaufen!

Henk’s Gaming Review 2016

Dies Jahr habe ich eigentlich sehr viel gespielt. Oft habe ich das Abends besonders unter der Woche gebraucht um mich noch ein wenig entspannen zu können, bevor mir die Augen vor Müdigkeit zu fallen. Dabei habe ich sehr viel DiRT RALLY gespielt. In meiner Spielzeitstatistik auf meinem Spielerechner wird mir deutlich gezeigt, das ich hier mit die meiste Zeit verbracht habe. Durch das Auswechseln der Grafikkarte hatte ich noch mehr stabile FPS auf dem Rechner gewonnen, so das meine Möglichkeiten mal etwas länger zu Spielen ohne das mir schwindlig wird verbessert hatten. Das habe ich dann auch viel genutzt. Desweiteren habe ich überraschenderweise sehr viel Pinball Arcade und Pinball FX gespielt. Nicht nur auf dem Rechner sondern auch an anderen Geräten.
Dies Jahr hatte ich auch wieder mehr Zeit mit Adventure verbracht als 2015.
Sonst habe ich aber eigentlich mehr Retrogames auf alten Handhelden gespielt.

So war 2016 mehr das Jahr der “neuen” Gaming-Hardware gewesen. Neben der Grafikkarte am Rechner hatte ich nach Jahren des Dattelns mit einem XBox-360-Controllers diesen nun in Rente geschickt und war auf den Nachfolger der XBox One umgestiegen. Außerdem habe ich mir einen Arcade-Joystick bauen lassen, der eben auch Taster an die Seite bekommen hatte, um so ein wenig Pinball-Feeling aufkommen zu lassen. Ich Träume ja immer noch von einem Video-Pinball-Tisch in 1 zu 1 Größe. Aber das wird wohl weiter ein Traum bleiben.
Aber dies Jahr hat bei mir auch ein neuer Monitor Einzug gehalten. 4K ist schon eine tolle Sache und hat mich viel mehr gereizt als 3D.

Andere Hardware-Neuanschaffungen haben sich mehr aufs Retrogaming und Handhelds verlegt. So habe ich ja nun doch noch ein “New” 3DS XL gekauft und spiele nun seit dem doch in 3D, denn hier funktioniert 3D nun endlich wirklich richtig gut. Allerdings habe ich mir auch wieder einen DS lite gekauft (der nur leicht gemoddet ist), endlich mal ein Game Boy Color und eine PSP. Das sind eine Menge Handhelden für ein Jahr. Das hatte sich einfach so ergeben. Außerdem war auch das Erscheinen des Everdrives für der GBA ein Highlight. Auf jenen wartete ich ja nun wirklich sehnsüchtig. Und die Möglichkeiten dieses EDs sind erfreulicherweise noch vielseitiger als schon beim ED für den klassischen Game Boy.
Und dementsprechend habe ich viele Retrogames gedaddelt. Wobei natürlich die meisten Spiele für die PSP, sofern sie keine Umsetzungen von der PS2 waren, für mich wirklich eher neu waren. Endlich mal “richtige” Rennspiele auf einem Handheld zu spielen ist wirklich ein fantastische Sache. Keine AHnung warum es bei mir so lange gedauert hat, das ich mir eine PSP zugelegt habe. Denn als Rennspiel-Fan muss man einfach eine PSP haben! Die Auswahl richtig guter Spiele ist enorm! Damit werde ich noch viele Jahre Freude haben.

Bevor Nintendo den “Schalter” umlegt noch schnell nen New 3DS

Bis zu der (?) Switch von Nintendo ist es noch ein wenig hin. An der WiiU-Front scheint sich nix mehr zu tun und auch sonst sieht es für Nintendo-Fans für dieses Jahr unter dem Weihnachtsbaum mau aus. Winzigweich hat seine Nixbox One lite/white auf dem Markt gebracht (dessen Stärke wohl im neuen BT-Controller und der Möglichkeit 4K-BRDs abzuspielen liegt) und Sony ist nun mit der PS4 pro gefolgt (die wohl nur Sinn macht, wenn man noch keine PS4 hat und unbedingt Spaß mit der Sony VR-Brille haben will… und 4K kann sie auch… ach, nein, nur bei Spielen, aber nicht bei Bluerays… WTF?!?). Nintendo für dieses Weihnachtsgeschäft für die WiiU und Wii ein neues Tanzmattenspiel und SUPER MARIO MAKER für den 3DS (das mich zugegebenermaßen interessiert und das ich vorbestellt habe.
Wobei neben den Pokemon-Editionen und der weißen Version des XL (die es in anderen Ländern schon lange gab), weltweit wieder zwei neue Farbvarianten ausgerollt wurden: Den New 3DS XL gibt es nun auch in Orange/schwarz und Pink/weiß! Ui, toll! Weiterhin kann man beim New 3DS XL übrigens nicht die Schalen austauschen, wie bei seinem kleinen Bruder. Warum eigentlich nicht?

Als der NEW 3DS auf dem Markt geworfen wurde, war mein erster Gedanke auch, WTF?!? Brauchte die Welt neue Versionen des 3DS? Wobei mir dann schon einfiel, das Nintendo das immer so gemacht hatte. Game Boy Classic /Pocket /Color und Game Boy Advanced /SP /Micro. Somit war Nintendo immer bemüht gewesen die Hardware zu verbessern und ins besondere bei den späteren Modellen bessere Displays ins Gerät zu packen. Wenn man die DOT-Matrix des Game Boy Classic sieht und dagegen jenes LCD (war das LCD)-Display beim Game Boy Color, dann kommt da schon (Spiel-)Freude auf! Nintendo kann man beim Display des GBA SP Modell 101 auch dankbar sein, das gegenüber des Displays des Modells 001 nunwirklich ein Unterschied von Welten aufwies!
Würde das so beim New 3DS XL auch sein? Ich war bisher skeptisch gewesen!

Wurde nun aber eines besseren beleert. Das Display des NN3DSXL ist um längen besser. Nicht unbedingt heller, aber im Vergleich zwischen meiner beiden XL-Geräte (den ersten 3DS haben ich nur mal so zum Größenvergleich dazugelegt) dann hat man hier nun ein echtes Weiß und besonders im 3D-Modus hat man hier einen Himmelweiten-Unterschied (was man natürlich bei Photos nicht aufzeigen kann, weswegen ich mir hier solche gespart habe!). Musste man beim ersten 3DS genauso wie beim XL noch ein wenig verkrampft quasi unbeweglich vor dem Gerät sitzen um keine 3D-Irritationen zu erleben, so gibt diese beim NN3DS gar nicht mehr! Naja, fast.. wenn man ganz von der Seite draufschaut, dann gibt es natürlich wieder einen Doppelbildeffekt. Aber wirklich erst bei einem Winkel, den man beim normalen Spielen nicht erreicht. Hatte ich in der Vergangenheit den 3D-Effekt eher ausgeschaltet, weil es mir zu nervig war fast still sitzen zu müssen, so lasse ich ihn beim Neuen nun gerne an und habe wirklich Freude damit. Das haben sie wirklich gut hinbekommen.

Sonst ist das Gerät ein wenig schneller geworden. Starte ich das gleiche Spiel auf beiden Geräten gleichzeitig (Mario Kart hat sowohl die Little Miss Fangirl als auch ich), dann ist der NN3DSXL wirklich schneller spielbereit. Auch beim Nachladen (was wenige Spiele brauchen) und beim Aussteigen bzw. Rücksturz zum Homebildschirm geht es schneller. Ja, nun, eigentlich nur ein nice to have. Sonst hat sich hier erst einmal nichts geändert.
An der Hardware wurde aber einiges geändert!
Die Frontseite beherbergt nun ein paar Sachen mehr. So ist der Kartenslot nach vorn gezogen und ist nun vorn links. Der Vorteil erschließt mich mir nicht so recht. Vielleicht brauche man den Platz hinten. Das erinnert so ein wenig an den GBA SP und den DS /lite, die zu mindestens den GBA-Slot auch vorn hatten. Der Kopfhörer-Anschluss ist nun in der Mitte und auch der Stylus ist gewandert. War er beim ersten 3DS noch hinten eingesteckt, so war er beim XL dann an der rechten Seite eingesteckt worden und nun ist er also vorn gelandet. Gleich neben den ebenfalls gewanderten Einschaltknopf.
Übrigens gibt es auch rechts den Slot für die Speicherkarte nicht mehr. der NN3DSXL ist nicht nur auf MicroSD umgestiegen, sondern nun auch versteckt im Gerät, wie bei einigen Smartphones. So muss man jetzt die untere Schale des Geräts aufschrauben um an die SD zu kommen. Nicht weiter schlimm. Ich persönlich habe die Speicherkarte beim XL nie ausgewechselt.

Hinten am Geröt sind also viele Sachen weggefallen und der Anschluss des Netzteils (das übrigens immer noch separat gekauft werden muss) und die Sensoren der Ladestation sind in die Mitte gewandert. Was natürlich auch gleich offensichtlich macht, das die alte Ladeschale für das neue Gerät unbrauchbar ist. Da muss man auch wieder einen weiteren 10er investieren.
Dafür gibt es nun zwei weitere Schultertasten, die wahrscheinlich bei speziellen Spielen unterstützt werden. Bei Prügelspielen bestimmt brauchbar.

Wenn man den NN3DSXL aufklappt, dann sieht man gleich, das sich da auch eine Menge getan hat. Leider kein zweiter Analogstick, der für FPS wirklich brauchbar wäre (und den es nur als Zusatzgerät für den originalen, kleinen 3DS gibt), wurde hier mit einen kleinen.. tja.. Knopf ersetzt bzw. hinzugefügt. Solche “Knöpfe” kenne vielleicht einige von Laptops, die so etwas mitten in der Tastatur als Maus-Zeiger-Steuerung hatten. Ich glaube da sind sie mittlerweile außer Mode gekommen. Hier ist der kleine Knopf wieder da. Ist schon ein wenig Retro!
Dann sind nicht nur die Feuerknöpfe nun bunt bedruckt, sondern auch die Start und Select Button sind wieder da wie man es von alten Nintendo Handhelds kennt. Das finde ich persönlich Vorteilhaft. Unter dem Bildschirm ist nun nur noch der Homebutton.
Die beste Neuerung hier ist allerdings der Lautstärkenregler. Der ist nun dankenswerterweise nach Oben links neben das Display gewandert. Und sitzt nun so den 3D-Regler gegenüber. Best Entscheidung ever, Nintendo! Denn beim alten 3DS XL bin ich beim Spielen immer an den Regler gekommen und habe somit das Spiel immer ungewollt auf volle Lautstärke gestellt. Das kann nun nicht mehr passieren.

Ich habe mich ja nun für das schwarze Model entschieden. Aber generell sehen die neuen Modelle alle sehr elegant aus. Erinnert somit wieder an den ersten 3DS, aber ohne die eckigen Kanten wieder eingeführt zu haben. An den richtigen Stellen ist der Neue auch wieder abgerundet. Natürlich sieht man hier auf dem Klavierlack wieder jeden Fingerabdruck. Das war beim alten XL natürlich besser gewesen. Der Alte, finde ich, sieht mehr nach Gamingmaschiene aus, mehr nach Gebrauchsgegenstand. Der Neue ist wieder edler im Design wie der erste 3DS und sieht so mehr nach Lifestyle aus. Ich kann nicht sagen welcher mir da besser gefällt. Mir gefallen Beide. Aber die neue Tastenanordnung machen den New 3DS XL nun schon zu mein Haupt-3DS. Ich bin auch schon mit meinen Download-Spielen auf den NN3DSXL umgezogen. Das hat diesmal gut 2 Stunden gedauert. Hielt sich also in Grenzen.

Muss man den New 3DS XL unbedingt haben? Nein, ich denke nicht. Wenn man noch keinen 3DS hat und über eine Anschaffung nachdenkt, dann schon. Wenn man den 3D-Effekt cool findet, aber von der schlechten Funktionalität des alten 3DS genervt ist, könnte man vielleicht über eine Anschaffung des Neuen nachdenken. Die Cyber-Monday/Black-Friday-Woche hatte da wirklich einige Gelegenheiten geboten! Wem 3D schnurz ist, der sollte auf jeden Fall beim alten 3DS bleiben bzw. gebraucht und gut erhalten bekommt man da einen auch schon für 100 EUR.

PSP

Es ist 2016 und Zeit mir meinen ersten Handheld von Sony zu kaufen. Man könnte bei mir ja nun wirklich den Eindruck bekommen, das ich ein Nintendo-Fanboy bin. Bin ich eigentlich gar nicht. Vielleicht ein Game Boy – Fanboy, aber nicht unbedingt ein Fan von Nintendo im Allgemeinen. So habe ich zwar ein Wii, die ich aber mehr als Mulimedia-Boardgame sehe, aber habe sonst nie eine Nintendo Heimkonsole besessen. Klar kann man die Wii durchaus als Heimkonsole gebrauchen. Machen die Meisten wahrscheinlich auch. Aber so richtig warm geworden bin ich mit der Wii als Heimkonsole nie. Ich habe auch ein paar typische Heimkonsolen-Spiele für die Wii und habe mir für die Virtual Console so ein paar alte Spiele zugelegt, aber trotzdem kam es mir immer so vor, als wäre das mehr so eine Nebenfunktion zur Wii. Alleine habe ich so an der Wii mit dem Controller in der Hand eher selten gespielt und heutzutage gar nicht mehr. Die Stärke der Wii ist ihr Mehrspieler-Charakter. Deshalb hatte ich sie mir auch 2009 zugelegt. Das war mal wirklich was für die ganze Familie und war dann auch bei meiner Familie besser angekommen, als das Eye-Toy-Gezappel vor dem Fernseher mit der PS2. Die ganzen Brettspiel-ähnlichen Spiele, die Bewegungsspiele und das Wii-Board machen wirklich Spaß, wenn man zu Mehreren spielt. Das hat für mich aber alles nichts mit einer Spielkonsole zu tun.

Aber die Wii ist hier eigentlich gar nicht das Thema. Wie komme ich nun darauf mir jetzt eine PSP zu kaufen? Wo ich doch sonst so Nintendo bin. Stimmt schon. Ich habe nur Game Boys und DSes. Ich habe nie ein Game Gear besessen, schon alleine weil er zu teuer war und das als gebrauchtes Gerät immer noch ist, und ich habe nie einen Atari Lynx besessen, weil er noch teurer war, eine “beschiedenen” Bildschirm hatte und die Games dafür mich nicht wirklich interessiert hatten. Wer jetzt NEO GEO Pocket denkt, der sollte bedenken, das es die Geräte hier in D-Land wenn dann nur als super teueres Import gab! Ich habe von dem Teil erst gelesen, als dafür schon die Produktion eingestellt worden war!
Der große Vorteil bei den Nintendos war, das man immer sofort Spiele für das neue Gerät hatte ohne auch nur ein neues gekauft zu haben. Genau! Die Kompatibilität zu einen oder mehreren Vorgängern ist schon das große Plus. Und das ich keine anderen Handhelds neben den von Nintendo habe, stimmt bei genauer Betrachtung auch nicht so wirklich. Seit Android sind Smartphones wirklich gamesfähig geworden. Ich ich spiele eben auch viel auf meinem Smartphone oder den Tablets. Irgendwie sie das auch Handhelds.

Aktuelle Playstations besitze ich ja nicht. Ich hatte eine zeit lang eine PSX als Leihgabe und später dann eine PS2 gekauft, die ich immer noch habe. Denn für die PS2 gab es unheimlich viele Rennspiele. 80% meiner Spiele für diese Konsole sind Racer. Und so ist es eben auch mit der PSP. Es gibt tonnenweise Rennspiele! Ja, warum denn erst jetzt eine PSP?
Als das Teil hier in Europa Ende 2005 rauskam, war ich von dem Teil begeistert. Ich wollte unbedingt eine PSP haben! Aber Anfangs kostete das Ding 250 Euro!! Holy Crap! Sind die denn des Wahnsinns fette Beute! Hatte ich gedacht. Und die Spiele waren auch nicht gerade preisgünstig. Ich kann mich erinnern das die PS2-Version von OUT RUN 2006 preisgünstiger im Laden zu haben war als die PSP-Version. Beide Spiele sind inhaltlich identisch! Die PSP-Version bietet nicht mehr! Eine Freundin hatte sich das Teil geholt und hat darauf GTA (Liberty City Stories, glaube ich). Das sah schon sehr beeindruckend aus und das spielete sich wirklich gut. Aber auch da hat die PSP noch 200 EURO gekostet. Für 99 Euro konnte man einen GBA bekommen und legte man noch 20 Euro drauf, bekam man den ersten DS. Auch gebraucht waren die PSP 1000 und die Slim-Version 2000 kaum preisgünstig zu bekommen. Also hatte ich die Idee unbedingt eine PSP zu haben aufgegeben.

Rund 10 Jahre später kam nun die PSP wieder in mein Blickfeld. Dieses Jahr ist für mich ohnehin so ein bisschen das Jahr des mobilen Gamings (was man vielleicht mitbekommen hat, wenn man meine Posts 2016 so ein bisschen verfolgt hat) und so hatte ich mir eben gedacht, was denn so der PSP-Gebrauchtmarkt so macht. Unterdessen bekommt man eine PSP wirklich recht günstig. Wenn man vor sichtbaren Gebrauchtspuren nicht zurückschreckt, bekommt man schon was für 50 – 60 EURO. Ich schrecke da natürlich schon ein wenig zurück. Also hatte ich mich nach einen gepflegten Modell 3000 umgesehen. Ich war erst bei einem Modell 2000 gelandet, das sehr gut erhalten und mit OVP daher kommen sollte. Das ganze war via eines großen Online-Händlers, der sonst gute Bewertungen hatte. Leider stellt sich das neuwertige 2000er Modell als stark gebrauchtes 1000er Modell raus. Der Händler hatte nach eigenen Angaben kein Modell 2000 mehr auf Lager und wollte mir als “Entschädigung” irgendein Spiel anbieten. Nee, das Teil ging wieder zurück.

Beim zweiten Versuch hatte ich dann mit einem 3000er mehr Glück und bin eigentlich mit dem wirklich sehr guten Zustand sehr zufrieden. Selbst der Akku hält immer noch recht lang. Trotzdem werde ich mir da aber mal einen Anderen zulegen, da es da welche gibt die auch länger als die Originalen von Sony halten sollen.
Gegenüber eines GBAs ist die PSP schon recht groß und schwer. Wenn man dagegen heute ein 3DS XL zur Hand nimmt, dann ist der Unterschied nicht mehr so groß bis gar nicht mehr vorhanden. Das Display ist dunkler als das eines 3DS oder natürlich besonders eines Smartphones, aber die Technologie ist ja nun auch schon 10 Jahre alt. Und dafür sieht das alles noch sehr gut aus. Wenn die Grafik auch der einer PS2 entspricht, so sieht das auf den kleinen 4,3 Zoll Display doch noch sehr gut aus. So sehen Spiele meiner Meinung nach bei Nintendo erst seit dem 3DS aus. Rennspiele sehen auf dem 3DS selbst heute noch nicht so gut aus wie auf der alten PSP!

Und da sind wir schon bei dem Punkt angelangt, der mich wieder auf die PSP gebracht hat: Rennspiele. Davon gibt es für die PSP zu Hauf! Wenn mann Rennspiel-Fan ist, dann muss man eine PSP haben. Darum um so verwunderlich, das ich nun erst jetzt eine habe. Vier Spiele musste ich sofort haben:
Einmal auf jeden Fall OUT RUN 2006! Ich bin ein großer Out-Run-Fan seit dem ich Mitte der 80ziger vor einem Sega-Automaten das Glück gefunden hatte. Ich habe diverse Konvertierung der Automaten-Version. Zu letzt ist die “3D”-Version für den 3DS erschienen, was ich hier ja auch berichtet hatte. Es gab einige Fortsetzungen die nicht so gelungen waren. OUT RUN 2, wie es zu nächst auf der (originalen) XBox hieß, war glaube ich auch eine Automatenumsetzung. Aber ganz sicher bin ich da nicht. OUT RUN 2 auf der XBox habe ich einmal bei einem großen Elektronikhändler ausprobiert. Das hätte mich 2004 beinahe dazu gebracht eine XBox zu kaufen. Das Spiel war eine Wucht! 2 Jahre später erschien OUT RUN 2006 wieder für die XBox und nun auch für PS2, Windows und die PSP. Gegenüber OUT RUN 2 wurde meiner Meinung nach grafisch nicht so viel verändert und das Spiel beinhaltet auch einen Modus der sich OUT RUN 2 SP nennt, also gehe ich davon aus, das die Strecken der Automatenversion hier mit implementiert wurden. Recherchiert habe ich das nicht. Auf jeden Fall hatte ich nicht die PS2-Version, sondern die für Windows. Und die spiele ich heute noch und habe sie auch auf meinen aktuellen Spielerechner und es ist eines der wenigen Spiele die ich auf dem Surface habe und spiele.

Die Grafik ist hier eher comichaft und somit bei weiten nicht so “realistisch” wie bei anderen Racern dieser Zeit. Das macht die Grafik aber meiner Meinung nach wirklich Zeitlos. So sieht das Spiel auch heute noch bei HD-Auflösung und 16facher Kantenglättung verdammt gut aus. Und eben auch auf der PSP macht das Spiel den gleichen guten Eindruck wie auf der PS2! Alle Strecken, Modies und Fahrzeuge sind mit an Board. Das Speil steuert sich genauso gut wie auf der PS2 mit Controller. Natürlich macht es mit einem Lenkrad noch mehr Spaß! Aber eben alleine schon wegen diesem Spiel hat sich nun die Anschaffung einer PSP gelohnt.
Das zweite Spiel ist TIGER WOODS PGA TOUR. Wobei für die PSP über die Jahre vier TWPTs erschienen sind. Ich habe mir die die 09er Version von 2008 zugelegt. Wo kann man denn bitte noch mobil EAs PGA TOUR Spiele noch mit einer so schönen Grafik spielen? Das Android-Spiel das ich habe (und von dem ich hier auch mal berichtet habe) kann auch Geräten mit Android 4.X und größer nicht mehr installiert werden. Es funktioniert nur noch auf einem alten Tablet mit Android 3.2 drauf bei mir. Und so dolle hatte das auch nicht ausgesehen. Die Steuerung war auch eher schwammig gewesen. Was EA danach für Android rausgebracht hat… darüber schweige ich lieber. Für den 3DS gibt es keine PGA TOUR von EA. 2007 war das letzte PGA TOUR für den DS bzw. DSi erschienen. Das war zwar ganz nett, aber potthässlich. Auf der PSP ist TWPT wirklich gut gelungen.

Zwei andere Spiele, die ich sofort haben musste waren DiRT 2 und CMR RALLY 2005 PLUS. Dazu werde ich separat noch was schreiben. Pinball-Spiele sind wie auch auf dem 3DS leider Mangelware. Dabei gibt es auf dem 3DS sogar mehr Pinball-Spiele als für die PSP. Ich bin nicht sicher ob die Download-Versionen von PINBALL DREAMS und FANTASIES nur auf der VITA funktionieren oder auch auf der PSP (funktioniert haben). Kann ich nicht überprüfen, denn PSP-Besitzer haben ja kein Zugriff mehr auf den Playstation-Shop. Auch gibt es im Shop Versionen von PINBALL ARCADE und ZEN/FX PINBALL, aber die sind wohl nur für die VITA. Ich habe mir die einzigen beiden Spiele gekauft, die es scheinbar nur auf der PSP gibt: Von den Machern von PINBALL ARCADE die Pinball-Sammlungen von Williams und Gottlieb. Jene habe ich auch schon teilweise für PS2, Wii und 3DS. Dazu schreibe ich vielleicht auch mal separat was.

Sonst finde ich die Datenträger sehr interessant. die UMD (Universal Media Disc) erinnern sehr stark an Sonys Minidisc. Sie sind etwas kleiner und haben keine viereckige Hülle. Das “Lesefenster” ist hier auch an der Unterseite offen und nicht mit einem Schiebemechanismus gesichert/geschützt wie bei der Minidisc. Das Einlegen der UMD erinnert auch schön an den MD-Walkman. Wobei das erste PSP-Model noch einen richtigen Auswurfschacht hatte, haben die Slime-Modelle nur einen Entrieglungsschieber und dann kann man das UMD-Fach händisch aufmachen. Trotzdem ein sehr interessantes Medium, das man, wenn Daten von der Disc nachgeladen werden, doch sehr deutlich mit einem hohen Surren hören kann. Es gibt/gab auch Filme auf UMD, die man heute für 5 bis 10 Euro auf der elektronischen Bucht bekommen kann. Da findet man ALIEN, ALIENS, MATRIX und GHOSTBUSTERS. Aber will man wirklich einen Film auf der PSP gucken? Mache ich auch nicht auf dem Smartphone.
Gespeichert wird übrigens auf einer Speicherkarte im Sony-Design! Also den sogenannten Memorystick PRO DUO! Ein Speicherkartenformat das Sony selbst unterdessen nicht mehr unterstützt. Kaufen kann man diese Karten immer noch.
Sie sind allerdings gegenüber Micro-SD-Karten relativ teuer. Aber man kann sich heute ein Memorystick-Adapter kaufen in den man eine Micro-SD-Karte stecken kann. Hier kann man dann bis zu 32 GB reinstecken. 64er Karten werden nicht mehr erkannt. Bei mir funzt das ganz gut.

Im Großen und ganzen finde ich das die PSP ein schönes System zum sammeln ist. Bei Retrogamern mit Fokus auf Rennspiele darf sie in der Sammlung jedenfalls nicht fehlen!