Nyxi Joy-Pad für die Nintendo Switch

Ich bin wirklich kein Fan der Joy Cons. Ob nun eingeklinkt oder gedockt in der Hand, mir sind die Teile mit meinen großen Händen einfach zu fitzlig. Allerdings möchte ich die Switch schon als Handheld hauptsächlich benutzen, denn gedockt kann man sich den Pro Controller z.B. zur Hand nehmen. Allerdings habe ich den Pro Controller auch nicht, weil ich eben eher selten am TV oder Monitor mit der Switch spiele. Zudem habe ich dafür einen 8bitDo, den ich mir ursprünglich eher für meine Android-Geräte gekauft hatte, aber eben auch Switch-Kompatible ist. Die Switch hat zwar Bluetooth, aber eben kein Standart-BT. Sie sind schließlich Nintendo! Da kann man natürlich nicht einfach mit einem Xbox-Controller ran. Via USB-Kabel kann man allerdings den XBox-Controller zum Laufen kriegen, Und ich bin mir sicher, dass es auch eine inoffizielle Möglichkeit gibt, das Wireless hinzubekommen. Aber es geht ja hier um das Handheld-Gaming. Alternativen für Leute mit großen Händen für die Switch gibt es natürlich jede Menge. Ob nun anders geformte Joy Cons oder irgendwelche Vorrichtungen, in denen man die Switch mit Joy Cons einsetzen kann und die eine größere Grifffläche bieten. Und natürlich gibt es da eine Menge Müll. Ich hatte anfangs auf eine altbewährte Firma zurückgegriffen: Hori. Und ich war mit dem Hori Split Pad pro auch recht zufrieden gewesen. Sie lagen prima in der Hand und hatten neben dem Luxus eines echten Steuerkreuzes auch größere Button, programmierbare Tasten und auch zwei Schalter noch an der Unterseite (die ich nicht brauche, aber wahrscheinlich ist das bei Fighting-Games durchaus brauchbar).

ABER man kann die Horis nicht als “lose” Joy Cons benutzen und sie haben natürlich auch keine Infrarotschnittstelle und keine Möglichkeit für Amiibos. Letztere zwei Funktionen sind mir eigentlich persönlich auch Schnurz, aber zudem haben sie kein Rumble und das ist schade! Als Gamepadersatz kann man sie also gar nicht benutzen. Hier kommen für mich das Nyxi Wireless Joy-Pad auf dem Plan. Es gibt auch andere Anbieter, die die gleichen Funktionen anbieten, aber da würde ich qualitativ keine Wetten drauf abschließen. Die Nyxis haben da unter Gaming-Fans einen wirklich guten Ruf. Und das zurecht! Alle Tasten sind groß und klickie und lassen nichts zu wünschen übrig. Die Form und Größe ist den Hori recht ähnlich. Allerdings ist das Hori-Steuerkreuz etwas smoother als das des Nyxis. Aber dafür Sind die Analogsticks meiner Meinung nach beim Nyxi besser. Gerade bei Rennspielen wie Rush Rally 3 oder von mir aus auch Mario Kart 8, merkt man den Unterschied besonders. Die Elektronik ist in den Cons. Der Adapter, um daraus ein Gamepad zu machen, ist nur ein Plastikteil und hat selbst keine Elektronik. Die Kombination liegt dann genauso gut in der Hand wie ein Pro – oder ein XBox-Controller. Und, ja, Hori bietet so etwas für ihr Split Pad Pro unterdessen auch an. ABER hier kann man die Horis eben auch zum Gamepad machen. Dank Elektronik im Adapter, aber trotzdem nicht als Joy Con benutzen. Zudem hat man als Käufer des “nur” Split Pad Pro Pech, denn so wie ich das sehe, gibt es den Adapter nicht separat. Man muss sich also nochmals ein Split Pad kaufen und das preisgünstigste, was ich hierzu gefunden habe, sind knapp über 70 Euro. Da ist das Nyxi selbst ohne Rabatt preisgünstiger!

Leider bekommt man das Nyxi hierzulande nur über die US-Hersteller-Webseite und das Pad wird dann direkt von China nach D-Land gesendet. Ja, bei Amazon gibt es Klon davon, der sich NexiGo Wireless Joypad nennt. Ich würde jetzt dafür nicht meine Hand ins Feuer legen, ob man da die gleiche Qualität der Tasten und Sticks bekommt usw. . Jeden mit großen Händen würde ich in jedem Fall solche Controller empfehlen, damit man beim Handheld-Spielen keine Krämpfe in den Händen bzw. Fingern bekommt. Wenn man auf die Gamepad-, Joy Con-Funktion und Rumble verzichten kann, ist die günstigste Möglichkeit natürlich das Split Pad Pro von Hori ohne Adapter mittlerweile für 40 Euro zu bekommen.

Disclaimer

Dies ist keine Werbung und auch wurde hier nichts gesponsert. Beide Geräte habe ich mir selbst gekauft! Den Rabatt bei Nyxi bekommt zurzeit jeder, der dort bestellt.

Wii … äh… Switch Sports

Die Wii war Mitte der 2000er eine große Sache gewesen. Zurecht, denn als Heimkonsole war das Konzept schon sehr innovativ gewesen. Leider Nintendo dann mit der nächsten Konsole, die nix weiter als wieder ein Wii gewesen ist (und deshalb ja auch nur Wii 2 öhm .. U hieß) und einfach nichts mehr zu bieten hatte, als die Wii, die nun mal die meisten Casual Gamer eben schon hatten. Und so hatten die meisten Wii Fans, die keine Nintendo Fangirl und -Boys waren, die Konsole links liegen gelassen. So auch unsere Familie. Lieber haben wir die Wii angeschlossen gelassen und an einem Spieleabend eben mal Wii Sport Resort oder Wii Party eingelegt. Sonst wurde die Konsole auch nicht mehr groß benutzt. Ich habe manchmal eine Runde Tiger Woods 10 eingelegt oder mit der Little Miss Fangirl auch mal ne Runde Mario Kart Wii eingelegt. Das aber eben auch sehr selten, denn wenn wir zusammen Mario Kart spielen wollten, dann auf dem 3DS. Die 3DS Version halte ich persönlich immer noch für die beste Version der Serie. Mit Mario Kart 8 bin ich bisher noch nicht so richtig zurechtgekommen. Ist mir ein bisschen zu hektisch und ich bedauere es auch, dass man gleich alle Strecken zur Verfügung hat und jene nicht freispielen muss. Das hat bei mir die Motivation doch ein wenig eingeschränkt. Den DLC habe ich dementsprechend auch eher links liegen gelassen. Ich weiß das Mario Kart auf der Switch die Nummer 1 ist. Aber es ist eben alles Geschmackssache.

Was mich nach dem ersten Jahr Switch gewundert hatte war, dass man trotzdem man wieder eine Bewegungssteuerung zur Verfügung hatte, keine Wii Sports Version für die neue Konsole unters Volk gebracht hat. Damit hatten sie schließlich 10 Jahre vorher so richtig Kohle gemacht. Und für viele Casual Heimkonsolen Spieler wie eben auch mich, war Wii Sport einfach die Killerapplikation gewesen. Warum das nun erst 5 Jahre später passiert ist, ist mir wirtschaftlich gesehen ein Rätsel. Nun ist es also passiert und diesmal kommt das Sports nicht direkt von Nintendo und bieten von allem ein bisschen zu wenig. Aber das scheint weiterhin bei Nintendo so zu bleiben. Es gibt nur 6 Sportarten und vom Spieleumfang her ist das sogar weniger, als beim ersten Wii Sports, dass immerhin der Konsole damals beigelegt war. Vergleicht man Switch Sports mit Wii Sports Resort, dann ist es noch einmal so richtig enttäuschend. Also was haben wir da? Natürlich wieder Bowling. Ohne das, wäre das ja auch kein Nintendo Sports. Das gab es beim ersten Spiel und auch in einer erweiterten Form bei Resort. Für die Switch ist man dann ein paar Schritte zurückgegangen, so dass es hier nicht einmal alle die Modi gibt, die es schon bei dem einfachen Wii Sports gegeben hatte. Standard und ein Geschicklichkeitsmodus (der nicht mal ansatzweise so gut durchdacht ist, wie bei der Wii)? Wirklich, Nintendo?!?

Aber es fängt ja schon mit der Auswahl des eigenen Spielers an. Bei der Wii hat man einfach sein Mii nehmen können, was sie Verbundenheit mit dem Spiel natürlich erhöhte. Hier ist es nun nicht so offentsichtlich. Ja, Miis werden auf der Switch noch unterstützt und man kann sich wieder eins erstellen. Wenn die Einsatzmöglichkeiten doch recht gering auf der Switch sind. Bisher konnte ich es jedenfalls nur beim Mario Kart einsetzen. Bei Sports kann man sich aus einer sehr geringen Anzahl von Charakteren bzw. Einstellungen für das Gesicht und Kleidung einen Avatar zusammenstellen. Kann man mehr Items freispielen? Offline, nein! Nur wenn man online bei dieser merkwürdigen Liga mit macht, kann man da was freischalten. Wer auf Online-Spiel keine Lust hat, der hat eben Pech gehabt. Und als Mii spielen, kann man doch auch. Wenn die Möglichkeit auch unter der Option “Körper” versteckt ist. Dort kann man sein Mii auswählen, aber es wird eben nur das Gesicht mit Frisur übernommen, was aber besser aussieht, als aus nur vier und eher merkwürdigen Frisuren direkt im Spiel auszusuchen. Nicht jeder wird die Möglichkeit mit dem Mii entdecken.

Bowling, okay, was gibt es noch. Tennis kehrt auch wieder zurück. Wie aber auch schon früher kann man hier nur im Doppel spielen. Ist man nicht zu viert, dann werden die fehlenden Spieler durch Computergegner ersetzt. Die Ki ist hier auch wieder eher mau. Entweder benimmt sie sich total dämlich, was das Spiel zu leicht macht oder man tritt gegen Welt-Top-10- Spieler an, bei denen man praktisch keine Chance hat. Naja, zumindest zu zweit bis viert macht Tennis dann doch wieder Spaß. Hinzu gekommen ist Badminton. Was sich allerdings genauso spielt wie Tennis. Hier kann man dann aber im Einzel spielen. Spielt sich also wie eine Tennis-Option und nicht wie eine weitere Sportart. Das Prügelspiel mit den Stangen (das vielleicht geneigte Spieler früher als Lichtschwert gesehen haben) ist (leider) auch wieder dabei. Damit kann ich nichts anfangen. Dann gibt es Volleyball, dass so ein bisschen in meinen Augen Ersatz für Basketball ist. Spielt sich gefühlt ähnlich, aber macht mir nicht so viel Spaß wie Basketball an der Wii. So was wie bei Basketball unter Zeitdruck Körbe zu werden, gibt es natürlich nicht. Und als Letztes gibt es Fußball… wirklich, Nintendo?!? Der physischen Kopie liegt ein Beingurt bei, der eben nur für Fußball verwendet werden kann. Ja, nee, damit muss man nicht durchs Zimmer rennen. Bewegen tut man seinen Avatar mit dem linken Joycon-Stick. Der Joycon im Beingurt braucht man nur zum schießen. Dabei kommt man so richtig dämlich vor. Muss man aber nicht benutzen. Geht auch ohne und so kann man das Spiel auch locker im Sitzen spielen.

Ich muss zugeben, dass Fußball eigentlich die einzige positive Überraschung bei Switch Sports ist. Auch wenn ich Fußball völlig undeutsch überhaupt nicht mag, so hat das Fußball hier in der Compilation eigentlich wenig mit Fußball zu tun. Das hat mehr was von “Spiel ohne Grenzen” (für die älteren unter uns, die sich daran noch erinnern können) oder “Takashi`s Castle”. Man “rennt” hier in One on One hinter einem riesigen Ball hinterher und muss den mit Tricks am Gegner vorbei und ins Tor bekommen. Dabei kann man auch die Bande benutzen. Über die Joycon gesteuert kann man rennen, schießen, eine Art Köpper machen und hochspringen. Gerade das Hochspringen und schießen sieht dann mehr nach Martial Arts aus, als nach Fußball. Sich ins Tor zustellen macht nicht wirklich Sinn. Das ist zu groß um den Torwart zu mimen. Man muss den Gegner den Ball schon vorher abnehmen. Spielt man gegen die KI, dann hat man drei Schwiergkeitsstufen, bei denen man bei der Leichten auf jeden Fall gewinnt, bei der Mittleren ein bisschen Herausforderung hat und bei der Schwierigsten keine Chance! Die Little Miss Fangirl hat es eine Stunde lang, nachdem sie eine Weile vorher schon in Mittel lange gespielt und geübt hatte, versucht nur einmal zu gewinnen und hatte nicht die geringste Chance.

Und was noch? Nichts weiter. Das war es. Es gibt zu den Sportarten wie bei der Wii keine Minispiele. Solch schöne und spaßige Disziplinen wie Bogenschießen, dass mein Favorit bei Resort war, Baseball usw. gibt es eben nicht. Einzig Golf ist als DLC in einem halben Jahr bisher angekündigt (soweit mir jedenfalls bekannt ist). Der DLC wird bestimmt kostenpflichtig sein. Siehe Mario Kart. Man kann nur hoffen, dass vielleicht doch noch mehr kommt und die DLCs dann nicht überteuert sind oder an andere Nintendo-Online-Mitgliedschafts-Modelle gebunden sind. Aber ich glaube nicht das Switch Sports so erfolgreich seinen wird und es vielleicht dann nach Golf Schluss sein wird. Vertanes Potenzial, nennt man so was. Oder auch einfach nur enttäuschend.

Run, Nintendo, Run

5 Jahre alt ist die Nintendo Switch nun schon! Also durchaus schon fast im schulfähigen Alter! 5 Jahre habe ich nun zur Belustigung meiner Frauen den Nachfolger von Wii U und 3DS ignoriert. Es gab einfach für mich keiner Killer-Applikation auf der Switch, die mich dazu verleitet hätte, nun unbedingt auf jenen System auch spielen zu müssen. Heimkonsolen sind ja nun ehe nicht mein Ding, aber den Game Boys und DSes hatte ich immer die Treue gehalten. Und auf all jenen spiel ich auch immer noch. Die Killer-Applikation war für mich 1991 kein Programm bzw. Spiel auf dem originalen Game Boy, sondern einfach nur die Tatsache eben auch Unterwegs Videospiele spielen zu können. Und eben nicht nur ein Spiel pro Gerät (wie z.B. die damals auch von Nintendo hergestellten Game & Watch – LCD – Handhelds und deren Klone), sondern eben mit der Möglichkeit die Spiele via Cardrige zu wechseln. Ja, das hatte mich gecatched und so manche lange Bus- oder Bahnreisen und verregnete Urlaube gerettet. Bei allen anderen Game Boys waren es auch keine Spiele, die mich für ein Upgrade begeistert hatten, sondern einfach die Tatsache, dass jene immer kompatible zu den Spielmodulen des direkten Vorgängers waren. Das war selbst so, als Nintendo von den Game Boys auf die DS-Serie umgestiegen sind. Und selbst ab dem Gamecube war es bis zur Wii U auch so gewesen! Mit der Switch hat da Nintendo einen harten Cut gemacht. Vorbei waren die Zeiten, in denen man sich eine neue Nintendo-Konsole gekauft hatte und erst einmal ein paar Spiele der letzten Gerätegeneration zur Hand hatte ohne gleich bei Null anzufangen. Jetzt könnte man sagen, naja, die Switch ist eben ein ganz anderes Biest als der 3DS und hat eben kein 3D und nur ein Bildschirm. Also erstens, hat der 2DS und 2DS XL auch keine 3D-Möglichkeit und 99% aller 3DS-Spiele kommen sehr gut ohne 3D aus und sind voll spielbar. Zweitens, Emulatoren haben gezeigt, dass man DS und 3DS-Spiele durchaus ohne Handicap auf der Switch spielen kann. Bekanntlich hat die Switch einen Touchscreen und so kann man in der Emulation im Porträtmodus beide Bildschirme sogar über einander darstellen und spielen (wie man das auch von Emulatoren auf dem Smartphone kennt). Und zudem soll mir keiner erzählen, dass bei der großen Switch nicht Platz für eine 3DS-Modul-Bay gewesen wäre! Hätte man ja bei der Lite dann wirklich weglassen können. Also, möglich war es diese Tradition von Nintendo eben auch bei der Switch aufrechtzuerhalten!

Genug Switch-Bashing. Denn die Hardware ist unbestreitbar wirklich gut gelungen und in meinen Augen ist die Idee einen HD Screens für eine neue große Switch nett, aber wenn man die Spiele auf der alten, aktuellen Generation mit 720p sieht, vermisst man nichts und die Spiele sehen da nicht anders aus als auf einem HD-Monitor oder -fernseher. Aber als Fan von Rennspielen sah es auf den Vorgängern der Switch nie so gut aus. Einmal sah die Auswahl nicht sehr üppig aus, was aber auch an den Möglichkeiten, die einfach bei Wii U und der 3DS nicht wirklich vorhanden waren, lag. Okay, für die Wii U kann ich persönlich mir kein Urteil erlauben. Aber für den 3DS besitze ich so jedes Rennspiel, dass jemals in Europa als Modul herausgekommen ist und eben auch ein Großteil der reinen Download-Titel. Geht es um Umsetzungen von eher klassischen Racern wie OUT RUN, SUPER HANG ON oder das Retrospiel 80’s OVERDRIVE (das praktisch ein um Spielmodies erweiterter OUT RUN-Klon und für den 3DS sehr zu empfehlen ist) ist das alles auf dem 3DS gut spielbar und schön anzusehen. Versuchte man sich an “3D-beschleunigten” Spielen wie NEED FOR SPEED oder RIDGE RACER, dann sah das alles recht mau aus. Gerade mal ASPHALT 3D (das immerhin gleich zum Launch des 3DS rauskam) ließ sich gut spielen, steuern und war gut anzusehen. Das Rally-Spiele WRC von Big Ben, dass erst in der Spätphase des 3DS erschien, konnte nur mit Unsteuerbarkeit und hässlichen Grafiken glänzen. Sind die PC-Versionen von Big Ben’s WRC-Reihe (aktuell WRC 10) noch ganz nette B-Spiele, die aber mit einem DIRT RALLY bei weitem nicht mithalten können, so war der 3DS-Versuch für den geneigten Spieler reine Geldverschwendung. Nein, wenn man in den 2000er und 2010er ein Handheld für Rennspiele haben wollte, dann waren die DS-Konsolen auf keinen Fall erste Wahl. Gut aufgehoben war man da bei Sony. Gerade für die PSP gibt es wahre Tonnen an sehr guten Rennspielen bzw. Konvertierungen. Die Vita war da nicht so gut ausgestattet worden, aber das wenige das es da gab, war trotzdem sehr, sehr spielbarer als alles auf dem 3DS!

Nun gibt es also für die Switch gleich vier reine Rally-Spiele (von denen keines von Codemasters ist!). Alle drei sind Konvertierungen: WRC 8 und WRC 9 (PC und alle aktuellen Konsolen), V-RALLY 4 (ebenso wie WRC) und RUSH RALLY 3 (Android) auf der Switch. Heisst das nun etwa, dass ich im Umkehrschluss nun auch eine Switch besitze? Jain. Bisher noch nicht. Es sind Geräte auf jenen von Frau Stardustlyricer und die Little Miss Fangirl seit über einem Jahr hauptsächlich exzessiv ANIMAL CROSSING gespielt wird vorhanden. Und auf jenen dürfte ich nun auch mal probieren. Bin ich jetzt also von der Switch überzeugt? Jain. Ich weiß es noch nicht wirklich. Aber im Moment habe ich daneben Racern nun auch die einige Bullet-Hell-Shooter getestet. Denn hier gibt es im eShop zu dem Subgenre eine große Auswahl. Vielleicht sogar die größte auf einer Konsole seit dem/der Dreamcast. Dazu vielleicht ein ander mal. Die Umsetzungen von V-RALLY 4 und WRC 8 (die 9er Version habe ich erst einmal stecken lassen) sehen optisch recht ansprechend aus. Da habe ich den direkten Vergleich zu den PC-Versionen. Es ist auch alles hier im Umfang vorhanden. Es sind also keine “beschnitten” Fassungen, wie man es sonst bei Konvertierungen auf Handhelds kennt. Aber ich habe das Gefühl, dass sowohl auf der Switch (2019er Model) als auch der Switch lite die Hardware mit der Grafik etwas überfordert ist bzw. das jene nicht an die Hardware ein bisschen angepasst wurde. Die Framerate bricht beim Spielen doch schon des Öfteren ein, was ich als jemand der an der “Motion/ Gaming sickness” leidet auch ohne FPS-Counter bemerken kann. Es ruckelt bei WRC 8 nicht wirklich. Aber manchmal bei V-RALLY 4. Und was mit dem von Android importieren Indie-Racer RUSH RALLY 3? Ja, das ist eine ganz andere Geschichte. Dazu in den nächsten Tagen hier mehr.

Switched am Bach

Weiter muss ich mir ja anhören, dass ich als Game-Boy-Fan noch immer keine Switch habe! Mein Argument, dass die Switch ja nun eigentlich kein Handheld und somit Nachfolger vom 3DS ist, wird nun mit dem heranziehen der Switch lite ins Felde gezogen. Richtig. Die lite ist nun wirklich wieder nur ein reiner Handheld. Und auch ist es richtig, dass ich bei der DS-Reihe erst wirklich beim Erscheinen des DS lite eingestiegen bin. Vorher war beim originalen DS die Killer-App NINTENDOGS gewesen. Ein Genre mit dem ich nun überhaupt nichts anfangen konnte und natürlich immer noch nicht kann! Ich bemängel ja immer wieder, dass es für mich auf der Switch nicht DAS Game bisher gibt, dass die Switch zu einem Must-have macht. So wie TETRIS auf dem Game Boy. Wobei es beim DS für mich zunächst auch keine Killer-App gegeben hatte! Es war mehr so gewesen, dass die Little Miss Fangirl und Frau Stardustlyricer plötzlich sich beide ein DS lite gekauft hatten. Danach ist in mir das Interesse an der DS-Linie erst gestiegen, weil man eben GBA-Spiele mit einem wunderschönen Backlite auf jenen spielen konnte! Die Killer-App war da also der Bildschirm gewesen. Wir erinnern uns: Der originale GBA hatte gar keine Beleuchtung und der GBA SP dann nur ein eher dunkles Frontlight. Das Model AGS-101 mit dem Blacklight, hatte ich zu aktiven Zeiten des GBA gar nicht mitbekommen.

Wobei schon mein erster GBA für mich erst auch mehr so ein Hardware-Upgrade war um alte GB-Spiele auf einen besseren Bildschirm spielen zu können. Das sind also alles Argumente für einen Einstieg in die Switch-Welt, die bei diesem Gerät nicht gelten. Es gibt hier das erste Mal bei Nintendo-Handhelds keine Hardware-mäßige Abwärtskompatiblität! Und es ist auch kein Argument, dass einige Hersteller im eShop Retrogames anbieten. Die Switch hat nicht einmal eine Virtual Console wie die Wii oder der 3DS! Am Anfang hieß es noch, die würde später folgen, aber scheinbar hatte das Nintendo niemals wirklich vorgehabt und wird es wohl auch nicht mehr tun. Die Retrogame-Sammlungen die es nun im eShop gibt, kann ich viel komfortabler an meinen Android-Geräten oder an meinen modifizierten DS- und 3DS-lern spielen. Also alles kein Pro für mich für eine Switch!

Nun Geschichte wiederholt sich bekanntlich. Für meine Frauen hier im Haushalt ist dieses Jahr die Killer-App erscheinen: Animal Crossing New Horizon! Noch so eine Spielreihe, die mich nie interessiert hatte. Ich fand das ja alles auf dem DS damals recht niedlich, aber das Spielprinzip hatte mich nicht gecatched. Nun sitzen die Beiden zusammen auf dem Sofa und treiben sich auf ihren Trauminseln herum. Wie damals also mit den beiden DS lite(s) sind hier nun zwei Switch lite(s) im Haus. Und keine davon ist meine. Klar habe ich mich schon mal da durch den eShop gewühlt. Alles was mich da interessiert hätte, habe ich schon auf anderen Systemen. Also was soll ich mit einer Switch machen? Vielleicht kommt das noch. Irgend wann fängt mich Nintendo immer mit ihren Handhelds ein. Was Ihnen bei mir mit ihren Heimkonsolen ja nie groß gelungen ist. Die einzige Konsole, die je in meinem Haushalt sich eingefunden hat um zu bleiben, war die Wii. Davor und danach hat mich das alles nicht so wirklich interessiert. Mal sehen wann es bei mir switched.

Seine alte Hard- und Software neu entdecken: Der Game Boy Color

Damals hatte ich, nachdem Game Boy und dem Game Boy Pocket eine Pause bis zum Game Boy Advance SP gemacht. Über den GBC hatte ich mich geärgert, dass der Bildschirm keine Beleuchtung bekommen hatte (von dem Game Boy “pocket” Light, der nur in Japan erschienen ist, wusste ich zu der Zeit nichts) und aus demselben Grund hatte ich das erste Modell des GBA geskippt. So hatte ich dann mit dem GBA SP zwar noch die zweite Welle dieser Generation mitbekommen, aber eben den GBC völlig ignoriert. Ich hatte noch nicht einmal ein GBC-Modul, dass ich wie die GB-Module schließlich auf dem SP hätte spielen können. So bin ich also erst in den letzten Jahren auf dem GBC gekommen und habe da mittlerweile alle Gehäuse-Farb-Variationen der ersten Generation. Das war zunächst nicht mein Plan gewesen, aber es hat sich so ergeben.

Natürlich habe ich unterdessen auch einige GBC-Games. Der GBC liegt nun, wie ich finde, genauso gut in den Händen wie der GBP. Wobei das dunkle Farb-Display noch schlechter zu sehen ist, als das SW-Display vom GBP. Vor zwei Jahren haben ich einen GBC mit einem Frontlight-Mod erstanden. Was beim GB und GBP noch ganz gut funktioniert, also die Spiele gut auf den alten Displays “sichtbar” macht, enttäuscht ein wenig beim GBC. Die Farben sind hier extrem blass und teilweise sind Details bei Spielen mit farbigem Hintergrund schlecht zu erkennen. Selbst wenn man in einem völlig dunklen Raum spielt. Vielleicht gibt es da bessere Versionen, aber ich habe da nicht weiter nachgeforscht, da ich selbst meinen alten GBA SP mit Frontlight nicht mehr akzeptabel finde und hier nur noch mein später erstandenes Modell AGA-101 mit dem Backlight-Screen benutze.

Wie Sie sehen, sehen Sie links so gut wie nichts auf dem Display!

Nun gibt es mittlerweile eine Anzahl von verschiedenen Backlight-Lösungen für den GBC. Mein Projekt geht hier auf den letzten Dezember zurück, wo ich auch noch ein wenig mehr Geld zur Verfügung hatte (wie die meisten von uns, die jetzt gerade ihren Beruf nicht ausführen können). Jetzt wäre mir hier die Sache zu kostspielig. Nach Recherchen im Herbst hatte ich mich für den Backlight-Screen von McWill entschieden. Jenen bekommt man über einige Shops und natürlich auch über die elektrische Bucht, wo9 ich meinen herhabe. Der Bildschirm selbst ist ein bisschen kleiner als der Originale. Die Diagonale entspricht hier dem, wenn man ein GB/GBC-Spiel über den GBA spielt. Der Backlight-Screen braucht etwas mehr Platz im Gehäuse als der Alte. Es gibt aber unterdessen auch Backlight-Screens in der Originalgröße. Die sind dann etwas teurer. Ich habe mit Shipping knapp 40 Euro ausgeben. Dabei war auch eine Bilschirmabdeckung aus Glas, die ein kleineres Sichtfenster hat um für den Bildschirm zu passen. Jene gehört wohl sonst nicht zu den Umbausatz. Ein Vorteil beim McWill ist, dass der Mod recht einfach auch für Nicht-Profi-Bastler durchzuführen ist.

Im direkten Vergleich ist der Mod fast identisch mit dem GBA AGS-101.

Im Prinzip muss man nur den alten Bildschirm ausbauen, was wirklich einfach ist, für den neuen Bildschirm ein bisschen Plastik im Gehäuse entfernen (was tricky sein kann, aber dazu weiter unten), den neuen Bildschirm einsetzen und anschließen, und dann braucht man für die Stromversorgung des Bildschirms nur noch zwei Leitungen anlöten. Dazu gibt es im Netz eine ganze Menge DIYs, so das man da kaum was falsch machen kann. Kaum ist das Stichwort. Was mich ein bisschen ängstlich gestimmt hat, war das Entfernen von Teilen des Gehäuses, denn da kann man schon was gut kaputt machen, wenn man nicht das richtige Werkzeug hat. Das habe ich auch nicht. Deswegen habe ich mir bei dem eB-Shop, bei dem ich das Display gekauft hatte, ein für den Mod extra angefertigtes schwarzes Gehäuse bestellt. Das Gehäuse fühlt sich in der Hand alles andere als billig an. Ist also nicht aus dem üblichen China-Plastik, dass man sonst so bei Ersatzgehäusen für Game Boys gewöhnt ist.

Das Bild des Mod ist sehr viel besser als auf den GBC-Klon und natürlich in der richtigen Ratio!

Damit war der Umbau wirklich einfach. Und selbst ich habe da nichts in den Sand gesetzt und das Gerät funktioniert so, wie es soll. Klar kann man das alles auch auf einen GBA SP Modell AGS-101 haben, aber ich spiele sehr gerne auf dem GBC und mag das Gefühl dieses Format in den Händen zu haben sehr. Da bei mir genug GBCs schon vorhanden waren und ich mir nicht einen weiteren gebraucht kaufen musste, war mir der Umbau für knapp 50 Euro für den ich selbst (der nicht so handwerklich begabt ist) nur 2 Stunden gebraucht habe, es schon wert.

Seine alte Hard- und Software neu entdecken: Der Nintendo DSi

In einer Zeit, wo man plötzlich viel Zeit und wenig Geld hat (wenn man nicht gerade in einem systemrelevanten Job arbeitet und gerade nicht mehr weiß, wo einen der Kopf steht! An der Stelle mal wieder einen herzlichen Dank an Alle, die den Laden hier am Laufen halten! Das kann man nicht oft genug betonen!!) und schon alle Räume in der Wohnung gründlich aufgeräumt und gereinigt hat, kann man sich mal Projekten zu Hause beschäftigen, für die man sich sonst keine Zeit nehmen kann. Als Retrogamer beschäftigt man sich also vielleicht mit seiner alten Hard- und Software. In meinem Fall mit meinen DSi-Geräten.

Ich liebe ja die alten Spiele. Besonders eben jene für Handhelds. So wohl mag ich die wirklich alten Spiele und eben auch Homebrew-Spiele, wo sich Hobby-Programmierer mit viel Liebe zum Detail an alte Hardware wagen. Für Gameboy-Module hatte ich mir schon vor vielen Jahren einen Dumper zugelegt, mit denen ich meine alten Module am PC auslesen konnte. Das war noch zu Windows XP – Zeiten und dementsprechend alt ist da meine Software für das Gerät. Ich habe nie nach neuer Software geschaut, weil ich erstens noch einen XP-Rechner hier habe und seitdem auch nicht mehr viele GB- oder GBC-Module gekauft habe. Das mag so manche Firma und Hersteller als Raubkopie hinstellen, aber ich sichere nur Spiele, die ich käuflich selbst erworben habe! So hatte ich mich erst mit Flashkarten für die Gameboys beschäftigt und war dann an der zugegeben teuersten Variante dem Everdrive hängen geblieben. Das ist meiner Meinung nach die einzige Variante, auf denen man wirklich alle seine ROMs auf seinen originalen Geräten spielen kann. Bestes Beispiel ist eines meiner Lieblingsspiele V-RALLY CHAMPIONSHIP. Sowohl die Classic als auch die Color-Edition lässt sich teilweise nicht einmal auf guten Emulatoren am PC richtig wiedergeben. Über Flashkarten mit Software-Emulatoren ging es auch nicht wirklich. Erst auf dem quasi Hardware-Emulator Everdrive liefen beide Spiele wie vom Modul.

Als es dann auch den ersten Everdrive für den GBA gab, hatte ich schon meine Spiele alle über den DS gedumpt. (Wie zu aller Soft- und Hardware setze ich hier keine Links! Jeder kann selbst eine Suchmaschine bedienen) Mit Hilfe einer R4-Flashkarte mit SD-Karte kann man mit der dementsprechenden Software über den GBA-Port des DS und DS lite die GBA-Module auslesen und sich seine ROMs erstellen. Allerdings hatte ich keinen GBA-Emulator für die R4-Karte gefunden, um die ROMs auf einen DS zu spielen. Die Meisten haben Sound und Geschwindigkeitsprobleme. GBA-Spiele konnte man da immerhin in Zeitlupe und teilweise ohne Ton spielen. Der Everdrive änderte das. So konnte ich die ROMs auf meinen GBAs und den DSes spielen. Was aber eben auch eine relativ teure Variante ist. Und nun habe ich mich mit dem DSi beschäftigt.

Um seine alten Spiele zu spielen ist der DSi ein wirkliches Retrogaming Monster! Und es ist eine preisgünstige Variante. Man braucht neben den DSi und einen PC keine weitere Hardware! Der DSi hat heute einen schweren Stand. Kauft man heute einen DSi, kann man darauf vom Hause aus nur DS-Module spielen. Der DSiWare-Shop wurde von Nintendo schon lange geschlossen. Man bekommt noch DSiWare im eShop, aber der ist bekanntlich nur über einen 3DS erreichbar. Software überragen kann man zwischen einen 3DS und einen DSi bekanntlich offiziell nicht. ABER der DSi hat gegen über einen DS einen eigenen SD-Karten-Slot! Und über diese SD-Karte gibt es die Möglichkeit im DSi zu starten. Dafür muss man die Konsole natürlich hacken. Und dafür gibt es mehrere Möglichkeiten, die findige Programmierer geschaffen haben. Hat man dann die Konsole gehackt. Sieht erst einmal alles genauso auf dem Gerät aus wie vorher, aber man kann nun freie Software starten. So gibt es eine Menge Homebrew-Spiele, über die ich vielleicht mal demnächst hier schreibe, denn da gibt es wirklich pfiffige Ideen, die viel Spaß am alten Gerät bereiten und natürlich Umsetzungen von alten Spielen, wie DOOM, das es so nicht für den DS gab. Dies ist allerdings keine Umsetzung des GBA-Ports, sondern eine der alten DOS-Version.

So gibt es natürlich auch mehrere Dump-Software für DS-Spiele. Die meisten funktionieren sowohl am DS als auch am DSi. Am DSi geht es einfacher. Die Maschine ist einmal ein wenig fixer und natürlich muss man hier zwischen Flashkarte und DS-Modul nicht hin und her wechseln, sondern dumpt die ROMs direkt auf die SD-Karte. Über Emulatoren kann man dann seine Spiele via SD-Karte spielen, als auch ROMs von seinen Gameboys. Die beste Variante ist die Software TWMenue bzw. das Twilight-Menü. In der aktuellesten Version bringt die Software fast alles mit, was man zum Retrogamen auf dem DSi braucht. Besonders GBA-Spiele sehen auf den DSi-Bildschirmen fantastisch aus! Besonders auf meinen DSi XL! Hat man noch einen DSi mit DSiWare, so man kann man diese auch dumpen und auf seinen anderen DSis spielen. Natürlich kann man so auch seine alten Save-Stände mit rüber nehmen. Also schon ein Wunschlos-glücklich-Paket! Die TWM-Software unterstützt auch andere Systeme wie den NES, SNES und die Sega-Systeme bis zum MegaDrive. Da ich da selbst keine Spiele habe, kann ich aber nicht sagen, wie gut diese laufen. Ich habe noch einen Atari-2600er Emulator getestet, aber merkwürdigerweise laufen die Spiele auf dem DSi extrem langsam. Aber das hatte mich auch nur am Rande und zu Versuchszwecken interessiert. Mir ging es hauptsächlich um Gameboy-Spiele und die laufen alle wunderbar. Also zumindest jene die ich habe. So kommen nun meine DSis auch wieder zum Einsatz.

30 Jahre Game Boy

Heute am 21. April. 2019 ist der mobile Spielefreund und -Begleiter 30 Jahre alt geworden. Am 21. April. 1989 (und somit vor dem Mauerfall) ist er erschienen. Das Alter hat an ihn schon ein wenig genagt. Auf der unbeleuchteten DOT-Matrix die Spiele zu zocken, macht heute nicht wirklich mehr Spaß. Aber die Spiele selbst machen noch heute Spaß und wissen zu begeistern. Und der Formfaktor gefällt mir auch heute noch. Der originale Game Boy ist immer noch der Game Boy, der bei Menschen mit langen Fingern (und hierbei rede ich über Anatomie und nicht von the other way of shopping!) immer noch am Besten in der Hand liegt. Was hätte ich darum gegeben, den Game Boy schon als Kind gehabt zu haben. So war ich beim Erscheinen ja schon 22 Lenzen gezählt. Der DMG-01 ist für mich persönlich DER Handheld schlecht hin. Noch heute! Happy Birthday!

Evan Amos – The Game Console (2018)

Das Buch hat den Untertitel “A Photographic History from Atari to Xbox” , was man nicht wörtlich nehmen sollte. Denn es reicht von 1972 mit der Odyssey von Magnavox, der ersten Generation von Spielkonsolen bis zur 8ten, die genau genommen 2011 mit dem Handheld 3DS 2011 begonnen hatte, aber werden natürlich auch die PS4, XBox One und als jüngste Konsole der Generation die Switch von 2017 auf 250 Seiten abgebildet. Und abgebildet werden sie in vollster Pracht, denn das Buch ist ein “Bilderbuch”. Es sind hauptsächlich reine Konsolen, die hier gezeigt werden, aber auch einige Compter, wie z.B. der C64 oder Atari Computer, die einmal eben auch über Modulschächte verfügen und eben auch teilweise Konsolen mit gleicher Hardware hervorgebracht haben. So gab es eine C64-Konsole, die eher unbekannt war und nur in Europa erscheinen ist, und natürlich die Atari 5200er, die im Grunde ein Atari 800 – Computer war (und eben nur in den USA erscheinen ist). Am Ende des Buchs listet Amos auch noch 46 “Spielgeräte” auf, die es in Bildform nicht ins Buch geschafft haben.

Das Buch ist also sehr ausführlich und recht Top aktuell. Und wer sich je mit Spielkonsolen und -Computer beschäftigt hat, der kennt auch Evan Amos. Zu mindestens wenn man sich dazu den einen oder andren Artikel zu den Konsolen auf Wikipedia angeschaut hat. Denn so ziemlich alle Bilder von Konsolen die richtig gut und detailliert aussehen, sind von Amos! Also bitte man hier ein Blick darauf werfen! Das fand ich schon eine ganze Weile sehr beeindrucken und als im letzten Herbst sein Buch erschien, wollte ich das unbedingt haben. Schon alleine das der Mann vielleicht mal ein paar Pennys daran verdient, was er da geschaffen hat, aber natürlich auch, weil ich so etwas in gedruckter Form eben auch ganz gern mag. Es ist ein gebundenes Hardcover-Buch mit einen aufwendigen Cover und dickes, qualitativ hochwertiges Papier. Natürlich hochglanz und das wäre mir schon knapp 25 Dollar wert gewesen. Allerdings wären Shipping aso. fast nochmal 20 Dollar gewesen, was mich im letzten Herbst etwas abgeschreckt hatte. 2019 ist nun schon die zweite Auflage erschienen und jene bekommt man nun auch über den lokalen ArmenSohn zur Zeit sogar noch für 18 Euro, währenddessen ich diese Zeilen schreibe. Im Februar hatte ich das Buch schon bestellt und da hat es mich nur knapp 15 Euro gekostet. (Vielleicht war da der Euro-zu-Dollar-Kurs gerade günstig gewesen… keine Ahnung). Aber selbst für 18 Euro oder vielleicht 20 Euro ist es das auf jeden Fall wert!

Die Photographien sind wirklich einmalig. Von den meisten Konsolen, werden auch Varianten gezeigt und oft auch hat Amos die Konsolen auseinander genommen und photographiert. Das stellt wirklich alles in den Schatten, was ich bisher an Bildbänden zu Konsolen und Computer habe und jemals gesehen habe. Knapp 100 Konsolen und Computer plus Joysticks und Gamepads bekommt man hier kredenzt. Ein wirkliches Schmuckstück an Buch, wenn man sich für die Materie interessiert. Ein Must-have für jeden Retro-Hardware-Liebhaber!

Game Boy Hardware-Emualtoren – GB BOY COLOUR

GB Hardware-Emulatoren gibt es eine Menge. Wer sich nicht für mein “Herum-Gelabber” über das wie, wo und warum interessiert, sondern nur für meine Meinung zum GB BOY COLOUR, der scrolle bitte weiter nach unten. Der Text zum GBBC beginnt nach dem Ersten Bild.

Heutzutage gibt es eine Menge Möglichkeiten seine alten Game Boy und Game Boy Color Spiele zu spielen. Wobei ja die originale Hardware fast unverwüstlich ist. Wenn man seine alten Geräte ein bisschen vernünftig verwendet hat, dann funktionieren sie meist immer noch. So geht es mir bei meinen originalen Game Boys. Aber wirklich Spaß macht das ja optisch nur bei wirklich guter Beleuchtung. Und beim originalen Game Boy selbst das nicht mal. Die gute alte gelb/grüne DOT-Matrix kam eben nicht nur unscharf daher, sondern dankt einen jede Bewegung mit “Ghosting” Effekten. Aber Anfang der 90ziger war uns das ja egal gewesen. Hauptsache mobiles Gamen! Und wenn man dann mal ein sehr viel teureren Sega Gamegear oder Atari Lynx zur Hand genommen hatte, dann hatte man nun Spiel in Farbe und mit beleuchteten Display, aber so richtig toll hat das dann auch wieder nicht ausgesehen! Nintendo hatte sich da mit einer Beleuchtung des Displays bekanntlich auch sehr viel Zeit gelassen. Und der erste Game Boy Advanced SP hatte dann auch ein eher dunkles Frontlicht bekommen, über das man sich dann Mitte der 2000er zwar gefreut hatte, aber dann doch neidisch auf die Sony PSP geguckt hatte.

Heute gibt es allerdings so viele Möglichkeiten seine alten Module in gestochen scharfer und beleuchteter Qualität zu spielen! Erste Wahl ist natürlich ein gemoddeter Game Boy. Mit einem GBA SP der letzten Generation hatte man einen wunderschön hellen Blacklight-Screen bekommen. Geräte dieser Art bekommt man heute natürlich auch noch. Im guten Zustand bekommt man jene normalerweise nicht unter 100 Euro. Dann gibt es natürlich auch die GBAs mit nachträglich eingebauten AGS-101-Displays. Wenn man selbst nicht so der begabte Bastler ist, dann kosten solche auch gut 150 Euro (wenn man Glück hat) und mehr. Viele lieben aber der originalen Formfaktor des Game Boy Color (wie ich selbst eben auch) und da gibt es mittlerweile nun auch Backlight-Möglichkeiten. Jene Mods sind aber für den Hobby-Bastler auch nicht so einfach. Wenn ich mir da Video dazu anschaue und sehe was da eben auch noch am Gehäuse gemacht werden muss und so, dann rutscht mir das Herz in die Hose! Es gibt auch “professionelle” Bastler, die dann solche gemoddeten GBCs verkaufen. Dafür muss man dann aber schon mal knapp 300 Euro und mehr hinblättern. Den Preis finde ich nicht einmal übertrieben! Material und die Arbeit selbst hat schon seinen Preis! Man darf nicht vergessen: Das sind Einzelstücke und keine Fliesbandarbeiten aus Fernost!

Eine preisgünstigere Variante ist da natürlich der Smartboy von Hyperkin. Wenn man dann ein Smartphone mit einem USB-C-Anschluss hat. Mittlerweile ist dies zwar bei neuen Smartphones Standard. Aber nicht jeder hat das eben. Apple-Jünger gucken dabei ganz in die Röhre. Wer aber ein Phone mit USB-C hat, bekommt hier eine relativ preiswerte Möglichkeit einen perfekten Game Boy zu bekommen. Mittlerweile muss man das Teil schon lange nicht mehr importieren. Man bekommt das Gerät auch beim heimischen ArmenSohn für 50 Euro. Bis heute habe ich kein Modul gehabt, dass nicht via dem Smartboy gelaufen wäre. Das nächste große Ding von Hyperkin soll der Ultraboy werden. Das Gerät wurde als Prototyp schon im letzten Jahr vorgestellt und hatte den Formfaktor eines Game Boy Pocket oder Color und eben ein Backlight-Display. Nun kann man sich aber vorstellen, wenn das Gerät wirklich kommt, dann wird es keine 50 Euro kosten können. Hyperkin ist ja auch für seine 1-A-Qualität bekannt (auch wenn sie natürlich auch in China herstellen lassen). Für den Supaboy S (mit dem man mobil SuperNES-Module abspieln kann) soll auch ein 1-A-Qualität haben (ich selbst hatte jenen noch nie in der Hand) und wird mittlerweile für 120 Euro verkauft. Ich weiß nicht, was das gute Stück bei Erscheinen seiner Zeit gekostet hatte. Aber ich denke das sich der Ultraboy preislich so in Richtung 120 bis 150 Euro bewegen wird. Nicht eben preiswert.

Preiswerte Handheld-Emulatoren im GB-Formfaktor gibt es ja so einige. Die meisten haben eines gemeinsam: Sie haben kein Modulschacht! Eine Ausnahme ist der chinesische GB BOY. Den es zuerst mit einen beleuchteten SW-LCD-Display gab und jetzt schon eine Weile mit farbigen Displays und unter dem Namen GB BOY COLOUR. Das Teil bekommt man für 30 EURO! Also habe ich mir mal so ein Teil über die elektrische Bucht bestellt. Die Lieferung direkt aus China kam schon nach 2 Wochen. Das ist ein wirklich guter Wert! Bei 30 Euro darf man natürlich nicht zu viel erwarten. Die Qualität des Gehäuses und der Button ist okay. Das D-Pad quietscht ein bisschen beim Spielen, aber das ist okay und bestimmt behebbar, wenn ich das Teil mal aufschraube. Das Display ist natürlich nicht so der Hammer. Die Legende geht, dass der Hersteller da alte LCD-Display die für Camcorder gedacht waren verwendet. Das glaube ich sogar. State of the Art ist das Display nicht. Ich bin mir nicht sicher, ob hier nicht immer unterschiedliche verbaut werde. Eines haben wohl alle GB BOYs gemeinsam: Die Displays geben nicht das originale Seitenformat der Game Boys wieder! Es ist alles ein bisschen breiter. Allerdings nicht so breit, wie als wenn man auf einem GBA ein Game Boy Spiel via Schultertasten auf “Vollbild” stellt. Beim Spielen selbst ist es mir kaum aufgefallen, dass alles ein wenig breiter ist. So sind runde Objekte, wie die Kugeln beim Pinball nicht wirklich wie plattgedrückt und eierförmig.

Das Display das bei meinem Gerät verbaut ist, ist allerdings nicht besonders hell. Der Blickwinkel ist auch sehr eingeschränkt. Wenn man den GB BOY in der “natürlichen” Handheld-Haltung in den Händen hat (also nach oben leicht angeschrägt), dann ist das Bild zu dunkel. Hält man den GB BOY gerade, wie man ja sonst nie ein Game Boy beim spielen in der Hand hält, dann ist das Bild heller und alle Flächen sind wieder gut zu erkennen. Auch gibt es ein leichte “Bewegungsunschärfe”, die man nur bemerkt, wenn man wirklich darauf achtet und nicht im Eifer des Gefechts. In Bewegung werden die Grafiken ein wenig schwammig. Dafür reagieren die Button und das D-Pad ganz gut. Man darf da natürlich nicht die Qualität und Reaktionszeit der originalen Hardware erwarten. Bei Spielen, die ich in- und auswendig kenne (wie z.B. Supermarioland) bemerkt man schon einen leichten Unterschied und hier verspringe ich mich anstellen, die ich auf einem Nintendo Game Boy (egal welchen) ohne Schwierigkeiten bewältige. Den Effekt kenne ich schon, wenn ich z.B. mit dem Smartboy via Smartphone spiele oder sogar die Supermarioland-Version aus dem eShop auf dem 3DS. man gewöhnt sich schnell dran. Der Mono-Lautsprecher hört sich auch nicht schlechter an als bei den Originalen. Der Kopfhöreranschluss gibt zwar Stereo aus, aber mit einem sehr dünnen Sound und permanenten leisen Störgeräuschen, als wäre hier nicht alles wirklich gut abgeschirmt. Besonders die GBC-Spiele starten ein wenig langsamer als im Original. Steckt man hier ein GB Everdrive rein, dann funktioniert der hier auch einwandfrei, aber insbesondere GBC-Spiele sind hier noch langsamer beim laden.

Aber wo wir gerade beim Everdrive sind, so hat der GB BOY selbst ja auch Spiele einbaut! Und zwar originale GB-Spiele. Was schon sehr grenzwertig ist. Anfangs gab es die Behauptung von 188 Spiele. In Wirklichkeit waren es dann nur 66 und dann wieder holten sich die Spiele in der Liste wieder. In den Verkaufsanzeigen und auch auf der Verpackung (mit einem Sticker) ist das allerdings schon geändert worden, aber das Menü in der Software ist die selbe geblieben, die immer noch eine Liste von 188 Spielen anzeigt. Nun interessieren mich jene “eingebauten” Spiele nicht. Und einen SD-Karten-Slot zum selbst “nachladen” gibt es hier auch nicht.

Und wie steht es mit dem Batterieverbrauch? Bei meinem Gerät hier nicht so gut. Ich habe jetzt nicht die Zeit gemessen, aber zum Beispiel bei einem GBA mit gemoddeten Backlightscreen, halten die zwei AA-Batterien sehr viel länger, als hier bei dem GB BOY. Natürlich kann man die Konsole nicht mit einem GBC ohne stromfressenden beleuchteten Screen vergleichen, aber der Vergleich mit dem gemoddeten GBA der dann im Gegensatz zum GBA SP nicht mit einem Lithium-Akku betrieben wird, passt schon. Die rote LED links neben dem Bildschirm ist auch nicht wirklich ein Indikator wie voll die Batterien sind. Der Bildschirm wird auch nicht dunkler, wenn der Saft zu neige geht. Wenn der Saft zu neige geht, dann bricht das Gerät einfach das Spiel ab und startet neu. Und dann kommt man aus dem Startbildschirm auch nicht mehr raus. Das Gerät geht dann in ein Loop und startet immer wieder. Oder fängt an das Modul neu zu laden und bricht dann mit einem undefinierbaren Fehler-Code ab. Zu erst dachte ich, dass das Gerät gleich am ersten Tag den Geist aufgegeben hatte, aber mit frischen Batterien ging dann alles wieder. Wobei die Batterien nicht wirklich leer waren! Beim GB BOY ist es so, wenn die Leistung der Batterien abfällt und unter einer abzugebenden Spannung von 1,1 Volt fällt startet das Gerät komplexere Module nicht mehr und geht in den “Start-Logo-Loop” oder gibt besagte Fehlermeldung. So sind erst GBC-Module mit Speicherbatterie oder Module mit dem Rumbleback (wie Pokemon Pinball) betroffen, weil jene eben mehr Strom ziehen. Die einfachen Module oder gab GB-Classic-Module laufen dann erst einmal weiter. Bis dann nach kurzer Zeit auch jene den Loop auslösen und nicht mehr geladen werden können. So etwas wie der Everdrive gibt natürlich als erstes den Geist auf. Das Modul zieht durch seine Hardware-Emulation natürlich richtig Strom.

Das der GB BOY also so eine geringe Batterie-Laufzeit hat, kommt eben von jenen scheinbar nicht vorhandenen Energiemanagement. Batterien, die im GB BOY schon nicht mehr ausreichen, haben danach in meinen gemoddeten Backlight-GBA ohne Probleme funktioniert. Da war die LED nicht einmal von Grün auf Rot umgesprungen, geschweige denn, dass die geflackert hätte, wie sie es tut, um anzuzeigen, dass die Leistung nun aber doch zu knapp geworden ist. Also muss man am besten, wenn man denn viel spielen will den GB BOY mit Akkus betreiben. Wobei dann solche natürlich von vorn herein nur 1,3 bis 1,2 V haben und noch kürzer halten, aber immer neue Batterien zu nehmen, um jene kaum verbrauchten vielleicht in anderen Geräten danach zu benutzen ist auch nicht die beste Lösung. Dann vielleicht doch lieber Akkus. Für längere Reisen ist der GB BOY also nicht wirklich geeignet.

Braucht man den GB BOY COLOUR? Nein, eigentlich nicht. Wenn man aber eine preiswerte Variante sucht um seine alten Game Boy Module wieder spielen zu können, weil einen der alte Game Boy “gestorben” ist oder man doch mal mit Beleuchtung spielen möchte und vielleicht keine 50 Euro für eine Smartboy ausgeben will (den ich eher empfehlen würde) oder gar natürlich kein Smartphone mit USB-C hat, für den ist das Gerät gedacht und auch ausreichend. Oder eben Sammler von obskuren Klone-Konsolen!

Der Game Boy Mini ist da!

Und der Game Boy mini ist auch wirklich offizielle von Nintendo! Allerdings neu ist er nicht und hat auch nichts mit dem NES und SNES minis zu tun. Es ist natürlich der Game Boy pocket den Nintendo 1996 als überarbeitete Version des klassischen Game Boys herausgebracht hatte, bevor sie 1998 mit dem Game Boy Color auf den Markt gekommen sind. Im Gegensatz zum Color hatte ich seiner Zeit einen GBP besessen.

Seiner Zeit ist der GBP in den Farben Silber, Schwarz, Grün, Blau, rot und gelb erschienen. Eine Version in einem “durchsichtigen” Gehäuse ist meiner Meinung nach hier in Deutschland ein wenig später erschienen. Wie man hier sieht, hatte und habe einen silbern GBP. Gegenüber den originalen Game Boy hatte er den Vorteil, dass er einmal mit nur zwei AAA-Batterien betrieben wurde und natürlich ganz wichtig, dass er nicht nur ein etwas größeres Display hatte, sondern das er ein SW-LCD-Display hatte. Jenes ist wirklich um ein vielfaches besser “Erkennbar” als die DOT-Matrix in Pee Pea-Soap-Grün-Gelb des klassischen GB. Allerdings gab es wieder keine Beleuchtung und ein leichtes “Ghosting” der Grafiken gab es auch auf dem GBP. Also kein Vergleich zu dem Display des GBC 1998! Dabei war das Gehäuse eben offensichtlich viel kleiner als das Original. Und auch dünner! Das Dünnere war toll. So passte der GBP wirklich in die Hosentasche, dass die Abmaße komplett geschrumpft worden waren, machte es einen “Erwachsenen” mit großen Händen dann beim Spielen ein wenig unkomfortabel. Der GBC hatte wieder ein etwas größeres Gehäuse und lag somit ein Tick besser in “großen” Händen. Trotzdem mag ich den GBP immer noch sehr. Damals war es trotz fehlender Beleuchtung eine wahre visuelle Erleichterung am GBP zu spielen. Gerade eben Spiele mit schnellen Bewegungen wie z.B. V-RALLY konnte man nun endlich richtig erkennen!

Das es keinen GBP mit beleuchteten Display gab ist allerdings auch nicht ganz richtig! In Japan gab es eine limitierte Auflage des sogenannten Game Boy light. “Light” stand hier wirklich für Licht und nicht für leicht! Aber jenen GBL gab es eben nur in Japan und erschien ein paar Monate vor den GBC, den es dann wirklich nie offiziell mit beleuchteten Display gab. Wobei der GBL nicht das selbe Gehäuse hatte wie der GBP. Das LIcht brauchte natürlich auch ein bisschen Strom. So wurden hier zwei AA-Batterien benötigt. So ähnelt das Gehäuse des GBL dann eher mehr einen GBC, der dann auch zwei AA-Batterien benötigt hatte. Den GBP hier oben, in dem Farbschema des klassischen GBs gab es meiner Meinung nach hier in Europa so Damals gar nicht. Ich glaube, das es ihn nur in Japan gab. Dafür spricht auch das er Made in Japan ist und eine japanische Seriennummer hat. Die europäischen GBPs hatten Seriennummern die mit MH beginnen und sind Made in China. Wenn man mal ein Gerät in die Hände bekommt, deren Seriennummer mit MG anfängt, dann ist das ein Nordamerikanisches Modell, dass aber ebenso in China gefertigt wurde.