Rush Rally 3

Wenn man sein Blick aufs mobiles Racegaming richtet, muss man seit einiger Zeit auf Smartphones oder Tabletts schauen. Sowohl iOS und auch Android – Geräte mit ein wenig Power unter der Haube bieten da alles vom Arcade-Racer bis zur Simulation an. Das sieht nicht schlechter aus und spielt sich auch nicht schlechter als auf einen Mittelklasse-PC mit vernünftiger Graphikkarte. Wenden wir den Blick auf Handhelds nachdem sich Sony mit ihrer PSP und PS Vita zurückgezogen hatte, so sah es bisher recht düster aus. Wie schon vorher auf dem DS so auch auf den 3DS waren wirklich gute Rennspiele scheinbar nicht möglich gewesen. Das sah immer alles wie gewollt, aber man konnte nicht aus und steuerte sich meist eher mäßig bis katastrophal. Wie die Überschrift oben erahnen lässt, geht es mir erst einmal hier heute um Rally-Spiele, eben eines meiner Lieblings-Sub-Genres. Mit Grausen muss ich da sofort an die WRC-Version auf dem 3DS denken! Was auf der PSP noch wirklich passabel war, konnte man auf dem 3DS nur als das Vera….en von Rennspiel-Fans bezeichnen. Es sah nicht nur grauenvoll aus, sondern steuerte sich wie eine Seifenkiste auf Glatteis. Mit anderen Worten: Es machte nicht einmal ein bisschen Spaß! Codemasters hielten sich auf den 3DS ganz bedeckt. Was vielleicht auch besser so war. 

Jetzt kam also vor vier Jahren die Switch und ist zwar ein Handheld, aber doch eigentlich auch eine Heimkonsole. Und, ja, hier ging es auch gleich langsam los. Besonders mit dem Arcade-Racer-Mobile-King ASPHALT. Für so ziemlich jede Plattform gab und gibt es seit den frühen 2000ern die eine oder andere Version der Serie. Besonders auf dem Smartphone-Sektor. Und das spielt sich auf der Switch genauso gut, wie am PC. Und es ist quasi weiterhin “kostenlos”. Auch auf der Switch rechnet der Hersteller mit der Ungeduld der Spieler und somit auf In-Game-buys. Und wie sieht es bei den Rally-Spielen aus? Codemasters halten sich hier auch weiter bedeckt. Es gibt keinen Port von einem Dirt- oder Dirt-Rally auf der Switch. Aber Big Ben haben gleich zwei Mal zugeschlagen. Einmal mit einem Port von V-RALLY 4 und den letzten Inkarnationen ihrer WRC-Reihe. Hier alles aber zum Vollpreis! Das schaut schon recht gut aus, aber spielt sich leider überhaupt nicht gut. Ich habe V-RALLY 4 und WRC 8 sowohl auf dem PC, als nun auch  auf der Switch. Beide Spiele sind auf dem PC nun wirklich nicht meine Favoriten bei dem Rally-Spielen (das sind natürlich die DiRT-RALLY-Games), aber es sind ganz passable und spielbare Rennspiele für Zwischendurch. Auf der Switch haben diese meiner Meinung nach jeweils eine unmögliche Steuerung. Hier haben wir also wieder Seifenkistenrennen. Und hier kommt RUSH RALLY 3 ins Spiel. 

RUSH RALLY erschien 2014 für Android und iOS. 2016 folgte dann der Nachfolger RUSH RALLY 2 für o.g. Systeme. Beide Spiele habe ich selbst nie gespielt. Ich bin erst kürzlich mit RUSH RALLY 3 eingestiegen, dass wieder für Android, iOS und nach auch für die Switch 2019 erschienen ist. 2021 erschien ein kleiner Spin-Off RUSH RALLY: ORIGINS bei dem sich das Game ausschließlich aus der Vogelperspektive spielen lässt. Das war bei mir schon zu Atari-Zeiten mit INDY 500 nicht mein Fall gewesen und da hat sich mein Geschmack in den letzten 40 Jahren auch nicht geändert. Entwickelt und vertrieben wurde RUSH RALLY von der britischen Firma Brownmonster Limited. Und das ist kein Studio, sondern nur ein Mann: Stephen Brown! Bei den ersten drei Spielen hat er alles gemacht und sich erst für das vierte Spiel eine Ein-Mann-Unterstützung ins Boot geholt. Das Spiel basiert nicht auf einer Gameengine wie Unity, sondern ist von Grund auf selbst programmiert worden. Und das Ergebnis ist AMAZING!! 

Unterschiede zwischen der Android- und der Switch-Version konnte ich nicht feststellen. Wenn man seiner Zeit auf den einen oder anderen System eines der COLIN McRAE RALLY Spiele (1998 bis 2005) gespielt hat, dann fühlt man sich hier gleich wie zu Hause. Das Spiel fühlt sich an allen Ecken und Enden genau so an. Die Grafik mag vielleicht nicht mehr so ganz auf der Höhe der Zeit sein (hier haben oben erwähnte Rally-Spiele auf der Switch auch nur an dieser Stelle die Nase vorn), aber man muss schon bedenken, dass RUSH RALLY eben für mobile Geräte geschaffen wurde, die nicht alle auf den gleichen technischen Stand sind und Brown vielleicht mehr hätte tun können, aber bestimmt nicht das Interesse hatte, dass Spiel nur Besitzern von High-End-Smartphone an bieten zu wollen. Ich finde dafür hat das Spiel eine schöne Grafik, auch wenn sie eher den Stand von 2010 hat, ist die Grafik nun wirklich nicht hässlich. Da hier wirklich alles selbst gemacht ist, finde ich sie sogar beeindruckend. Man braucht nicht jeden visuellen Effekt, der heute bei High-End-Geräten möglich ist. Auf der Switch hätte das Spiel besser aussehen können, aber warum sollte Brown hier etwas gegen die ursprüngliche Version groß ändern? Selbst wenn man heute CMR2005 auf einem aktuellen Rechner spielt, habe ich da nicht das Gefühl eine “grobe” Grafik vor mir zu haben. Und so verhält es sich auch hier. 

Die Spielmodis erinnern auch an CMR: Einzelabschnitte, Einzelrallys, Meisterschaften, Rallycross (Rundkurse) und Herausforderungen. Zudem gibt es einen Online-Modus bei dem man gegen menschliche Gegner fahren kann. Bei den Wagen hat man auch hier die üblichen Klassen. Aber natürlich findet man hier keine lizenzierten Wagen! Das hätte den finanziellen Rahmen für die Produktion mit Sicherheit gesprengt. Aber die Karossen sehen schon den üblichen Rally-Modellen sehr ähnlich und haben ähnliche Namen bekommen. Zudem hat man hier die Möglichkeit die Namen der Wagen zu ändern! So was kenne ich noch von Fussballmanager-Spielen, bei denen keine echten Spielernamen benutzt werden dürften, man aber einen Editor eingebaut hatte, dass man das selbst machen konnte. Nichts Überlebenswichtiges, aber ein schönes Feature. Die Schwierigkeitsstufen kann man hier auch recht frei selbst bestimmen. Es gibt von ganz leicht, mit automatischen Bremsen, Tracktionskontrolle, anzeigen der Idealllinie, bis wirklich schwer, mit alles ohne und manuellen Schalten alles was das Rennspielerherz begehrt. So haben blutige Anfänger und Casualgamer auch Spaß an dem Spiel ohne nach der ersten gefahrenen Strecke völlig frustriert aufgeben zu müssen. Alte (Rally-) Hasen können jegliche Hilfen abschalten und haben so eine wirkliche Herausforderung. Hier wird also keinen langweilig. Anfangs bekommt man einen Betrag um sich den ersten Wagen kaufen zu können. Geld verdienen für neue Wagen und jene mit allem möglichen zu tunen, kann man nicht nur in den Meisterschaften/ Karrieren, sondern auch durch gute Platzierungen in Einzelrallys. Wenn man also nach und nach alle 9 Rally-Events durchspielt, hat man schon ganz gut Geld verdient um weitere Wagen zu kaufen und ein wenig hochzurüsten. Bei den Rallys hat man alle Begebenheiten dabei wie Sand-, Matsch-, Schnee- und natürlich Asphaltstrecken. Die Events bestehen aus jeweils sechs Etappen. Zudem gibt es für Rallycross noch 18 Rundkurse. Es gibt ein skalierbares Schadensmodel und dementsprechend muss bzw. kann der Wagen dann alle zwei Etappen repariert werden. Hier kann man selbst entscheiden, was als erstes repariert werden soll, wenn man einen größeren Schaden als Reparaturzeit hat, oder auf automatische Reparatur stellen. Nach meiner Erfahrung sollte man das lieber manuell machen, denn der Algorithmus neigt doch dazu, die Reifen zu vernachlässigen und schon hat man auf der nächsten Etappe einen Platten.  

Die Wagen steuern sich mit der Touchsteuerung (Android) ganz okay, aber man sollte doch lieber zu einem Gamepad greifen. Ansichten beim Fahren hat man auch alles, was dass Rennspielerherz begehrt. Von zwei Kameraeinstellungen hinter dem Fahrzeug, über zwei Ansichten aus dem Cockpit, zu der Motorhauben-Ansicht. Zudem hat man auch hier die Möglichkeit, aus der Vogelperspektive zu fahren (was ich noch bei keinen CMR, DiRT, WRC oder V-RALLY gesehen habe. Wenn man mal von der Game Boy Color Version von CMR2.0 absieht.). Die Strecken sind alle sehr gut ausbalanciert, aber fordern einen bei den Nadelohrkurven schon heraus auch mal die Handbremse zu benutzen. Die Etappen sind klassisch in vier Abschnitte mit Zwischenzeiten eingeteilt. Wetterwechsel finden hier natürlich nur von Etappe zu Etappe statt und nicht so wie bei DiRT 5 mitten auf der Strecke. Die Regeneffekte und Gewitter finde ich persönlich trotz der leichten grafischen Einschränkungen, sehr schön gelungen. Nachtfahrten spielen sich nicht in absoluten Dunkeln ab (was gut ist), aber man kann sich auch nicht die Scheinwerfer durch Unfälle zerdreschen, was in modernen Spielen immer eine schöne zusätzliche Herausforderung ist. Die Fahrernamen der Gegner sind natürlich auch nicht authentisch, klingen aber schon so, dass man als Rally-Fan den eigentlichen Namen dahinter erkennen kann. Die Fahrernamen kann man aber nicht editieren.

Der Sound ist okay, auch wenn die Motorgeräusche nicht sehr authentisch klingen, habe ich da wirklich schon Schlimmeres gehört. Beim Publikum kommt immer wieder neben den obligatorischen Jubeln ein Tröten-Sound zum Einsatz, der nach einiger Zeit sehr nerven kann, so dass man den virtuellen Zuschauer jene am liebsten über den Schädel ziehen würde, damit er damit aufhört, an mehreren Stellen der Etappen zu stehen und zu tröten. RUSH RALLY 3 mag Zwar im Großen und Ganzen den einen oder anderen ein wenig altbacken erscheinen, aber ich würde es eher Old School nennen ( aber noch nicht Retro!). Nun mag man 15 Euro für die komplette Version auf der Switch als recht teuer empfinden (weil man heute scheinbar gerne unkommentiert 60-70 Euro für ein Blockbuster bezahlt, aber bei Indi-Spielen nichtmehr als 5 Euro ausgeben will), aber ich finde, dass einen dafür eine Menge abwechslungsreicher Spielspaß geboten wird. Und in meinen Augen findet man auf der Switch zurzeit kein besseres Rallys – Spiel. 

Run, Nintendo, Run

5 Jahre alt ist die Nintendo Switch nun schon! Also durchaus schon fast im schulfähigen Alter! 5 Jahre habe ich nun zur Belustigung meiner Frauen den Nachfolger von Wii U und 3DS ignoriert. Es gab einfach für mich keiner Killer-Applikation auf der Switch, die mich dazu verleitet hätte, nun unbedingt auf jenen System auch spielen zu müssen. Heimkonsolen sind ja nun ehe nicht mein Ding, aber den Game Boys und DSes hatte ich immer die Treue gehalten. Und auf all jenen spiel ich auch immer noch. Die Killer-Applikation war für mich 1991 kein Programm bzw. Spiel auf dem originalen Game Boy, sondern einfach nur die Tatsache eben auch Unterwegs Videospiele spielen zu können. Und eben nicht nur ein Spiel pro Gerät (wie z.B. die damals auch von Nintendo hergestellten Game & Watch – LCD – Handhelds und deren Klone), sondern eben mit der Möglichkeit die Spiele via Cardrige zu wechseln. Ja, das hatte mich gecatched und so manche lange Bus- oder Bahnreisen und verregnete Urlaube gerettet. Bei allen anderen Game Boys waren es auch keine Spiele, die mich für ein Upgrade begeistert hatten, sondern einfach die Tatsache, dass jene immer kompatible zu den Spielmodulen des direkten Vorgängers waren. Das war selbst so, als Nintendo von den Game Boys auf die DS-Serie umgestiegen sind. Und selbst ab dem Gamecube war es bis zur Wii U auch so gewesen! Mit der Switch hat da Nintendo einen harten Cut gemacht. Vorbei waren die Zeiten, in denen man sich eine neue Nintendo-Konsole gekauft hatte und erst einmal ein paar Spiele der letzten Gerätegeneration zur Hand hatte ohne gleich bei Null anzufangen. Jetzt könnte man sagen, naja, die Switch ist eben ein ganz anderes Biest als der 3DS und hat eben kein 3D und nur ein Bildschirm. Also erstens, hat der 2DS und 2DS XL auch keine 3D-Möglichkeit und 99% aller 3DS-Spiele kommen sehr gut ohne 3D aus und sind voll spielbar. Zweitens, Emulatoren haben gezeigt, dass man DS und 3DS-Spiele durchaus ohne Handicap auf der Switch spielen kann. Bekanntlich hat die Switch einen Touchscreen und so kann man in der Emulation im Porträtmodus beide Bildschirme sogar über einander darstellen und spielen (wie man das auch von Emulatoren auf dem Smartphone kennt). Und zudem soll mir keiner erzählen, dass bei der großen Switch nicht Platz für eine 3DS-Modul-Bay gewesen wäre! Hätte man ja bei der Lite dann wirklich weglassen können. Also, möglich war es diese Tradition von Nintendo eben auch bei der Switch aufrechtzuerhalten!

Genug Switch-Bashing. Denn die Hardware ist unbestreitbar wirklich gut gelungen und in meinen Augen ist die Idee einen HD Screens für eine neue große Switch nett, aber wenn man die Spiele auf der alten, aktuellen Generation mit 720p sieht, vermisst man nichts und die Spiele sehen da nicht anders aus als auf einem HD-Monitor oder -fernseher. Aber als Fan von Rennspielen sah es auf den Vorgängern der Switch nie so gut aus. Einmal sah die Auswahl nicht sehr üppig aus, was aber auch an den Möglichkeiten, die einfach bei Wii U und der 3DS nicht wirklich vorhanden waren, lag. Okay, für die Wii U kann ich persönlich mir kein Urteil erlauben. Aber für den 3DS besitze ich so jedes Rennspiel, dass jemals in Europa als Modul herausgekommen ist und eben auch ein Großteil der reinen Download-Titel. Geht es um Umsetzungen von eher klassischen Racern wie OUT RUN, SUPER HANG ON oder das Retrospiel 80’s OVERDRIVE (das praktisch ein um Spielmodies erweiterter OUT RUN-Klon und für den 3DS sehr zu empfehlen ist) ist das alles auf dem 3DS gut spielbar und schön anzusehen. Versuchte man sich an “3D-beschleunigten” Spielen wie NEED FOR SPEED oder RIDGE RACER, dann sah das alles recht mau aus. Gerade mal ASPHALT 3D (das immerhin gleich zum Launch des 3DS rauskam) ließ sich gut spielen, steuern und war gut anzusehen. Das Rally-Spiele WRC von Big Ben, dass erst in der Spätphase des 3DS erschien, konnte nur mit Unsteuerbarkeit und hässlichen Grafiken glänzen. Sind die PC-Versionen von Big Ben’s WRC-Reihe (aktuell WRC 10) noch ganz nette B-Spiele, die aber mit einem DIRT RALLY bei weitem nicht mithalten können, so war der 3DS-Versuch für den geneigten Spieler reine Geldverschwendung. Nein, wenn man in den 2000er und 2010er ein Handheld für Rennspiele haben wollte, dann waren die DS-Konsolen auf keinen Fall erste Wahl. Gut aufgehoben war man da bei Sony. Gerade für die PSP gibt es wahre Tonnen an sehr guten Rennspielen bzw. Konvertierungen. Die Vita war da nicht so gut ausgestattet worden, aber das wenige das es da gab, war trotzdem sehr, sehr spielbarer als alles auf dem 3DS!

Nun gibt es also für die Switch gleich vier reine Rally-Spiele (von denen keines von Codemasters ist!). Alle drei sind Konvertierungen: WRC 8 und WRC 9 (PC und alle aktuellen Konsolen), V-RALLY 4 (ebenso wie WRC) und RUSH RALLY 3 (Android) auf der Switch. Heisst das nun etwa, dass ich im Umkehrschluss nun auch eine Switch besitze? Jain. Bisher noch nicht. Es sind Geräte auf jenen von Frau Stardustlyricer und die Little Miss Fangirl seit über einem Jahr hauptsächlich exzessiv ANIMAL CROSSING gespielt wird vorhanden. Und auf jenen dürfte ich nun auch mal probieren. Bin ich jetzt also von der Switch überzeugt? Jain. Ich weiß es noch nicht wirklich. Aber im Moment habe ich daneben Racern nun auch die einige Bullet-Hell-Shooter getestet. Denn hier gibt es im eShop zu dem Subgenre eine große Auswahl. Vielleicht sogar die größte auf einer Konsole seit dem/der Dreamcast. Dazu vielleicht ein ander mal. Die Umsetzungen von V-RALLY 4 und WRC 8 (die 9er Version habe ich erst einmal stecken lassen) sehen optisch recht ansprechend aus. Da habe ich den direkten Vergleich zu den PC-Versionen. Es ist auch alles hier im Umfang vorhanden. Es sind also keine “beschnitten” Fassungen, wie man es sonst bei Konvertierungen auf Handhelds kennt. Aber ich habe das Gefühl, dass sowohl auf der Switch (2019er Model) als auch der Switch lite die Hardware mit der Grafik etwas überfordert ist bzw. das jene nicht an die Hardware ein bisschen angepasst wurde. Die Framerate bricht beim Spielen doch schon des Öfteren ein, was ich als jemand der an der “Motion/ Gaming sickness” leidet auch ohne FPS-Counter bemerken kann. Es ruckelt bei WRC 8 nicht wirklich. Aber manchmal bei V-RALLY 4. Und was mit dem von Android importieren Indie-Racer RUSH RALLY 3? Ja, das ist eine ganz andere Geschichte. Dazu in den nächsten Tagen hier mehr.

Need for Speed – Hot Pursuit (3) “Remaster” – Braucht man das wirklich?

Früher gab es die Fortsetzungen und seit einiger Zeit sind nun sogenannte remasterte Versionen bei den Spielemachern angesagt. Easy money! Was schon einmal erfolgreich war, verkauft sich jetzt bestimmt genauso viel. Und meist geht die Rechnung sogar auf. Die Qualität des Remasters ist da nun recht unterschiedlich. Was in meinen Augen sehr gut funktioniert hat, sind die Remaster der alten Lucas Arts Grafikadventure. Hier wurde jeweils eine moderne “Cartoon”-artige Grafik spendiert, die einen die Bezeichnung “Remaster” auch glaubhaft erscheinen ließ. Teilweise wurde auch, wie bei GRIM FANDANGO, die alte Steuerung auf ein modernes Niveau gebracht. Das waren in meinen Augen Remaster, die sich wirklich gelohnt haben (und ich warte immer noch auf das Remaster von MONKEY ISLAND 4 und THE DIG!).

In anderen Genres gab es so etwas natürlich auch. Und so eben auch bei Rennspielen. Z.B. auch schon von EA das Open-World-Rennspiel BURN OUT PARADISE. Schon hier hatte ich mir Videos dazu angesehen und mich gefragt, ob das nun wirklich was bringt? So alt ist es nun auch wieder nicht und die originale Version läuft auf aktuellen PCs schließlich auch noch. Also, who cares? Dann las ich, dass EA nun auch einen alten Teil der NEED FOR SPEED – Serie wieder aufleben lassen wollte. Da war dann nur die Frage, außerdem sie aber nur für kurze Zeit ein Geheimnis gemacht hatten, welchen Teil? Ich Foren wurden von Fans besonders das erste MOST WANTED genannt (das zweite MOST WANTED, dass man schon für ein Remaster halten könnte, hat aber mit seiner Open World ein ganz anderes Konzept als das Original) und UNDERGROUND. Teilweise sogar auch der PORSCHE Teil wurde als Remaster gewünscht. Ich hatte mir lieber eines der NFS-Games aus der ersten Generation gewünscht. Nun gehört für einige UNDERGROUND noch zur ersten Generation. Ich denke das die erste Generation eher mit HOT PURSIUT 2 geändet hat oder gar vielleicht schon im Jahr 2000 mit NFS-PORSCHE.

Genau genommen hätte ich mir ein schönes Remaster von NFSP schon sehr gut vorstellen können. Schönere Grafik, eine verbesserte Steuerung und vielleicht sogar eine bessere KI (die besonders in dem Spiel gegenüber seinen Vorgängern einen Schritt zurück gemacht hatte)? Wobei von der ersten Generation ist mein Favourite immer noch NFS4 aka NFS – HIGH STAKES aka NFS – BRENNENDER ASPHALT. Im Grunde war der Teil eigentlich mehr ein Remaster oder Upgrade von dem dritten Teil NFS – HOT PURSUIT. Die Fahrzeuge des Vorgängers waren wieder mit dabei und hatten nun ein Schadensmodel bekommen und als Bonusstrecken hatte NFS4 die Strecken des Vorgängers mit an Board. Auf meiner damaligen Grafikkarte mit dem nagelneuen TNT2-3D-Chip sah das ganze auch ein bisschen schöner aus als NFSHP. Also eine Fortsetzung war es nicht. 2002 erschien dann NFSHP2. Jenes ist natürlich eine echte Fortsetzung. So war eben auch wieder der Modus von Teil 3 und 4 zurück, indem man auch die Rolle der Highway Police übernehmen dürfte und nach Herzenslust die Raser von der Straße kicken konnte. Das hatte beim fünften Teil völlig gefehlt. Zudem wenn man mal von der Polizei gejagt wurde, waren diese so langsam und von der KI her so strohdoof gewesen, dass selbst die Polizei in den beiden Großvätern dieses Konzepts, TEST DRIVE und TEST DRIVE 2, noch an Spannung geschlagen wurde.

Also aus NFSP hätte man als REMASTER schon was machen können. Wobei der Fuhrpark, in dem man wirklich nur Porsche-Modelle fahren konnte, ja schon ein wenig langweilig war. Wobei es für NFS4 eine lustige Ferrari-only-Mod gibt. Also mit meinem Wunsch eines Remasters von NFS4 lag ich dann ja gar nicht so weit daneben. Das man sich dann bei EA für den offiziellen dritten Teil von NFSHP entschied (der den Titel nie geführt hat und ohne Nummerierung auch weiterhin läuft), ist schon etwas merkwürdig. Das Spiel ist erst gerade mal 10 Jahre alt! Und läuft, genauso wie BOP, noch auf aktuellen PCs und Grafikkarten ohne Probleme. Bis vor kurzem konnte man das Spiel sogar weiter noch bei Origin und Steam kaufen (aber mit dem Start des “Remaster” wurde die alte Version aus dem Verkauf genommen!). Wahrscheinlich sprachen hier eben nicht die Fan-Wünsche dafür, sondern wirtschaftliche Gründe. Bekanntlich laufen die letzten Reinkarnationen der Serie nicht besonders gut, sind bei weiten nicht mehr so beliebt, wie vor sagen wir mal 10 Jahren und bekommen regelmäßig auch schlechte Kritiken. Der offizielle 11. Teil der Serie war aber seiner Zeit noch recht erfolgreich gewesen. Zurecht! Es ist auch bei mir immer noch der Teil der nach Teil 4 und 6 mein liebstes Spiel ist. Zudem wäre natürlich ein Remaster von den Spielen der 90er sehr viel aufwendiger und teurer in der Produktion gewesen.

Ich war mal ein großer NFS-Fan. Seit 1994 THE NEED FOR SPEED erschien (das auf damalige DOS-Hudeln nicht so doll aussah wie auf der 3DO-Konsole, auf der das Spiel zuerst erschien, aber über die Jahre Uprades durch Mods von Fans bekommen hat, die die 3DO-Version die Schamröte ins Gesicht schießen lässt) war ich der Serie verfallen. Als quasi Nachfolger der von mir so geliebten beiden TEST DRIVE Spiele auf dem Amiga (die ich heute via Emulator spiele, aber auch wenn ich immer mal wieder mein Amiga 200 aus dem Keller hole im Disketten-Schlitz landen) konnte ich mich den Verfolgungsjagden mit TNFS nicht entziehen. Teil 2 war dann ein wenig enttäuschend für mich gewesen und hatte sein Weg in meine Sammlung erst später im Sonderangebot wieder gefunden. Aber ab Teil 3, also eben HOT PURSUIT, ging es dann wirklich ab. Selbst die (in meinen Augen) neue Generation von NFS ab UNDERGROUND konnten mich noch begeistern. Wenn auch nach dem ersten MOST WANTED auch nicht mehr so sehr. Erst HOT PURSUIT (3) fesselte mich wieder vor dem PC-Monitor, ließ mich die beiden Karrieren komplett durchspielen und selbst auf dem neuen Rechner von diesem Jahr hatte ich das Spiel wieder auf die Festplatte geholt. Auf dem alten Spielerechner hatte ich 2019 das Spiel sogar ein zweites Mal durchgespielt. Die Grafik ist heute nicht mehr State of the art, aber kann sich immer noch sehen lassen und das Spiel selbst hat nicht von seiner Spannung und dem Spaß am Rennen verloren. Und braucht man nun davon ein Remaster?

Ich habe es mir nun bei Steam im Sale gekauft. Ich konnte nicht widerstehen, weil ich eben auch noch einen Gutschein auf Steam hatte und so das Spiel für lau kaufen konnte. Und ich kann gleich verraten, wenn man das Originale NFSHP(3) hat, dann braucht man das “Remaster” auf keinen Fall! Wenn man das Spiel nicht besitzt und Arcade-Racer mag, dann sollte man durchaus auch am PC bei einem Preis von weit unter 20 Euro (erst) zuschlagen, denn es ist immer noch ein fantastisches Rennspiel! Also im “Remaster” wurde in meinen Augen nichts verschlimmbessert. Aber leider auch nichts verbessert oder gar verändert! Wenn man mit dem originalen Spiel die Black Edition seiner Zeit gekauft hatte (so wie ich z.B.) bekommt man nicht einmal ein paar neue Boliden zu sehen! Ja, man hat ein paar neue Grafikeinstellungen, aber sorry, unter der Ultra-Einstellung über meine Geforce GTX 2070s sieht das Spiel nicht wirklich besser aus. Da muss man schon ganz genau hinschauen. Nein, nein, die Fahrzeugmodelle wurde nicht verbessert (sie glänzen nur ein bisschen mehr), sondern die Tastaturen der Bäume und Büsche! Ja, ja, einige Gebäude sehen auch ein wenig schicker aus und haben nun eine ähnliche hohe Auflösung wie die Autos. Aber, hey, beim Spielen schaut man sich doch nicht die Gegend an! Das sieht doch keine Sau! Das ist doch nicht der “Urlaubsfahrt Simulator”!

An der Steuerung als Arcade-Racer brauchte man nun wirklich nichts verbessern. Die war sehr gut und ist es heute noch. Daran haben sie auch nichts geändert. Auch mit dem Lenkrad lässt sich das Spiel weiter spielen. Leider gibt es immernoch nur die gleichen Ansichten (Kamera hinter dem Kofferraum, über der Motorhaube oder vorn an der Stoßstange) und kein Cockpit-Modus. Sehr schade. Ich glaube nicht das dies so aufwendig gewesen wäre wenigstens ein Standszenario für alle Wagen mit dem Blick über das Lenkrad mit einzubauen. Es hätten ja keine detaillierten originalen Cockpits je Wagen sein müssen. Naja, okay, geht natürlich auch mit der Motorhauben-Sicht. Neue Modies? Neue Strecken? Irgendwas Neues? Nö! Andere Hersteller würden das, was hier geleistet wurde, als kostenloses Update anbieten. So aber fühle ich mich ein wenig verarscht! (Auch wenn es für mich durch oben genannte Umstände kostenlos war) Normalerweise wird hier von EA für die PC-Version 30 Euro und für die Konsolen-Versionen 40 verlangt. Für ein 10 Jahre altes Spiel, dass noch vor kurzem für 5 Euro in der Softwarepyramide bei MediaSaturn zu finden war.

Zudem hat man nicht einmal die FPS-Barriere auf dem PC beseitigt! Immer noch läuft das Spiel mit höchstens 60 Frames per second. Eine Hardware-abhängige hätte dem Spiel gutgetan. Als jemand der Probleme mit der Motion /Gaming sickness hat (und damit bin ich nun wirklich nicht allein), freut sich über jeden FPS mehr. Spiele bei 120 FPS und mehr sind für mich z.B. eine wahre Wohltat! Okay, 60 geht bei mir noch. Auf einigen Konsolen wird nur 30 FPS geboten! Das Spiel ist also im Großen und Ganzen für Fans eine Frechheit! Eine überteuerte Frechheit hinzu! Es gibt Mods zu dem originalen Spiel, die mehr bieten als das “Remaster”. Schönere Grafik und so. Außerdem ist es mir ein Rätsel das das “Remaster” auf der Festplatte 34,7 Gigs belegt, wo die originale Version nur 7,8 Gigs brauchte! Was machen denn bitte die 27 Gigs mehr aus? Wo kommen die her? Von Bäumen, Büschen und Gebäude-Grafiken? Also für Fans ist das Spiel nicht. Wie schon erwähnt, wenn man das Spiel bisher für PC nicht hat, dann kann man schon zuschlagen (wenn der Preis mal richtig runtergegangen ist) und als Konsolero, der nie eine PS3 und XBOX360 hatte oder wenn doch, das Spiel da nicht besessen hatte, mag es auch ein Kaufargument sein. Mit der Switch-Version gibt es sogar die erste portable Version des Spiels, die sich vielleicht lohnt. Würde ich mir gerne ansehen, aber nicht für 40 Euro!

Also mein Fazit für mich zu dem Remaster: Thank you for nothing, EA! So bekommt ihr mich als Kunden (letztes Spiel NFSMW von 2011) auch nicht mehr wieder.

DiRT 4 revisited

Überraschenderweise habe ich in den letzten Wochen festgestellt, dass ich DiRT 4 zu Unrecht in meinem Games-Review 2019 runtergemacht habe! Es ist definitiv besser als ich bisher gedacht hatte. Zudem habe ich es seit seinem Erscheinen im 2017 nur knapp 14 Stunden bis Ende 2019 gespielt. Da aber eben nur im “freien” Modus, bei denen man Länge, Schwierigkeitsgrad und Wetter frei einstellen kann. Und da eben dann dementsprechend kurze Strecken, wegen meiner Motion / Gaming sickness. Seit Anfang Januar habe ich mir dann das Spiel doch mal genauer angesschaut und so seitdem etwas über 50 Stunden mit dem Spiel verbracht! Wie kam es dazu?

Nein, im Spiel gibt es keine Ken-Block-Skin. Diese ist ein Mod von einem begabten Modder (also nicht von mir!).

Ende des letzten Jahres hatte ich mir DiRT RALLY 2 im Sale zugelegt. Jenes Spiel bekam ich gut mit verringerter Grafikauflösung zum laufen, sodass es mit stabilen 60 FPS auf meinen alten Spielerechner lief. Aber wenn ich mir dann Screenshots oder Let’s Plays mit höherer Auflösung ansah, wurde ich doch ein bisschen neidisch und wehmütig. So entschied ich mich Anfang Januar mal etwas zu machen, was ich schon lange nicht mehr getan habe: Ich habe meine Grafikkarte übertaktet! Das hatte ich das letzte Mal in meinen letzten Spielerechner von vor 10 Jahren gemacht. In diesem Rechner hatte ich bisher die Grafikkarte einmal upgegratet und die alte Grafikkarte vorher nicht einmal versucht zu übertakten. Nun bin ich da also vorsichtig ran gegangen und habe mit Sicherheit nicht alles rausgeholt was ging. Denn ich möchte meine Grafikkarte nun nicht gleich aufrauchen! Jedenfalls bekam ich es hin, dass ich DiRT RALLY 2 nun mit FullHD bei einer Framerate von bis zu 120 FPS spielen kann bzw. nun stabile 90 FPS habe. Da wurde ich neugierig, wie das so mit DiRT 4, dass offensichtlich eine andere Grafikengine hat (was ich nicht recherchiert habe) als die beiden DiRT RALLY Teile. Und siehe da, hier geht es nun auch mit FullHD und weit über 100 FPS! So waren hier nun längere Wertungsprüfungen für mich plötzlich kein Problem mehr, wie noch auf DiRT 2 und 3. Und dann hatte ich also gleich mal weiter mit dem Spiel experimentiert.

Ich hatte erwähnt, dass ich mit der Steuerung von DiRT 4 einfach nicht zu recht gekommen war, wo ich bei DiRT RALLY trotz höheren Schwierigkeitsgrad besser zurechtgekommen war. Ich hatte bei DiRT 4 einfach das Gefühl die verschiedenen Wagen nie in den Griff bekommen zu können. Die Steuerung fühlte sich schwammig an. Das trifft bei mir auch weiterhin zu, wenn ich das Lenkrad benutze. Für mich ist DiRT 4 einfach unmöglich zu steuern, wenn ich mein alten Logitech benutze. ABER.. mit dem XBox One Controller geht es nun plötzlich doch! DiRT 4 ist eben nicht als Simulation, sondern als Arcade-Racer angelegt. Das spürt man eben in der Steuerung besonders, aber auch im Schwierigkeitsgrad. Mit dem Gamepad geht es nun also. Der Schwierigkeitsgrad ist bei DiRT RALLY unheimlich hart, aber das macht eben das Spiel aus. Den es ist mehr Simulation als Funracer. Das kann frustrierend sein und mit einem Gamepad komme ich da wiederum nicht zu recht. Mit dem Lenkrad habe ich aber immer das Gefühl die Wagen im Griff zu haben und bin dann eben schon stolz mal Platz 3 oder 4 zu belegen. Platz 2 gelingt mir da super selten und Platz 1 schaffe ich nur bei den Asphalt-Strecken. Bei DiRT RALLY 2 hat man ein paar Fahrhilfen a la DiRT 4 eingebaut, sodass das Spiel nun nicht mehr ganz so frustrierend für Anfänger ist. Bei DiRT 4 habe ich nun ganz seltsame Erfahrungen gemacht.

Stellt man den Schwierigkeitsgrad komplett runter und mit allen Fahrhilfen, ist das Spiel lächerlich einfach. Alle Gegner schleichen wie Mexico-Käfer durch die Gegend und man wird praktisch um die Kurven von den Fahrhilfen getragen. Schaltet man aber alles hoch bzw. die Fahrhilfen komplett aus, dann fahren sich alle Wagen wie Seifenkisten bergab auf Glatteis! Ich habe da das Gefühl gar keine Kontrolle über die Steuerung zu haben. Also benutze ich nun doch ein paar Fahrhilfen und habe den Schwierigkeistgrad auf eines unter der höchsten Stufe gestellt, damit die Gegner z.B. beim Rally Cross nicht wie mit Raketenantrieb von mir gleich nach dem Start davon sausen und mich schon in der zweiten Runde gleich überholen. Damit habe ich es bisher zu mindestens bis Level 50 geschafft. Vom Prinzip hat DiRT 4 alles was ich an DiRT 2 mag. Aber eben alles ein wenig anders aufgeteilt. So findet man den ganzen Funracer-Quatsch mit durch Tore fahren und Kisten umbrettern unter frei Fahren. Ist alles Geschmackssache, aber mir hat das auch bei DiRT 2 und 3 nicht gefallen. Genauso wie die Drift-Geschichten. Das ist nun alles auf einem virtuellen Gelände Namens Dirt Fish untergebracht. Dort kann man alle Wagen ausprobieren und frei herum fahren oder eben diese Funracer-Spielchen machen.

Man kann hier aber eben auch wie Genere üblich seine eigenen Meisterschaften zusammenstellen. Neben Strecken, Anzahl, Wetter und Schwierigkeitsgrad geht DiRT 4 hier ein Schritt weiter. Man hat hier keinen direkten Editor, aber so einen Art Baukasten, auf dem man leider auch nicht direkt zugreifen kann, sondern bei denen sich die Wertungsprüfungen per Klick und Zufallsgenerator generieren, in dem man in mehreren Stufen die Länge und den Schwierigkeitsgrad der Strecke einstellen kann. Das ist ein witziger Feature der eine hohe Varianz an Wertungsprüfungen zur Verfügung stellt. Aber Vorsicht! Stellt man alles auf ganz leicht ein, werden die Strecken sehr gradlinig und die Computergegner rasen da mit Höchstgeschwindigkeit durch, so das man selbst mit der globalen Einstellung “leicht” kaum eine Chance hat, denn man selbst kann da nicht mit Bleifuss durchrasen, weil man sonst schon bei einer leichten Kurve in der Botanik landet! Also das ist ein nettes Feature, das ich auch gern in DiRT RALLY 2 gesehen hätte! Aber dafür hat DiRT 4 nur wenige Strecken und es gibt keine weiteren als DLC, wie bei DiRT RALLY 2!

So hat man nur 5 Rally-Strecken (Spanien – Asphalt, Australien – Sand/Schotter, Schweden – Schnee, Wales – Schotter und USA – noch mehr Sand/Schotter, aber im herbstlichen Wald). Das ist schon ein bisschen wenig. Dafür hat man eine hohe Varianz von Wetter und Tageszeiteinstellungen (Sonnig, teilweise bewölkt, bewölkt, bedeckt, drei Stufen Nebel und fünf Stufen Regen bzw. Schnee beim Wetter und bei den Tageszeiten Dämmerung vor Sonnenaufgang, Sonnenaufgang, früher Morgen, Morgen, Vormittag, Mittag, früher Nachmittag, später Nachmittag, Sonnenuntergang, Abenddämmerung und Nacht). Die Wetter und Tageszeiteffekte sind hier auch recht beeindruckend. Bei dicken Nebel in der Nacht zu fahren ist dann allerdings auch wirklich a pain in the arse! Die Karriere ist ähnlich aufgebaut, wie in den Vorgängern. Grafisch anders dargestellt. Man kann zwischen Rally, Rally Cross, historischer Rally und Landrush hin und her springen und schaltet weitere Rennen in den vier Kategorien nach und nach frei. Es gibt nicht so viele verschiedene Wagen in den einzelnen Klassen. Aber ich habe keine Wagen besonders vermisst. Schön fand ich den Zuwachs von Wagen der Marke Opel. Gab es bei DiRT RALLY schon den Kadett C Coupe GT/E und den Manta B 400, so findet man diese beiden auch in DiRT 4 und dazu den kleinen Adam und was mich besonders gefreut hat den Ascona B. Letzteren habe ich fast ausschließlich bei der historischen Rally gefahren.

In der Karriere kann man für andere Teams fahren. Aber man sollte sein eigenes Team aufbauen. Der Manager-Anteil ist mit geringem Aufwand zu bewältigen. Techniker und Ingenieure einstellen und die eigene Werkstatt nach und nach aufbauen. Immer je nachdem was man in den vorhergehenden Rennen an Geld gewonnen hat. Das kann man leider nicht links liegen lassen, denn ohne Team und gute Ausstattung hat man schnell keine Chance in den Karriere-Rennen. Man kann sogar sein eigenes Wagendesign basteln. Dabei hat man leider nicht so viele Möglichkeiten als in Codemasters GRID 2, aber immerhin, denn das gab es in den Vorgängern nicht. Es gibt ein paar Muster und man kann bis zu vier Farben frei einstellen. Zudem zwischen verschiedenen Lacksorten aussuchen. Im selben Menü nimmt man auch Angebote von Sponsoren an. Muss man nicht, aber Sponsoren geben zusätzliche Ziele aus (z.B. mindestens eine Wertungsprüfung pro Rally zu gewinnen), die zusätzliche Prämien bringen. Die Verträge gelten oft nur für ein paar Meisterschaften und dazu zählen auch die die man selbst erstellt hat! Man kann also auch mit selbst erstellten Meisterschaften Geld verdienen und so schon sein Team und seine Wagen kaufen und aufrüsten, damit man gut gewappnet in die Karriere starten kann. Das geht bei den DiRT RALLY Teilen z.B. nicht.

Unmittelbar vor den Rennen kann man seine Wagen tunen oder mit höherwertige Teile ausrüsten (die natürlich auch wieder Geld kosten). Die Wagen für die historische Rally muss man natürlich auf den Gebrauchtmarkt kaufen und nicht im Autohaus. Meist muss man diese Wagen dann vor dem ersten Rennen mit höherwertige Teile aufrüsten. Man muss aber nicht unbedingt tunen und man muss auch nicht eigene Autos für jeden Spielmodus haben. Man kann sich auch Wagen von anderen Teams ausleihen, was im Grunde genauso viel im Spiel kostet, wie seine eigne Crew den Wagen während der Meisterschaft zu warten und zu reparieren. Von tunen halte ich persönlich auch nicht so viel, weswegen ich das auch komplett ignoriere, ohne dabei gegen die Computergegner jeweils zu verlieren. Die Reparaturen muss man auch nicht selbst durchführen bzw. entscheiden was in der festgelegten Zeit repariert werden soll und was vernachlässigt wird, sondern kann man auf Automatik stellen. Dafür sollte man dann auch eine vollständige Crew mit Ing. und vier Technikern haben, die am besten mindestens eine C oder B Bewertung haben. Wenn der Wagen nach der Reparatur dann sogar noch sauber und vom Schmutz des Abschnitts davor befreit ist, weiß man das die Crew so weit alle Schäden behoben hat. Ist der Wagen immer noch dreckig, hatte man entweder in der Wertungsprüfung davor sehr viel Schaden verursacht oder die eigene Mannschaft ist unterbesetzt oder nicht fähig genug.

Rally Cross und Landrush kommt hier in der ersten Stufe der Karriere ein wenig zu kurz, finden einige Kritiker, gegenüber der DiRT-Vorgänger. Finde ich nicht so schlimm, weil ich eben ohnehin lieber Rally fahre und hier wird mit der eigentlichen Rally-Meisterschaft und der historischen Meisterschaft genug erst einmal geboten. Nur das eben die 5 Orte zu wenig Abwechslung bieten. Zurzeit bekommt man DiRT 4 z.B. für knapp 11 Euro bei Steam. 11 Euro die sich lohnen, wie ich finde. 50 Euro würde ich dafür nicht unbedingt ausgeben, sondern dann lieber gleich DiRT Rally 2 kaufen. Ob es denn ein DiRT 5 geben wird? Nach DiRT RALLY hatte ich gedacht, das man jetzt so dabei bleiben würde und als nächstes eben DiRT RALLY 2 kommen würde, dass dann zwischendurch DiRT 4 2017 erschien hatte mich total überrascht. Vielleicht behält man das bei Codemasters dabei. DiRT RALLY für die “Simulanten” und die DiRT für die “Arcadianer”. Die Rally-Serie hatte 1995/96 mit dem ersten COLIN MCRAE RALLY begonnen. Zählt man die CMR- und DiRT-Teile (also inclusive den Flop DiRT SHOWDOWN) zusammen, kommt man von 1995 bis 2020 auf stolze 12 Spiele am PC und diverse Konsolen. Aus meiner persönlichen Sicht mit wenigen Ausfällen. CMR 3 war seiner Zeit sehr eingeschränkt im Umfang gewesen, gegenüber seinen direkten Vorgänger. DiRT SHOWDOWN war eher ein unnötiger DLC zu DiRT 2. Und zu DiRT selbst kann ich leider nicht viel sagen. Denn ich hatte seiner Zeit ein Rechner, auf dem das gerade neue DiRT nicht lief. Als ich endlich einen Rechner hatte, der die Power zur Verfügung stellt, arbeitete das Spiel mit meiner Grafikkarte nicht zusammen. Auf meinen aktuellen Spielerechner und Laptop läuft das Spiel auch nicht. Das Spiel mag also gut sein, aber ich kann es nicht beurteilen. Bis hier unten hin wird wahrscheinlich niemand die Geduld haben zu lesen. Wer es doch bis hier hingeschafft hat, gilt mein besonderer Dank!

DiRT Rally 2.0

DiRT RALLY 2.0 von Codemasters kam schon in diesem Frühjahr raus. Im Gegensatz zu DiRT RALLY, das zunächst im Early Access bei Steam erschienen ist, kam DR2 gleich als Fullpreis-Spiel auf den Markt. DR war auch bisher das einzige Rennspiel das Codemasters über Early Access gestartet haben. Ich war bei DR schon gleich am Anfang mit dabei gewesen und fand es eine gute Idee mal ein Rennspiel von einem großen Publisher auf diese Art auf den Markt zu bringen. So konnte man als Fan zu mindestens das Gefühl haben, bei der Entwicklung ein wenig dabei zu sein. Wie weit Kommentare und Kritiken von Fans wirklich in die Entwicklung des Spiels eingegangen ist, kann man natürlich nicht so wirklich sehen. Meist werden ja eher Spiele von kleinen oder neun Publischer über Early Access gestartet. Meist dann parallel auch via Crowdfounding begleitet. Ich weiß ja, dass auch große Publisher es schon mit neuen Spielen genauso so gemacht haben. Aber ich glaube für eine so etablierte Serie wie es die von DiRT ist, war es schon neu gewesen.

DR war wiederum doch ein wenig neu gewesen. Die alten COLIN McRAE RALLY Spiele waren zwar bis 2005 auch reine Rally Spiele gewesen, DR von der regulären DiRT-Reihe unterschied, aber bot DR einen viel höheren Realismus und der Schwierigkeitsgrad war sehr viel höher als bei den CMR- oder DiRT-Spielen. So etwas war man vorher nur von dem Spiel RICHARD BURNS RALLY gewöhnt gewesen. Das war damals wegen seines Versuchs besonders realistisch und authentisch zu sein so Bock schwer gewesen, dass es sich wohl glaube ich nicht so gut verkauft hat. Dem wollte Codemasters vielleicht vorschützen und startete DR erst einmal als Early Access, um zu sehen, wie die Kunden wirklich drauf reagieren würden. Denn die Fans hatten zwar immer wieder sich seit dem ersten DiRT-Off-Road-Rennen-Potpouri wieder ein richtiges Rally-Spiel von Codemasters gewünscht, aber natürlich hatten sich Codemasters wohl wahrscheinlich gefragt, ob das dann wirklich auch gekauft werden würde? Es wurde! Und es ist meiner Meinung nach auch ein großer Erfolg gewesen. Auf allen Plattformen. Ich kenne Leute, die sich für das Spiel extra einen teuren Lenkrad-Controller und einen Rennsitz gekauft haben!

Auch wenn DR teilweise wirklich schwer ist (z.B. kann ich beim Hillclimb bis heute keinen Preis gewinnen und belegen höchstens mal den vorletzten Platz!), so macht es mir noch heute Spaß und ich fahre schon so im Durchschnitt einmal in der Woche ein Runde. Meistens die Deitschland-Strecke, weil mir bei DR einfach mehr diese reinen Asphalt-Strecken liegen. DiRT 4 hatte ich mir zwar auch gekauft und ja es hatte auch ein paar neue Features gegenüber DiRT 3 gehabt, aber irgendetwas reizte mich an dem Spiel bis heute nicht so richtig. Das Fahrgefühl ist so ein ganz Anderes als bei DiRT3 und eben natürlich als bei DR. Toll fand und finde ich immer noch nie Möglichkeit Strecken selbst zu erstellen. Ja, es ist leider kein Editor wie z.B. bei TRACKMANIA, wo man einen richtigen Einfluss auf die Streckenführung hat. Aber ich konnte mir mit meiner Motion Sickness zu mindestens Meisterschaften zusammenstellen, die aus kürzeren und weniger kurvenreichen Strecken bestand. Trotzdem ist das Spiel bei mir auf der Festplatte mittlerweile ein wenig verweist. Zwischendurch hatte ich WRC 6 und 7 günstig erstanden, die zwar auf dem Bildschirm toll aussehen, aber sich mit dem Lenkrad nur merkwürdig bis gar nicht bei mir steuern lassen und mich mit dem Gamepad auch nicht besonders überzeugt haben. V-RALLY 4 hatte ich auch angetestet, aber um da ein hohe Framerate zu erreichen, musste ich die Auflösung und die Qualität der Grafik so weit runterstellen, dass es nicht mehr schön aussah. Eine stabile Framerate hatte ich da dann trotzdem nicht hinbekommen. Okay, mein Rechner war vor 7 Jahren mal Highend gewesen und hat allerdings immerhin eine noch nicht so alte Grafikkarte als Upgrade bekommen. Aber kommen wir nun zu DR2!

Denn DR2, dass ich nun erst im Sale gekauft habe, weil ich Angst hatte, dass hier mein Rechner vielleicht auch dicke Backen machen könnte und ich deshalb nicht den Vollpreis zum Fenster rauswerfen wollte, ist erstaunlich genügsam und anpassungsfähig, wie sein Vorgänger vorher (für den ich trotzdem mir seiner Zeit dann doch eine neue Grafikkarte zugelegt hatte). Ja, ich musste hier Auflösung ein wenig runterstellen, aber dafür konnte ich sonst alle Detailsregaler auf hoch belassen. Frameraten bis 100 sind hier auf meinen alten Rechner also noch möglich und festeingestellt habe ich jetzt ganz stabile 60 FPS. Also egal ob ich über flaches Land mit wenigen Büschen oder ein Waldstück mit dichter Baumbepflanzung fahre, die Framerate bleibt stabil und lässt meine Motion Sickness erst gar nicht aufkommen. Das Spiel bringt in der absoluten einfachsten Fassung schon alleine 90 GB auf die Festplatte. Der Vorgänger belegt bei mir nur 39 GB und DiRT 4 sogar nur 36 GB. Dafür wird einen aber auch eine fantastische Optik geboten, die wirklich viel besser ist, als bei DiRT 4 und DR. Zudem werden hier mehr Rally und Rally-Cross-Strecken geboten. Auch mehr Fahrzeuge, als bei seinem Vorgänger werden in Anzahl und Varianz geboten. Für DR2 werden auch wieder DLCs angeboten, die es merkwürdigerweise beim Vorgänger nicht gab. Schon eine Vielzahl an Fahrzeugen werden bei Steam für 1.99 geboten. Strecken kosten 3.49. Wobei sämtliche bisher angebotene Rally-Strecken nicht wirklich neu sind, sondern aus DR stammen. Also die Streckenführungen, -längen und -feature sind identisch, aber natürlich im neuen Look von DR2 gehalten.

Das kann man als Geldschneiderei sehen, aber wiederum muss man sie ja nicht kaufen! Es zwingt einen ja keiner. Und beim eigentlichen Spiel sind auch schon so viele Strecken on board, dass man erst einmal gut beschäftigt ist. Außerdem wenn man den Vorgänger hat, braucht man die Strecken ja vielleicht nicht noch einmal in DR2. Wobei ich mir die Deutschland- und die Finnland-Strecken, die ich eben auch schon in DR am liebsten gefahren bin, als DLC zugelegt habe. Ich wollte einfach sehen, ob sie wirklich identisch sind, ob sie sich wirklich genauso fahren und ob ich da auch meine Bestzeiten aus DR schaffen würde!? Alle Fragen konnte ich nur mit ja beantworten. Im Basis-Spiel sind allerdings die meisten Wagen vorhanden, die man schon aus DR kennt. Aber eben auch ein paar Neuzugänge. So kann man jetzt auch mal mit hochgezüchteten Ford Mustangs oder Aston Martins über die Strecken brettern. Fährt man hier ohne Fahrhilfen, landet man allerdings schnell mit den Boliden in der Botanik. Fahrhilfen?

Ja, bei DR2 gibt es Fahrhilfen wie man sie aus der DiRT-Reihe kennt! DR hatte ja nichts der Gleichen. So habe ich es in DR nie geschafft mit dem guten, alten Lancia Strato unbeschadet und mit einer guten Zeit ins Ziel zu kommen. Bei DR2 gibt es auch wieder den Strato und mit ein paar Fahrhilfen eingeschaltet, schaffe ich es hier auch ins Ziel ohne die Karosserie verbeult zu haben oder nur noch auf drei Rädern anzukommen. Für Fahrten mit z.B. einen Ford Fiesta RS verbietet die Ehre natürlich mit Fahrhilfen zu fahren. Und so fährt sich DR2 genauso (gut) wie sein Vorgänger mit Lenkrad und auch mit Gamepad. Einige Feature wurden für DR2 von DiRT 4 also übernommen. Man hat hier nun auch einen Platz auf dem man wild (frei) herumfahren kann um die Wagen und ihre Grenzen z.B. auszutesten (oder seine Aggressionen abzubauen). Eine Meisterschaft kann man sich hier auch selbst zusammenstellen und Solo also offline gegen die KI spielen. Ein Modus der mir besonders gefällt, ist der “Historische Rally”-Modus. Man fährt zwar auf den gleichen Strecken wie in allen Modis, aber man fängt erst einmal mit den ältesten Modellen des Spieles an und muss sich dann in die Gegenwart vorarbeiten.

Ich kann ja nur für die PC-Version sprechen, aber nach der für mich etwas enttäuschenden DiRT 4 – “Version” der DiRT-Reihe, das zu DiRT RALLY ein wenig enttäuschend war, ist für mich Codemasters nun zurück an der Spitze der Rally-Rennspiele. Im Gegensatz zum ersten DiRT RALLY bekommen hier durch die zuschaltbaren Fahrthilfen (die übrigens beim ersten Start erst einmal im Gegensatz zu den DiRT-Spielen abgeschaltet sind und über die Optionen manuell hinzugeschalten werden müssen) auch Gelegenheits- und Arcade-Spieler nicht gleich mit der Frustkeule eins übergezogen, sondern können auch gleich Spaß haben ohne lange üben zu müssen. Simualtionsfans kommen aber auch wieder auf ihre Kosten und werden mit einer exakten Lenkrad-Steuerung bedient. (Wobei ich bei DR2 noch mit Automatikschaltung fahre. An mehr habe ich mich noch nicht herangetraut!!). Schön aus sieht das auch wieder alles. Die Menüs sind auch nicht mehr so ganz spartanisch wie bei DR. Das Gleiche gilt übrigens auch für die Menü-Musik, die diesmal wirklich hörbar ist, aber leider trotzdem nicht so einen guten Soundtrack bietet, wie seiner Zeit DiRT 2, dass wahrscheinlich auf dem Gebiet nie mehr wirklich zu schlagen sein wird!

Test Drive II – The Duell

TEST DRIVE II – THE DUELL von Accolade aus dem Jahr 1989 war Damals mein erstes Rennspiel das mich vor dem Monitor gefesselt hatte. TEST DRIVE hatte ich nie besessen. Nicht für den C64 und nicht für den AMIGA. Ich kann mich nicht erinnern, dass Spiel überhaupt mal in einem Verkaufsregal gesehen zu haben. Aber bei TD2TD hatte mich auch gleich die Verpackung gecatched. Leider besitze ich heute nur noch die Disketten und nicht mehr den Karton und die Anleitung. Auch hatte ich auf dem AMIGA nur das Hauptprogramm und nie die Erweiterungsdisks (heute würde man DLCs sagen).
Ich kann mich z.B. auch nicht erinnern irgend ein Rennspiel am C64 gespielt zu haben. Auch nicht LOTUS. Auch hier hatte ich erst die AMIGA-Version von LOTUS II besessen. Aber das war nach TEST DRIVE II.

Rennspiele kannte ich meist nur mit Draufsicht oder eben besonders abstrakt in der Fahrersicht wie bei NIGHT DRIVER. TD2TD hatte eine für damalige Verhältnisse wunderschöne und detaillierte Grafik und eine wirklich gute und als exakt empfundene Steuerung mit dem Joystick. Damals wie heute benutze ich am AMIGA einen Competition Pro Joystick. Schon alleine die tolle Grafik hatte mich vor den Moni gefesselt. Das detaillierte Cockpit! Animiertes Tacho! Die Umgebung sah Damals auch sehr schön aus. Die Fahrzeuge auf der Straße hatten auch viele Details. Man sah die Hinterköpfe der Fahrer und Beifahrer. Und bei den entgegenkommenden Fahrzeugen sogar die Gesichter! Wenn man mal bei Überholen im Gegenverkehr crashte, dann sah man die erschrockenen Gesichter und die eigene Windschutzscheibe bekam Risse.

Schön waren auch so Details wie Fliegen die auf die Windschutzscheibe klatschten und dort bis zur nächsten Tankstelle, die zum auftanken und gleichzeitig als Zwischenziel/Checkpoint dienten, kleben blieben. Polizisten am Straßenrand neben ihren Wagen standen und einen raus winkten. Oder wenn man nicht gerade mit Automatikschaltung fuhr, konnte man auch den Motor crashen. Dann sah man schwarze Wolken im Rückspiegel. Überhaupt der Rückspiegel war schon alleine der Hammer! Man hatte im Spiel die Möglichkeit gegen die Zeit zu fahren oder einen Gegner, das sogenannte Duell. Den konnte man dementsprechend im Rückspiegel sehen, wenn er zum Überholen ansetzen wollte. Und da konnte man ihn auch attackieren und am Überholen hindern. Vor kannte ich es nur, das Gegner einfach an einem vorbei gerauscht sind. Man hatte sie schließlich nicht kommen sehen!

Die Spielmodi waren recht eingeschränkt. TD2TD war ein reines Arcade-Game. Ja, man konnte den Schwierigkeitsgrad vom Rookie bis zum Profi einstellen. Damit wurde der Gegner schneller und/oder es gab mehr Verkehr auf der Straße und/oder die Polizei war hartnäckiger. Man hatte nur ein bestimmte Anzahl von Leben. Jeder Unfall und jedes Mal wenn man von der Polizei gestellt wurde, kostete ein Leben. Verlor man das letzte Leben, gab es das Game over. Es gab im Grundprogramm für den Amiga auch nur die Auswahl zwischen zwei Fahrzeugen. Einen Porsche oder ein Ferrari. Und eben nur eine Strecke. Aber das alles hatte meinen damaligen Spielspaß keinen Abbruch getan. Auch heute noch und mit ganz viel Nostalgie fesselt mich das Spiel für einige Zeit vor dem Monitor. Wenn ich es auch eher selten auf der originalen Hardware spiele, so macht es doch am PC oder Tablet im Emu auch noch genauso viel Spaß.

Vor ein paar Jahren hatte ich mal ein Mega Drive hier. Da geliehene gute Stück kam mit einer umfangreichen Spielebibliothek zu mir. Mit dabei TEST DRIVE II! Ich hatte mir nie Gedanken darüber gemacht, wie das Spiel sich wohl auf anderen Systemen spielen würde. Auf dem Mega Drive spielte es sich so, wie am AMIGA und sah auch fast genauso aus. Natürlich hatte man hier auch gleich die Erweiterungen mit einem weiteren Wagen und Szenarios mit an Board. Mit dem Gamepad ging das Spiel auch gut von der Hand.
Und nun bekam ich das Spiel für den Supernintendo in die Finger und war wirklich erstaunt! Es ist quasi ein anderes Spiel!

Es sieht schon so aus wie auf den Amiga und Mega Drive. Die Ziele und Möglichkeiten des Spiels sind so weit auch identisch, aber schon bei den Strecken geht es los. Die Streckenwahl sieht nicht nur anders aus, sondern es sind teilweise auch andere Strecken. Da ich gerade im Easy-Modus die Strecke fast auswendig kann, ist mir das trotz ähnlichem Designs sofort ins Auge gesprungen. Außerdem gibt es im Verkehr nun auch Motorräder. An Polizeistreifen am Straßenrand kommt man hier auch nicht vorbei. Man hört nur plötzlich die Sirene und wenn überhaupt, sieht man die Streife nur im Rückspiegel. Generell kommt mir das Spiel ein wenig einfacher vor. Vielleicht hat man hier auch eine bessere Steuerung intigrieren können. Dafür kommt mir das Abbremsen vor der Tankstelle bzw. den Checkpoint schwerer vor. Hier muss man wirklich sehr rechtzeitig abbremsen um nicht über das Ziel hinaus zu schießen. Dabei kann es einen sehr leicht passieren, dass einen der Kontrahent auf den letzten Metern überholen kann. Scheinbar braucht der Computergegener nur einen kurzen Bremsweg, denn er schießt auch gerne mal mit voller Geschwindigkeit kurz vor der Tankstelle an einen vorbei. Der Part ist meiner Meinung nach bei der Amiga-Version besser gelungen. Trotzdem finde ich das beide Versionen ihre Vorteile haben und das man beide Versionen auch heute noch gut spielen kann. Mir hat es in den letzten Tagen trotz des “hohen” Alters des Spiel wieder Spaß gemacht nach Bestzeiten im Porsche, Ferrari oder Lamborghini zu jagen.

Leider gibt es keine Remakes oder Neuauflagen von TEST DRIVE II für aktuelle Spielsysteme. Nachfolge gibt es auf diversen Systemen und die letzten Inkarnation in Form von TEST DRIVE UNLIMITED 2 kam 2011 für Windows, PS3 und XBOX360 auf dem Markt. Das Spiel hat allerdings außerdem Titel und das man Rennen fahren kann nur noch wenig mit dem Urgroßvater TD2 zu tun. Und es gibt noch eine weitere Serie, die meiner Meinung nach den Geist der frühen TEST DRIVE Teile fast noch mehr hatten, als die späteren TEST DRIVE Folgen: NEED FOR SPEED. Also zu mindestens bis NFS UNDERGROUND.

Need For Speed – Reboot?

Aha, nach einer Menge Blödsinn den EA unter dem Label NEED FOR SPEED in den letzten Jahren rausgebracht hat, möchte man jetzt die Serie rebooten. Reboots und Remakes sind ja so was von total angesagt.. glaube ich. Naja, aber was will man denn da nun rebooten? Das erste NFS kann ja wohlnicht gemeint sein. Man startet lieber gleich mit den Reboot/Remake von ihrem erfolgreichsten Titel NFS UNDERGROUND.Der Teil den ich zu nächst selbst ganz nett fand, aber über die Jahre immer uninteressanter fand. Aber ich bin ja nicht mehr die Zielgruppe.

Größtenteils bin ich also so eher dieser Meinung:

Treffender kann man es nicht ausdrücken!

Oh, f**k, schon wieder Rally!

Es hat ein weiteres großes Update bei DIRT RALLY gegeben. Nach der Hillclimb-Strecke ist nun eine weitere Rally-Strecke hinzu gekommen. Das Spiel soll nun ein wenig stabiler laufen (wobei ich mit der damit bisher gar keine Probleme hatte, aber anscheinend Andere) und es gab auch ein paar neue Wagen.

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Eine Strecke in Deutschland ist dazu gekommen. Viele gerade Streckenabschnitte, die dann aber von fiesen Kurven unterbrochen werden. Also nur mit Vollgas kommt man da nicht weit bzw. landet man in der Pampa.

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Einer der neuen Fahrzeuge ist ein Opel Manta B 400.

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Verdammt! Wer hat den Busch mitten auf die Strecke gepflanzt!!!

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Aber auch eine C Kadett GT/E wurde den geneigten Fans zur Verfügung gestellt.

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Und wie man sieht gibt es die Deutschlandstrecke nicht nur bei schönen Sonnenschein.

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Aber vielleicht mal was noch zu dem letzen Update im Juni, als die Hillclimb-Strecke hinzu gekommen ist. Das ist wirklich eine fiese Strecke. Heile bin ich da bisher noch nicht ins Ziel gekommen. Irgendwo hat es mich da immer von der Strecke.

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Besonders bei Regen ist es wirklich eine wahre Freude!

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Viel Spaß macht es trotzdem oder gerade deswegen. Ich kann jeden dieses Spiel nur wärmstens ans Herz legen!

VIRTUELLE RALLY AUF NINTENDOS HANDHELDEN (V)

Nun habe ich hier in bisher vier Teilen die meiner Meinung nach guten oder sehr guten Rally-Spiele auf den Game Boys vorgestellt. Aber was ist mit den Anderen? Den mit den großen Namen wie Codemasters, Colin McRae Rally und Sega Rally? Ja, als Fan von Nindendos Handhelden und Rally- bzw. Rennspiel-Nerd habe ich mir diese natürlich auch.

GBC CMR a

Fangen wir mit den ganz großen Namen an: Colin McRae Rally von Codemasters! Sowohl auf den PC als auch auf Microsofts und Sonys Konsolen ist sind die Spiele seit 1998 ein Garant für gute Unterhaltung, Steuerung, Grafik und Gameplay. Auch wenn der Ruhm bei den letzten Spielen wie DiRT 3 und DiRT SHOWDOWN ein wenig abgeblättert ist, so sind dies doch trotzdem gute Spiele, die eben nur nicht mehr das Niveau seiner Vorgänger halten konnten. Und mit DiRT RALLY melden sich Codemasters ja nun auch gerade zurück.
Aber wie sah es mit den mobilen Versionen aus? Die verhunzte Colin McRae Rally 2.0 Version bzw. dessen Remake für iOS und Android hatte ich hier ja schon. Auch die NDS Version von DiRT 2, die sich zwar nicht schlecht gehalten hat, aber auf den NDS wäre auch sicherlich mehr möglich gewesen.

GBC CMR b

Aus dem Jahr 2001 stammt COLIN McRAE RALLY für dem Game Boy Color (auch wenn dazu spannender Weise nichts bei Mobygames zu finden ist, aber immerhin wird es im CMR-Artikel auf Wikipedia mit einem Wort erwähnt).
Ja, und der Screenshot oben stammt wirklich von diesem unsagbar schlechten Spiel. Die Perspektive ist ein Katastrophe, die Steuerung fühlt sich an wie Treckerfahren auf Glatteis, der Sound ist unterirdisch. Das alles hat nun wirklich nichts mit dem excellenten zwei Spielen, die bis dahin für Konsolen und PC erscheinen waren, zu tun. Dafür sollte man auch auf gar keinen Fall Geld ausgeben, wenn man das Spiel mal auf eine Börse oder bei der elektronischen Bucht sieht. Es sei denn man sammelt furchtbar schlechte Spiel.
Das Argument das es sich ja nur ein Spiel auf dem GBC handelt und das da ja wohl nicht viel mehr möglich wäre, haben V-RALLY und TOP GEAR RALLY für den GBC ja nun wirklich sofort wiederlegt.

GBA ColinMcRae2

COLIN McRAE 2.0 war dann 2002 für den GBA erschienen. Wenn man das Spiel startet, sieht auch alles recht manierlich aus. Aber spätestens wenn man das erste mal auf die Piste geht, ist es vorbei mit der Freude. Die Grafik ist selbst für GBA-Verhältnisse sehr klotzig. Hier wurde eben der Fehler gemacht, die Wagen zu groß darstellen zu wollen. Aber auch die Strecken sind furchbar hässlich. Alles gar kein Vergleich zu V-RALLY 3!
Und zudem ist die Steuerung auch noch verhunzt! Die Fahrzeuge steuern sich sich wie Autoscooter. Auch nach sehr vielen Versuchen, viel es mir sehr, sehr schwer nicht immer als letzter ins Ziel zu kommen. Was hier geboten wird, ist mehr und besser als das GBC-Machwerk, aber beileibe kein gutes Spiel. Spaß macht das nun wirklich nicht. Also auch dieses Spiel sollte man lieber links liegen lassen.
Auf diverse Handyspiele und das PSP-Spiel will ich hier nicht eingehen, denn es geht hier ja um Nintendos Handhelden.
(Ich habe ja keine PSP, aber beim antesten hat mir das CMR 2005 auf jenem Handheld gut Spaß gemacht!)

GBA Sega Rally

Und was ist mit SEGA RALLY für den GBA? Ja, nun. Es ist besser als CMR, aber leider auch kein wirklich gutes Spiel. Auch hier findet man eine recht hässliche Grafik, die auch an den zu große gewollten klotziges Wagen scheitert. Der Sound ist extrem schrill! Ob nun Musik oder Sprachausgabe, sie nerven gewaltig. Dolle ist das nicht und Geld sollte man dafür nicht unbedingt ausgeben. Jedenfalls nicht mehr als 5 Euro. Bei der elektronischen Bucht stehen meist 10 Euro für Modul only Versionen zu buche. Das ist es aber nicht wert.

Also große Namen konnten mich hier nicht überzeugen. Ja, okay, V-Rally ist auch ein großer Name. Das erste V-Rally erschien 1997 auf der PSX, also noch vor dem ersten CMR. Und ja, auf der PSX hatte es mir nicht besonders gefallen. Interessanterweise erschien “V-Rally 97 Championship Edition” in den USA bei EA unter “Need For Speed: V-Rally”, war aber nie ein offizieller Teil der NFS-Serie.

VIRTUELLE RALLY AUF NINTENDOS HANDHELDEN (IV)

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Für den GBA gab es eigentlich erstaunlich viele Rennspiele und davon auch einer guter Hieb Rally-Racer. Bis heute gibt es diese große Auswahl nicht auf dem N(3)DS(i). Einige Rennspiele sind wirklicher Mist und fast unspielbar, aber es gibt auch eine große Anzahl von gut spielbaren.

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Dazu gehört auch THQ’s GT ADVANCE 2 RALLY RACING von 2002. Das Spiel ist nicht überragend und kann sich nicht wirklich mit V-RALLY 3 messen, aber es macht aber schon Spaß und ist für Rennspiel-Fans eine Anschaffung wert. Denn es hat zum Beispiel eine zwar nur zweckmäßige Grafik (gegenüber dem Primus V-RALLY 3), aber man hat hier z.B. nicht den Fehler begangen die Wagen zu groß und somit zu klobig darzustellen. Ähnlich wie bei TOP GEAR RALLY sehen die Wagen dadurch wirklich ansehnlich aus. Bei der Streckengrafik hat man sich auch sehr zurückgehalten. Was dem Spiel wirklich gut tut. Man hat nicht versucht irgendwelche groben Objekte an den Streckenrand zu stellen, die in den meisten Spielen nicht nur hässlich aussehen, sondern mehr eine Hindernis als eine Bereicherung für jene Spiel sind. Dadurch sieht hier zwar GTA2RR ein wenig leer aus, was mich persönlich wenig stört.

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Die Strecken selbst sind recht breit und sind somit mehr Cross-Rally-Strecken. Was aber auch durchaus dem Charakter des Spiels entspricht. Fährt man hier doch keine Rally-Abschnitte in denen man die beste Zeit erreichen muss, wie es nun einmal in der klassischen Rally ist, sondern muss die gegnerischen Wagen überholen und somit möglichst als erster ins Ziel kommen. Beide Spielmodi hat z.B. V-RALLY 3. Hier hat man sich auf die eine Spielart konzentriert. Als Modie gibt es eine Meisterschaft, Zeitrennen, Einzelrennen und einen Practice-Mode. Anfangs hat man nur die 3 Australien-Strecken zur Auswahl. Weitere muss man freispielen. Speichern kann man, aber nicht nach jeden Abschnitt, sondern nur nach bestandenen kompletten Rallys, was zugegeben nicht so toll ist.

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Aber das Wichtigste für ein Rennspiel ist die Steuerung. Alles Schöne nutzt nichts, wenn die Steuerung verhunzt ist. Hier ist die Steuerung anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber man bekommt sie schnell in den Griff und dann geht sie auch gut von der Hand. Der Wagen kann sich hier scheinbar nicht überschlagen wie bei der V-RALLY-Serie, wenn man zu schnell über einen Huckel fährt oder ein Objekt streift, aber dafür kann man sich bei GTA2RR schon mal schnell drehen, wenn man die Kurve zu schnell nimmt.
Es gibt eine GBA-typische, knarzige Sparchausgabe für den Beifahrer. Auch der Motorsound ist nicht so dolle und erinnert an eine eingerostete Nähmaschine. Die Begleitmusik ist ganz nett, aber erinnert doch sehr, sehr stark an OUT RUN. Aber den Sound kann man aus ausmachen. Kurven und Hindernisse werden hier auch generetypisch grafisch dargestellt, so das man ein Rennen auch auf “stumm” absolvieren kann.

Also ein rundes, kleines Rennspiel, das man sich für ein paar Euro getrost zulegen kann.

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GTA (GBA, 2001)

Übrigens der Vorgänger von 2001 war ein reines Strecken-Rundkurs-Rennspiel a la DTM und ähnlichem. Die Steuerung war bei diesem Spiel übrigens gar nicht gelungen und man hatte damit mehr zu kämpfen als mit den Gegnern. Die Grafikengine scheint mir bei allen drei Spielen identisch zu sein. GTA3, das dann 2003 erschien, war eine Wiedergutmachung des ersten Teils. Das gleiche Szenario, aber mit einer viel besseren Steuerung.

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GTA3 (GBA, 2003)