Colin McRae Rally 10

Codemasters hatten mich zu mindestens mit DiRT 4 und der Aussage, das DiRT RALLY ja nicht so erfolgreich war überrascht. Nun kann man in diversen Foren und den Verkaufszahlen sehen, dass DR nicht ganz so erfolglos war. Aber vielleicht war Codemasters das ganze mit Early Access und das Verarbeiten des Feedbacks der Fans zu aufwendig/teuer gewesen? Ich fand jedenfalls das dies Konzept wirklich klasse gewesen ist und das bei DiRT RALLY ein wirklich gutes Rally-Spiel bei rausgekommen ist. Nun ist das Spiel nun wirklich nichts für Fans der DiRT-Serie. Dafür ist es zu wenig abwechslungsreich und eben auch zu schwer. Also nichts für den Gelegenheitsspieler. Und die haben Codemasters vielleicht auch gefehlt, damit das Spiel wirklich “erfolgreich” sein konnte. Wer weiß.

DiRT 4

Also nun gibt es also DiRT 4. Und dies Spiel ist nun wirklich definitiv ein “echter” Nachfolger für DiRT 3. Hier hat man mal wieder wie bei der DiRT-Serie üblich so viel wie möglich an verschiedenen Rennserien hinein gepackt. Die Schwierigkeitsgrad ist auch wieder weitergefächerter. Der unterste Schwierigkeitsgrad ist nun wirklich wieder easy piesie. Ich konnte das Spiel leider noch nicht so richtig testen. Letztens war es bei Steam mal ein wenig preiswerter gewesen und, ja, da habe ich dann auch mal zugeschlagen. 33 GB und 1 Stunde später war das Spiel dann auf meiner Festplatte und es konnte losgehen. Naja, fast. Bekanntlich habe ich ja meine Motion/gaming sickness. Wobei das bei DiRT 4 ja nicht so die Schwierigkeit sein sollte. Hatte ich mir für DiRT RALLY noch eine neue Grafikkarte gekauft, damit ich das Spiel stabil auf eine hohe Framerate laufen lassen konnte (116 FPS!), so reicht für DiRT 4 meine Grafikkarte nun auch noch immer aus. Ich erreiche hier beim spielen immerhin knapp 90 FPS. Also von daher kein Problem aus der Richtung. Allerdings habe ich im Moment unheimlich mit meinen Kreislauf zu tun, der mir auch so Achterbahnfahrten beschert. Somit konnte ich DiRT 4 immer nur kurz antesten und noch nicht so richtig spielen.

Einmal fallen hier die vielen Einstellmöglichkeiten ein um das Spiel an das Können des Spielers anzupassen. Hier scheint jetzt nun wirklich jeder auf seine Kosten kommen zu können. Von Fahrhilfen und Gegner-KI Einstellungen bis ohne alles und hammerhart scheint es alles zu geben. Die Steuerung scheint man auch voll einstellen zu können.  Ich habe das jetzt nicht mit dem Lenkrad antesten können, aber mit dem Gamepad hat man viele Einstellmöglichkeiten. Spielmodis gibt es nun wieder an Mass. Neben Onlineplay und Karriere kann man aber auch wieder Herausforderungen angehen, so wie wie man sie in den alten CMR-Serie kannte. So sind auch wieder Modis da, die ich persönlich schon lange vermisst habe. Sogar die “Fahrschule” wie aus dem ersten CMR gibt es nun wieder. Für Anfänger eine gute Sache. Das “Fahrgefühl” ist hier wieder mehr Arcade-lastig. Es ist eben ein DiRT und keine Fortsetzung von DiRT RALLY. Und das ist eben auch ganz okay so.  Neu hinzu gekommen ist nun so eine Art Streckeneditor. Man kann hier nicht wie z.B. bei Trackmania die Strecken im Detail bauen, aber man kann Voreinstellungen machen, die die Strecke einfacher oder eben extrem herausfordernd machen kann. Die Länge der Strecken kann man auch einstellen. Wer als Schwierigkeiten mit den teilweise sehr langen und realistischen Strecken in DR hatte, der kann sich hier selbst kürzere Strecken “basteln” und sich selbst eine Meisterschaft zusammenstellen und selbstverständlich auch speichern.

Das war für mich zum Antesten eine schöne Sache, denn so konnte mir ein paar kurze und kurvenarme Strecken zusammenstellen, die ich in meinem angeschlagenen Zustand gut spielen konnte.

DiRT 4 währe nun wenn man alle CMR- und DiRT-Teile (also ohne DiRT Showdown, denn da gab es ja kein Rally-Mode) COLIN McRAE RALLY 10. Colin McRae‘s 10. Todestag war erst vor ein paar Tagen am 15. September. 1987 war der Schotte sein erste Rally gefahren. 2006 seine Letzte. 1995 war er der erste britische Rally-Weltmeister. Seine Vater Jimmy McRae war selbst fünffacher britischer Meister gewesen. Am 15. September 2007 ist er dann leider bei einem Helicopterabsturz tödlich verunglückt. Tragischer weise war auch sein Sohn mit am Board gewesen und mit verunglückt. Bei der nach ihm benannten Spiele-Serie war er  1998 bis zu seinem Tod technischer Berater gewesen.

CMR

Es gibt so einige Rally-Spiele, aber ich finde heute noch das die CMR-Spiele die Besten waren und sind. Nächstes Jahr hat das erste Spiel von 1998 sein 20 jähriges Jubiläum! Ich habe das Spiel 1998 das erste Mal auf einer geliehenen PSX gespielt. Da ich keine besaß, habe ich mir das Spiel dann für den PC gekauft. Mit meiner damaligen Grafikkarte mit TNT2-Chip-Grafikbeschleuniger, hatte das Spiel richtig gut ausgesehen. CMR war für mich das erste Rally-Spiel, das sich auch wie Rally angefühlt hat. Noch heute habe ich auf meinem aktuellen Spielerechner neben DiRT2, 3, 4 und DiRT RALLY auch CMR 2.0, 04 und 2005 laufen. Gerade CMR 2.0 spiele ich noch immer recht oft, neben meinem LieblingsDiRT-Teil 2. CMR selbst habe ich unlängst mal versucht auf meinem aktuellen Rechner zu installieren. Das ist mir nicht so recht gelungen. Aber die PSX-Version habe ich jetzt mal auf meiner PSP gespielt. Und es fühlt sich immer noch so gut an, wie vor fast 20 Jahren.

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Die beste Retrogaming-Maschine (II)

Die besten Retrogaming-Maschinen sind natürlich noch immer die original Hardware! Die meisten alten Maschinen von Damals laufen noch immer oder lassen sich leicht überholen. Wenn Damals noch gar nicht gelebt hat, dann bekommt man heute via Retrobörsen oder der elektrischen Bucht recht einfach alte Hardeware wie Game Boys und Co.
Es gibt aber auch Klone die originale Steckmodule verarbeiten können. Bei den Konsolen ist der Retron 5 das wohl berühmteste Stück Hardware. Diese Konsole schluckte alle möglichen Retrogame-Module, lässt einen die originalen Gamepads anschließen und hat zu dem noch einen HDMI-Ausgang um an modernen TVs betrieben zu werden.

Aber auch bei den Handhelds gibt es sehr gute Klone die die originalen Spiele nehmen und mit besseren Bildschirmen und Akkus locken. Hier hat man dann GB-Klone, die beleuchtete Bildschirme haben usw.
Das ist alles recht cool, aber ich bleibe da lieber bei den Originalen. Wobei der eine oder andere Mod schon immer nett ist. So habe ich einen Game Boy mit Frontlight-Mod und auch einen Game Boy Color, bei dem die Mod allerdings nicht so einen tollen Effekt hat. Ja, man hat damit Licht und kann auch ohne Tageslicht ganz gut spielen, aber dafür sind die Farben recht blass und man erkennt bei einigen Spielen recht wenig auf dem Display.
Schöner ist da mein GBA (1. Model), der einen schönen hintergrundbeleuchteten Bildschirm bekommen hat. Der ist dann zwar nicht so hell wie mein GBA SP (AGS-101), aber immerhin.

Was ist aber wenn man unterwegs nicht nur eine große Auswahl von Spielen für ein Gerät haben will, sondern ein Gerät das mehrere Systeme kann, wie eben der Retron 5?
Da gibt es noch nichts so richtig. Zu mindestens nicht für die originalen Steckmodule. Hier kommt einen natürlich z.B. ein 3DS mit seiner Virtual Console zur Hilfe oder eine PS Vita mit dem PS-Shop. Aber so richtig systemübergreifend braucht es dann doch wieder Emulatoren.
Für Handhelds ist natürlich heutzutage naheliegend das man sein Smartphone dafür benutzt. Da gibt es schließlich jede Menge Emulatoren.
Aber ein Touchscreen ist nicht gerade eine ideale Steuermöglichkeit. Bluetooth-Gamepads sind hier zwar hilfreich, aber oft umständlich. Selbst jene die man an die Geräte andocken kann. Davon habe ich auch drei, die soweit gut funktionieren, aber doch wieder unhandlich sind.

Unterdessen bekommt man Android-Geräte die die Form einen 3DS haben, die recht gute Steuerelemente haben. Ich denke für jemanden der keine originale Hardware besitzt ist das ganz gut. Aber für mich haben diese Geräte kein Sinn. Soll ich also nochmals 300 Euro für eine Hardware ausgeben, die ich im Gunde schon habe?
Denn heute kann man viele Geräte auch mit Emulatoren “nachrüsten”.
So war bis vor kurzem noch meine GBAs meine Lieblingsretromaschinen. Mit einem Everdrive ausgerüstet kann man hier einige Emulatoren auf dem GBA starten. Die meisten funktionieren wirklich fantastisch. Aber so ein Everdrive ist nicht billig. Mit 115 Euro zwar billiger als eine Anroid- Handkonsole, aber trotzdem für viele nicht erschwinglich. Billigere Flashkarten für den GBA funktionieren bloß meist nicht so zuverlässig.

Für den DS und den 3DS gibt es da preisgünstigere Flashkarten. So eine R4i-Karte für den 3DS bekommt man schon recht günstig für unter 50 EUR.
Von diesen Karten kann man recht einfach auch Emulatoren starten.
Noch günstiger geht es beim 3DS über die eigene SD-Karte. Das ist allerdings ein wenig aufwendiger einzurichten, aber wenn es läuft funktioniert es zu mindesten auf älteren 3DS-Modellen mit nicht der unbedingt neusten Firmware ganz gut. Der 3DS liegt meiner Meinung nach wirklich super in der Hand und ist mit seinen Bedienelementen ideal eben auch für andere Spielsysteme. So läuft hier auch ein wunderbarer C64-Emu, den ich darauf gerne nutze.

Meine persönliche “neue” Lieblingsretogamingmaschine ist nun aber meine PSP. Die 2005 veröffentlichte Handkonsole wurde ja nun 2014 (erst) eingestellt. Lief also fast 10 Jahre, was für ein Handheld nicht schlecht ist. Der Quasi-Nachfolger, die PS Vita, wurde 2012 vorgestellt, aber schon 2016 wieder eingestellt. Die Vita war also nicht mehr so erfolgreich und beliebt wie die PSP. Für das Gerät sind über 800 Spiele erschienen. Zu meist als CD, aber auch als Download. Mich interessieren hauptsächlich die Rennspiele, die auf der Konsole erschienen sind. Die meisten davon sind auch auf der PS2 erscheinen. Aber Quali- und Quantitativ unterscheiden sich die Spiele für den Handheld kaum von der Konsolen-Version. Das alleine ist schon fantastisch!
Auch die PSP hat einen Speicherkartenslot. Hier kam noch Sonys eigenes Format Memorystick zur Anwendung. Jene bekommt man heute kaum noch und nicht mit großer Speicherkapazität. Hier hilft aber ein Adapter in den man MicroSD-Karten stecken kann. Das funktioniert mit SD-Karten bis zu 32 GB sehr gut und problemlos. So hat man schon einmal ein wenig mehr Platz.

Für die PSP bekommt man schon eine Weile Custom Firmware. Ja, natürlich kann man hier gerippte ISO von PSP-Spielen damit von der Speicherkarte spielen. Aber im Grunde macht das kaum Sinn. PSP-Spiele gibt es immer noch recht günstig über die elektronische Bucht. Selbst mit OVP und Anleitung bekommt man viele Spiele für unter 10 Euro. Ohne OVP für um die 4 bis 5 EURO. Außerdem laden die Spiele recht langsam von der Speicherkarte. Original ist immer besser. Aber für Homebrew und Emulatoren sind die Custom Firmware schon genau das Richtige. Die PSP kann man also mit ein klein wenig Aufwand kostenlos fit für’s Retrogaming machen. Emulatoren gibt es hier wie Sand am Meer. Z.B. habe ich für den 3DS noch keinen wirklich funktionierenden 2600er Emu gefunden. Meist läuft das alles elend langsam. Für die PSP ist das alles kein Problem.
Außerdem hat die PSP einfach ein Form und liegt so gut in den Händen, das man einfach darauf spielen will… muss! Der 3DS XL hat für mich auch genau die richtige Größe, aber trotzdem liegt bei mir die PSP einfach besser in den Händen. Für Retrogames hat die PSP auch den besseren Bildschirm. Klar sind alte Konsolen für ein 4 zu 3 – Bild meist ausgelegt. Dann hat man eben links und rechts schwarze Balken, die aber überhaupt nicht stören.

3DS XL und GBA SP begleiten mich auch oft für unterwegs, aber wenn es darum geht Platz bedingt nur einen Handhelden mitzunehmen, dann bevorzuge ich jetzt die PSP.

Die beste Retrogaming-Maschine (I)

Wer mich kennt weiß, das ich eher der Computerspieler als Konsolenkind bin. Auch wenn ich mit Pong-Konsolen (Telespiele) und dem Atari 2600er aufgewachsen bin, so war ich nach dem Atari zu den Heimcomputern übergelaufen. C16, C64, C128 und dann Amiga 2000. Ein Commodore-Freak eben. Nachdem Tod der Amigas dann der umstieg auf PCs. Und da bin ich eigentlich noch immer. Retrogaming ist in der Hinsicht recht einfach. Dank C64- und Amiga-Emulatoren und natürlich der DOS-Box ist das eigentlich recht simple und einfach. Konsolen kann man natürlich genauso einfach auf PC emulieren.

Wobei natürlich original Hardware- wie Software immer noch das Beste für den Retrogamer ist. Mein C128 (mit C64-Modus) und mein Amiga 2000 sind noch vorhanden und funktionstüchtig. Einen 386er oder 486er PC habe ich allerdings nicht. Hier habe ich noch ein 90ziger Jahre – Laptop, das auf Win98SE läuft und sich aber auch noch bestens mit DOS-Spielen ohne Hardwarebeschleunigung a la Voodoo bzw. 3Dfx versteht. Ein WinXP Rechner ist auch noch vorhanden. Geht also alles noch.
Auch wenn ich kein Konsolenkind geblieben bin, so habe ich doch noch immer meinen originalen Atari 2600. Da diese sich ungemoddet nicht an einen modernen Flachbildschirm betreiben lässt, hatte ich mir vor einiger Zeit einen 2600er Jr. mit dem entsprechenden Mod zugelegt.

In den 2000ern hatten sich im Hause Stardustlyricer zwar eine PS2 und eine Wii eingefunden. Die hatten aber keine Nachfolger bei uns gefunden. Wenn man Kinder hat, dann kommt man um solche Konsolen scheinbar nicht rum. Wobei sich die Wii mit ihrer Virtual Console auch als eine gute Retrogamer-Maschine entpuppt hatte. Trotzdem hatte mich der Nachfolger nicht mehr interessiert. Die Switch hat da bei mir vielleicht aber doch Potenzial. Denn im Grunde ist sie ja auch ein Handheld. Und so kommen wir zu meiner zweiten Gaming-Leidenschaft: Den Handhelds!

Ich mag den Begriff Handheld! Im englischen heißt das eben nichts anderes als das man ein Gerät hat das man in der Hand halten kann (Händhält). Aber im deutschen hat man gleich noch eine zweite Bedeutung. Im Spiel ist man als Spieler der Held und bei den mobilen Konsolen eben der Handheld!
Amiga- oder PC-Handhelds gab es natürlich im Grunde nicht. Selbst die ab ca. Mitte bis Ende der 90ziger Jahre erschwinglichen Laptops waren ja nun nicht wirklich Geräte, die man beim Spielen in der Hand halten konnte.
Ende der 80ziger Jahre war auch noch nichts mit Laptops. Wenn man als Spieler auf Reisen ging oder vielleicht einfach nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs war, dann blieb die Spielmaschine zu Hause auf dem Schreibtisch stehen. Ja, es gab LCD-Spiele. Aber die waren mir zu simpel und meist zu langweilig. Davon hatte ich nie eines besessen.
Aber als der Game Boy kam, änderte sich alles!

Plötzlich konnte man unterwegs richtig spielen! Man konnte via Steckmodule mehrere Spiele mit auf Reisen nehmen! Okay, der blasgrüne, unbeleuchtete DOT-Matrix-Bildschirm war nicht gerade besonders ideal. Am PC war ich natürlich Damals schon Anderes gewöhnt. Aber die Bedienelemente wie Steuerkreuz und Feuerbuttons waren excellente und präzise Steuermöglichkeiten. Die Spiele waren “echte” Spiele und nicht nur simple Reaktionsspiele. Mit dem Game Boy begann 1990 meine Liebe zu den mobilen Spielmaschinen.
Und was ist nun heute 2017 in meinen Augen die beste Retrogaming-Maschine?
Dazu mehr im Teil 2

Was ist der beste Game Boy Advance

Eigentlich ein recht schwieriges Thema unter Nerds! Welches der originalen (ungemoddeten) GBAs ist der Beste. Darüber habe ich hier schon mehrmals lamentiert. Ich glaube aber immer noch das vom Handling der erste GBA immer noch der Beste ist. Er liegt einfach unglaublich gut in der Hand. Das Steuerkreuz, Feuerknöpfe und Schultertaschen sind nicht nur sehr gut zu erreichen, sondern haben auch für mein Gefühl die besten Druckpunkte von allen Modellen. Der große Nachteil des GBA: Er hat kein beleuchtetes Display! Wie schon der Game Boy Color! Das war für mich auch Damals der Grund gewesen, warum ich mir den ersten GBA nicht gekauft hatte und erst beim GBA SP zugelegt hatte. So richtig gute Freunde waren wir aber auch nie geworden. Ja, der GBA SP ist klein und handlich. Und mit dem zuklappbaren Display hatte man einen guten Schutz vor Kratzer auf dem Display (und hatte dem DS-Modellen schon ein wenig vorweggegriffen, die ja zu der Zeit schon in Planung waren). Das Ergebnis ist, das man heute viele GBA SPs gebraucht findet, deren Aussenhüllen teiweise schwer verkratzt sind, aber das Innere und das Display kaum Beschädigungen aufweisen.

Allerdings war mir der GBA SP zu klein. Steuerkreuz und Feuerknöpfe waren ja noch gut zu erreichen und hatten so fast die gleiche Zugänglichkeit und Abstände wie beim GBC und GBP, aber die Schultertasten waren und sind für mich schwer zu erreichen. Ich greife da mit meinen langen Fingern immer drüber. Das Display des Models AGS-001 hatte zwar eine Beleuchtung, die man auch ausschalten konnte (wer hat das eigentlich je getan), aber es ist doch ein eher dunkles Frontlight. Damals war das immerhin schon was, aber heute kriege ich da nur Kopfschmerzen von. Somit hatte der Game Boy Micro das beste Display, weil eben Backlight, wie der Damals schon erschienene NDS, mit drei Helligkeitsstufen. Aber das Gerät war zu klein und unhandlich. Konnte ja bekanntlich nur GBA-Module abspielen. Keine echte Alternative.

Der GBA SP AGS-101 war seiner Zeit völlig an mir vorbei gegangen. Ja, ich hatte da was gelesen, das man da ein verbessertes Model rausgebracht hatte, aber das ging für mich persönlich im DS-Rummel unter. Außerdem wurde in der Zeit auch meine Tochter geboren und ich hatte mich für ein Paar Jahre nicht so sehr mit den Modellen beschäftigt. Selbst als meine Tochter dann ihren eigenen GBA SP von uns bekommen hatte, war ich nicht einmal über die verbesserte Version gestolpert. Und dann war da schon der DS, der zwar keine GB-Module konnte, aber für jedermann wegen seines Displays der beste GBA war. Der DS lite dann sowie so und erst recht.

So habe ich mir nun wirklich jetzt erst einen AGS-101 zugelegt! Vor ein paar Jahren hatte ich ja mir einen gemoddeten GBA mit einem AGS-101 Display zugelegt. Für mich nun der beste GBA. Wobei man hier aber nu die erste und dunklere Helligkeitsstufe des Displays hat. Die zweite Stufe der Helligkeit die man mit der Taste, die beim 001-Model das Frontlight ausschaltet, einschaltet, gibt natürlich ein viel besseres Bild das an den GBM oder den ersten DS schon ganz, ganz nahe rankommt. Das ist schon eine Augenweide! Das hätte ich gerne in meinem GBA. Wobei ich online nun ein Mod gesehen habe, der im Batterie-Fach des GBAs eine Taste hat um das Display heller zu stellen. Ich finde das aber im Moment nicht wieder.

Wenn aber nicht modden will oder kann oder sich nicht eine teuere gemoddete Konsole leisten will, dann ist wohl der GBA SP AGS-101 die erste Wahl. Die bekommt man noch hier und da für unter 100 EUR, aber meist haben die eben besonders gut erhaltenen Modele schon die 100 EUR-Grenze überschritten. Mein GBA SP lag noch darunter. Es war ein Privatverkauf und der Verkäufer hatte nicht besonders auf das Model-Vorteil aufmerksam gemacht. Weswegen hier wohl nicht so viele Bieter abgelockt wurden. Wenn man man sich einen AGS-101 zulegen möchte, sollte man wirklich darauf achten, das man auf der Rückseite den Aufkleber erkennen kann. Manche Verkäufer fotografieren das Frontlight-Display eines AGS-001 so geschickt, das es aussieht als wäre es ein helles Backlight!

Wooly thoughts on gaming

Zum Jahresende fragt man sich als Gamer immer, habe ich mehr oder weniger dies Jahr gespielt? So wo ich jetzt im 5. Jahrzehnt angekommen bin, stelle ich schon in meinem Umfeld fest, das Leute in meinem Alter weniger bis gar keine Videogames mehr spielen. Neue Konsolen und Computer werden schon noch angeschafft, werden dann zum spielen aber oft eher von den eigenen Kindern benutzt oder für alles Andere, aber nicht mehr zum spielen. Ein häufiges Argument ist, das moderne Spiele viel zu komplex zu erlernen und zu zeitaufwendig zu spielen sind. Dafür hat man doch schließlich die Zeit nicht mehr. Das mag sein. Also warum dann nicht die alten Spiele spielen. Die hat man schon und da muss man nichts mehr erlernen?! So etwas nennt man dann seit einigen Jahren eben auch Retrogaming. Außerdem gibt es da noch die Casual Games. Die gab es schon früher (Solitair, Shanghai usw.) und von jenen gibt es heute noch viel mehr. Dafür muss man nicht einmal eine Konsole oder einen Computer benutzen. Das findet man alles im App-Store des Smartphones. Aber ich schweife ab..

Es ist ja so, das ich dafür durchaus Verständnis habe. Ja, ich spiele auch nicht mehr so viel wie in meinen Teen- und Twensjahren. Allerdings glaube ich das ich nun nicht viel weniger spiele als in meinen Thirties oder, ja nun gerade erst beendeten, Fourties. Aber mir geht es mit der Komplexität bei Videospielen teilweise auch so, wie jene Vertreter, die ich weiter oben erwähnt habe. Manche Spiele sind mir zu Komplex. Zu Aufwendig. Es ist nicht nur so, das ich einige Spiele in FP-Perspektive nicht mehr spielen kann, weil ich zu nehmend mehr mit der Motion/Gaming Sickness zu tun habe. Das hat nichts mit den neuen Spielen zu tun. Das geht mir auch so bei 3D-Klassikern wie DESCENT, DOOM und QUAKE so. Ja, manches ist heute recht Komplex. Aber so ist die Entwicklung bei Spielen schon immer gewesen. Vergleicht man PONG (Ende 70ziger) mit DONKEY KONG (Anfang 80ziger) ist hier schon ein großer Komplexitätssprung drin. In Steuerung und Inhalt. Vergleicht man wiederum DONKEY KONG mit SUPER MARIO WORLD, liegen dazwischen auch wieder Welten. Irgendwann steigt man als Spieler dann aus. Nicht weil man unbedingt zu alt für den “Scheiß” wird, sondern weil man eben nicht mehr so mitkommt. So hört man dann vielleicht ganz auf mit dem Spielen. Oder wird zum Casual Gamer und/oder Retrogamer. Neue Spiele gibt es dann für die letztere Rubrik schließlich auch dann weiter. Einmal kommen immer mehr “Retrostyle”-Videospiele raus, denn dafür gibt es schließlich mittlerweile mit den 40- und 50-somethings eine große Käuferschicht. Außerdem gibt es noch eine Unmenge von alten Spielen, die man noch gar nicht kennt. Selbst wenn man früher jede freie Minute vor einem elektronischen Spielgerät gesessen und gespielt hat, so konnte man doch Damals gar nicht alle Spiele die es so gab gespielt haben. Also warte da dann Massen an alten neuen Spiele auf den vermeintlichen Retrogamer!

Ich stelle allerdings in diversen Communitys fest, das viele aktive Retrogamer wie bei YouTube usw. eher 30-somethings sind oder gerade mal Anfang 40 sind. Ist diese Generation hartnäckiger? Vielleicht liegt es einfach daran, das diese Leute in den 80zigern aufgewachsen sind. Mit Atari 2600er und kurz darauf NESes im Kinderzimmer. Sie sind mit C64 und Amiga/Atari ST aufgewachsen. Videospiele gehörten schon seit der Kindheit zum Selbstverständlichen. Die Generation geht damit vielleicht anders um?! Wir Kinder der 70ziger haben den Anfang der elektronischen Spielzeuge mitbekommen. Videospiele für zu Hause bedeuteten 20 Variationen von PONG. Ein Atari VCS hatten die meisten erst 1981/82 überhaupt zu Gesicht bekommen. So auch ich! Computer waren Geräte, die man selbst zusammen löten und bauen musste. Sie hatten 16K Arbeitsspeicher und nicht 16 GB! In mein Umfeld sind erste VC16/20 auch erst 1981/82 aufgetaucht. Mein erster Computer war unheimlich teuer, aber natürlich ein Gebrauchter! Viele meiner Generation, also die Kinder der 70ziger, haben sich erst gar nicht mit dem Spielkram abgegeben. Alles Quatsch! Videospiele sind für Kinder und Computer für die Arbeit. Aus! 1984 war es leichter in einer Kneipe an den DONKEY KONG-Automaten ranzukommen, als am Billiardtisch. Der Tisch war immer von “coolen” Teenagern besetzt gewesen. Die Looser konnten ihre bunten Kinderspiele am Bildschirm machen. Deswegen denke ich, das heute 30 bis Anfang 40zigjährige in Deutschland ein ganz anderes Verhältnis zu Videospielen haben, als Ende 40ziger bis 50zigjährige und darüber hinaus.

Heute sind Video- und Computerspiele sehr viel “gesellschaftsfähiger”. Heute spielt so weit jeder oder akzeptiert Spieler wie jedes andere Hobby. Das war früher in meiner Kindheit und Jugend beileibe nicht so! Was mal wieder zeigt: Früher war nicht alles besser! Gerade wenn es um mein Lieblingshobby geht, dann spiele ich zwar am liebsten alte Spiele, das ist schon war, aber ich möchte um keinen Preis wieder zurück in die 70ziger und 80ziger. Spieletechnisch ist die Gegenwart die beste Zeit. Retrospiele geben einen die warme Decke und Geborgenheit des “Damals”, das geht mehr auch so, aber wenn man mal wirklich darüber nachdenkt, wie es früher mit Spielen war, dann war da wenig besser als heute. Spiele waren viel teurer als heute. Klar, wenn man 1 zu 1 umrechnet, dann sind die Spiele heute teurer. Aber dafür gab es früher nicht so einen großen Markt für Budget-Spiele. Ganz am Anfang gab es das gar nicht. Ein Spiel kam, wenn überhaupt, ins Kaufhaus. Da konnte man es für teures Geld kaufen. Und dann verschwand es wieder und wurde gegen neue teuere Spiele ausgetauscht. Auf dem Grabbeltisch landete da erst wenig. Gebrauchte Spiele bekam man hier und da auf dem Flohmärkten. Aber da meist auch nicht viel. Spieleversand gab es erst ab Ende der 80ziger richtig. Ja, richtig, eine Zeit lang konnte man sich Videospiele in Videotheken ausleihen. Ich selbst habe Mitte der 80ziger 2600er-Spiele geliehen. Das hielt aber nicht lange in Deutschland an. In anderen Ländern war so etwas länger erlaubt gewesen. Es gab Damals eben auch kein Internet!

Und dann Vergleiche man bitte mal Computerspiele von heute und Damals! Ein Spiel zu installieren ist heute kein Problem mehr. Neue sowieso und auch alte Spiele. Irgend jemand im Netz hat für jedes Spiel einen Fanpatch für moderne Computer und Betriebsysteme gebastelt. Irgend einen Emulator zur Not findet man immer im Netz. Das Spiel läuft nicht oder ist schwer zu installieren, gibt es so gut wie gar nicht mehr. Man muss keine Startdiskette für den DOS-Rechner mehr basteln, um das so eben erworbene Spiel überhaupt starten zu können! Keine Bastelei mit Autoexec.bat und/oder config.sys mehr. Das ist alles so leicht und unkompliziert geworden. Das möchte ich nicht missen und will da auf keinen Fall wieder zurück! Retrogaming hat nichts damit zu tun, das man denkt, das früher alles besser war. Das Heute ist viel besser und zu mindestens in diesen Fall: Viel unkomplizierter!

Game Boy Micro

Hatte ich nicht letztens hier geschrieben, das der Game Boy Micro an den meisten Leuten völlig vorbei gegangen ist? So auch an mir? Wobei das nicht wirklich richtig ist. Ich hatte schon mitbekommen wie das Teil Ende 2005 erschienen ist. Aber so richtig ernst genommen hatte ich es nicht. Als ich den GBM mal in einem Laden in der Hand hatte, kam mir das eher wir ein Scherz vor. Allerdings habe ich bis heute keinen GBM mal eingeschaltet in der Hand gehabt.
Nun ist also einer in meinen Besitz und somit in meine Sammlung von Handhelds übergegangen.
Die Zeit war reif.

Zunächst einmal, wer noch keinen in der Hand gehalten hat, er ist wirklich klein und hat ein winziges Display (2-Zoll-Diagonale). Wenn man das Gerät einschaltet, dann wird es aber erst einmal interessant. Zunächst war ich erstaunt, das der Select- und der Start-Button beleuchtet ist. Dann das Display ist sehr hell. Ähnlich dem letzten Modellen des GBA SP, das auch eine Hintergrundbeleuchtung hatte. Die Helligkeit kann man sogar über drei Stufen und mit Hilfe der Lautstärkenwippe regulieren. Das ist wirklich nett. Dafür klingt der kleine Minilautsprecher wirklich schrecklich. Aber vielleicht liegt es ja an meinem gebrauchten Gerät. Natürlich gibt es hier wieder einen kleinen Klinkensteckeranschluß für einen Kopfhörer. Die GBA-Module passen übrigens komplett in das Gerät, also genauso wie bei den anderen beiden GBAs. Und das trotzdem das Gerät so klein ist. Dafür wurde an anderer Stelle gespart. So kann der GBM vom Hause aus nur GBA-Spiele abspielen. GB- und GBC-Spiele wie bei den anderen beiden GBAs gehen hier nicht. So wie beim DS. Allerdings wenn man den GBA-Everdrive einsteckt, dann funktioniert jenes genauso wie bei den “großen” GBAs und somit auch die Emulatoren.

Genau genommen liegt das Steuerkreuz und die A & B-Buttons hier weiter auseinander als beim GBA SP. Aber da ich schon am GBA SP Probleme habe mit meinen großen Händen und langen Fingern, geht es mir beim GBM nicht anders. Längeres Spielen ist hier also für mich nicht möglich. Richtig nett kommt man hier allerdings an die Schultertasten, so dass das Gerät bei Pinball-Spielen gut in der Hand liegt. Mein Gerät ist silber. Der GBM ist auch blau, rosa und grün erschienen. Natürlich gab es auch Sondermodelle. Seinen z.B. gab es einen in den Famicom-Farben mit einer goldfarbenen Frontblende. Es gab auch auch weitere Frontblenden zu kaufen. Diese sind heute schwer bis gar nicht zu bekommen. Online habe ich ein paar Replikats aus China gefunden, aber das war es schon. Meiner hier hat eine Game Boy Classic Frontblende, was man auf den Photos vielleicht erkennen kann. Das finde ich schon ganz nett. Ich habe online nichts dazu gefunden, ob der silberne GBM vielleicht auch mit der Frontblende verkauft wurde. Auf jeden Fall fehlen mir die roten Knöpfe dazu.

Muss man einen GBM haben? Nein. Eigentlich nur wenn man Sammler ist. Vielleicht hat es 2005 noch ein wenig Sinn gehabt für unterwegs und für due Hosentasche so ein kleines Gerät zu haben. Wobei natürlich so ein GBA SP auch nicht gerade groß war und genau so gut in eine Hosentasche gepasst hat. Spätestens mit dem Aufkommen des Smartphones hat sich die Sache auf jeden Fall erledigt. Und für das gemütliche Spielen von GBA-Games auf dem heimischen Sofa, ist ein GBA (am besten mit Display-Mod) immer noch am besten geeignet. (Oder eben ein DS oder DS lite).

Flashback

Es hat sich so einiges in den letzten zwei Monaten beim Everdrive für den GBA getan. Wie immer bei diesen Flashkarten, die wirklich mehr sind als einfache “Flashkarten” wird auch hier weiter ein super Support geboten.
Anfangs gab es ein paar Probleme mit einigen SD-Karten, die nicht vom Everdrive erkannt wurden oder Fehlermeldungen ausgelöst haben. Unterdessen hat es mehrer Updates gegeben. Ganz schnell kam ein kleines Bootloader-Update, das bei mir zu mindestens das Problem mit meiner 32GB-Karte so weit behoben hatte, das ich vielleicht nur bei jeden 10ten Start eine Fehlermeldung hatte. Unterdessen ist das OS selbst ein paar Mal geupdatet worden. Mit dem letzen Update 1.11 habe ich gar keine Probleme mehr. Aber es hat sich noch mehr getan. Nativ hatte der GBA natürlich nur GBA-Spiele unterstützt, wie von mir das letzte Mal berichtet. Natürlich gibt es ja noch den Everdrive für den klassischen Game Boy und dem Game Boy Color. Aber nicht jeder kann und will sich beide leisten. Da der/das Everdrive ja eben nicht nur eine Flashkarte ist, sondern ein Hardware-Emulator, hat sich hier unterdessen auch was getan. Der GBAED kann zwar weiterhin keine direkte Unterstützung zum GB/GBC, aber er unterstützt nun diverse Software-Emulatoren, die es schon länger im Netz gibt. (Selbstverständlich gibt es dazu wie immer von mir keine Links… ist nun mal alles ein wenig Grauzone…auch wenn man wie ich seine Images direkt von den eigenen Modulen zieht, ist es doch nicht so richtig geklärt wie seit das legal ist. Ich habe es aber ja schon oft erwähnt, das ich es persönlich nicht verwerflich finde, wenn man die Spiele gekauft hat und diese dann für den Eigenbedarf kopiert. Weitergeben und verkaufen finde ich allerdings schon sehr grenzwertig und ist nicht so mein Ding.)

Man packt diese Emulatoren, die eigens für den GBA entwickelt wurden, in das Verzeichnis des OS auf der SD-Karte und das war es schon. Jetzt kann man auch GB und GBC – Spiele genauso einfach vom ED aus starten, wie GBA-Spiele. Schöne Sache. Die Originale kann man ja ohnehin auf jeden GBA oder GBA SP spielen (aber nicht auf den GBA Micro und ich habe auch keinen um zu testen, ob der GBAED auch mit den GB/GBC-Emulatoren dort funktioniert). Aber z.B. unterstützt der DS/DS lite keine GB/GBC-Module. Eigentlich nur GBA. Aber mit dem GBAED geht das nun auch. So kann man also auch auf den DS seine alten GB/GBC-Spiele spielen. Das finde ich schon sehr schön. So kann ich also mit meinen neuen (gebrauchten) DS lite, den ich mir gerade (wieder) zugelegt habe (siehe Photo oben) unterwegs nicht nur DS-Games zocken, sondern auch GBA, GB und GBC-Spiele. Wie schön ist das denn?!? Emulatoren auf dem Smartphone sind ja ganz nett, aber sein wir ehrlich: Touchscreen-Steuerungen sind für’s Retrogaming a pain in the arse! Dann doch lieber auch Mobile auf Originalhardware spielen!!

Und funktionieren denn alle GB/GBC-Spiele auf diese Art und Weise? Ob nun alle kann ich zwar nicht genau sagen, weil ich eben nicht alle habe! 😉 Aber die “wenigen” die ich habe, funktionieren nicht alle. So hab ich leider genau bei eines meiner Lieblingsspiele echte Probleme: V-Rally! Und das auch noch sowohl mit dem GB-Spiel als auch mit der GBC-Version. Beide basieren auf der selben Grafic-Engine und die führt zu Grafikfehlern auf bei diesen Spiel. Es liegt nicht an meiner Kopie, die ich mit dem Retrode gezogen habe. Denn die selben Kopien laufen sowohl am PC und auch mit GB-Everdrive! Also vertragen sich die Spiele mit den Software-Emulatoren via GBAED. Schade. Kann man nichts machen. Wird vielleicht auch noch andere Spiele betreffen. Bei den wenigen die ich habe, funktionieren sonst alle anderen.

Ich finde die Anschaffung eines GBAED für Retrogamer also jetzt noch lohnender mit diesen neuen Featuren als vorher schon. Ja, der GBAED ist verhältnismäßig teuer. Für die Hälfte bekommt man andere Flashkarten, die aber meist nicht so richtig funktionieren und nicht so viele Möglichkeiten bieten!
Denn neben der Unterstützung der GB und GBCs wird wohl auch NES, Master System und Game Gear unterstützt. Das kann ich nicht testen, da ich keines der drei Systeme besitze und dementsprechend keine Spiele habe. Ist aber vielleicht für Andere interessant.