Steam oder XBox One?

Hardware ist mir sehr wichtig. Ich muss heutzutage nicht mehr alle Spiele “physisch” haben. Ich bin großer Fan von Download-Plattformen wie Steam und GOG. Nur Adventure muss ich weiterhin in the box haben. Da möchte ich einfach etwas ins Regal stellen können. So wie eben ein gutes Buch. Dafür bin ich ein Fan von guten Steuergeräten. Z.B. finde ich Steuerungen via Touchscreen auf Smartys, Tabs und Surface ganz furchtbar! Ich brauche ein Joystick, Gamepad oder Lenkrad. Sonst macht das mir kein Spaß.

Erst letztens war ich ja vom XBox-360-Controller auf den der XBox One umgestiegen. So hatte ich ja auch den alten König (XBox-360-Gamepad) für tot erklärt und den neuen König gefeiert. Aber dann bekam ich die Gelegenheit mal einen Steam-Controller zu testen. Und.. ich war angenehm überrascht!
Er ist nur ein wenig größer und klobiger als der XBox-One-Controller. Aber die Griffe sind dicker und haben einen großeren Abstandswinkel, so das ich erst das Gefühl hatte, ständig die Ellbogen zu weit ausfahren zu müssen. Das war schon ein wenig gewöhnungsbedürftig! Auch das es nur einen analogen Stick gibt, der zudem noch ungewöhnlich tief sitzt. So habe ich die ersten Male immer daneben gegriffen und bin auf dem linken Touchpad gelandet. Eigentlich sitzt der Stick ja da, wo beim XBox-Controller das digitale Steuerkreuz liegt, das man sich beim Steam gespart hat. Dafür gibt es neben den klassischen vier “Feuerknöpfen” (die auch viel tiefer sitzen als beim XBox-Gamepad) und den vier Schaltertasten, die zwei Touchpads, die eine Maus beim spielen ersetzen sollen. Zudem gibt es auf der Rückseite bzw. Unterseite noch zwei große Tasten, die ich immer aus versehen betätigt habe, und daher bei jeden Spiel manuell deaktiviert hatte. Mit denen konnte ich wirklich nichts anfangen. Wahrscheinlich speiel ich einfach die falschen Gamegenres. Vielleicht sind die Tasten bei anderen Spielen recht nützlich.

Mit den Mausersatzen konnte ich auch nicht so viel anfangen. Ich habe da lieber eine Trackball neben mir auf dem Sofa. Ich empfand die Steuerung über die Pads als eher träge und unpräzise. Der Analogstick dagegen hat mir sehr gut gefallen. Er ist wirklich sehr präzise und leicht gewichtet. Da wackelt auch nix. So bin ich auch von den Schultertasten begeistert. Besonders die Analogschultertasten, die man bei Rennspielen ja nun lange als Standard für Gas/Bremse benutzt, sind hier wirklich sehr gut geraten und haben sogar einen besseren Druckpunkt als beim XBox-One-Gamepad. Nach kurzer Eingewöhnungszeit kam ich mit den Gamepad von Steam sehr gut zurecht. DiRT RALLY ging mir damit z.B. sehr gut von der Hand. Auch GRID 2 ließ sich wunderbar damit steuern. Bei den zwei Spielen habe ich das Gamepad wirklich ausgiebig benutzt. Ich habe das Pad mal bei BIOSHOCK 2 ausprobiert (der einzige FPS den ich zur Zeit installiert habe), aber so richtig wollte das bei mir nicht funzen. Da bleibe ich doch lieber bei der Maus/Tastatur-Steuerung.

Und lege ich mir nun sein Steam-Controller zu? Ich weiß es nicht. Jetzt wo ich das “Testgerät” nicht mehr habe, vermisse ich es nicht. Ich komme mit den XBox-One-Controller einfach besser zurecht. Er liegt für mein Empfinden auch einfach besser in der Hand als der gefühlt klobige STeamer. Ich glaube ich werde bei diesen bleiben. Denn ganz billig ist der Steamer mit knapp 60 EUR ja auch nicht.

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Ka-Blam!! – Teil 2

(Artikel von Jens, aus dem alten Blog importiert)

Was soll ich sagen? Borderlands hat mich angenehm überrascht: Die Story geht tatsächlich voran, jeder Levelsprung ist motivierend weil er neue Waffen, Skills und Überraschungen bringt und sogar das Sammeln von Achievements – etwas was mich eigentlich nie wirklich interessiert – macht Spaß. Die Level sind extrem stimmungsvoll und abwechslungsreich designed, die Action hart, cool, heftig… aber nie unfair und dadurch mit einer hohen Sogwirkung und die Aufträge kurz genug, um nicht in Arbeit auszuarten.

Und so spiele ich Borderlands tatsächlich immer noch, inzwischen als Level 20 Soldier und tatsächlich sehr versiert im Umgang mit all den vielen Waffentypen und kleinen Tweaks und Tricks, die das Spiel erlaubt, wenn man sich nur genug mit ihm beschäftigt. Heute habe ich vermutlich das erste Drittel durch, nachdem ich den zweiten dicken Endgegner – Sledge – umgenietet habe.

Jedenfalls habe ich nun den ersten großen Spielbereich beendet und fahre gleich in den nächsten, um dort vermutlich für die nächsten 20 Level Mutanten zu töten und Aufträge von bekloppten Hillbillies auszuführen. Und zusätzlich hab ich mir letztens, als bei Steam mal wieder die DLCs für nen Euro pro Stück weggingen, die Zombie-Island Erweiterung und die Secret Armory dazugeholt – letztere sorgt dafür, dass das Spiel nicht bei Level 50 endet sondern legt nochmal 11 nach.

Den geschenkten Gaul…

Ignite 2011-10-29 22-21-19-08

… guckt man ja normalerweise nicht ins sprichwörtliche Maul. Aber in diesem Fall habe ich das dann doch schon mal gemacht. Mir wurde nämlich via Steam von einem guten Freund (Danke nochmals!) IGNITE geschenkt.
Das Spiel ist ja nun erst vorgestern rausgekommen. IGNITE ist ein Low-Cost-Racergame. Da darf man also nicht al zu viel erwarten. Hatte ich dann auch nicht. Trotzdem sieht zum Beispiel die Grafik ganz nett aus und läuft auf meinem Mittelklasse-Rechner ganz flüssig. Tolle Shader-Effekte und so ein Schnicki-Fatz a la Codemasters darf man hier natürlich nicht erwarten. Die Steuerung geht via Lenkrad irgendwie gar nicht, aber per Gamepad (in meinem Fall ein Xbox-Gamepad) funktioniert es ganz gut. Das Spiel erkennt das Gamepad, aber merkwürdigerweise muss man dann die Tasten doch manuell konfigurieren, das hier ein sehr merkwürdige Belegung vorgeschlagen wird. Wer will schon mit den Schultertasten lenken?

Im Spiel selbst lenkt es sich mit dem Gamepad ein wenig schwammig. Aber man gewöhnt sich schnell dran. IGNITE ist ein reiner Arcade-Racer mit freien Rennen, Multiplayer und einem Karriere-Modus (a la gewinne ein Rennen und die nächsten ein bis zwei Rennen werden freigeschaltet. Es gibt drei Autosorten (Musclecar, Sportwagen und Rennwagen) mit Fantasie-Automarken. Tunen muss man scheinbar zum Glück nicht so richtig, aber man kann Erweiterungskits freischalten. Bei den Rennmodis wird einen das übliche Menü serviert: Rennen, Zeitrennen, der letzte der Runde fliegt raus und Renne bei dem es mit gewissen Aktionen gilt so viel Punkte wie möglich zu sammeln, so das man gar nicht als erster ins Ziel kommen muss, sondern auch gewinnen kann wenn man die meisten Punkte hat.

Der letzte Modus ist an sich auch nicht mehr so ungewöhnlich. Das kennt man zum Beispiel von BURNOUT PARADISE. Dort konnte man Punkte sammeln in dem man besonders waghalsige Stunts machte oder Gegner verschrottete. Bei IGNITE ist das ein wenig anders und daher ein wenig gewöhnungsbedürftig. Hatte ich bei den ersten Runden noch versucht nicht die Bande oder über die Strecke verteilte Absperrbarken und ähnliche Hindernisse zu berühren, so musste ich dann feststellen das man Punkte für das Umnieten solcher Gegenstände bekam. Fürs Driften und Draften bekommt man auch Punkte. Ditscht man Ggegner beiseite eben so. Ja, bekommt man denn für alles Punkte? Nein, wenn man in die Bande knallt dann bekommt man PUnkte abgezogen.

Noch eins kurz zum Schwierigkeitsgrad. Stellt man leicht ein, dann kann man nur verlieren wenn man rückwärts fährt. Mittel ist spielbar. Bei hard bekommt man die Gegener nur kurz beim Start zu sehen, dann sieht man sie bis zum Rennende nicht mehr wieder. Nicht so gut ausbalanciert. Für 15 Euro bei einem neuen Spiel darf man wie gesagt nicht so viel erwarten. Spaß macht es (wenn ich auch warten würde bis es 5 Euro kostet!).

Steam Punx

Um Steam kam man ja nun seiner Zeit nicht mehr drum herum wenn man HL2 spielen wollte. Aktuell gab und gibt es wieder schöne Angebote. Gestern zum Bleistift METRO 2033 für 2,99 und eben bis Freitag noch den Duke für immer für 9,99. Auch das man hier das eine oder andere ältere Spiel für Vista/W7 angepasst bekommt. So spiele ich seit einiger Zeit AvP, das ich vor 10 Jahren irgendwie verpasst hatte.
In Sachen Adventure ist Steam ein wenig dünn besiedelt. Außer die Tell-Tale-Spiele, aber jene bekommt man ja auch direkt von Tell Tale und da meist preisgünstiger. Und das ist auch schon mein Problem mit Steam. Oftmals sind die Spiele überteuert. Wenn ich jene schon für 5 oder 10 Euro in der Spielepyramide bekomme, aber auf Steam immer noch 20 Euro berappen soll, finde ich das übertrieben.

Wie seht ihr das? Wie sind eure Erfahrungen mit Steam? Wer nutzt andere Spiele-Download-Portale und mit welchen Erfahrungen?

Battlefield 2 Complete Edition für 5 Euro

Ist für mich nicht so interessant, aber wenn ich mich nicht irre, sind ja Battlefield-Fans hier am Start. Steam hat noch für 17 Stunden ab jetzt folgendes Angebot für nen Fünfer auf der Platte:

The Battlefield 2: Complete Collection features the following:
– Battlefield 2 (v1.50)
– Battlefield 2: Special Forces
– Battlefield 2: Euro Forces
– Battlefield 2: Armored Fury

Ansonsten reduziert gibt es Resident Evil 5 und Kings Bounty: Armoured Princess. Letzteres würde mich sogar interessieren, allerdings hab ich ja grade Mirrors Edge, Torchlight und GTA4 neu auf der Platte, da hätte ich jetzt nicht die Muße für noch ein Spiel mehr.

GTA 4 für 7 Euro 50

Kein Verschreiber. Keine 8 Euro, im Moment bei Steam und noch für noch 35 Stunden ab jetzt (3.30h). Die haben wohl vor, ein gehöriges Wort beim Weihnachtsgeschäft mitzureden und dem Einzelhandel ordentlich in die Parade zu fahren: Bis 3. Januar gibts zum Teil so unglaubliche Schnäppchen, daß man annehmen muss, es geht nur darum, den Händlerketten den Spaß zu rauben.

The Steam Holiday Sale is on now through Sunday, January 3, 2010. This year’s sale has begun earlier than years past so gamers can save big on last-minute shopping via Steam’s Gifting functionality. Gamers can save up to 80% on select titles, with daily and week-long specials running during the promotion.

Mir solls Recht sein. Bei GTA4 brauch ich z.B. schon mal nicht weiter nachdenken. Klick, klick, ins Körbchen. Und morgen bin ich Nico Bellic. Yay!